Feuchtigkeits- und Temperatursensor per Funk

Gast #6047153
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Hallo zusammen,

ich möchte zu einer längerfristigen Messung von Luftfeuchtigkeit und 
Temperatur in einem Gebäude etwa 20 (später vielleicht auch mehr) 
Sensoren verteilen, die es mir erlauben, zentral Temperatur- und 
Luftfeuchtigkeit zu messen.

Ich experimentiere derzeit erfolgreich mit zwei solchen Teilen:
http://www.aliexpress.com/item/32993417784.html

Die sind mir jedoch im Preis in der Menge zu teuer und auch in der Größe 
zu aufdringlich (6cm Durchmesser).

Ich würde gerne was selber bauen, dazu suche ich Tips:
Einen kostengünstigen Mikrocontroller, der gleich Bluetooth on board 
hat, einen Temperatur-/Feuchtigkeitssensor ( DHT22? )
Das ganze sollte idealerweise per Knopfzelle notfalls halt auch per AAA 
versorgt werden können.

Anforderungen:
Temperaturbereich -10 - +30 °C, +/-2°C   20%-80% relative Luftfeuchte, 
+/-2%
Messwerte sollen alle 5 min aufgenommen und gesendet werden.

mit zwei/drei ESP32 würde ich Bluetooth->WLAN Gateways bauen.

Lokale Anzeige der Werte per Display (wie im eingangs verlinkten 
Beispiel) ist nicht notwendig und wegen des Energieverbrauchs auch nicht 
erwünscht.

Batterie/Akku sollte jeweils mindestens 3 Monate durchhalten, besser 
länger!

Programmierumgebung für den µC wäre idealerweise platformio

Zu den Sensoren sei noch gesagt, dass es mir hier in erster Linie auf 
die Wiederholgenauigkeit ankommt und nicht auf die Absolute Genauigkeit. 
Es ist kein Thema für jeden der Sensoren eine Referenz zum Abgleich zu 
hinterlegen.

Bin dankbar für jeden Hinweis und für konstruktive Kritik!
Gast #6047443
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ESP-Bastler schrieb:
> Einen kostengünstigen Mikrocontroller, der gleich Bluetooth on board
> hat, einen Temperatur-/Feuchtigkeitssensor ( DHT22? )
> Das ganze sollte idealerweise per Knopfzelle notfalls halt auch per AAA
> versorgt werden können

Vergiss es, du bist bei 20 Sensoren dauernd am Nachlegen von Batterien.

Wenn schon, dann ein weniger stromfressemdes Funkverfahren. Aber 
eigentlich taugt nur dauerhafte Stromversorgung aus dem Netz. Die 
bekommt man am einfachsten zu den Sensoren über ein Kabel. Wenn das von 
der Zdntrale kommt, braucht man auch keinen Funk mehr.

Die grenzenlose Faulheit, keine Kabel verlegen zu wollen, führt zum 
Batteriemurks.
Gast #6047470
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ESP-Bastler schrieb:
> Das ganze sollte idealerweise per Knopfzelle notfalls halt auch per AAA
> versorgt werden können.

Wenn du es schaffst, ein WLAN-Device länger Zeit (i.e. ohne 
wöchentlichen Batteriewechsel) mit einer Knopfzelle zu betreiben, wäre 
das wohl ein Geschäftsmodell.

Hier ein 5-teiliger Blog, der sich mit möglichst stromsparendem Betrieb 
des ESP8266 zur Anbindung von ein paar Sensoren mit 5min Datenintervall 
ans WLAN beschäftigt
https://www.bakke.online/index.php/2017/05/21/reducing-wifi-power-consumption-on-esp8266-part-1/
Gast #6047800
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MaWin schrieb:
> Wenn schon, dann ein weniger stromfressemdes Funkverfahren. Aber
> eigentlich taugt nur dauerhafte Stromversorgung aus dem Netz. Die
> bekommt man am einfachsten zu den Sensoren über ein Kabel. Wenn das von
> der Zdntrale kommt, braucht man auch keinen Funk mehr.
>
> Die grenzenlose Faulheit, keine Kabel verlegen zu wollen, führt zum
> Batteriemurks.

Genau deswegen suche ich ja einen Controller mit Bluetooth/BLE. Der 
verlinkte Sensor z.b. hält trotz Display bereits 8Wochen mit einer 
AAA-Zelle.  Ich will nur noch kleiner werden. Das Ding darf 5min 
schlafen, dann  Messwerte per BLE an ein Gateway und wieder in deb 
Deep-Sleep.

Kabel verlegen für Spannungsversorgubg ist nicht möglich. Lieber alle 
3-6 Monate eine Runde mit der Leiter zum Batteriewechsel.
#6047895
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Hi ESP Typ,

So etwas ähnliches wie du, habe ich es für mich gebaut!
Ich habe das ganze per Funk laufen! Die Nodes (bei mir 6 Stück) Funken 
per 868MHz an ein Gateway welches die Daten via Esp8266 bzw. Esp32 in 
eine Cloud (ist quasi freigestellt welche Lösung man nimmt) sendet! 
Meine Nodes sind auf 2 Jahre batteriebetrieb ausgelegt (2x 1,5V AA).
Die Nodes selber laufen mit einem BME280 und lesen Temperatur, 
Luftfeuchtigkeit und Druck aus! Seit einem Jahr läuft mein Testsystem 
ohne Probleme!
Falls du lust hast, dann schau einfach mal auf meine Page:

https://www.fundiy.de/projekte

Vlt. Hilft dir das. :)

In den nächsten Tagen werde ich für dieses Projekt meine HP fertig 
stellen!

VG Martin
Gast #6048124
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Hallo Nitram,

686MHz geht natürlich auch!  Danke für den Tip, der Weg Atmega328P und 
separater Funkchip geht natürlich auch.
Ich war wohl aufgrund meines aktuellen Setups zu sehr auf BLE 
fokussiert.
Da reicht ein ESP32 alleine als Gateway.  Da die 868MHz Module einem ja 
auch fast nachgeworfen werden, da kann das natürlich auch eine Lösung 
sein.

Ich schätze mal, dass man da sogar weniger Gateways benötigt, als mit 
Bluetooth, da die Reichweite höher ist.

Ich bin bei weiteren Recherchen auch auf die zwei Boards gestossen, von 
denen ich mir mal Testexemplare kommen lasse:

Arduino Nano mit CC2540 BLE on Board bei Nano-Formfaktor:
https://www.aliexpress.com/item/33006686263.html

Arduino nano mit NRF24l01+ on Board bei Nano-Formfaktor:
https://www.aliexpress.com/item/4000112750588.html

Von der Größe würde mir der hier gefallen:
https://www.kickstarter.com/projects/1608192864/rfduino-iphone-bluetooth-40-arduino-compatible-boa
Da müsste -wenn eine Sensor mitspielt- die Sache mit ein oder zwei 
Knopfzellen zu lösen sein. Allerdings sprengt der Preis komlett das 
Budget.

Mal sehen, was noch so zu finden ist.
Gast #6048156
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ESP-Bastler schrieb:
> Von der Größe würde mir der hier gefallen:
> 
https://www.kickstarter.com/projects/1608192864/rfduino-iphone-bluetooth-40-arduino-compatible-boa
> Da müsste -wenn eine Sensor mitspielt- die Sache mit ein oder zwei
> Knopfzellen zu lösen sein. Allerdings sprengt der Preis komlett das
> Budget.

Das könnte auch der Grund sein, warum das Modul nicht überall der große 
Selbstläufer ist.
https://www.sparkfun.com/products/retired/13219
https://www.antratek.de/rfduino-simblee-dip

Aber warum nicht selber bauen:
https://github.com/RFduino/RFduino
Gast #6048228
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MaWin schrieb:
> Wow, bei 20 Sensoren im Haus nur 130 Batteriewechsel im Jahr, jeden 3.
> Tag eine.

1.) Dürfte das nochmal deutlich länger laufen, die Zellen haben 
aktuell immer noch 1,5V.
2.) Werden dann Batterien/Akkus an einem Tag getauscht, dann ist es 
einmal ein Rundgang.
3.) Genau daher habe ich ja das Posting hier verfasst, Lösungen zu 
finden, die so sparsam sind, dass ein solcher Wechsel nur jährlich oder 
gar seltener erfolgen muss.

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