Ich hatte früher mal etwas ähnliches für den Modellbau. Dort war einfach eine gefettete Gummietülle über die Achse gezogen, über die relativ schnell Wasser eingedrungen war. Der Elektromotor war dann naß und lief folglich nicht mehr lange.
Es gibt dafuer auch aufwendige Technik, aber nicht in dieser Preisklasse. Im abgeschalteten Zustand drueckt zusetzlich eine Dichtungsmanschette degegen. Waehrend des Betriebs wird Druckluft erzeugt so dass tendenziell das Wasser herausgedrueckt wird.
Alter Mafia-Spruch: "Wenn du deinen Feind nicht besiegen kannst, umarme ihn!". Bezogen auf Unterwasser-Motor:
BLC-Motor bei dem der Rotor aus Permanent-Magneten besteht. Die Wicklungen vom Stator sind gut vergossen und man lässt das Wasser einfach rein. Trägt zur Kühlung bei ...
BLC-Motor bei dem der Rotor aus Permanent-Magneten besteht. Die
Wicklungen vom Stator sind gut vergossen und man lässt das Wasser
einfach rein. Trägt zur Kühlung bei ...
BLC-Motor bei dem der Rotor aus Permanent-Magneten besteht. Die
Wicklungen vom Stator sind gut vergossen und man lässt das Wasser
einfach rein. Trägt zur Kühlung bei ...
und man lässt das Wasser einfach rein. Trägt zur Kühlung bei ...
Daa gibt es auch und funktioniert. Allerdings sin da die Propeller auf kleine Drehzahlen ausgelegt. Das durchgepumpte Wasser wird zum Teil auch als zusaetzlicher JetStream genutzt.
BLC-Motor bei dem der Rotor aus Permanent-Magneten besteht. Die
Wicklungen vom Stator sind gut vergossen und man lässt das Wasser
einfach rein. Trägt zur Kühlung bei ...
Bremst aber auch ungemein gut...
Und zwar bis er stehen bleibt.
Alle Tauchboote machen das so, weil dem Druck sonst nix standhält, allerdings bei geringen Drehzahlen. Um den Wirkunsgrad zu verbessern sind bei solchen Antrieben die Propeller zusätzlich ummantelt (Stichwort "Naca"?) ...
BLC-Motor bei dem der Rotor aus Permanent-Magneten besteht. Die
Wicklungen vom Stator sind gut vergossen und man lässt das Wasser
einfach rein. Trägt zur Kühlung bei ...
Bremst aber auch ungemein gut...
Ja schon, aber nicht so stark wie du evtl. vermutest: Das Wasser dreht sich einfach mit. Ausserdem macht man das nur bei gringen Drehzahlen.
BLC-Motor bei dem der Rotor aus Permanent-Magneten besteht. Die
Wicklungen vom Stator sind gut vergossen und man lässt das Wasser
einfach rein. Trägt zur Kühlung bei ...
Nö. Macht man überwiegend bei Umwälzpumpen, besonders bei Hocheffizienspumpen. Alles was sich dreht ist im Wasser. Auch bei hohen Drehzahlen. Funktioniert gut!
wie schafft man es bei solchen kleineren Elektro-Außenbordmotoren, dass
kein Wasser in den Motorraum eindringt?
Moin,
anbei ein Auszug aus dem Ersaztteilkatalog für einen Torqeedo-Elektroaussenborder. Teil Nr. 7 ist ein doppellippiger Radialwellendichtring ("Simmerring") mit einer Edelstahlfeder. Material ist handelsübliches NBR. Wenn das korrekt bemessen ist und mit einem Teflonhaltigen Fett zusammengebaut wird beträgt das Wechselintervall planmäßig 5 Jahre. Natürlich sollte man hin und wieder schauen ob sich nicht irgendwelcher Unrat um die Propellerwelle gewickelt hat, die den Wellendichtring beschädigen könnte - Stichwort 'Angelsehne'.
Nö. Macht man überwiegend bei Umwälzpumpen, besonders bei
Hocheffizienspumpen. Alles was sich dreht ist im Wasser. Auch bei hohen
Drehzahlen. Funktioniert gut!
Richtig. Ich kenne das von Teichpumpen der gehobenen Preisklasse so. Die benutzen nämlich u.a. "wartungsfrei" als Verkaufsargument.
Und die drehen tatsächlich ganz schön schnell, sonst könnten sie ihre hydrodynamischen Kennwerte gar nicht erreichen.
Wie viel Reibung erzeugt so ein Simmerring? Ist er eher für niedrige Drehzahlen geeignet?
Wenn man eine abgeschlossene Kapsel mit einem Bürstenmotor hat und die Achse vom Bürstenmotor führt über einen Simmerring nach außen zur Schiffsschraube, passiert im Betrieb folgendes: der Motor wird warm, die Luft in der Kapsel erwärmt sich und will nach außen. Wenn die warme Luft die Simmerringdichtung passiert und anschließend der Motor anhält und sich abkühlt, herrscht in der Kapsel ein Unterdruck. Wenn der Simmerring nun vom Außendruck überwunden wird, strömt Wasser in die Kapsel.
Welche Druckunterschiede hält so ein Simmerring aus, ohne das etwas durchkommt?
Ein doppellippiger Radialwellendichtring ist vom Aufbau aber etwas anders als ein Simmerring, wenn ich das richtig verstehe?!
Wenn die warme Luft die Simmerringdichtung passiert und anschließend der
Motor anhält und sich abkühlt, herrscht in der Kapsel ein Unterdruck.
Wenn der Simmerring nun vom Außendruck überwunden wird, strömt Wasser in
die Kapsel.
Nein, die Dichtlippe wird stärker angedrückt.
WDR haben zwei Einbaulagen. Eine davon ist falsch.
Nochmal eine ganz allgemeine Weisheit.
a) Man kann auftretende Probeleme mit mehr oder weniger Aufwand lösen.
b) Man kann dafür sorgen, dass die Probleme gar nicht erst entstehen.
Was ist wohl effizienter?
Jenen, den Du hier anführst, hätte das gewußt. Du nicht. Er meint die Geschirrspülmaschine.
Die Spülmaschine wurde in den USA erfunden. Die Amerikanerin Josephine Cochrane entwickelte die erste funktionierende Maschine und meldete sie am 28. Dezember 1886 in Shelbyville, Illinois, zum Patent an.
Wenn die warme Luft die Simmerringdichtung passiert und anschließend der
Motor anhält und sich abkühlt, herrscht in der Kapsel ein Unterdruck.
Wenn der Simmerring nun vom Außendruck überwunden wird, strömt Wasser in
die Kapsel.
BLC-Motor bei dem der Rotor aus Permanent-Magneten besteht. Die
Wicklungen vom Stator sind gut vergossen und man lässt das Wasser
einfach rein. Trägt zur Kühlung bei ...
Die gibt es wie Sand am Meer. Wenn man z.B. bei Ali oder Google die Schlagworte "waterproof BLDC" eingibt, bekommt man eine riesen Auswahl. Die dürfen wegen der Kühlung auch nur unter Wasser betrieben werden.
Schlagworte "waterproof BLDC" eingibt, bekommt man eine riesen Auswahl.
Die dürfen wegen der Kühlung auch nur unter Wasser betrieben werden.
Kühlung ist i.d.R. nur ein Grund dafür. Der andere ist die Lagerung des Rotors, die meist mittels Metall in Keramik gelöst ist. Das funktioniert ohne Wasser als Schmiermittel nur relativ kurze Zeit zerstörungsfrei.
Man ist also gut beraten, eine funktionierende Temperaturüberwachung zu implementieren, die die Sache abschaltet, bevor die Notlaufeigenschaften der Lagerung an ihre Grenzen gelangt.
Wie viel Reibung erzeugt so ein Simmerring? Ist er eher für niedrige
Drehzahlen geeignet?
Wasb meinst Du wohl wie beim Verbrennermotor die Kurbelwelle gegen Ölaustritt abgedichtet wird? Natürlich mit einem Simmerring und der versieht auch sehr lange seinen Dienst, wenn er ordentlich dimensioniert ist. Bei einem meiner Autos mußte er kurz vor der 500Tkm-Marke getauscht werden, das bloß einmal, damit man mal ne Größenordnung hat wie lange so etwas halten kann. Am Ende stellte sich heraus daß nicht nur der Simmering in seiner Wirkung nachgelassen hatte (nach Wechsel immer noch nicht komplett dicht), sondern auch noch die Welle etwas an der Dichtstelle etwas eingelaufen war. Mit einer dünnen Unterlagscheibe (extra angefertigt) kam der Dichtring in eine etwas andere Position und das Ganze war wieder dicht.
.... anschließend der Motor anhält und sich abkühlt, herrscht in der Kapsel
ein Unterdruck. Wenn der Simmerring nun vom Außendruck überwunden wird,
strömt Wasser in die Kapsel.
Auch hier wieder der Vergleich zum Verbrenner, denn auch hier herrschen große Temperaturunterschiede und es funktioniert trotzdem. Im Ruhezustand quasi Außentemperatur - im Winter sogar Minusgrade - und im betriebswarmen Zustand bis zu 100°C oder sogar mehr und das Ding dichtet trotzdem.
Schau Dir mal den Aufbau von so einem Wellendichtring an, dann sollte klar werden warum der funktioniert.
Am Ende stellte sich heraus daß nicht nur der Simmering in seiner
Wirkung nachgelassen hatte (nach Wechsel immer noch nicht komplett
dicht), sondern auch noch die Welle etwas an der Dichtstelle etwas
eingelaufen war.
So was kannte ich noch nicht und meine Werkstatt wohl auch nicht. Wenn ich mir dazu noch den Preis an sehe, dann wohl auch mit die teuerste Lösung. Die Idee an sich nicht schlecht, sogar eigentlich genial. Frage ist natürlich wie lange das Material durchhält,
I.d.R. schließen die Simmerringe nicht bündig mit dem Wellendurchgang ab. Da ist meist noch 2-3mm Luft. Der Unterlegring (ca. 1mm dick) ist aus Rundmaterial schnell auf der Drehbank hergestellt. Materialaufwand im untersten Centbereich Arbeitszeit vielleicht eine viertel Stunde. Da ich das selbst gemacht habe auch nicht relevant. Den Ring hat die Werkstatt bei der nächsten Inspektion mit eingebaut. Das Ganze hat bis zum Lebensende des Autos gehalten.
Frage ist natürlich wie lange das Material durchhält,
Ja, SKF weiß natürlich nicht wie sowas richtig zu machen ist. Weder haben die Ahnung von Wellendichtringen noch von präzisen Schleifarbeiten.
SKF heißt ja auch "Sächsische Kuh-Fütterer".
Ich weis ja nicht wo Du das Zeug kaufst, aber die Quellen die ich gefunden habe, z.B. die hier https://de.rubix.com/de/speedi-sleeve/p-G1623003513, nehmen gern das Doppelte. Wir reden also eher von um die 60€ und mehr.
Ob es zuverlässig ist kann ich natürlich schlecht beurteilen, da nicht angewendet. Allerdings so schlecht war meine Lösung auch nicht, denn es hat immerhin noch 100Tkm seinen Dienst getan. Was danach passiert ist weis ich nicht. Verwundert mich auch nicht, war halt nichts drauf Gepapptes, sondern Orginalwelle mit Orginalersatzteil des Herstellers.
Ja, SKF weiß natürlich nicht wie sowas richtig zu machen ist.
Natürlich weis SKF wie man so etwas lösen kann bzw. bieten sie eine Lösung an. Wäre schlimm wenn sie das bei ihrem Portfolio nicht könnten. Aber am Ende können die auch keine Wunder vollbringen und kochen auch nur mit Wasser - kann das durchaus beurteilen bin nämlich bei denen dienstlich ein und ausgegangen, allerdings nicht in der Speedy Sleeve Fertigung, weshalb ich davon bisher nichts wußte. Wichtig wäre auch noch seit wann es das gibt, dann könnte ich genau sagen ob das überhaupt eine Option gewesen wäre