Von AVR zu ARM: Sicher umsteigen

OP #2098974
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Guten Tag und Hallo an alle,
ich lese in diesem Forum schon längere Zeit immer mal wieder mit. Nun 
hab' ich es geschafft mich endlich mal anzumelden. Und hier ist auch 
schon mein erstes Anliegen: Ich beschäftige mich seit einem halben Jahr 
mit AVR 8-bit MCUs und möchte nun auf ARM umsteigen, weil ich:
* an die Grenzen stoße
* ohnehin in meinem Studium die ARM-Architektur komplett auseinander 
nehme und ein Betriebssystempraktikum machen muss (in ca. einem Jahr)
* 32-bit lil'/big endian Systeme kennenlernen möchte
* Spaß dran hab :)

Bisher habe ich mit folgendem Setup gearbeitet:
* ubuntu 10.04 || Windows XP
* vim || WinAVR IDE
* gcc || WinAVR
* avrdude || Ponyprog
* SI-Prog && USB-CDC RX/TX (Seriel Debug Interface)
* ATMega8-16AU

Nun habe ich hier im Forum gesucht, mehrere Threads gelesen und mir den 
ARM Artikel angesehen. Mit folgendem Setup möchte ich arbeiten:
* Ubuntu 10.04 / Archlinux i686 bzw. x86_64
* vim
* gcc (bzw. OpenODC && CDB)
* UsbProg mit OpenOCD (JTAG)
* ARM7/ARM9: vorzüglich ATMEL Produkte bzw. AT91*

Ich möchte auf folgende Art und Weise vorgehen:
http://sunge.awardspace.com/arm-getting-started/arm-getting-started.html

Folgende Probleme / Fragestellungen kommen nun bei mir auf:
* Im Datenblatt von Reichelt zum USB-N9604-28M sind die Seiten als 
"obsolete" markiert, muss ich davon ausgehen, dass es evtl. ein anderes 
package gibt, und der Chip nicht mehr auf 'nen USB Stick passt? (17mm * 
55mm) (Ist alles sehr knapp, arbeite zuhause)
* Habe ich irgendetwas nicht beachtet oder vergessen?
* Welche Seiten sollte ich noch lesen?
* Welche FAQs könnt ihr empfehlen?
* Gibt es Einschränkungen mit diesem Setup?

Vielen Dank für Eure Zeit,

resO
Gast #2099034
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Die Einarbeitungszeit sagt absolut nix über die Anforderungen aus die 
man vllt im Projekt mit einem AVR haben kann. Wenn man schnelle 
Datenverarbeitung braucht, dann is da schnell ma das Ende abzusehen, 
ganz einfach wegen der Verarbeitungsgeschwindigkeit.

MfG Echo
OP #2099063
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Wenn mein Computer zu schlecht ist um 4362383 vertex pro sekunde zu 
rendern kann ich mir 'ne VGA Karte holen, die 4500000 vertex rendern 
kann und mir 10 Tage später nach der Implementierung von Weiteren 
Features wieder eine holen.

Die Frage stellt sich für mich also, ob ARM overhead für das erlernen 
von Speicher Management und Task Scheduling ist. Wenn ich zwei Monate 
später vielleicht ein Linux auf die MCU flashen will und ob ich zwei 
kernel module später schon externen SRAM brauche, wenn ich die 
Verarbeitung von ein paar hundert kbytes Messwerte verarbeiten will.

@Bingo
Wow, und vollkommen OpenSource! Das Board scheint perfekt für den 
Nachbau geeignet.
EDIT: Das Danke vergesse: Dankeschöön!

PS: bitte nehmt die Zahlen im Beitrag nicht so genau, das scheint hier 
leider Gang und gebe zu sein :/ Ich ordne mich da allerdings auch gerne 
ein, wenn es erwünscht ist ;)
Persönliche Seite #2099088
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Wenn ich was gelernt habe, dann ist das: Entwicklungstools immer 
original vom Hersteller kaufen, oder von einer Firma, die vom Hersteller 
authorisiert wurde.

Gerade bei den öffentlichen Projekten (sei es open source oder nicht) 
hast du auf ein mal plötzlich nach nem halben Jahr kein Support mehr, 
weil der einzige Developer sich (zurecht) dazu entschlossen hat ein 
neues Projekt zu starten.

Also, wenn du sicher umsteigen willst, nimm offizielle Tools.

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