Schwingwerkzeug in klein?

OP #8101521
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Ich bräuchte sowas hauptsächlich als Säge um Leiterplattenmaterial und andere dünne Platten zuzusägen. Mit einem Cuttermesser komme ich bei Epoxy nicht weit...

Luftdruck macht das Ganze wieder ziemlich unhandlich, wäre aber Grundsätzlich kein Problem.

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#8101562
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Peter N. schrieb:

Ich bräuchte sowas hauptsächlich als Säge um Leiterplattenmaterial und andere dünne Platten zuzusägen. Mit einem Cuttermesser komme ich bei Epoxy nicht weit

Bei Epoxy hilft eh nur Hartmetall, alles andere verschleisst schon bei 1 Schnitt.

Bei Pertinax/Hartpapier täte es auch ein normales Sägeblatt.

Gerade lange Schnitte macht man normalerweise durch eine Metall-Tafelschere. Das ist natürlich ein grösseres Gerät. Man könnte auch eine Mini-Kreissäge mit Hartmetallblatt nutzen wie https://www.ebay.de/itm/358823208738 oder Proxxon FKS.

Bandsäge, Dekupiersäge, Laubsäge, Stichsäge, alles blöd und Flex / Dremel macht Staub den man nicht einatmen will.

Daher hat sich inzwischen was völlig anderes durchgesetzt: Fräsen mit Spiralfräser https://www.ebay.de/itm/223943618378 in 3018 CNC https://www.ebay.de/itm/800679723133 mit mehreren 0.5mm tiefen Durchläufen. Diese Graviermaschinen sind billig, kompakt, können alle Bearbeitungsschritte machen von Löchern bohren über jedwede Kontur ausfräsen bis Leiterbahnen isolationsfräsen, in vielen Materialen von Pertinax über Epoxy bis Alu oder Holz, und damit das Gehäuse gleich mit.

Beitrag "Re: Mini CNC Fräse..welche ist brauchbar?"

Manuell nach Augenmass geht es damit nicht mehr, aber wer will das schon, dafür kann CNC mehrere nacheinander unbeaufsichtigt im Nebenzimmer fräsen.

Wenn man grösseres bauen will (19" Frontplatten), wird die grössere Fräse natürlich teurer.

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/vevor-6040-cnc-graviermaschine-3-achsen-fraese/3527245469-84-20914

#8101571
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Peter N. schrieb:

Ich bräuchte sowas hauptsächlich als Säge um Leiterplattenmaterial und andere dünne Platten zuzusägen. Mit einem Cuttermesser komme ich bei Epoxy nicht weit...

Ein Multitool ist da eher nicht geeignet und in klein habe ich so etwas noch nicht gesehen.

Wie schon empfohlen ist für so etwas eine Minitischkreissäge gut. Ich habe seit vielen Jahren im Prinzip diese hier https://www.amazon.de/Tischkreissäge-Modellbau,Tischkreissäge-Klein,7-Gang-Netzteil-Hönverstellbarer-Holzbearbeitung/dp/B0G8X83875/ref=asc_df_B0G8X83875 . Mit dem mitgelieferten Hartmetallblatt läßt sich Leiterplattenmatererial problemlos schneiden. Auch dünne Alubleche und Aluprofile aus dem Baumarkt lassen sich damit hervorragend zuschneiden. Die Holzteile und die Chassisplatte (Alu) für den abgebildeten Verstärker, habe ich komplett auf dieser Säge zu geschnitten

●Des|ntegrator ●. schrieb:

Elektrische Laubsäge.

Damit habe ich eher nicht so gute Erfahrungen gemacht. Das Laubsägenblatt verläuft gerne, so daß man keine sauberen Schnittkanten erhält.

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#8102158
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Peter N. schrieb:

Ich bräuchte sowas hauptsächlich als Säge um Leiterplattenmaterial und andere dünne Platten zuzusägen

Dafür sind handgeführte Werkzeuge nicht optimal, die Schnitte werden selten wirklich sauber und gerade. Ich hatte mir vor einiger Zeit für diesen Zweck eine Proxxon FET zugelegt und es nicht bereut:

https://www.proxxon.com/de/micromot/27070.php

Die Maschine ist nicht nur für modellbautypische Kleinarbeiten brauchbar, sondern schneidet problemlos auch ausgewachsene Bretter bis zur Höhe des Sägeblattes. Kam gerade erst wieder beim Laminat verlegen zum Einsatz. Tipp, das mitgelieferte Hartmetallsägeblatt paßt faktisch für alle Materialien, vorsorglich gekaufte andere Blätter habe ich noch nie benötigt.

OP #8102164
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Icke ®. schrieb:

Dafür sind handgeführte Werkzeuge nicht optimal, die Schnitte werden selten wirklich sauber und gerade

Dazu der Hinweis auf Cuttermesser: Den Schnitt an einem Stahllenial entlangführen.
Dazu sieht dies recht intressant aus: https://www.proxxon.com/de/micromot/28650.php

Laubsägen, Bandsägen u.ä. sägen nicht gerade.

Bei Kreissägen (abgesehen vom Platzbedarf), finde ich nie passende Sägeblätter. Die (in Baumärkten) erhältlichen sind für Holz/Kunststoff ausgelegt und immer ziemlich grobzahnig. Für Epoxy und Alu braucht man aber sehr feinzahnige Sägeblätter...

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#8102167
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Peter N. schrieb:

Gibt es Schwing-Werkzeuge solcher Art: https://www.pollin.de/p/einhell-multifunktionswerkzeug-te-mg-350-eq-504379 auch in FBS- (Feinbohrschleifer) Größe?

Halöö, um mal die Frage im Eingangsbeitrag zu beantworten(ungeachtet des Zwecks,also keine Empfehlung in keine Richtung, sondern neutrale Info):scheinbar ja, auch von Proxxon Micromot. Angeboten als Eckenschleifer, aber Zubehör umfasst Saegeblaetter, ect

https://www.proxxon.com/de/micromot/28520.php

Angehängte Dateien:
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#8102176
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Peter N. schrieb:

Bei Kreissägen (abgesehen vom Platzbedarf), finde ich nie passende Sägeblätter. Die (in Baumärkten) erhältlichen sind für Holz/Kunststoff ausgelegt und immer ziemlich grobzahnig. Für Epoxy und Alu braucht man aber sehr feinzahnige Sägeblätter...

Wie oben geschrieben, das im Lieferumfang der FET befindliche Sägeblatt aus Hartmetall eignet sich für fast alles. Ich säge damit z.B. Aluminium, Holzbretter, Plastik, FR4 und Laminat. Man braucht lediglich etwas Gefühl beim Vorschub. Ich hatte noch andere, spezielle Blätter für Holz und Weichmetalle dazu gekauft, benutze diese aber nicht. Der Witz ist, daß das für NE-Metall ausgelegte, feinzahnige Blatt sogar schlechter sägt als das gröbere Hartmetallblatt. Alu ging damit ziemlich beschissen, deswegen liegt es nach einmaligem Gebrauch in der Kiste.

#8102200
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Icke ®. schrieb:

Der Witz ist, daß das für NE-Metall ausgelegte, feinzahnige Blatt sogar schlechter sägt als das gröbere Hartmetallblatt.

Das Sägeblatt setzt sich bei Alu gerne und schnell zu. Also lieber nicht fein verzahnt, bzw. wenig Vorschub. Dann werden die Späne zu dünn und es reibt mehr. Also setzt es sich wieder leichter zu. -> Gröbere Verzahnung.
Und schmieren! Endlich mal eine sinnvolle Anwendung für WD40. Auch wenn es für nix taugt, bei Alu-Zerspanung ist es wirklich gut.

#8102231
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Peter N. schrieb:

Wie soll das bei Epoxy-Platinenmaterial funktionieren? Da muß man schon mehr als die Hälfte der Materialstärke durchritzen und auch dann franst es beim Brechen aus.

Die Methode "Anritzen, Abbrechen und Planfeilen" ist eine Standardaufgabe in der Ausbildung zum Elektroniker.

Oder man verwendet eine Tafelschere - die gibt es auch in handlicheren Formaten, die man auf einen Tisch stellen kann.

(Firma: L-E-A) #8102236
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Rahul D. schrieb:

Oder man verwendet eine Tafelschere - die gibt es auch in handlicheren Formaten, die man auf einen Tisch stellen kann.

Genau! So praktiziere ich das seit gut 20 Jahren und habe die Investition keinen Augenblick bereut! Zumal meine Leiterplatten dank exzessivem SMD-Einsatz mittlerweile so klein sind, dass ich auf 100x100mm² meist einen ganzen Nutzen unterbringen kann. Wenn man die Leiterplattendicke auf 1,2mm reduziert, lassen sich auch briefmarken-große Plättchen sehr bequem und maßhaltig ausschneiden.

Grüßle, Volker

#8102246
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Icke ®. schrieb:

ch hatte mir vor einiger Zeit für diesen Zweck eine Proxxon FET zugelegt und es nicht bereut: https://www.proxxon.com/de/micromot/27070.php

Die hat mit über 300€ aber auch einen fetten Preis.

Ich hoffe die taugt mehr als die Minitischkreissäge KS230 von Proxxon. So ein Teil hatte ich mal und da hat nach einem 3/4 Jahr der Motor aufgegeben. Den habe ich gewechselt, war aber am Ende rausgeschmissenes Geld und vergeudete Zeit, denn nach 3 Monaten war der Zahnriemen platt. Ich habe mir dann so ein China Billigteil (https://www.amazon.de/Tischkreissäge-Modellbau,Tischkreissäge-Klein,7-Gang-Netzteil-Hönverstellbarer-Holzbearbeitung/dp/B0G8X83875/ref=asc_df_B0G8X83875) gekauft. Die tut jetzt seit 5 Jahren und hat damit ihr Geld mehr als verdient

#8102249
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Peter N. schrieb:

Für Epoxy und Alu braucht man aber sehr feinzahnige Sägeblätter...

Kann ich so nicht sagen. Das der in meinem letzten Post genannten Minisäge beigelegte Hartmetallblatt (s.h. https://m.media-amazon.com/images/I/71n-nJpBAiL._AC_SL1500_.jpg) funktioniert auch bei Alu und Epoxy bestens. Die Drehzahl und der Vorschub machen es am Ende. Bei Alu muß man den Vorschub etwas sachter gestalten.

Icke ®. schrieb:

Man braucht lediglich etwas Gefühl beim Vorschub.

Genau so ist es - halt nix für Grobmotoriker

: Bearbeitet durch User
#8102260
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Hans schrieb:

Die hat mit über 300€ aber auch einen fetten Preis.

Mag sein, den ist sie IMHO auch wert. (mal ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk)

Ich hoffe die taugt mehr als die Minitischkreissäge KS230 von Proxxon.

Allerdings, die FET ist mit der KS230 nicht vergleichbar. Sie hat von Haus einen stärkeren Motor (200W statt 85 bei der KS230) und wesentlich bessere Führungen. Ich besitze die jetzt seit ca. 5 Jahren und hab sie oft schon mit nicht vorgesehenem Material gequält, z.B. Klicklaminat/-Vinyl oder Möbelspanplatten. Läuft alles noch, wie es soll. Ich reinige sie aber auch nach jedem Einsatz gründlich. Wenn man das versäumt, verstopft der Motor mit Spänen und wird nicht mehr richtig gekühlt.

#8102280
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Ja, die FET macht durchaus was her. Besonders gefallen hat mir der stabile Tisch aus Aluguss mit der Verrippung auf der Unterseite.

Vor einigen Monaten kam ein Modellbauer mit einer schon viele Jahre genutzten defekten FET ins Repaircafé. Im Motor war ein Anschlussdraht zum Bürstenhalter gebrochen und hatte eine irreparable Brandspur bis zum (geerdeten) Gehäuse verursacht.
Als Folge war auch der NTC des Sanftanlaufs geplatzt und der Kunde hat dann Motor und NTC neu beschafft - waren so um die 100€ Kosten.
Einen Monat später alles eingebaut und die Säge lief wieder wie am ersten Tag.

#8102287
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Icke ®. schrieb:

Ich besitze die jetzt seit ca. 5 Jahren und hab sie oft schon mit nicht vorgesehenem Material gequält, z.B. Klicklaminat/-Vinyl oder Möbelspanplatten. Läuft alles noch, wie es soll.

Ist schön für Dich, wenn das Maschinchen läuft, auch dann wenn Du sie quälst.

Icke ®. schrieb:

Wenn man das versäumt, verstopft der Motor mit Spänen und wird nicht mehr richtig gekühlt.

Das ist allerdings weniger schön und in meinen Augen auch eine Fehlkonstruktion. selbst bei meinem Billigchinateil sind der Motor und die Späneabteilung durch ein Blech getrennt, wodurch in dem Motorabteil so gut wie keine Späne zu finden sind, selbst dann nicht wenn die Späneabteilung ordentlich gefüllt ist.

#8102352
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Hans schrieb:

Das ist allerdings weniger schön und in meinen Augen auch eine Fehlkonstruktion.

Hätte man vielleicht besser machen können, stört aber im praktischen Betrieb kaum. Und wirkt sich nur dann aus, wenn die Maschine längere Zeit oder gar nicht gereinigt wird. Aufklappen und Staubsauger ranhalten genügt schon, dauert zwei Minuten.

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