Guten Abend,
bin neu hier im Forum und bitte euch um Unterstützung.
Ich möchte mir gern eine einfache Alarmanlage aufbauen. Diese sollte
über einen ESP8266 mit Reed-Kontakt als Alarmsensor und einem ESP8266
als Wlan-Empfänger mit optischen, sowie akustischen Signalgeber
ausgestattet sein.
Hat einer von Euch ein ähnlisches Projekt schon einmal realisiert?
Nette Grüße
Bernd
Komisch, dass hier noch niemand geantwortet hat...
1. ESP
- konfigurieren als STA (Client)
- REED Kontakt an einen Pin
- Client: HTTP, UDP oder WebSockets
2. ESP
- konfigurieren als AP
- LED und/oder Piezo an einen Pin
- Server: HTTP, UDP oder WebSockets
Hallo Mick,
danke für Deine Antwort. Für eine Hardwarerealisierung sehe ich für mich
kein Problem. Aber leider bin ich in Sachen Programmierung ein absoluter
Neuling.
Mit dem Anschluss der entsprechenden Bauteile an den GPIO's ist es
sicherlich nicht getan?
Deshalb hoffte ich auf ein existierendes Projekt zurück zu greifen.
Über eine weitere Hilfe bin ich dankbar.
Gruß Bernd
> Mit dem Anschluss der entsprechenden Bauteile an den> GPIO's ist es sicherlich nicht getan?
Doch, im Prinzip schon. Zu den Haken und Ösen empfehle ich Dir, meine
Seite zu lesen: http://stefanfrings.de/esp8266/index.html> Aber leider bin ich in Sachen Programmierung ein absoluter Neuling.
Betrachte es als eine gute Gelegenheit, das Programmieren zu lernen. Der
ESP8266 ist zwar nicht gerade der ideale Einstieg, aber ich finde es
besser, als ohne Ziel nur Theorie zu lernen. Versuche es einfach mal, du
hast ja hier reichlich hilfreiche Leute die Dir zu Seite stehen.
floppi schrieb:> Aber leider bin ich in Sachen Programmierung ein absoluter> Neuling.
Dann wird's leider schwierig. Die Software eines Produkts wird oft
unterschätzt, da sie im Gegensatz zu der Hardware nicht sichtbar ist.
Etwas fertiges habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, aber vielleicht
helfen dir diese Seiten etwas weiter:
-
http://www.instructables.com/id/WiFi-Communication-Between-Two-ESP8266-Based-MCU-T/
- http://www.instructables.com/id/ESP8266-Internet-Alarm/
Falls du wirklich nicht weiterkommst und deine Anforderungen nicht all
zu hoch sind, kann ich dir die Software schreiben. Brauche dann einfach
deine E-Mail Adresse.
Mick schrieb:> kann ich dir die Software schreiben.
Hoffentlich in Lua :)
Da ich an einem ähnlichem Projekt arbeite, habe ich darin schon
praktische Erfahrung. Könnte also ein funktionierendes Muster
beisteuern.
Rolf H. schrieb:> Hoffentlich in Lua :)
Nein, in C++. Lua ist für "Anfänger" geeignet, da laufende Programme
einfach in Kürze erstellt werden können. Interpretierte Lua Skripte
laufen aber langsamer als nativ kompilierte Programme - und meist auch
instabiler.
Hallo Jungs,
Stefan:
Natürlich hast Du recht, dass es eine gute Gelegenheit ist, bei so einem
Projekt, in die Programmierung einzusteigen. Ich habe mir Deine Seiten
mal angeschaut und muss sagen, respekt! Du hast Dir wirklich viel Mühe
gemacht und es ist auch sehr informativ. Habe mir auch diverse
PDF-Dateien geladen.
Es ist halt so, ich bin schon jenseits der Mitte 60!, und da wollte ich
wegen dem von mir geschilderten Projekt nicht erst in die Programmierung
ein-steigen. Auch, wenn ich nach wie vor technisch sehr intessiert bin.
Mick:
Dein Angebot würde ich gern wahrnehmen. Wie ich schon in meinem Thread
geschildert habe, sollte es sich um eine einfache Wlan-Funkverbindung
für Alarmkontakte handeln. Wenn Du dies programmieren könntest, wäre das
toll.
Nimm bitte mit mir Kontakt auf, zwecks genauerer Info's.
Meine eMail-Adresse: gd34sr45(at)freenet.de
Gruß Bernd
Mick schrieb:> Lua ist für "Anfänger" geeignet, da laufende Programme> einfach in Kürze erstellt werden können.
Kann ich so nicht sagen. Lua ist Javascript recht ähnlich und damit
werden recht professionelle Anwendungen kreiert.
Da hier eher der IP-Stack auf der obersten Ebene bedient wird, ist ein
eventueller Geschwindigkeitsverlust bestimmt verschmerzbar.
Der Vorteil von Lua ist aber, dass nur das Programm hochgeladen werden
muss, während bei C++ der gesamte Flash neu beschrieben wird, wenn ich
mich nicht irre.
Ein weiterer Vorteil ist natürlich, das Lua-Skripte auch von Anfängern
gelesen werden können, was bei C++ nicht unbedingt der Fall ist.
Rolf H. schrieb:> Lua ist Javascript recht ähnlich und damit> werden recht professionelle Anwendungen kreiert.
Aber nicht auf Microcontrollern.
Rolf H. schrieb:> Der Vorteil von Lua ist aber, dass nur das Programm hochgeladen werden> muss, während bei C++ der gesamte Flash neu beschrieben wird, wenn ich> mich nicht irre.
Da hast du völlig recht.
Rolf H. schrieb:> Ein weiterer Vorteil ist natürlich, das Lua-Skripte auch von Anfängern> gelesen werden können, was bei C++ nicht unbedingt der Fall ist.
Auch das stimmt. Es gibt viele Vor- und Nachteile. Nur ist Lua für den
professionellen Einsatz alles andere als geeignet/empfehlenswert.
> da wollte ich wegen dem von mir geschilderten Projekt nicht erst in> die Programmierung ein-steigen.
Dann ist der ESP8266 für dich das falsche Produkt.
Fange am besten nochmal ganz von vorne an. Beschreibe in einem neuen
Thread, was du machen möchtest und weise darauf hin, dass du nicht
programmieren möchtest. Dann kommen ganz andere Antworten, als bisher.
> hatte mir das in etwa so vorgestellt.
Dazu musst du den Chip aber programmieren, doch das hast du bereits
ausgeschlossen. Wie gesagt ist der ESP8266 ohne Programmierung
weitgehend nutzlos.
Ich würde an deiner Stelle eher in Richtung Funk-Klingel gehen,
vielleicht eine davon zerlegen. Sicher gibt es im Alarmanlagen Zubehör
auf fix und fertige drahtlose Verlängerungen, die du verwenden kannst.
Nochmal,
mit espeasy musst Du nicht programmieren können!
Nimm 2 Stück umnd fertig.
....if you would like to have sensor values attached to one ESP being
available in other connected ESPs, you should set the advanced setting '
global sync' on each esp and set the ' global sync' flag on the specific
ESP/Task of which you like to distribute it's value.
Top
Guten Tag,
Stefan:
Unter Programmieren verstehe ich ein Programm schreiben. In C, C++ oder
mit was auch immer. Und genau das kann ich nicht, bzw. unzureichend.
Aber einen Microprozessor mit einen Quellcode flashen, dass sollte schon
klappen.
Der Quellcode sollte mit einigen Anpassungen, ist beispielhaft bei der
von mir verlinkten Seite ja vorhanden, brauchbar sein.
Stefan, lass es gut sein, ich danke Dir für die guten Hinweise und
Ratschläge.
"esp":
Du hast recht, ESPEasy ist eine relativ einfache Möglichkeit, eine
eigene Heimautomation, unter Einbindung von ESP8266-Modulen und dem
Raspberry Pi, zu realisieren. Ist sehr interressant und vielleicht, bei
einer meiner späteren Projekte nutzbar. Danke für den Hinweis.
Nette Grüße
Bernd