Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Bauteil, das zwei Triacs ersetzt. Beim
Triac ist es ja nur möglich zwischen offen oder geschlossen zu wechseln.
Also wie ein normaler Schalter. Nun will ich aber nicht zwischen aus und
an wechseln, sondern zwischen Last1 und Last2. Also ein Wechselschalter.
Gibt es so ein Bauteil und könnt ihr mir vielleicht die Bennenung
mitteilen?
Aktuell mach ich das über zwei Triacs.(Datenblatt im Anhang)
Vielen Dank und viele Grüße
Avosas
Hi und Danke schon mal für die Antwort.
Ich habe mir das Bauteil angeschaut und habe versucht dies zu finden mit
den für meine Anwendung genügenden Werten. Allerdings find ich hier
nichts passendes. Wenn man das Datenblatt von mir bis jetzt benutztem
Triac anschaut, benötige ich einen VDRM von 600V und einen IT von 16A.
Gibt es so etwas, bzw wenn es so etwas gibt, ist dies dann preislich
noch vergleichbar mit dem Triac den ich benutze? Wenn der mehr als das
doppelte kostet, macht es ja wenig Sinn zu wechseln. Da ich ja auch nur
zwei dieser Triacs durch ein Bauteil einsparen könnte.
Ich habe etwas gefunden gehabt, wobei ich mir hier auch nicht sicher
bin, aber das wäre dann alles über 50€ bis hin zu 100€ pro Bauteil. Das
ist ja dann nicht wirklich sinnvoll für mich. Allerdings habe ich hier
nun nach Halbleiterrelais geschaut, ist dies der richtige Suchbegriff
für mich?
Vielen Dank noch mal für eure Hilfe.
Viele Grüße
Avosas
Bist du sicher, dass ein Triac ueberhaupt das richtige Bauteil ist ? Was
soll's denn machen ?
Umschalten .. wie schnell, wie oft?
Und ist klar, dass ein Triac aus 4 Schichten besteht, also um die 2V
abfallen? Das waeren dann 30W Verlustleistung. Bringst du die weg ?
Analogschalter sind punkto Verlustleistung aehnlich, da fallen auch 2V
ab.
Triacs erzeugen Stoerungen. Weist du wie du die wegbekommst ?
Zitronen F. schrieb:> (...)
Scheinbar schon laufende bzw. funktionierende Anwendung, laut:
Avosas schrieb:> Aktuell mach ich das über zwei Triacs.
und
Avosas schrieb:> wechseln
Ist das so der Fall?
Im gleichen Preisbereich gibt es kaum Verbesserungspotential.
Zitronen F. schrieb:> Bist du sicher, dass ein Triac ueberhaupt das richtige Bauteil ist ? Was> soll's denn machen ?>> Umschalten .. wie schnell, wie oft?>> Und ist klar, dass ein Triac aus 4 Schichten besteht, also um die 2V> abfallen? Das waeren dann 30W Verlustleistung. Bringst du die weg ?>> Analogschalter sind punkto Verlustleistung aehnlich, da fallen auch 2V> ab.>> Triacs erzeugen Stoerungen. Weist du wie du die wegbekommst ?
Es ist viel wichtiger, dass Du mit dem Plenken aufhörst.
Avosas schrieb:> Gibt es so etwas, bzw wenn es so etwas gibt, ist dies dann preislich> noch vergleichbar mit dem Triac den ich benutze? Wenn der mehr als das> doppelte kostet, macht es ja wenig Sinn zu wechseln.
Die Frage, die ich mir stelle, ist die warum du überhaupt etwas ändern
willst, wenn es denn funktioniert. Netzspannung bei 16A schaltet man
kontaktlos am besten mit einem Triac, mit allen bekannten Vor- und
Nachteilen. Als fertigen Einschalter gibt es das unter der Bezeichnung
"Solid State Relay", aber da ist am Ende auch nur ein Triac drin (und
die Ansteuerschaltung dafür natürlich).
Das von Hinz vorgeschlagene Teil ist ein PhotoMOS Relais. Im Prinzip
ganz ähnlich wie das SSR, nur mit einem MOSFET als Schalter. Allerdings
kenne ich die eher für kleinere Ströme.
Beide Varianten - SSR wie PhotoMOS - kann man im Prinzip als Wechsler
bauen. Also einfach zwei Lastschalter rein und immer nur einen davon
aktivieren. Allerdings dürften die meisten Anwender so einen Umschalter
lieber aus zwei Einschaltern zusammensetzen. Es sei denn, es braucht
irgendwelche Sonderlocken. Aber davon hast du ja nichts gesagt.
Also Schalten muss der Triac im Betrieb gar nicht, es soll lediglich nur
eine Einstellungsmöglichkeit sein vor dem Betrieb.
Die 16 A habe ich nur als Anlaufstrom (mit Oszi gemessen) und im
Fehlerfall, hier greift jedoch ein Thermoschalter. Im Normalbetrieb habe
ich max 4A. Zudem habe ich sehr große Flächen auf der Platine auf beiden
Seiten der Platine zur Wärmeableitung.
Danke noch mal für die Infos. Aber dann sieht es ja eher schlecht aus.
Ich hatte gehofft die Bauteilanzahl zu verringern und dadurch auch die
Kosten.
Viele Grüße
Avosas
Avosas schrieb:> Also Schalten muss der Triac im Betrieb gar nicht, es soll lediglich nur> eine Einstellungsmöglichkeit sein vor dem Betrieb.
Jetzt ergibt es gar keinen Sinn mehr. Aber gut, ist ja dein Problem.
Vor Inbetriebnahme stelle ich im Regelkreis durch ein Signal ein,
welcher Triac offen und welcher geschlossen sein soll und dann wird über
ein weiteres Signal der Lastkreis zugeschaltet wodurch dann zu Beginn
der Anlaufstrom von 16 A über den geschalteten Triac geht und dann auf
die max 4A absinkt vom Normalbetrieb. Umgeschalten kann immer nur
außerhalb des Betriebs.
Avosas schrieb:> Also Schalten muss der Triac im Betrieb gar nicht, es soll lediglich nur> eine Einstellungsmöglichkeit sein vor dem Betrieb.>> Die 16 A habe ich nur als Anlaufstrom (mit Oszi gemessen) und im> FehlerfallAvosas schrieb:> Vor Inbetriebnahme stelle ich im Regelkreis durch ein Signal ein,
Im Regelkreis ... ist das so? Na, verschieben wir das.
> welcher Triac offen und welcher geschlossen sein soll und dann wird über> ein weiteres Signal der Lastkreis zugeschaltet wodurch dann zu Beginn> der Anlaufstrom von 16 A über den geschalteten Triac geht und dann auf> die max 4A absinkt vom Normalbetrieb.
Wenn das der Fall ist, gibt es schon eine bessere Moeglichkeit
(verlustaermer + auch noch galvanisch von der Ansteuerung getrennt):
Ein Relais.
Hat niedrigen (je nach Typ sehr niedrigen) Kontaktwiderstand, so daß nur
gering(st)e Verlustleistung entsteht. Ist effizienter, und keine
Kuehlung
notwendig.
Viele Vorteile, wenn doch nur selten geschaltet werden soll.
Was genau spricht denn hier Deiner Meinung nach dagegen?
(Wieso hast Du ueberhaupt jemals die TRIACs ausgewaehlt?)
Avosas meinte im Beitrag #5844524 vermutlich des weiteren:
> Umgeschaltet werden kann immer nur außerhalb des Betriebs.
Das ist wie genau sichergestellt (und was genau wird umgeschaltet)?
Wie sieht also die Anwendung aus (welchen Zweck erfuellt das Geraet)?
Und wie genau sehen denn "Regelkreis" und Ansteuerung aus hier?
Avosas schrieb:> mxt schrieb:>> Im Regelkreis ... ist das so? Na, verschieben wir das.>> Entschuldigung, meine natürlich im Steuerkreis.
Also eh nur ein Versehen (& aktuell von untergeordneter Wichtigkeit :).
Wenn Du eine ohmsche Last hast, kannst Du auch einen normalen Dimmer
verwenden.
Das Poti ausbauen und durch eine, mittels Relais umschaltbare
Widerstandskombination, ersetzen.
In der Praxis sieht das dann so aus, als ob Du zwei Potistellungen hast.
Eventuell kannst Du auch das Poti rezyklieren und im System lassen. Von
außen kannst Du dann zwischen einer fixen und einer variablen "Stellung"
umschalten.
Sebastian S. schrieb:> Wenn Du eine ohmsche Last hast, kannst Du auch einen normalen Dimmer> verwenden.>> Das Poti ausbauen und durch eine, mittels Relais umschaltbare> Widerstandskombination, ersetzen.>> In der Praxis sieht das dann so aus, als ob Du zwei Potistellungen hast.>> Eventuell kannst Du auch das Poti rezyklieren und im System lassen. Von> außen kannst Du dann zwischen einer fixen und einer variablen "Stellung"> umschalten.
Was zum...?
2 Zweige jeweils voll / dauerhaft DURCH-geschaltet. Nix Phase-Cut.
Deshalb Empfehlung: Relais (Wechsler) bzw. 2 Relais (2 x Schließer).
Ein bistabiles Relais verbraucht waehrend des Betriebes keinen Strom.
> Es ist viel wichtiger, dass Du mit dem Plenken aufhörst.
Weg mit dem duennwandigen Trampel.
Zitronen F. schrieb:> Ein bistabiles Relais verbraucht waehrend des Betriebes keinen Strom.
uppps, sehr doppeldeutig
ich musste das mehrfach lesen, auf Anhieb hätte ich gesagt gerade wenn
das bistabile Relais betrieben wird, also schaltet verbraucht es
Energie, wo wird eigentlich Strom verbraucht?
Also ich schicke den gebrauchten Strom immer dem EVU zurück :)