Massen verbinden

Gast #211291
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Ja, es ist.

Ohne die Verbindung haben die Spannungen keinen Bezug zueinander. Im
besten Fall funktioniert es nicht, im schlimmsten gibt es über die
Netzteile irgendwelche, wahrscheinlich hochohmige Verbindungen - bei
denen aber nicht unbedingt die Massen der Bezug sind, sondern
vielleicht die Netzspannung (okok, etwas übertrieben). Jedenfalls
können aus den 5V des einen Boards beim anderen Spannungen werden, die
die Eingänge gefährden.

Gruß

Jens
Gast #211292
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Hallo,

ich sitze momentan genau an so einem Problem. Ich habe ein kleines
Zusatzboard mit USB-Anschluss, das auf ein größeres Entwicklungsboard
gesteckt wird. Alle Komponenten auf dem Zusatzboard beziehen ihren
Strom über den USB-Bus. Das "Mutterbrett" hat natürlich eine eigene
Stromversorgung, die ich aber nicht nutze. Nun müssen die Massen vom
Entwicklungsboard und USB-Bus bzw. PC miteinander verbunden werden. Das
ist wie ich weiß problematisch. Gibt es dafür eine einfache Lösung, etwa
mit Optokoppler?

Gruß,
Jan
Gast #211293
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Aus diesem Grund nehme ich bei meinen USB Adaptern einen USB/RS232
Umsetzer (FTDI FT232BM) und schalte auf der RS232 Seite 6N137
Optokoppler dazwischen. Geht problemlos auch mit 1MBaud und ich brauche
meistens nur 4 Koppler (TXD,RXD,CTS,RTS).
Mit einem FT245BM 8 Bit Interface wirds von der Zahl der Optos heftig.
Die 6N137 sind wie im Datenblatt beschrieben beschaltet und sind
einfach in die TXD,RXD,CTS,RTS Leitungen eingefügt.
Die eine Hälfte (µP->USB) der Koppler werden von der USB Seite mit 5V
versorgt, die andere (USB->µP) benötigen zur Potentialtrennung
natürlich eine unabhängige Versorgung von der µP-Seite.
Gast #211297
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Dass ich bereits Masse über den USB-Bus habe weiß ich, nur gehen die
Daten- und Steuerleitungen an eine Siftleiste hin zum größeren
Entwicklungsboard. Die Massen müssen also miteinander verbunden werden.
Es ist übrigens der FT245BM, und da wird es es doch etwas umständlich
mit einem Optokoppler für jede Leitung (4 Steuer- und 8 Datenleitungen
Minimum).
Gast #211298
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>quatsch, nix problematisch. einfach aneinander die Massen

Ja sicher ist eine einfaches Druchschleifen der USB/PC Masse zum
Empfängergerät in den meisten Fällen die einfachste und praktikabelste
möglichkeit, insbesondere dann wenn der Empfänger keine oder eine
potentialfrei Stromversorgung/Masse hat.

Interessant wird es aber wenn wie z.B. bei mir PC und Empfänger in zwei
unterschiedlichen Stromkreisen (Altbau mit 2-Leiter Installation, PE und
N wird erst in der Steckdose aufgetrennt) und über ein 10m USB Kable mit
einander verbunden sind. Dann treten sehr schnell mehrere Volt
Potentialunterschiede zwischen den Verschieden PE/N Punkten auf und
diese versuchen sich über das dünne USB Kabel auszugleichen, viel
vergnügen.
Oder man steuert mit dem USB Empfänger etwas grössere Motoren oder
möchte an seinem Experimentierplatz eine sorgenfreie störungssichere
potentialgentrennte (Oszi Masse!) PC-Verbindung haben dann sieht die
Sache schon wieder anders aus.

Es kommt also immer darauf an... aber das ist ja nichts neues in der
Elektronik.

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