hintiflo schrieb:
> Ich würd die Schaltungen der Disco-Boards nachbauen,...
Wozu dies?
Wenn du dir eigene µC-Boards baust, was ja eigentlich kein wirkliches
Problem ist, dann baue bloß nicht so ein Discovery nach.
Mach es anders, etwa so:
- Bau dir ne Stromversorgung drauf, also im wesentlichen sowas wie einen
3.3V LoDrop-Regler, um dein Board auch mal aus irgendwelchen sonstigen
Versorgungen betreiben zu können.
- sieh einen passenden Quarz vor, am einfachsten einen, der ein Teil von
48 MHz ist: sowas wie 6 oder 8 MHz.
- sieh einen GoldCap und den 32 kHz Quarz mit vor, um ggf. selbiges
benutzen zu können
- sieh eine Universal-Programmierbuchse vor, also Reset, Boot, RxD, TxD,
SWD-Data und -CLK, GND, VCC. Damit hast du beide Möglichkeiten:
Programmierung per SWD oder Bootlader. Und du hast ggf. eine relativ
einfache Möglichkeit, per seriell vom PC aus mit deinem µC zu
kommunizieren. Das ist oftmals wichtiger, als mancher glaubt.
- sieh auch den USB vor, sofern dein Chip USB hat.
- sieh auch einen kleinen EEPROM vor, sowas braucht man auch öfters für
Einstellwerte usw. I2C ist OK, dann kannst du auch gleich ne separate
I2C-Buchse mit vorsehen. Ist oftmals auch hilfreich für etwaige Displays
anzuschließen.
- der Rest ist je nach deinem Gusto.
So ein Konstrukt ist für deinen Bastel-Bedarf noch am hilfreichsten.
Bedenke, daß die Discovery-Boards dazu gedacht sind, dich anzufüttern -
aber nicht, um deinen eigentlichen Bastelbedarf abzudecken. Für sowas
sind eher LP wie die berüchtigten BluePill-Minimalboards zu gebrauchen.
W.S.