Da das Thema immer mal wieder vorkam, habe ich vor geraumer Zeit ein Experiment gestartet.
Die Zyklenfestigkeit habe ich mit einigen verschiedenen Einweg-Vape-Akkus bereits getestet und eher durchwachsene Ergebnisse erhalten.
Getestet habe ich Akkus der Größe Elfbar und Konsorten; also die angeblichen 500-700 Züge.
Zur Degradation: Ich habe verschiedene Akkus mit 1C ge- und entladen; als Ladeschlussspannung einen typischen Lipo Wert angenommen (4,2V). Ge- und Entladen habe ich mit dem iSDT 608AC.
Fazit: Alle Zellen zeigen eine starke Degradation von 10% nach 10 Zyklen.
Zur Langzeitstabilität: Ich habe 100 Akkus auf 3,8V aufgeladen, und 6 Monate bei um die 20°C gelagert. Nach den 6 Monaten waren 52 Akkus defekt und haben eine Restspannung < 3,0V besessen, womit ein Nachladen aus Sicherheitsgründen nicht mehr gemacht werden sollte. Die übrigen Akkus lagen allesamt im Bereich 3,0V bis 3,6V, tendenz aber eher Richtung 3,0V.
Fazit: Einweg-Vape-Akkus können für gewisse Zwecke genutzt werden, aber sie sind von der Haltbarkeit eher mit Batterien vergleichbar. Wer sie verwenden will, muss mit 50% Ausschuss kalkulieren. Es gibt zumeist keinerlei Datenblatt sodass mehr als 1C eher vermieden werden sollte. Ich persönlich werde die Akkus entsorgen, denn dass sie schlecht sind, war zu erwarten; nicht aber, dass sie so schlecht sind.
Dann hast Du mindestens 65 Stück, die wieder für die Tonne sind, von denen Du vorher aber nicht weißt, welche 65 Stück es sind.
Du kannst sie normal laden, Du kannst sie normal für ein paar Tage liegen lassen. Da sehen sie allesamt wunderbar aus.
Wenn So ein Ding aber dank Dendritenbildung kurzschließt, ist da kein Pouch oder Gehäuse darum herum, das dafür gebaut wurde, dem Druck standzuhalten. Das Ding gast dann undefiniert aus. Denn das ist einfach nur ein Wickel mit Billofolie drum herum.
Ob, und bei welcher der 130 Zellen das passiert, weißt Du vorher nicht. Sind deine Geräte/Bauten so wertlos, dass Du sie voll mit Elektrolytschmodder haben willst?
Wie gesagt: Ich sage nicht, dass es keinen Zweck für die Dinger gibt. Ich sage nur, dass die Zellen sehr mit Vorsicht zu genießen sind und man sie nicht blindlinks überall und vor allem auch nicht jede von ihnen irgendwo einsetzen soll.
Wenn man die Zellen anständig selektiert, und sich die Zeit dafür nimmt, dann hat man ja auch was brauchbares.
Ich stelle jedoch in Frage, ob sich dieser Aufwand tatsächlich für das dürftige Ergebnis lohnt. Hochwertige Zellen bei nkon.nl kosten auch nurnoch 1-2 Euro pro Stück.
Oder was denkst Du, warum ich hier 100+ von den Akkus hatte?
Du warst damit auch absolut nicht gemeint, ich finde deinen Test gut!
Weiß nicht was Hinz momentan hat, aktuell erscheint er mir aber ein bisschen bissiger als sonst.
Dem musste ich einfach etwas "positives" entgegensetzen.
Und als "Ü-Ei" des Hobby Reverse engineering präsentieren, fand ich ne hübsche Idee.
Ansonsten hat er ja auch meinen größten Respekt für sein Wissen!
Ich bin glaube auch einer der wenigen die seinen oft etwas strengen Ton ganz gut ab können, meist steckt da eine ernste Aufforderung zum selbständigen denken hinter, wenn man den wink versteht, kann man viel lernen!
Mein Kommentar in diesem Thread war keineswegs "bissig".
Dann kam er bei mir wohl falsch an.
Der Vergleich mit Nikon hinkt, klar können die Vape Zellen nicht mit gekauften von dort mithalten. Das kam so bisschen abwertend bei mir an mit dem Supermarkt. ;-)
Fazit: Alle Zellen zeigen eine starke Degradation von 10% nach 10
Zyklen.
Ist ja für die Anwendung als Einweg-Lutscher nicht relevant.
Unbenommen dessen gibt es jede Menge LiIon-Akkus, wo der Chinese den Fertigungsprozess nicht beherrscht und deren Innenwiderstand recht zügig nach oben geht. Entlädt man die mit C/10, passen die, in der Digitalknipse fliegen die sofort ab, wenn der Blitz geladen werden soll.
Nur Fumot (mit dem Affe drauf) oder sonstige Modelle die erkennbar USB-C
haben.
Ich hatte bisher erst 1x das Glück, so eine Fumot mit Affe und USB-C-Buchse aus dem Altbatterienbehälter eines örtlichen Supermarktes fischen zu können. Der Inhalt ist wahrhaftig interessant und erfreut das Bastlerherz, oder heutzutage passender: das "Upcycler-Herz".
Kürzlich sah ich ein weiteres Exemplar davon an einem größeren Nahverkehrsbahnhof im Gleis liegen, dem Anschein nach noch unversehrt. Es war etwas später am Abend und nicht viel Publikum, sodaß ich ernstlich eine Weile lang überlegte, kurz hinabzusteigen und es mir zu holen. Habe mich jedoch letztendlich nicht dazu überwinden können. :-D
Ich hab mich so nach und nach in allen Läden durchgefragt,
die ich regelmässig besuche - keiner sagt nein.
Im Gegenteil man ist sogar froh drum.
Kürzlich war so'n Büddel neben der Rückgabekiste.
Kam erstmal komplett mit.
Diverse 18650 Akkus,
eine 10Ah Powerbank, Tüte darin gut, aber die Elektronik will nicht.
Und ein kleiner Bleiklotz, der auch noch lebt.
Vapes auch, aber keine wiederaufladbaren.
Nur solche haben noch die Chance, in Teilen hier zu bleiben.
Habe mich jedoch letztendlich nicht dazu überwinden können. :-D
Ins Gleisbett reinspringen geht ja noch, aber wenn man dann als über 60-jähriger wieder aus dem Gleisbett auf die Bahnsteigkante mühsam rausklettern will, dann klappt das nicht mehr so gut wie mit 25 und ist auf die Hilfe von den wartenden Fahrgästen am Bahnsteig angewiesen. Und das möglichst zügig bevor der Zug kommt!
🚉
So wie man das früher im Freibad am Beckenrand gemacht hat, einfach mit einem Arm elegant heraushüpfen, um den Mädchen zu imponieren ;-)
Einer von zwei, auf der Platine für die Heizung, ist ausgelesen und durch Gihdra gejagt, die 80k hat kein RDP1 gesetzt! Jetzt noch dem MS32C001(B, definitiv Verwandte, Pin 17 NRST)auf der Displayeinheit zu Leibe rücken!
Verifiziert ist auch das die MCU nur 16kB Flash haben.
Das Problem entsteht erst wenn Elektrogeräte da drin landen. Dann müssen die (je nach Anbieter, bei manchen sind Kleingeräte auch OK, abhängigvon Marktgröße ect.) gegebenenfalls aussortieren.
Es sieht gesetzlich so aus das Märkte ab 800m² auch Altgeräte annehmen müssen.
Kleine Elektrogeräte dürfen in der Regel in solchen Märkten auch in die Batterieboxen und dort werden sie erst beim Entsorger getrennt. Das gilt für alles bis 25cm Länge maximal. Auch für Toaster ect.
Kleinere Märkte hingegen, müssen das nicht.
Märkte die in den letzten 6 Monaten (unabhängig der Größe) auch Vapes verkauft haben, müssen die auch zurück nehmen.
Es kommt also ganz drauf an ob der Entsorger (der die Batterieboxen für die Märkte stellt und abholt) auf ihre Boxen schreiben das es erlaubt ist und wie groß der Markt + Sortiment ist.
Kleine Elektrogeräte dürfen in der Regel in solchen Märkten auch in die
Batterieboxen und dort werden sie erst beim Entsorger getrennt. Das gilt
für alles bis 25cm Länge maximal. Auch für Toaster ect.
Kann mich erinnern, daß es in manchen Geschäften auch einen gesonderten Einwurfschacht für Elektrokleingeräte neben jenem für ausgediente galvanische Zellen gibt. Sind aber WIMRE auch nicht viel größer, Toaster würden da nicht reinpassen.