Hallo
ich kenn mich mit Windows einigermasse aus, würde aber gern mal mit Linux abeiten. Ich hab mir mal ein Buch für Linux vom Kofler gekauft, aber das ist mehr sowas wie ein Lexikon. Wer kennt da ein gutes Linuxbuch (evtl am Beispiel Mint), mit dem man sowas wie nen Einführungskurs machen kann? Literatur für Linux gibts ja wie Sand am Meer, aber was ist für nen Einsteiger sinnvoll? Ich will in erster Linie Linux selbst, Aufbau und auf Kommandozeilenebene kennenlernen, dazu die Einbindung in ein Windows-Heimnetzwerk.
Was ist zu empfehlen?
Weiß nicht, ob das für dich als Einsteiger vielleicht gleich ne Nummer zu viel ist, aber eventuell kannst du Dir mal Bücher zum Thema LPIC-1 mal anschauen. Ich hatte mal eins von Harald Maaßen und fand das sehr gut geschrieben, gerade was die Kommandozeilenbefehle betrifft. Da gehts u.a. um die üblichen Shell-Befehle, aber auch um bisschen Benutzerverwaltung, das Filesystem und Rechteverwaltung und auch Paketverwaltung. Man muss das ja nicht unbedingt zum Zwecke einer LPI-Prüfung lesen, sondern informativ geht ja auch...
Ah ja, danke, da hab ich dann erst mal was zum lesen.
LPIC-1 auch interessant, aber sowas wie nen Kurs, den man durcharbeitet????? Gibt es sowas? ich will halt kein Nachschlagwerk wie das von Kofler.
Ich hab mir mal ein Buch für Linux vom Kofler gekauft,
aber das ist mehr sowas wie ein Lexikon. [...]
Was ist zu empfehlen?
Von Herrn Kofler gibt es mehrere Bücher, und Deine Beschreibung liest sich so, als hättest Du seine "Linux Kommandoreferenz" [1]. Für Einsteiger ist aus meiner Sicht sein "Linux -- Das umfassende Handbuch" [2] besser geeignet, idealerweise in der aktuellsten Version.
Herzlich willkommen in der Linux-Welt. Du wirst feststellen, daß Linux an vielen Stellen ganz anders funktioniert als Windows, aber mit ein bisschen Fachkenntnis wirst Du merken, daß das mit ein bisschen Fachkenntnis alles weder Hexenwerk noch Raketenwissenschaft ist.
Deswegen finde ich Deinen Ansatz, Dir zunächst ein wenig Fachwissen anzueignen, sehr klug und sinnvoll, zumal versierte Windows-Nutzer diesen Schritt leider oft überspringen, weil sie irrigerweise denken, Ihre Kenntnisse einfach übertragen zu können. Das ist aber leider nicht möglich und beinahe eine Garantie dafür, früher oder später zu scheitern.
ich kenn mich mit Windows einigermasse aus, würde aber gern mal mit
Linux abeiten.
(...)
Wer kennt da ein gutes Linuxbuch (evtl am Beispiel Mint), mit dem
man sowas wie nen Einführungskurs machen kann?
(...)
Ich will in erster Linie Linux selbst, Aufbau und auf
Kommandozeilenebene kennenlernen, dazu die
Einbindung in ein Windows-Heimnetzwerk.
Ein umfassendes Buch kaufen und gemütlich im Sessel lesen ist nicht verkehrt ... aber es liefert dann mehr oder weniger einen Blick über den Tellerrand. Da wird vieles drinstehen, was Du für Deine (tägliche) Arbeit mit Linux nie brauchen wirst. Und es ist für einen Neuling schwierig einzuschätzen, was man brauchen wird und was nicht.
Mein Rat wäre: Installiere Dir (ggf. auch zusätzlich zum lesen im Buch) Linux Mint auf einem Rechner, und schau mal, wie weit Du mit den User-Foren und den im Internet auffindbaren Informationen kommst.
https://linuxmint.com/
Dort sind auch die offizielle Dokumentation (mit Guides für Installation, Benutzung, etc.) und die User-Foren verlinkt.
https://linuxmint.com/documentation.phphttps://forums.linuxmint.com/
Danke für die Infos. Tatsächlich ist es abder doch so, dass man sich erst dann mit einem Thema auseinandersetzt wenn man irgend ein Problem hat. Ich hab mir jetzt zwar Mint auf nem rechner installiert und denke mir ja, sieht gut aus, aber ich seh nicht was ich jetzt machen könnte um da reinzukommen - ohne ein Problem. Daher die Idee mit nem Kurs, wo mal so grundlegendes drinsteht. Wenn du keine Ahnung hast, weisst du auch gar nicht was du fragen könntest/solltest.
Da du ja erwähntest, dass du dich auch mit der Shell auseinander setzen möchtest, ein paar Anmerkungen zum Einstieg.
Für praktisch jedes noch so kleine Werkzeug gibt es die Optionen a) -h oder b) --help um eine Übersicht zu bekommen. Wenn man mehr möchte, hilft der Befehl man, wie in man ls, man echo oder was richtig Fettes: man bash
Falls man noch nicht einmal genau weiß, wonach man sucht: apropos <suchbegriff>
Gerade für die bash (Shell) kann man auch ein eigenes Doku-Paket namens bash-doc installieren. Da steht dann wirklich so ziemlich alles drin.
Eines noch, Ctrl-C unterbricht, Ctrl-D schließt das Terminal nach Benutzung.
Hm..ich glaube sowas gibt es nicht mehr. Sowas gab es ja mal mit der CD gleich im Buch, aber ist wohl von gestern. :)
Das Problem ist das die Distributionen alle sehr unterschiedlich sind und selbst da ist es unter Umstaenden erheblich von der Version der Distribution abhaengig. Systemd ja/nein, Wayland ja/nein, welche shell, was hast du installiert, jeweils anderer Paketmanager.
Vermutlich ist es klueger du schaust was eine Distribution gleich auf ihrer Internetseite anbietet und loest die restlichen Probleme indem du die Google-Ki befragst.
"Linux kurz & gut"
und
"Produktiv auf der Linux-Kommandozeile"
beide von Daniel J. Barrett, erschienen bei O`REILLY. Ersteres ist eine Übersicht der wichtigsten Kommandozeilenbefehle, das zweite Buch zeigt an Hand von zahllosen Beispielen wie man die Befehle im Kombination verwendet. Mir ist erst durch das Lesen des Buches wirklich klar geworden wie unfassbar mächtig die Kommandozeile ist und mit wie wenig Aufwand man selbst hoch komplexe Aufgaben damit lösen kann.
Meiner Meinung nach sind beide Bücher ein absolutes Muss wenn man sich näher mit den Möglichkeiten der Kommandozeile beschäftigen will
Ich hab mir jetzt zwar Mint auf nem rechner installiert und
denke mir ja, sieht gut aus, aber ich seh nicht was ich jetzt machen
könnte um da reinzukommen - ohne ein Problem.
Dann funktioniert schon alles genau so wie Du willst? Cool!
Normalerweise kommt doch nach der Erstinstallation recht schnell das erste "Problem" - also sowas in der Art wie: "Wie komme ich jetzt an meine Netzlaufwerke?" oder "Unter Windows hatte ich Progamm X oder Information Y schön übersichtlich aufm Desktop / in der Startleiste. Wie bekomme ich das ähnlich schön mit Linux Mint hin?"
Ein grundsätzlicher Unterschied zu Windiws ist, dass Linux keine Laufwerksbuchstaben hat und dass Verzeichnisse mit / anstatt \ getrennt werden
C:\ entspricht unter Linux dem Hauptverzeichnis /
Alle weiteren Laufwerke werden unter Linux als Verzeichnis eingeblendet. Ein zweites Laufwerk (D:) könnte unter Linux ganz simpel /d heissen. Oder /daten oder /home/stefan/videos-festplatte oder ... Das ist letztendlich frei konfigurierbar. Beim Installieren von Linux wird das in der Regel sinnvoll eingerichtet. USB Speicher, die man später ansteckt werden automatisch eingebunden und im Dateimanager gesondert angezeigt, deswegen muss man deren Verzeichnis nicht auswendig wissen.
Das Problem ist das die Distributionen alle sehr unterschiedlich sind
So ein Quatsch.
und selbst da ist es unter Umstaenden erheblich von der Version der
Distribution abhaengig. Systemd ja/nein, Wayland ja/nein, welche shell,
was hast du installiert, jeweils anderer Paketmanager.
Bitte erzähl' einem Newbie doch keinen Unsinn, für Einsteiger sind diese Unterschiede marginal und vernachlässigbar. Systemd benutzen mittlerweile alle großen Distributionen, Wayland ebenso, und seit Jahrzehnten ist die Standardshell die Bourne Again Shell (bash).
Für Einsteiger gibt es im Wesentlichen zwei Paketmanager, den Red Hat Package Manager (rpm) der RH-Familie und das Advanced Packaging Tool (apt) in der Debian-Familie.
Wenn aus dem Einsteiger ein Fortgeschrittener geworden ist, der mit Alpine oder Arch Linux experimentieren möchte, dann weiß er auch, was ein Paketmanager tut und kann, und wo er die Dokumentation dazu findet. Bis dahin sind alle Unterschiede vollkommen egal.
Ne, stimmt, mit dem Zugriff auf das Windows Heimnetz habe ich mich
nochnicht beschäftigt. Das wäre dann mal eine erste Herausforderung..
Das Paket "cifs-tools" enthält die notwendige Software, nach Installation kannst Du mit
1
sudo mount -t cifs -o username=user,password=pass //192.168.1.50/sharename /mnt/myshare
Deine Windows-Freigabe mounten. "user", "pass" und "192.168.1.50" dürften klar sein, "sharename" ist der Name der Windows-Freigabe und "/mnt/myshare" ist das (vorhandene) Verzeichnis, unter dem das Freigegebene auf dem Linux erscheint.
Es gibt auch verschiedene Kommandozeilenclients (smbclient, smbinfo, smbget und weitere) im Paket "smbclient", aber die sind wohl eher was für Fortgeschittene. :-)
Womit man bei Distributionen wie Raspberry Pi OS bzw. deren Desktop aber schon scheitert, wenn man eine Datei auf ein externes USB-Drive kopieren will. Gibt eine Fehlermeldung, daß irgendeine Berechtigung fehlt.
Genau solche Dinge sind IMHO der Grund, warum Linux bisher weit davon entfernt war, sich als Mainstream-Desktop-OS durchzusetzen. Daß man bereits für solch triviale Dinge auf die Kommandozeile zurückgreifen muß, schreckt halt die meisten ab.
Gab es IMHO auch mal als PDF. 90% davon ist immer noch gueltig, Details, wo in welcher Datei man was einstellt, gerne auch unterschiedlich bei unterschiedlichen Distributionen haben sich aber geaendert. Ich nehme an uucp und slip ist mittlerweile ausgestorben. :-D
Ansonsten hat aber unter Linux/Unix jedes Kommando auch eine Manpage, also z.B mal "man man" eingeben. Das sollte mit jedem Kommando klappen.
Hier noch eine aktuelle sehr einfache und grundlegende Einführung. Sie bezieht sich auf das aktuelle Debian Trixie. Vieles ist aber auch auf andere Debian basierte Distributionen anwendbar. Gibt es auf Deutsch
Oh Mann, ihr schüttet mich hier mit soviel Wissen zu, das ich eigentlich
lernen möchte.
sudo mount -t cifs -o username=user,password=pass
//192.168.1.50/sharename /mnt/myshare
und 192.168.1.50 ist als beispiel der Linux-rechner? Wie krieg ich das
raus?
Nein, das ist die IP-Adresse (oder der Netzwerkname) des Windows-Rechners mit der Freigabe. Der Client auf dem Linuxsystem muß ja wissen, wo er den Server findet.
Womit man bei Distributionen wie Raspberry Pi OS bzw. deren Desktop aber
schon scheitert, wenn man eine Datei auf ein externes USB-Drive kopieren
will. Gibt eine Fehlermeldung, daß irgendeine Berechtigung fehlt.
Das finde ich … wie soll ich's formulieren … wenig glaubwürdig.
Wann auch immer ich als normaler Benutzer ein USB-Drive anschließe, kann ich auch davon lesen und darauf speichern. AUẞER ich selbst habe vorher die Berechtigungen eingeschränkt bzw. verstellt.
Dann allerdings bekomme ich nicht irgendeine Berechtigung fehlt Fehlermeldung, sondern eine sehr Spezifische.
Solltest du allerdings darauf anspielen, dass man ohne Berechtigung kein ISO auf ein Device schreiben kann … JA! ZU RECHT.
Wann auch immer ich als normaler Benutzer ein USB-Drive anschließe, kann
ich auch davon lesen und darauf speichern. AUẞER ich selbst habe vorher
die Berechtigungen eingeschränkt bzw. verstellt.
Bei Raspberry Pi OS scheinbar nicht. Verstellt habe ich nix.
Womit man bei Distributionen wie Raspberry Pi OS bzw. deren Desktop aber
schon scheitert, wenn man eine Datei auf ein externes USB-Drive kopieren
will. Gibt eine Fehlermeldung, daß irgendeine Berechtigung fehlt.
Das wollte ich genauer wissen, deswegen habe ich gerade einen USB-Stick in einen Raspberry Pi 5 gesteckt und mit dem Dateimanager eine Datei darauf kopiert, ohne Fehlermeldung. Dann habe ich denselben USB-Stick in meinen Laptop mit Kubuntu 26.04 LTS gesteckt und die Datei auf dem Stick hatte denselben Namen und dieselbe SHA256-Prüfsumme wie zuvor auf dem RasPi. Was habe ich flashc gemacht?
Das wollte ich genauer wissen, deswegen habe ich gerade einen USB-Stick
in einen Raspberry Pi 5 gesteckt und mit dem Dateimanager eine Datei
darauf kopiert, ohne Fehlermeldung.
Möglicherweise wurde das durch ein Update verbessert. So etwas soll es ja hin und wieder geben. Der geschilderte Fall war vor ca. einem Jahr bei mir aufgetreten.
An meiner damit gemeinten Kernaussage, daß unter Linux vieles (um nicht zu sagen: alles außer Browser und andere vorinstallierte Anwendungen öffnen) nicht so straight-forward wie unter Windows (durch ein paar Menüs klicken) zu machen geht, ändert das nichts. Und das soll keine grundlegende Kritik an Linux sein (höchstens an die Desktop-Environment-Entwickler), sondern es erklärt eben m.E.n., warum immer noch Windows über 90 % Marktanteil auf Desktop-PCs hat.
An meiner damit gemeinten Kernaussage, daß unter Linux vieles (um nicht
zu sagen: alles außer Browser und andere vorinstallierte Anwendungen
öffnen) nicht so straight-forward wie unter Windows (durch ein paar
Menüs klicken) zu machen geht, ändert das nichts. Und das soll keine
grundlegende Kritik an Linux sein (höchstens an die
Desktop-Environment-Entwickler), sondern es erklärt eben m.E.n., warum
immer noch Windows über 90 % Marktanteil auf Desktop-PCs hat.
Kleiner Tipp: Je weniger du von nun an weiter redest, desto weniger disqualifizierst du dich.
Kleiner Tipp: Je weniger du von nun an weiter redest, desto weniger
disqualifizierst du dich.
Ich habe nirgendwo behauptet, ein "qualifizierter" Linux-User zu sein. Bin ich auch nicht, dafür habe ich mich bisher viel zu wenig mit Linux beschäftigt.
Meine oben von dir zitierte Aussage bezog sich auf den Eindruck, den man von Linux bekommt, wenn man Windows gewohnt ist.
Ich habe nirgendwo behauptet, ein "qualifizierter" Linux-User zu sein.
Bin ich auch nicht, dafür habe ich mich bisher viel zu wenig mit Linux
beschäftigt.
Dann solltest du (viel) weniger reden und (viel) mehr lernen.
Diese ganz spezielle Phase, dass man die Schuld immer nur bei anderen sucht, diese Phase haben viele durchgemacht. Aber dann feierten sie ihren achten Geburtstag und alles wurde anders.
Diese ganz spezielle Phase, dass man die Schuld immer nur bei anderen
sucht, diese Phase haben viele durchgemacht. Aber dann feierten sie
ihren achten Geburtstag und alles wurde anders.
Aha. Und, wann steht er dir bevor, dieses Jahr noch? :-)
Meine oben von dir zitierte Aussage bezog sich auf den Eindruck, den man
von Linux bekommt, wenn man Windows gewohnt ist.
Und wer Linux oder Mac OS oder Solarus oder BSD oder ... gewohnt ist, der bekommt den selben Eindruck umgekehrt von Windows. Zuzüglich Fragezeichen im Kopf, wenn Updates und andere geheimnisvolle Wartungsprozesse laufen.
Windows macht vieles ohne Notwendigkeit anders als alle anderen. Also wer ist im Fluss der Geisterfahrer? Microsoft!
Möglicherweise wurde das durch ein Update verbessert. So etwas soll es
ja hin und wieder geben. Der geschilderte Fall war vor ca. einem Jahr
bei mir aufgetreten.
Hm, die Tage werde ich mal wieder daheim sein, da gibt es auch noch alte Raspbian-Images und ungenutzte Raspis zum Testen.
An meiner damit gemeinten Kernaussage, daß unter Linux vieles (um nicht
zu sagen: alles außer Browser und andere vorinstallierte Anwendungen
öffnen) nicht so straight-forward wie unter Windows (durch ein paar
Menüs klicken) zu machen geht, ändert das nichts. Und das soll keine
grundlegende Kritik an Linux sein (höchstens an die
Desktop-Environment-Entwickler), sondern es erklärt eben m.E.n., warum
immer noch Windows über 90 % Marktanteil auf Desktop-PCs hat.
Das kann ich nicht beurteilen, weil ich seit > 25 Jahren einen möglichst großen Bogen um Windows mache und deswegen keine Erfahrung damit habe. Aber wenn die Benutzererfahrungen damit so viel besser sein sollen als mit KDE, LXDE, XFCE, WindowMaker und Pixel, müssen sie absolut großartig sein. Warum lese ich trotzdem so viele Klagen darüber?
Meine oben von dir zitierte Aussage bezog sich auf den Eindruck, den man
von Linux bekommt, wenn man Windows gewohnt ist.
Im Laufe der Jahre habe ich jetzt mittlerweile einige Benutzende beim Einstieg in und beim Umstieg auf Linux unterstützt. Meine wichtigste Erfahrung dabei ist: je umfangreicher ihre Windows-Erfahrungen sind, desto schwerer tun sie sich.
Das "Buch mit der Bohrmaschine" -> "Unix-Powertools" galt damals (Neunziger) als Klassiker für den Alltag unter Unix (Linux war dazumals nichtverbreitet).
Es ist nach Alltags-Themen strukturiert, nicht an durchgehender Tool-Vorstellung und es widmet " Alltags-/Teil-aspekten" wie "das schnellste grep: egrep, fgrep oder grep" ganze Kapitel.
Wegen dem Alter "fehlen" heute übliche Themen wie Netzwerk oder http-Browser - dafür kommen Alltags-themen unverkrampft rüber.
Na super! Bei so vielen Tipps brauch ich keine Bücher mehr. Jetzt bin
ich erst mal beschäftigt.
Danke für die vielen Hinweise und Buchtipps.
Viel Spaß und Erfolg!
Mich würde nur noch interessieren, ob meine Vermutung stimmt, und Du von Herrn Kofler bisher nur die "Linux Kommandoreferenz" hast, oder ob sich Deine Eröffnungsaussage auf sein "Linux: die umfassende Referenz" (Rheinwerk Verlag), oder deren Vorgänger "Linux: Installation, Konfiguration, Anwendung" (Verlag Addison-Wesley) bezog.
Na super! Bei so vielen Tipps brauch ich keine Bücher mehr. Jetzt bin
ich erst mal beschäftigt.
Danke für die vielen Hinweise und Buchtipps.
Viel Spaß und Erfolg!
Mich würde nur noch interessieren, ob meine Vermutung stimmt, und Du von
Herrn Kofler bisher nur die "Linux Kommandoreferenz" hast, oder ob sich
Deine Eröffnungsaussage auf sein "Linux: die umfassende Referenz"
(Rheinwerk Verlag), oder deren Vorgänger "Linux: Installation,
Konfiguration, Anwendung" (Verlag Addison-Wesley) bezog.
Mir gelang der Einstieg vor vielen Jahren (als wir noch kein Internet hatten) mit den gedruckten Handbüchern von SuSE Linux. Was auch der Grund war, diese Distribution zu kaufen anstatt eine CD aus einer Computerzeitschrift.
Heute bevorzuge ich Debian und Ubuntu. Beide haben leider keine Handbücher dieser Art, auch nicht online.
Zwar dreißig Jahre alt aber heute wie damals summieren sich eins und eins immer noch zu zwei.
Nach meiner Meinung entgegen dem Titel eher was für den Selbstverwalter als für den Anwender, da kräftig in den Bereich Administration "abgetaucht" wird. Aber vielleicht ist es ja genau das, was der TO sucht.
Um zu Lernen wie Linux funktioniert sind die manpages ungeeignet. Das ist so als ob man jemanden, der Schreiner werden will, rät sich die Bedienungsanleitung einer Kreissäge durchzulesen.
Mich würde nur noch interessieren, ob meine Vermutung stimmt, und Du von
Herrn Kofler bisher nur die "Linux Kommandoreferenz" hast, oder ob sich
Deine Eröffnungsaussage auf sein "Linux: die umfassende Referenz"
(Rheinwerk Verlag), oder deren Vorgänger "Linux: Installation,
Konfiguration, Anwendung" (Verlag Addison-Wesley) bezog.
letzteres. Ist aber auch nur ein Nachschlagewerk.
Oh... ich hatte das so in Erinnerung, daß anfangs die meisten Zusammenhänge, und weiter hinten verschiedene Programme beschrieben wurden. Ist das nicht mehr so? :-(
Mir gelang der Einstieg vor vielen Jahren (als wir noch kein Internet
hatten) mit den gedruckten Handbüchern von SuSE Linux. Was auch der
Grund war, diese Distribution zu kaufen anstatt eine CD aus einer
Computerzeitschrift.
Bei mir war es ein blauer Wälzer namens "UNIX System V", mit dem ich eigentlich mehr über Solaris lernen wollte, mit einem beiliegenden DLD Linux 2.irgendwas. Etwas später bin ich dann auf SuSE Linux gewechselt, kurz nachdem die SuSE von ihrem Monat-Jahr-Versionsschema auf Version 5 (?) umgestiegen sind. Damals noch mit FvWM! :-)
Heute bevorzuge ich Debian und Ubuntu. Beide haben leider keine
Handbücher dieser Art, auch nicht online.
Aber ja doch, gucktu hier [1] und hier [2]. Die sind zwar beide schon ein bisschen älter, aber für die Basics immer noch sehr brauchbar.
bin ich dann auf SuSE Linux gewechselt, kurz nachdem die SuSE von ihrem Monat-Jahr-
Versionsschema auf Version 5 (?) umgestiegen sind. Damals noch mit FvWM! :-)
Verwoehntes Bengelchen! Haettest mal mit openlook mit 8Bit Farbpalette anfangen sollen wo die Palette jedesmal umgeschaltet wurde wenn man die Maus zum naechsten Fenster geschoben hat. :-D
Ich denke auch das vieles von dem alten Wissen heute noch genauso brauchbar ist, allerdings leider auch manches nicht. Ich sag da nur mal "systemd". Gerade fuer Anfaenger kann es dann bloed sein wenn man seitenweise das falsche erklaert bekommt.
Dazu kommt leider das heute vieles von deiner huebschen bunten Oberflaeche aus eingestellt wird, manches aber doch im Terminal, manchmal ueberschreiben dir aber dann die modernen Oberflaechen deine alten Einstellungen, oder sie sind nur noch fuer alte Anwendungen da, werden aber nicht mehr vom System genutzt.
Manchmal aergert dich dann das neue (z.B wayland) weil gute alte Sachen nicht mehr gehen. Hatte z.B am Wochenende ein paarmal erhoehten Blutdruck weil dieses Kacksystem absurde Vorstellungen zur Rechtevergabe hat damit andere User Grafikterminals aufmachen koennen. Andererseits konnte ich aber xv relativ problemlos frisch kompilieren und nutzen!
bin ich dann auf SuSE Linux gewechselt, kurz nachdem die SuSE von ihrem
Monat-Jahr-
Versionsschema auf Version 5 (?) umgestiegen sind. Damals noch mit FvWM! :-)
Verwoehntes Bengelchen! Haettest mal mit openlook
Hieß bei Sun OpenWindows, war der Nachfolger von Suntools / SunView und der Vorgänger des Common Desktop Environment. Wie bei Suns GUI-Software üblich, waren die alle ein bisschen speziell... vorsichtig gesagt. Sehr vorsichtig.
Dazu kommt leider das heute vieles von deiner huebschen bunten
Oberflaeche aus eingestellt wird, manches aber doch im Terminal,
manchmal ueberschreiben dir aber dann die modernen Oberflaechen deine
alten Einstellungen, oder sie sind nur noch fuer alte Anwendungen da,
werden aber nicht mehr vom System genutzt.
Sowas höre ich bisweilen, aber da hab' ich es dank KDE ziemlich gut.
Naja, zwei Opas erzählen vom Krieg. Wollen wir unseren Exkurs beenden und wieder zum Anliegen unseres TO zurück kehren?