Kabellose Synchronisation

Gast #218973
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Hallo Leute,

ich möchte gern ein paar "Geräte", die von einander unabhängig sind,
d.h. keine Verkabelung, synchronisieren (<10µs). Zuerst dachte ich an
das DCF77-Signal, genauer der Sekundentakt, welches jedes Gerät
empfangen kann. Doch das DCF77-Signal ist zu störanfällig (Funken,
Fernseher, Monitor...)

Frage:
Gibt es ein anderes "Zeitsignal" (> 1MHz) oder
Synchronisationssignal, welches in Deutschland empfangen werden kann,
oder hat einer für die Synchronisation eine andere KOSTEN FREUNDLICHE
(< 15 EUR) Idee?

Danke für Eure Mühe!


PS: Keine Atomuhr wie bei GPS ;-)
Gast #218974
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"PS: Keine Atomuhr wie bei GPS ;-)"

Das sind auch nur Cäsium oder Rubidium-Atomuhren. Deren Genauigkeit ist
bekanntermaßen lausig (siehe auch Ungenauigkeit des GPS-Systems).
Alleine eine Quecksilber-Ionen-Uhr ist schon 20mal genauer...
Gast #218975
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Ich find´s ja schon ein "bischen" übertrieben ne Cäsium oder
Rubidiumquelle als "lausig" zu bezeichnen.....:o))))
Aber für 10us je Sekunde (-> 10E-5 ) dürfte es ja ausreichen einen
Quarzoszillator ab und zu damit abzugleichen....Und dafür ist i.a. eine
DCF Signal nicht das schlechteste....

Gruß Thomas
Gast #218976
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Wenn "Suche Hilfe" die Geräte nur miteinander synchronisieren will,
ist die genaue Zeitbasis ja eh wurscht. Er muß nur ein einigermaßen
impulsförmiges Signal empfangen, nach dem sich dann alle richten.
Gast #218977
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@Rolf Magnus:
Du hast es auf den Punkt gebracht. Die Synchronisation muss nicht
bezüglich der Genaugikeit im ns- oder gar ps-Bereich (Pico-Sekunden)
liegen, mir reichen 100µs aus. Die Synchronisationsrate kann im Bereich
1-10s liegen.


@Dieter und Thomas:
Das mit der Atomuhr sollte nur ein Spaß sein, außer Ihr habt eine
Möglichkeit gefunden eine "Atomuhr" für > 15EUR mit Imax< 50mA zu
bauen.

Noch eins: Mir ist klar, dass jede Uhr eine Atomuhr ist, da sie aus
Atome besteht, ;-)
Gast #218979
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Wenn die Teile alle in einem Radius von weniger als 100m zueinander
stehen,
dann käme eine Synchronisierung per Funk in Frage.
Der Sender piept in regelmässigen Abständen, alle anderen hängen sich
da dann dran.
Je nach Qualität der Funkmodule geht das zwischen 10 und 30 Euro pro
Gerät ab.
433 oder 868MHz-Module gibt's beim grossen C.
Wenn sich die Geräte sogar sehen können, wäre Infrarot noch eine
Alternative.
Die Stromleitung geht ja auch noch, Netzbetrieb vorausgesetzt.

Gruss
Jadeclaw.
Gast #218980
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@???
War natürlich ein Tippfehler, soll < 15EUR heißen.

@Jadeclaw
Ist nicht so einfach, da die "Auswertungszeit" (Fehlerkorrektur,
ID-Erkennung usw.) in den Modulen nicht zu unterschätzen ist.

Beispiel: Funksteckdose
Reaktionszeit zwischen 100-250ms!

Schnelle Funkmodems sind leider zu teuer.

Infrarot kommt nicht in Frage (kein Sichtkontakt).
Über Stromleitung geht auch nicht, da keine Verkabelung.

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