Suche USB Controller mit Möglichket I²C Daten-Speicher und weiteren IO-Pins

Gast #1450705
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Nimm einen M16C/6C.

Das ist ein M16C von Renesas mit integriertem USB. Soweit erstmal
nichts besonderes. Interessant ist er weil Renesas so einiges
an USB-Beispielsource mitliefert.

Es ist innerhalb von Minuten moeglich das Demokit am PC ueber USB-RS232 
anzusprechen. Noch cooler ist aber die USB-Massstorage Firmware. Einfach 
reinbrennen und der Controller meldet sich als USB-Stick mit einer Datei 
drauf welche den Inhalt des internen Rams abbildet. Und es gibt auch ein 
Beispiel fuer USBLib.

Und ganz nebenbei ist das natuerlich eine sehr leistungsfaehige MCU die 
jeden normalen AVR an die Wand spielt. .-)


Olaf
OP #1450954
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Master Snowman schrieb:
> USB Warrior oder so hiess das teil, wenn man nicht selbst programmieren
> wollte. ansonsten gibts bei www.sprut.de auch so ein fixfertiges
> USB-nachbauprojekt, bei dem per USB I2C, I/O etc. rausgeführt sind
> (inkl. erklärungen)

Hey,

sehr schöner Vorschlag, denn genau mit einem IOW experimentiere ich zur 
Zeit. Bin aber absoluter Neuling auf dem Gebiet der Microkontroller und 
habe erst spät den Nachteil des IOW bemerkt: Man muss alle Sensoren, 
AD-Wandler und alles was damit berieben wird vom PC aus ansteuern. Somit 
schickt man alle 8ms einen Report für i²C beispielsweise und das auch 
nur für ein µC.

Ich hätte gerne eine Lösung, bei der ein Microkontroller das übernimmt, 
den ich dann nur vom PC aus über USB auslese. Der Microkontroller sollte 
entweder das i²C oder auch Sensibus-Protokoll handeln können. Ansonsten 
nur noch 8 - 10 Pins für simples IO (low - high).

Ein paar eingebaute AD-Wandler wären auch nicht schlecht. Wenn es auch 
noch genau 18 Stück sind, hat die Sahne keine Klumpen. :)

Gruss,
Sebastian.
OP #1451065
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Master Snowman schrieb:
> dann lerne am besten uCs programmieren, spendier dem dann ein
> USB-interface (einige haben das schon implementiert) und dann kannst du
> nach herzenslust dein kontroller gestalten. viel glück.

Ganz genau bei diesem Stand bin ich angelangt und noch ein wenig weiter.
Nach den bisherigen Empfehlungen auf dieser Seite schwanke ich zwischen 
dem M16C von Renesas und einem PIC von Microchip.
Beide haben die USB Funktionalität bereits integriert, wobei der M16C 
von Renesas auf den ersten Blick komfortabler zu sein scheint, die 
PIC-Serie von Microchip jedoch günstiger ist.
Weiterer Vorteil des Renesas, es sind bereits 26 AD-Wandler integriert, 
während die PIC-Reihe von Microchip maximal 16 Kanäle hat. Wenn ich die 
AD-Wandler über i²C betreibe, kann es ein Microchip sein, ansonsten wird 
es wohl ein Renesas.

Danke für die bisherige Hilfestellung,
Sebastian.
Gast #1451229
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> Weiterer Vorteil des Renesas, es sind bereits 26 AD-Wandler
> integriert, während die PIC-Reihe von Microchip maximal
> 16 Kanäle hat.

Also normalerweise haben Microcontroller nur einen AD-Wandler
integriert und einen Mux davor mit dem man auswaehlt welcher
Eingang jetzt gewandelt werden soll.
Allerdings meine ich mich zu erinnern das gerade der M16C
zwei Wandler integriert hat. Pruefe das aber lieber nochmal.

Der M16C hat aber auch DMA eingebaut. Ich weiss zwar nicht warum jemand 
wirklich soviele AD-Eingaenge braucht, aber wenn man es nunmal braucht 
dann ist DMA vielleicht ganz praktisch.

Allerdings fuer absolute Neulinge ist ein M16C schon heftig, und
USB gleich doppelt.

Olaf

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