Eingangsstufe mit 4050 für ESP8266

Gast #6653703
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hi

ich möchte meine Haustürklingelanlage mit einem 8266 in mein Hausnetz 
anbinden.

Die Klingelanlage arbeitet mit 12V. Dazu kommt noch ein Türkontakt. Im 
Ruhezustand sind die Leitungen offen. Erst bei gedrückter Klingel kommen 
an den Treibereingängen dann 12V an.

Um nun die einzelnen Klingeldrähte / den Türkontakt auf die 3V-Pegel des 
8266 zu bringen hab ich auf Anregung hier im Forum mal einen 4050 
ausgewählt.

In einigen Forenbeiträge wird erwähnt das dessen Eingänge bis zu 15V 
verkraften.

Wenn man den Logik-IC mit einer Versorgungsspanngung von 3,3V betreibt 
dann kann man die Treiberausgänge direkt auf die Ports des 8266 legen.

hab ich das richtig verstanden oder steckt in meinem (einfachen) 
Schaltungsentwurf noch ein oder mehrere Denkfehler?

Ist die Beschaltung der Treibereingänge mit einem Widerstand und einem 
Kondensator ausreichend um auch bei längerer Leitungsführung Störungen 
zu unterdrücken.
Das Prellen und kurze Störspitzen kann ich in der Software rausfiltern.

Gruss
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Gast #6653719
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Rainer schrieb:
> Ist die Beschaltung der Treibereingänge mit einem Widerstand und einem
> Kondensator ausreichend um auch bei längerer Leitungsführung Störungen
> zu unterdrücken.

Zur Störunterdrückung solltest du Widerstand und Kondensator als 
Tiefpass verschalten. So verhindert der Widerstand nur, dass der Eingang 
bei offener Leitung in der Luft hängt.
Gast #6653800
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hi

Wolfgang schrieb:
> Zur Störunterdrückung solltest du Widerstand und Kondensator als
> Tiefpass verschalten. So verhindert der Widerstand nur, dass der Eingang
> bei offener Leitung in der Luft hängt.

danke für deinen Hinweis.

hab jetzt einfach mal einen weitere Widerstand hinzugefügt. Damit dürfte 
der Bereich "Störfestigkeit" hoffentlich ausreichend abgedeckt sein.

Die Frage ist jetzt halt ob die Idee mit dem 4050 an sich so umsetzbar 
ist.

Gruss
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Gast #6653848
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Rainer schrieb:
> Die Frage ist jetzt halt ob die Idee mit dem 4050 an sich so umsetzbar
> ist.

Ich denke schon. Was mir allerdings noch unklar ist, ist der Sinn des 
CD4050. Für mich sieht das hier nach 1:1 durch-reichen aus.

15V reichen nicht aus, im in normalen Klingelanalgen deppensicher zu 
sein.

Mit einem simplen Tiefpass (z.B. 10kΩ und 100nF) und einer Zenerdiode 
zur Spannungsbegrenzung kannst du locker 50 Volt anlegen, und das nicht 
nur positiv sondern auch negativ. Kurzzeitig wird er noch sehr viel mehr 
SPannung vertragen.
1
         10kΩ
2
in o----[===]---+--------o ESP
3
                |
4
        100nF   +---||---| GND
5
                |
6
                +--|<|---| GND
7
                  Zener 3,6V
Gast #6653877
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Brauchst Du 6 Eingänge für einen Türkontakt?
Egal, vergiss die 4050 und nimm für jeden notwendigen Eingang einen 
Optokoppler. Du willst ja keinen Blitzdetektor bauen.
Alles andere ist planloses Gewuschtel.
Gast #6654192
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hi

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Mit einem simplen Tiefpass (z.B. 10kΩ und 100nF) und einer Zenerdiode
> zur Spannungsbegrenzung kannst du locker 50 Volt anlegen,

> 10kΩ
> in o----[===]---+--------o ESP
>                 |
>         100nF   +---||---| GND
>                 |
>                 +--|<|---| GND
>                   Zener 3,6V

warum jetzt eine Z-Diode mit 3,6V?

wäre da 3,3V nicht passender?

Gruss
Gast #6654328
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Rainer schrieb:
> warum jetzt eine Z-Diode mit 3,6V?
> wäre da 3,3V nicht passender?

Weil die 3,3V Zenerdiode schon bei knapp unter 3 Voltzu leiten beginnt.

Die Spannungsangabe bezieht sich üblicherweise auf eine Stromstärke von 
ca 5mA. Du wirst aber normalerweise weniger als 1mA haben, deswegen habe 
ich die Diode höher angesetzt.

Aber solange es sich um digitale Signale handelt, speilt das keine große 
Rolle. 3V sind immer noch eindeutig HIGH. Also nimm ruhig 3,3V 
Zenerdioden, wenn du dich damit wohler fühlst.

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