Der TMS320F2812 kann von verschiedenen Datenquellen booten, das wird
über ein paar Pinzustände beim Einschalten definiert.
Was man machen kann, ist über die serielle Schnittstelle zu booten, so
dass der PC einen Bootloader rübersenden und starten kann, der dann
Daten entgegennimmt, die in das Flash geschrieben werden.
Wenn das System normal laufen soll (kein Bootloading), müsste die
Datenquelle auf das Flash umgestellt werden.
Die elegantere, aber unter Umständen nicht so robuste Methode wäre, dass
der Bootloader im Flash liegt und beim Einschalten oder auf spezielle
Anforderung gestartet wird und vom PC Daten entgegennimmt, die in das
Flash geschrieben werden. Der Bootloader darf sich natürlich auf keinen
Fall selbst überschreiben. Nachteil: Der Bootloader muss vor der ersten
Verwendung über JTAG programmiert werden. Alternativ kann der Bootloader
auch in einem externen SPI-EEPROM abgelegt sein, das als Bootquelle
konfiguriert ist.
Für die erste Methode gibt es von TI ein Beispiel, das einen
UART-Bootloader enthält. Die zweite Variante müsste man wohl komplett
selbst schreiben.
Die folgende Application Note sollte den Bootvorgang im Detail erklären:
http://focus.ti.com/lit/ug/spru095c/spru095c.pdf
Hier wird beschrieben, wie man Programme schreibt, die das Flash
beschreiben:
http://focus.ti.com/docs/toolsw/folders/print/sprc125.html
Grüße,
Peter