Gast
#2961807
Hallo ! Es soll ja Leute geben die belichten noch Platinenmaterial welches schon Jahre auf dem Buckel hat.Gestern habe ich eine Bungard von 2010 belichtet ,entwickelt und geätzt und das Ergebnis war nicht so wie es sein kann.Sehr viele Löcher wo keines sein dürfte weil Vorlage doppelt genommen.Grund sätzlich ist mir aufgefallen,dass eine alte Platine schon beim abziehen der Schutzfolie Auffälligkeiten zeigt.Es bleiben Reste des Klebers an der Platine hängen.Dies erscheint mir als eine Folge des "alterns".Möglicherweise wird der Fotolack beim abziehen auch beschädigt was die Löcher erklären könnte.Sehen tut man das vor dem belichten nicht.Möglich ist auch ,dass ein alter Fotolack stellenweise seine Haftung auf dem Kupfer verliert und auch deshalb beim entfernen der Schutzfolie mit abgezogen wird. Also ich werde in Zukunft nix mehr auf Vorrat kaufen.Ich möchte aber nicht verschweigen,dass man das Ergebnis trotz der Löcher sicher noch hätte benutzen können.Ich maximiere Leiterbahnen meistens.Aber bei dünnen Strukturen kann die Platine auch unbrauchbar werden.An der Chemie lag es nicht! Entwickler und Ätzbad waren frisch angesetzt...wie immer nach Rezept des Lieferanten.Ist die Brauchbarkeit von altem Material nur eine Frage der persönlichen Toleranz bezüglich des Ergebnisses? MFG herbert
