Zugbindung jetzt auch im Regionalverkehr

OP #4863277
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Hallo, schon seit 2002 fahre ich sehr billig mit Bahncard 25 und 
Spartickets. Die Zugbindung der sog. "Sparpreise" galt nur für IC/ICE, 
für die Nahverkehrsabschnitte davor, dazwischen und danach nicht.
Heute hat mich ein Schaffner im RE darauf hingewiesen, dass ich im 
falschen Zug bin. Tatsächlich war der RE-Abschnitt als Zugbindung oben 
eingetragen (nur ein RE-Abschnitt von insgesamt 5 auf Hin/Rückfahrt und 
Zwischenhalten)
Ich durfte trotzdem drinbleiben.
Aber auf den einschlägigen Seiten finde ich nichts dazu, z.B,
https://de.wikipedia.org/wiki/Zugbindung
Überall in den Foren und FAQ ist zu lesen, dass Zugbindung nur für 
Fernverkehr gilt.
Weiß jemand mehr dazu?
#4863469
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Ich würde ja vermuten, daß die DB AG hierüber mehr wissen dürfte als in
> Wikipedia-Einträgen oder Internetforen steht.

Ach? `Diese „Zugbindung“ gilt für InterCityExpress (ICE), Intercity 
(IC), Eurocity (EC) und Nachtzüge wie CityNightLine (CNL), EuroNight 
(EN) oder D-Zug (D). Für Nahverkehrszüge besteht hingegen keine 
Zugbindung.´

https://www.bahn.de/faq/view/pk/de/buchung/zugbindung.shtml
Steht so auch an ein paar anderen Stellen dieser Institution.
OP #4863535
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A. K. schrieb:
> Ach? `Diese „Zugbindung“ gilt für InterCityExpress (ICE), Intercity
> (IC), Eurocity (EC) und Nachtzüge wie CityNightLine (CNL), EuroNight

> https://www.bahn.de/faq/view/pk/de/buchung/zugbindung.shtml
> Steht so auch an ein paar anderen Stellen dieser Institution.

Das war bis 31.12.2016 so.
Da ist die Institution in ihrer Dokumentation nicht aktualisiert.
Der Schaffner sagte mir es und auf meiner Fahrkarte war die 
RE-Zugbindung angegeben.
#4864708
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Die Sparpreise waren schon immer mit Zugbindung. Das ist ja gerade der 
Trick, damit man die Züge besser planen und auslasten kann.
Was aber neu ist, daß es Sparpreise nun auch für Regionalzüge gibt.

Ob man dann gleich im falschen Zug ein Schwarzfahrer ist, weiß ich 
nicht.
Ich hatte mich mal im Datum geirrt, der Schaffner hat aber nichts 
gesagt.
Gast #4865032
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Lasst mich A. schrieb:
> Wenn du später als ne halbe
> Stunde als geplant am Ziel ankommst

Ja, aber wie ist es, wenn Du mit dem "gebundenen" Zug eine Stunde später 
ankommen würdest, mit dem ebenfalls verspäteten vorherigen Zug aber 
pünktlich ankämst? Darfst Du dann den verspäteten vorherigen Zug nehmen 
oder mußt Du auf den verspäteten zu spät ankommenden warten?
(Firma: fritzler-avr.de) #4865055
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Timm T. schrieb:
> Ja, aber wie ist es, wenn Du mit dem "gebundenen" Zug eine Stunde später
> ankommen würdest, mit dem ebenfalls verspäteten vorherigen Zug aber
> pünktlich ankämst? Darfst Du dann den verspäteten vorherigen Zug nehmen
> oder mußt Du auf den verspäteten zu spät ankommenden warten?

Die Frage hatte ich mir auch schonmal gestellt als ich in Hannover 
stand.
Aber da kann ich noch ein drauflegen, denn das war der ICE, der in 
Hamm(?) aus 2 ICEs zusammengekoppelt wird und dann nach Berlin 
weiterfährt. Einer von beiden hatte nen defekt und deswegen 40min 
Verspätung -> keine Kopplung und statt ein Doppel ICE kamen 2 ICEs laut 
Anzeige.

Hab mich dann in den gesetzt, der als erstes kam und auf die Sitznummer 
auf der Fahrkart. War wohl zufällig der richtige Zug. Kein anderer saß 
auf dem Sitz und der Schaffner sagte auch nix.
#4865057
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Bei Verspätung darfst du nehmen, was du willst - zumindest habe ich das 
schon öfter so gehandhabt, ohne Probleme.
Das gilt auch bei Bindung an ein bestimmtes Verkehrsmittel:
Was ich öfter mache ist, eine "langsame" IC-Verbindung zu buchen, mit 
der Erfahrung, dass dieser Zug sehr häufig verspätet kommt. Mit etwas 
Glück erwische ich dann eine ICE-Verbindung die erheblich schneller ist, 
aber im Normalpreis auf meiner Strecke 30Euro teurer wäre.
Kommt jeden Monat mal vor, wurde bislang immer vom DB-Personal 
abgesegnet.
#4865076
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Mw E. schrieb:
> War wohl zufällig der richtige Zug.

Das war kein Zufall, bei dem zusammengekoppelten Zug sind nämlich die 
Wagennummern eindeutig. Der eine Teilzug hat 20er und der andere 30er 
Nummern. Wenn die Teilzüge einzeln fahren und dein Sitzplatz im Wagen 
mit der richtigen Wagennummer vor dir auftaucht, dann bist du auch im 
richtigen Zug.

Ich stand mal in Frankfurt/M und mein Zug kam nicht. Fiel aus. 
Stattdessen kam angeblich ein Ersatzzug. Der war schon voll bis unters 
Dach, als er in Frankfurt einfuhr, ich bin gar nicht erst eingestiegen. 
Die Bahnpolizei hat dann noch einige Fahrgäste aus den überfüllten Wagen 
herauskomplimentiert.

Tja, und ich hatte nicht nur Zugbindung, sondern obendrein ein Ticket 2. 
Klasse, ein Bonuspunkte-Upgrade auf die 1. Klasse und eine 
Platzreservierung 1. Klasse im ausgefallenen Zug. Die Kombination wollte 
ich ganz gerne auf die nächste Verbindung nach Berlin 'rüberretten, aber 
das war der ICE-Sprinter, und das machte alles ganz schröcklich 
kompliziert. Am Infostand große Hilflosigkeit, am Ticketschalter 
mehrfaches "Das geht hier nicht, da müssen Sie zu Schalter xy!" Bis an 
einem Schalter xy (ich meine, dem der 1. Klasse) ein Mitarbeiter meinte: 
"Ach, dann machen wir das einfach so!", Sprach's, nahm meine Fahrkarte, 
schrieb handschriftlich Einiges darauf - und Alles lief wie geschmiert.

Was will ich damit sagen? Dass es im Problemfall schlicht darauf 
ankommt, an wen man gerät. Der Eine sieht Probleme und Prinzipien, der 
andere sieht Möglichkeiten und Menschen. Es hilft, selbst stets höflich 
zu bleiben.
#4865915
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A. K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Bahn fährt man auch nicht. Außer
>> man gehört zur angetrunkenen Unterschicht und kommt vom Fußball heim.
>
> Oder man zieht es bequemerweise vor, gefahren zu werden und andere die
> Scheiben freikratzen zu lassen und das Fahrzeug anzuwärmen. Und bei
> diesem Wetter sind Schienen auch kein Nachteil. ;-)

2 Stichworte: Garage, Standheizung.

Und wer gefahren werden will soll ein Taxi bestellen.
#4867104
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Cyblord -. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Cyblord -. schrieb:
>>> Bahn fährt man auch nicht. Außer
>>> man gehört zur angetrunkenen Unterschicht und kommt vom Fußball heim.
>>
>> Oder man zieht es bequemerweise vor, gefahren zu werden und andere die
>> Scheiben freikratzen zu lassen und das Fahrzeug anzuwärmen. Und bei
>> diesem Wetter sind Schienen auch kein Nachteil. ;-)
>
> 2 Stichworte: Garage, Standheizung.
>
> Und wer gefahren werden will soll ein Taxi bestellen.

Mal abgesehen davon das nur die wenigsten direkt am Bahnhof wohnen und 
das Ziel direkt am Bahnhof ist...

Da dann doch lieber in das vorgeheizte Auto sitzen, dem Nachbarn ohne 
Standheizung mit einem hämischen Grinsen zuwinken und am Zielort 
flexibel zu sein. :-)

Ausser in Japan, da fahre ich gerne Zug, da habe ich aber auch Urlaub, 
die Züge sind sauber, das Personal zuvorkommend und die Fahrgäste wissen 
sich zu benehmen. Keine Individual-Beschallung aus 4 Richtungen, kein 
lautes belanglos Labern und kein 
ich-bin-wichtig-viertelstundenlanges-Spontan-Telefonmeeting und die 
Toiletten sind auch in einem Zustand der ein gehobenes Sozialverhalten 
erkennen läßt...
Aber das ist ja eine andere Geschichte... :-)
OP #4867146
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Bernd T. schrieb:
> Keine Individual-Beschallung aus 4 Richtungen, kein
> lautes belanglos Labern und kein

Da gibt es auch regionale Unterschiede. Ich denke in den neuen 
Bundesländer verhalten sich Menschen zivilisierter.
Auch gibt es einen großen Unterschied zwischen Fernverkehr und 
Nahverkehr.
Seit es die günstigen Gruppentickets (Quer-durchs-Land, Länder-Tickets) 
gibt, kommen dann auch solche Gruppen mit Stammtisch-lauten 
Unterhaltungen.
Am WE ist Nahverkehr fast unerträglich.
OP #4867557
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A. K. schrieb:
>> Vermutlich Sonntag im Zeitraum 4:00 - 8:00 am
>
> 10 am, 7 pm.

Nebenstrecke, die nur von ein paar Pendlern im Dorf Mo-Fr benutzt wird?

Normelerweise sind am WE die RE-Züge voll mit Leuten mit 
Schönen-Wochenend-Ticket, Bayern-Ticket, Verkehrsverbund-Tagesticket, 
....
Wenn irgendwo ein Fußspallspiel ist, dann kommt man in die übervollen 
Zügen gar nicht rein.
Ein Vorteil hat WE trotzdem: Es sind keine brüllenden Schulklassen drin.
#4867638
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Paul B. schrieb:
> Das letzte Mal, daß ich mit dem Zug fuhr, liegt Jahre zurück. Heute ist
> mir das zu gefährlich geworden.

Das letzte Mal, dass ich mich ans Steuer eines Autos setzte, liegt Jahre 
zurück. Heute ist mir das zu gefährlich. ;-)

> Ein Beispiel aus jüngster Zeit:

Ein Beispiel aus jüngster Zeit:
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-botnang-frau-verletzt-bei-unfall-auf-eisglatter-strasse.31633f8d-5c8e-4cc7-972f-f88b7b048fb7.html

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