Die fixen Werte von 350/700mA haben mit den LED-Streifen zu tun, die
man in der Beleuchtungstechnik ggw. häufig verwendet.
Deine Wünsche lassen sich genauso vielfältig realisieren, wie im
erwähnten Artikel. Ich gehe mal davon aus, dass du möglichst wenig
Aufwand treiben willst und das ganze nur zum Testen/Probieren nutzt?
Was hälst du davon, die im Artikel genannte Quelle mit Bipos zu nehmen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle#Konstantstromquelle_mit_bipolaren_Transistoren
Wenn du dort den T2 weglässt und durch durch zwei in Reihe geschaltete
beliebige Dioden ersetzt, kannst du deine Forderung nach 2V recht gut
realisieren (es bleiben also nur T1, R1, R2 übrig, dazu die zwei Dioden
von Basis T1 gegen GND).
Sogar die Formel bleibt dann gleich, da eine der beiden Dioden die
BE-Strecke von T1 kompensiert.
Wenn du R1 dann umschaltbar gestaltest, kannst du recht einfach den
LED-Strom festlegen.
Aber: pass mit der Verlustleistung auf! Bei 1A fallen sowohl an R1, als
auch an T1 merkbare Leistung ab, so dass R1 entsprechend belastbar,
außerdem T1 mit Kühlkörper versehen sein muss. Wie du sicher weißt,
hängt die Verlustleistung an T1 von der LED-Modul-Spannung Vm bei dem
gewünschten Strom ab, weil T1 alles verheizen muss, was nicht an R1 und
dem Modul abfällt (deine Versorgung hier Vd):
Falls dir das nicht gut genug ist, hängt es jetzt nur noch davon ab, wie
genau du solch ein Modul haben möchtest, wieviel Verluste du zulassen
willst oder wie du es steuern möchtest. Es gibt also sehr viele
Möglichkeiten. Im Zweifelsfall arbeitest du den Artikel einfach mal
durch und versuchst die Vorschläge zu verstehen.