Ich suche gerade für meine Tochter einen Ausbildungsplatz, im Moment ist sie auf dem Mechatroniker Trip, ich weis nicht genau warum, wahrscheinlich weil ihr älterer Bruder das durchgezogen hat und ihm das auch Spaß macht. Bei meiner Tochter sehe ich das nicht so, sobald am Rad was ist, muss Papi her. usw. Sie ist künstlerisch sehr begabt und geduldig, Mathe (Realschule) hingegen ein Graus und Physik.... passt schon... Nachdem ich einer relativ großen Firma arbeite dort Plätze frei sind, hat sie sich dort hin beworben. Jetzt wäre ich mal interessiert daran wie die "Meister" nun so ticken, sprich wann sie jemanden für geeignet halten. Die Bewerbung hat es schon durch die HR geschafft. Ich kenne Geschichten aus dem Umfeld wo gänzlich unbedarfte Bewerber eine Zusage bekommen haben. Ich weis aber auch das es generell ein Problem ist heute noch jemanden zu einer Ausbildung zu motovieren, entsprechend mau ist das Angebot an Azubis.
Aussbildungs/Beruffindungs-messe besuchen und dort nachfragen. Sowas sollte bundesweit auf Landkreisebene organisiert sein, in der Schulleitung kennt man sicher den passenden Ansprechpartner.
Aussbildungs/Beruffindungs-messe. Leider alles durch, bleibt von allem der Mechatroniker.
Nachdem ich einer relativ großen Firma arbeite dort Plätze frei sind, hat sie sich dort hin beworben.
Ein Praktikum wäre vielleicht gar nicht schlecht gewesen, um man in die Ausbildung reinzuschnuppern.
Die Bewerbung hat es schon durch die HR geschafft. Ich kenne Geschichten aus dem Umfeld wo gänzlich unbedarfte Bewerber eine Zusage bekommen haben
Wenn HR vorhanden ist kommen abstruse quasizufällige Zusagen/Ablehnungen bei raus.
Ein Meister will sehen, ob er der Person das zutraut. Wenn da jemand sein Fahrrad nicht repariert, ist er als Mechaniker unbrauchbar.
Ob Männlein oder Weiblein, ob tätowiert oder in Mamas Strickpullover ist ihm da ziemlich egal.
Was mich so ein bisschen wundert ist der folgende Satz:
Ich suche gerade für meine Tochter einen Ausbildungsplatz
Warum musst Du das machen? Ist das nicht Sache Deiner Tochter?
Sie ist künstlerisch sehr begabt und geduldig,
[boshafte Antwort] ... irgendwas mit Medien.
Ist das nicht Sache Deiner Tochter?
Es ist Teil der Erziehung seine Kinder zu führen. Dazu gehört dann auch, sich ggf. um externe Hilfe zu kümmern. Berufsberatung, Praktika, ... Google um entsprechende Stellen zu finden.
Oder, als wirklich naheliegenste Lösung µC.net
Es ist Teil der Erziehung seine Kinder zu führen. Dazu gehört dann auch, sich ggf. um externe Hilfe zu kümmern. Berufsberatung, Praktika, ...
Sie hat sich doch schon entschieden und beworben. Normalerweise werden Kinder von Mitarbeitern gerne als Azubi genommen.
Es ist Teil der Erziehung seine Kinder zu führen. Dazu gehört dann auch, sich ggf. um externe Hilfe zu kümmern. Berufsberatung, Praktika, ... Google um entsprechende Stellen zu finden.
Das kommt aber stark auf das Alter an. Ich habe eher den Eindruck das viele Eltern nicht wahrhaben wollen das Kinder irgendwann erwachsen werden. Und dann sollte man ihnen auch das ein oder andere zutrauen und sie nicht führen, sondern eher begleiten, also nicht alles vorkauen. Und schon mal gar nicht eine Lehrstelle suchen. Das endet nämlich oft darin, dass das Kind das macht was die Eltern wollen und nicht das was das Kind möchte.
Ich habe mich bei meinem Sohn auch nicht um seine Bewerbungen gekümmert, sondern das hat er alleine gemacht. Ich habe lediglich nochmal darüber geschaut bevor er sie verschickt hat. Und das hat alles super geklappt. Er lernt übrigens auch Mechatroniker.
Normalerweise werden Kinder von Mitarbeitern gerne als Azubi genommen.
Das hab ich aber mit 16 fuer eine bloede Idee gehalten und mir selbst ganz bewusst ein Platz in einer anderen Firma besorgt. Denn so bekommt auch Papa in der Firma immer erzaehlt wenn es Probleme gibt und dann geht die Diskussion zuhause weiter. .-)
Ich habe eher den Eindruck das viele Eltern nicht wahrhaben wollen das Kinder irgendwann erwachsen werden.
Ich hab schon zweimal Jugendliche in der Firma im Rahmen eines Praktikums betreut die ich beide danach fuer sehr faehig befand, die ihre Eltern aber fuer nicht doll hielten. Mein Eindruck daher das Eltern ihre Kinder zumindest in dem Alter nicht beurteilen koennen. (nett gesagt) Die verhalten sich naemlich komplett anders/besser wenn die Eltern nicht da sind.
Vanye
Das hab ich aber mit 16 fuer eine bloede Idee gehalten und mir selbst ganz bewusst ein Platz in einer anderen Firma besorgt.
Das sind dann aber Kinder, die zur Selbständigkeit erzogen wurden. Bei Kindern mit Helikoptereltern wird das eher nicht funktionieren.
Denn so bekommt auch Papa in der Firma immer erzaehlt wenn es Probleme gibt und dann geht die Diskussion zuhause weiter. .-)
kann passieren, muss aber nicht. Dass man das Kind abends fragt, wie es lief, sollte eigentlich der Standard sein. Wenn das nicht klappt, gibt es ganz andere Probleme.
Ich habe mich bei meinem Sohn auch nicht um seine Bewerbungen gekümmert, sondern das hat er alleine gemacht. Ich habe lediglich nochmal darüber geschaut bevor er sie verschickt hat. Und das hat alles super geklappt. Er lernt übrigens auch Mechatroniker.
das Problem, bei der 2J ältern Tochter hat genau das NICHT geklappt, saß ein Jahr nach der Schule herum und versank im Frust. Die Jüngere hat das Drama, das zuhause entstanden ist, miterlebt.
Sie ist künstlerisch sehr begabt und geduldig,
[boshafte Antwort] ... irgendwas mit Medien.
Du zeigts ihr ein beliebiges Dings, sie macht innerhalb 1-2 Tagen mit Farbe und Pinsel oder nur Bleistift ein Bild in fotoähnlicher Qualität draus -> Fach Kunst 1 mit *.
Bei meiner Tochter sehe ich das nicht so...
Einfach machen lassen. War bei meiner Tochter auch so, die wollte unbedingt BWL studieren. Ich hatte große Bedenken weil sie mehr der "praktische" Typ ist und Studiengänge in der Regel recht theoretisch sind. Sie hat dann nach 3 Semestern aufgehört und eine Ausbildungsstelle zur Industriekauffrau bei einem großen Konzern begonnen.
2 Jahre nach Ende der Ausbildung war sie der Meinung das ein abgeschlossenes BWL-Studium doch hilfreich sein könnte und hat es neben ihrer beruflichen Tätigkeit zu Ende gebracht.
Einfach machen lassen.
Kann dauern.
Ich kenn 60-jährige die noch nicht wissen was sie mal werden wollen.
Bernd schrieb:
Ich habe mich bei meinem Sohn auch nicht um seine Bewerbungen gekümmert, sondern das hat er alleine gemacht. Ich habe lediglich nochmal darüber geschaut bevor er sie verschickt hat. Und das hat alles super geklappt. Er lernt übrigens auch Mechatroniker.
das Problem, bei der 2J ältern Tochter hat genau das NICHT geklappt, saß ein Jahr nach der Schule herum und versank im Frust. Die Jüngere hat das Drama, das zuhause entstanden ist, miterlebt.
Das die Jugendlichen das selber machen sollen bedeutet ja auch nicht, dass man sie nicht ab und zu in den Hintern treten muss, ganz im Gegenteil. Aber deshalb setze ich mich doch nicht hin und schreibe die Bewerbungen. Ist dann nämlich so herrlich einfach für die Jugendlichen. Und was kommt denn als nächstes? Schreibst Du Ihnen dann auch das Berichtsheft?
Naja muss ja jeder selber wissen. Wünsche Euch auf jeden Fall viel Erfolg bei der Lehrstellensuche.
Ich kenn 60-jährige die noch nicht wissen was sie mal werden wollen.
Wenn sie es bis dahin gut durchs Leben geschafft haben, haben sie nichts verkehrt gemacht.
Das die Jugendlichen das selber machen sollen bedeutet ja auch nicht, dass man sie nicht ab und zu in den Hintern treten muss, ganz im Gegenteil. Aber deshalb setze ich mich doch nicht hin und schreibe die Bewerbungen. Ist dann nämlich so herrlich einfach für die Jugendlichen. Und was kommt denn als nächstes? Schreibst Du Ihnen dann auch das Berichtsheft? Naja muss ja jeder selber wissen. Wünsche Euch auf jeden Fall viel Erfolg bei der Lehrstellensuche.
Dem schließe ich mich zu 100% an
Es ist Teil der Erziehung seine Kinder zu führen
Dem Satz fehlt eine entscheidende Kleinigkeit: Es ist Teil der Erziehung seine Kinder zur Selbstständigkeit zu führen
[boshafte Antwort] ... irgendwas mit Medien.
Du zeigts ihr ein beliebiges Dings, sie macht innerhalb 1-2 Tagen mit Farbe und Pinsel oder nur Bleistift ein Bild in fotoähnlicher Qualität draus -> Fach Kunst 1 mit *.
Meine Antwort ist wohl falsch angekommen. Wenn sie gestalterisch Stärken hat und sie das auch in der Freizeit interessiert, wie wäre es dann z.B. mit Mediengestalter. Oder Architekturmodellbau (Lehrberuf Technischen Modellbauer (Fachrichtung Anschauungsmodellbau).).
Ich war in Kunst auch sehr gut am Gymnasium, hat mich aber nicht wirklich interessiert als Beruf.
Woher mein "irgendwas mit Medien" kommt? Das ist die Standardantwort von orientierungslosen Jugendlichen. "Irgendwas mit Medien oder Spieleentwickler". Daher auch meine Markierung mit "boshaft". Ich glaub dir das, dass dein Mädl das Talent hat und ich finde es gut.
Was der Meister im Vorstellungsgespräch hören will? Ich hab das mal so gemacht, als sich einer frisch von der Uni bei uns als SW-Entwickler vorstellte. Ich hab ihn gefragt, was er für Erfahrung hat. Er sagte, dass er für einen Arzt eine Abrechnungssoftware geschrieben hat. Etwas verschämt sagte er, dass die aber noch nicht fertig ist und er somit nicht sofort anfangen könnte. Das war für mich ein Argument, dass er Erfahrung mit komplexerer Software hat, die eigenverantwortlich geschrieben hat und gleichzeitig Verantwortung ggü. dem AG zeigt. Er wurde dann auch eingestellt. Er wurde ein guter Mann!
Dem Satz fehlt eine entscheidende Kleinigkeit: Es ist Teil der Erziehung seine Kinder zur Selbstständigkeit zu führen
Und jetzt?
Antwort 1) Such dir gefälligst selbst irgend was aus, mir doch wurscht!
Antwort 2) Du bist doch so talentiert in Kunst. Schau doch mal in dem Umfeld ob dir was gefällt.
Ich suche gerade für meine Tochter einen Ausbildungsplatz
Schon der erste Fehler. Tritt der Prinzessin mal in den Hintern damit sie aufwacht.
Nick schrieb:
Sie ist künstlerisch sehr begabt und geduldig,
Du zeigts ihr ein beliebiges Dings, sie macht innerhalb 1-2 Tagen mit Farbe und Pinsel oder nur Bleistift ein Bild in fotoähnlicher Qualität draus -> Fach Kunst 1 mit *.
Trotzdem ist eine Lehre kein Fehler. Mit etwas Glück und Geschick kommt danach der Wechsel von der Werkstatt ins Büro, Produkte entwerfen und konstruieren. Der Beruf hilft dabei, näher an der Realität zu konstruieren als es reine Theoretiker tun.
im Moment ist sie auf dem Mechatroniker Trip, ich weis nicht genau warum, wahrscheinlich weil ihr älterer Bruder das durchgezogen hat und ihm das auch Spaß macht. Bei meiner Tochter sehe ich das nicht so
Es ist egal, wie du das siehst. Lass sie machen.
Unsere Älteste hat erst Musik studiert (ich dachte OMG ohne es je auszusprechen). Danach hat sie mal innegehalten und nachgedacht und mein Leben als Ingenieur angesehen. Und dann angesichts der Arbeitsmöglichkeiten und -zeiten ohne jegliche vorausgehende mechanische oder elektrische Ambitionen einen glänzenden Mechatronikbachelor hingelegt und mit dem Master verlängert. Jetzt arbeitet sie halbtags in der Entwicklung im Schwermaschinenbau und promoviert die andere Hälfte der Zeit im Maschinenbau. Musik war und ist ihr liebstes Hobby.
Du zeigts ihr ein beliebiges Dings, sie macht innerhalb 1-2 Tagen mit Farbe und Pinsel oder nur Bleistift ein Bild in fotoähnlicher Qualität draus -> Fach Kunst 1 mit *.
Apropos Aussichten auf einen Arbeitsplatz: wenn ich da denke, dass die KI sowas schon heute in ein paar Sekunden kann, dann würde mir als potentieller "Massengrafiker" (Mediengestalter, Werbung, ...) mulmig. Und "Künstler" als Beruf: da werden nur wenige, sehr kommunikative, extrovertierte oder egozentrische und von sich überzeugte Menschen erfolgreich.
Wie wäre es mit Zeichnen als Hobby?
BTW: am besten gefallen hat meiner Ältesten im mechanischen Studium, dass alles so nachvollziehbar und quantifizierbar war. Wenn sie 100 Übungsaufgaben gemacht und 99 davon richtig gelöst hatte, dann war die gute Note garantiert. Beim Musikstudium konnte man noch so viel üben, letztlich war dann die "Tagesform" oder eine persönliche Affinität des Prüfers für die "Nasennote" ausschlaggebend. Bei jeder anderen Art von Kunst sehe ich diesen "Nasenfaktor" in der Benotung übrigens ebenfalls.
Normalerweise werden Kinder von Mitarbeitern gerne als Azubi genommen.
Ja, wurden früher MiKi genannt, Mitarbeiter-Kind.
Die anderen sind
KuKi - Kunden-Kind
LiKi - Lieferanten-Kind
Aus den Zeiten als solche Verflechtungen nicht sofort der Hauch der von Nepotismus und Korruption umwehte.
Als MiKi wird sie es ein bisschen schwerer haben als andere Auszubildende, eben wegen dem Verdacht des Nepotismus und Vergleichen mit ihrem Alten.
Jetzt wäre ich mal interessiert daran wie die "Meister" nun so ticken, sprich wann sie jemanden für geeignet halten.
Ich weiß jetzt nicht was du von uns willst.
Jeder Meister ist anders. Wobei du am besten wissen solltest wie so der "Vibe" bei deinem Arbeitgeber ist.
Überlegungen die man als Insider vorher hätte anstellen können wären zum Beispiel: Ist das ein Laden mit knallharte Machos, Typ Eisenbieger und Sackkratzer oder ist man ein bisschen intelligenter? Ist man konservativ? Kuschelig? Wie sind den die jetzigen Auszubildenden die in der Firma rumgammeln? Wird genau, präzise gearbeitet und das erwartet oder geht jede Schlamperei durch? Ist das eine Klitsche, am besten noch vom cholerisch Inhaber geführt (der Fisch fängt beim Kopf an zu stinken und so sind dann auch die Meister), oder hat man eine halbwegs brauchbare Organisation und Management?
Die Bewerbung hat es schon durch die HR geschafft.
Nur kommen solche Überlegungen zu spät. Denn die Bewerbung ist raus und von HR abgenickt. Der der Ablauf ist nicht mehr in euren Händen und die Dinge gehen ihren Weg. Ausgenommen sie sagt ab. Ist es das was du eigentlich willst?
Trotzdem ist eine Lehre kein Fehler. Mit etwas Glück und Geschick kommt danach der Wechsel von > der Werkstatt ins Büro, Produkte entwerfen und konstruieren. Der Beruf hilft dabei, näher an der Realität zu konstruieren als es reine Theoretiker tun.
Es tut zwar nichts mehr zum Thema des TO, aber sowas ist ja wohl nur ein Traum ohne jegliche Chance im normalen Berufsleben. Seit wann kommt denn ein einfacher Mechatroniker ganz ohne zusätzliches Studium oder kaufmännische Ausbildung in die Verwaltung oder Konstruktion? Sowas gibt es vllt. in Fam.-Betrieben als Sohn oder Tochter vom Chef, aber doch nicht in einer großen Firma mit extra HR-Abtlng.. War das wohl bei euch so die Regel oder Praxis? Jeder Bereich hat seine Tücken und Herausforderungen, wer in der Werktstatt glänzt wird wohl dort nie wegkommen, nach oben werden immer nur unten Untaugliche mit besonderem Flair fürs Buckeln und A-Kriechen befördert.
Nachdem ich einer relativ großen Firma arbeite dort Plätze frei sind, hat sie sich dort hin beworben.
Einstellkriterien Mechatroniker oder generell für eine Ausbildung
Deine Firma wirst du doch besser kennen als wir, was dort Phase ist und ob das was mit Zukunft wäre, ganz egal ob deine Tochter dafür taugt oder nicht. Die Kriterien legt doch die HR fest, die können noch so tief liegen wenn sie dringend suchen, wenn sich kein besserer Anwärter findet wir das genommen was ankommt, ist ja wie im Job, bei der Ausbildung gibt es auch eine Probezeit, auch wenn dann der Zug für einen Um- oder Ausstieg terminlich abgefahren ist. Sprichst du nicht mit deinen Kindern über sowas, wobei du ja aus der Materie der E-Technik sicher kommst, ob das überhaupt was ist für sie jetzt und die Zukunft. Mechatroniker sind die neuen Schlosser mit E-Technikbezug, alles was sich durch physische Kraft bewegt wie durch Hydraulik Pneumatik oder Strom fällt darunter, quasi der Wald- und Wiesen-"Spezialist" in der ganzen Breite, nur abhängig davon was der Ausbildungsbetrieb für Schwerpunkte setzt. Mechaniker und Elektroniker in einem, deswegen ja Mecha-Troniker, ob man da fit wird in der Breite oder im Speziellen? Die 3,5 Jahre sollte man sich gut überlegen ob man damit dann dort bleibt oder was Besseres Ähnliches findet, immer vorausgesetzt sie schafft die Ausbildung. Ist das Industrie oder Handwerk wäre die nächste Frage, wie liegen die Verdienstmöglichkeiten dann im Job dort bei euch? Wenn ich sehe was im Handwerk alles verlangt aber dann genommen wird, bei Elektrofirmen auch noch Quereinsteiger, die müssen gerade etwas mehr können als der ahnungslose Kunde, das reicht dann schon. In der Industrie nicht anders, die groben Grundlagen bekommt man in fast jeder Ausbildung. Ein Praktikum war wohl auch noch nie bei euch das Thema, wobei man da auch bloß einen kleinen Einblick bekommt, der aber meist ausreicht. Wer macht denn heute noch eine Ausbildung, wo alles nur noch mit Abi und Bachelor das große Geld dann verdienen will? Es wäre vllt. wichtiger, wenn sie schon so nah dran ist, mal zu sehen was sie dann alles macht und können muß. Es soll ja kein Weihnachten werden mit Überraschung und dann Geld zurück wenn es nicht passt, bei den Möglichkeiten nun in der Nähe denke ich? Oder wenn sie dann merkt dass es nichts ist wird sie dir ewig Vorhaltungen machen, womit auch nichts gewonnen ist. War das deine Idee dann vllt. dort bei euch, oder ist sie so bequem und denkt das wird schon noch, Papi wird schon nichts Schlechtes als Job bei der Firma haben? Ich kenne auch einen Fall vom IndustrieSchlosser zum dann Trockenbauer, weil er das nie kapiert hat was alles zum Schlosserberuf gehört, und da war die Ausbildung vor Ort am Wohnsitz, sowas ist ja dann fast ideal.
im Moment ist sie auf dem Mechatroniker Trip,
Sie ist künstlerisch sehr begabt und geduldig,
Da waren sehr viele Objekte dabei, die Deine Tochter ohne das was an Mechanikarbeiten in der Lehrwerkstatt in Mechatronik beigebracht wird, kaum nachmachen kann. D.h. wenn sie in die Kunst wechseln will, dann ist es trotzdem eine sehr gute Empfehlung die Lehre fertig zu machen, also durchzubeißen. An einer begehrten Kunstschule kenne ich einen der Lehrer, der bei der Auswahl der Bewerber aktiv dabei ist. Dort ist eine abgeschlossene technischer oder handwerkliche Lehre ein großer Pluspunkt.
Mathe (Realschule) hingegen ein Graus und
Das ist ein typischen Mädchen & Frauen Verhalten um die Buben & Männer davon abzulenken, wie berechnend sie in Wahrheit sind. ;)
Bei Mädchen ist der soziale Gruppendruck sehr groß und wer ausschert, wird oft gnadenlos "bearbeitet" bis die Matheleistungen wieder dem minderen Niveau der Cliquenleiterinnen angepaßt hat. Wenn Deine Tochter erst mal unter vielen Jungs und einer Auswahl technisch begabter Mädels ist, ist dieser Druck erst mal weg und Du wirst Dich wundern.
Physik.... passt schon..
Die Physik ist aus obigem Grunde nicht so im Fokus. Auf jeden Fall scheint sie sich für technische Zusammenhänge zu interessieren, was schon mal ein mehr als der Durchschnitt ist.
Das mit dem Reifenflicken hängt oftmals damit zusammen, dass sich Mädels ungern schmutzig machen, was beim Reifenplatten reparieren immer passiert. Unter eine Auswahl an technisch begabter Mädels oder Henne im Korb vieler Jungs, kann sich das aber schnell ändern.
Repariert sie ihr Fahrrad selbst? Baut sie Ikea Möbel auf? Kam sie als 6 Jährige mit Lego Bausätzen ohne Hilfe zurecht?
Wenn nicht, dann seid ihr bei der Jobwahl ganz falsch.