Hallo Leute! Ich würde gern wissen ob der Atmega8 weltraumtauglich ist. Nicht von der technische seite sondern von der Robustheit (kosmische strahlung, hohe temperaturgradienten usw...) her. Mfg!
Was machst du mit der Information (falls du eine belastbare bekommst)? Ausserdem ist "weltraumtauglich" so nicht definitionsfähig (im Inneren der ISS herrschen andere Bedingungen als an Bord der Voyager...)
Gast
#2704913
H.joachim Seifert schrieb: > als an Bord der Voyager... 1, 2 oder USS? Patrick N. schrieb: > Ich würde gern wissen ob der Atmega8 weltraumtauglich ist. wenn dein Weltraum diese Bedingung erfüllt: Operating Temperature.................................. -55°C to +125°C
PICO-Satellite? Würd ma sagen eher nicht schon rein wegen den Temperatur unterschieden
Gast
#2704919
H.joachim Seifert schrieb: > Ausserdem ist "weltraumtauglich" so nicht definitionsfähig Ich nehme an, solange er den Start selber zahlt, kann er raufschicken was er will. Sonst muss er sich nach den Spezifikationen seiner Transportfirma, etwa der NASA, richten. MIL-Ausführung und viele viele Tests sind das Mindeste. Gruss Reinhard
es Handelt sich um ein nanosatellite
Welche serie Mikrocontroller werden dann da benutzt? wie gesagt es handelt sich um ein nanosatellite! danke im voraus
Gast
#2704988
Patrick N. schrieb: > Welche serie Mikrocontroller werden dann da benutzt? Also ein PIC18 geht schon mal: http://microcontroller.com/news/microchip_SuitSat1_NASA.asp
Patrick N. schrieb: > es Handelt sich um ein nanosatellite Wofür? Amateurfunk? Normalerweise werden Bauteile in Militärtauglich sind verwendet die stosfest und zuverläsig funktionieren und auch einen hohen Temparaturbereich aushalten und vakuumfest sind.
Hör Dir mal Raumzeit 18 an. Bei Satelliten ist noch wesentlich mehr zu beachten. http://raumzeit-podcast.de/2011/07/01/rz018-estec-test-centre/
Gast
#2705060
> Bei Satelliten ist noch wesentlich mehr zu > beachten. Versuch mal bei der Amsat-DL Infos zu bekommen, die kennen den Unterschied zwischen dem was man wirklich beachten muß und dem Raumfahrt-Agentur-Papierkram.
Gast
#2705062
dünne Bleifolie drumwickeln
Gast
#2705093
> dünne Bleifolie drumwickeln
Das ist dann aber nicht mehr RoHS,
gilt garantiert auch im Weltraum....
:-)
hsb schrieb: > Das ist dann aber nicht mehr RoHS, > gilt garantiert auch im Weltraum.... Also wenn der eine andere Kernreaktor skupellos hochgeschossen wird, würde ich mir um etwas Blei auch keinen Kopf mehr machen.
Gast
#2705123
Klaus Wachtler schrieb: > Also wenn der eine andere Kernreaktor skupellos hochgeschossen wird, > würde ich mir um etwas Blei auch keinen Kopf mehr machen. naja seit ein paar mil jahren hängt da oben ein riesiger Reaktor rum, da macht so ein keiner auch nichts mehr aus.
Gast
#2705148
Normalerweise werden folgende Prozessoren verwendet, z.b. von Atmel http://www.atmel.com/products/Other/space_rad_hard_ics/default.aspx Ein normaler Micro würde im Weltraum wahrscheinlich ein paar Sekunden leben bis seine geometrischen Strukturen von der Strahlung zerschossen werden und der Micro den Geist aufgibt. Wobei ich weiß nicht ob Du Dir spezielle Space Prozessoren leisten wirst, aufgrund des volumenmäßig recht kleinem Markt kostet so ein Weltraum-Prozessor einige Tausend Dollar - für die Engineering Variante wohlgemerkt, die für Evaluierungszwecke ausreichend ist, aber im Weltraum wohl auch nur ein paar Minuten überleben dürfte. :-)
Claus schrieb: > Normalerweise werden folgende Prozessoren verwendet, z.b. von Atmel > http://www.atmel.com/products/Other/space_rad_hard... Die Low Voltage Version vom Embedded 32 Bit Sparc gibts für lockere $7304,81: http://components.arrow.com/part/detail/44007628S9833447N3744 Komisch, kein Mengenrabatt… Claus schrieb: > Ein normaler Micro würde im Weltraum wahrscheinlich ein paar Sekunden > leben bis seine geometrischen Strukturen von der Strahlung zerschossen > werden und der Micro den Geist aufgibt. Also nee, das ist ja wohl leicht übertrieben. Wie sollten denn Astronauten in solch einer Umgebung überleben? Sicher wird die Strahlung die Lebensdauer reduzieren, aber ich schätze mal eher eher auf Jahre statt Sekunden. Und man muss mit mehr gekippten Bits in Logik und Speicher rechnen. Normale Controller sind für Mikrosatelliten offensichtlich ausreichend, ein Anbieter (http://www.cubesatkit.com/) hat da TI MSP430, Silicon Labs C8051 und Microchip PIC24 und dsPIC33 im Angebot. Klaus Wachtler schrieb: > Also wenn der eine andere Kernreaktor skupellos hochgeschossen wird, > würde ich mir um etwas Blei auch keinen Kopf mehr machen. Der eine oder andere? Ja, ist aber schon länger her. Nach der Liste auf http://space.skyrocket.de/doc_sat/nuclear.htm wurde der letzte von den Sowjets 1988 hochgeschossen, die Amerikaner haben überhaupt nur eine Testmission mit Reaktor gestartet (1965). Die meisten der Reaktoren sind allerdings noch im Orbit.
Gast
#2705561
Die Tiefraummissionen haben immer irgendeine Nuklearbatterie im Gepäck. Irgendein Marsrover soll auch nuklear angetrieben werden, weils die Solarzellen nich mehr schaffen.
Gast
#2705606
Jehaa, schießen wir alle mal nen Nanosatelliten ins All, schön in Erdumlaufbahnen am besten, sollen sich doch unsere Kinder und Enkel mit dem ganzen Müll da oben dann rumärgern!
dunkle Energie schrieb: > Die Tiefraummissionen haben immer irgendeine Nuklearbatterie im Gepäck. Klar, aber Radioisotopenbatterie ≠ Kernreaktor. Don_Luigi schrieb: > Jehaa, schießen wir alle mal nen Nanosatelliten ins All, schön in > Erdumlaufbahnen am besten, Ja, das macht man im Allgemeinen so. Wäre es nicht in einem Orbit, wäre es kein Satellit. So lautet schließlich die Definition…
Don_Luigi schrieb: > Jehaa, schießen wir alle mal nen Nanosatelliten ins All, schön in > Erdumlaufbahnen am besten, sollen sich doch unsere Kinder und Enkel mit > dem ganzen Müll da oben dann rumärgern! Die Lebensdauer von Satelliten in niedrigen Erdorbits (300-500km) ist gering, 10 Jahre sind da schon viel. Da Nanosats auch keine Antriebe haben, ist es nicht möglich, sie von Zeit zu Zeit wieder anzuheben (wie bei der ISS immer wieder gemacht) und sie werden von den Resten der Erdatmosphäre abgebremst und verglühen recht früh. Also nix mit Kindern und Enkelsorgen. Geostationäre und andere Satelliten in hohen Orbits sind eine andere Sache, siehe Vanguard 1 - das älteste menschengemachte Objekt im Orbit. Ca. 240 Jahre wird dieses Teil die Erde umkreisen. http://en.wikipedia.org/wiki/Vanguard_1
Gast
#2706266
Thomas Britzelmeier schrieb: > Würd ma sagen eher nicht schon rein wegen den Temperatur unterschieden Schon mal was von "Thermal Management" gehört? Meinst du die Halbleiter in einer Sonde eiern zwischen -200°C und 400°C hin und her? Die werden schön gekapselt, so das die außen vorhandenen Temperaturgradienten nicht bis ins Herz (zur Elektronik) vordringen. http://www.eng-tips.com/viewthread.cfm?qid=149687
Gast
#2706279
Sputnik schrieb: > -200°C und 400°C ist das bei Satelliten eigentlich praktisch überhaupt ein Problem? Wenn ich mich richtig an die langen und langweiligen Thermodynamik-Vorlesungen erinnere brauchst Du sowohl für Konvektion wie Konduktion Materie... davon ist da oben ja nicht all zu viel. Also musst du dich ja eigentlich nur mit der Strahlung rumschlagen... das ist jetzt ja nicht sooo schwierig. Aber wie bekomme ich meine elektronsiche Abwärme weg? Eine schwarze Fläche, die ich immer in den Schatten drehe? > Radioisotopenbatterie ≠ Kernreaktor Offen gesagt ist es mir relativ wurscht, ob das zerstäubte Plutonium aus einem Reaktor oder einer Batterie kommt, wenn es mich vergiftet....
Gast
#2706296
otto meier schrieb: > Aber wie bekomme ich meine elektronsiche Abwärme weg? Eine schwarze > Fläche, die ich immer in den Schatten drehe? Heat-Pipe und Radiatoren, z.B. eine Fläche des Satelliten, die im Schatten liegt oder, wie bei der ISS, die "Segel" die parallel zur Sonnenstrahlung ausgerichtet sind.
Gast
#2706323
KickSat -- Your personal spacecraft in space! http://www.kickstarter.com/projects/zacinaction/kicksat-your-personal-spacecraft-in-space What kind of microcontroller will the Sprites have? "The microcontroller on the Sprite is an MSP430 from Texas Instruments.[...]" What kind of orbit will KickSat be in? "[...]we're aiming for an inclined circular low Earth orbit around 300 km altitude.
Gast
#3010223
Peter II schrieb: > naja seit ein paar mil jahren hängt da oben ein riesiger Reaktor rum, da > macht so ein keiner auch nichts mehr aus. otto meier schrieb: > Offen gesagt ist es mir relativ wurscht, ob das zerstäubte Plutonium aus > einem Reaktor oder einer Batterie kommt, wenn es mich vergiftet.... Stimmt so nicht ganz,selbst langzeitstrahler wie die Transurane die in die million,milliarden strahlen(Jahre) werden im Weltraum in ca.30-40 jahren durch den Sonnenwind abgebaut(zerstrahlt). Statt das Zeug hier zu vergraben(über Tausende Jahre) sollten unsere Staaten das Zeugs ins all schiessen(GEO Venus) und ruhe ist.Am besten die ganze Kern Forschung in den cis-lunaren raum aufbauen und nicht hier auf der Erde. Quelle: Krafft Ehricke extraterrestrial imperative
moonshiner schrieb: > Statt das Zeug hier zu vergraben(über Tausende Jahre) sollten unsere > Staaten das Zeugs ins all schiessen(GEO Venus) und ruhe ist Aber nicht auf den Mars!
Daniel Schuhmann schrieb: > Hör Dir mal Raumzeit 18 an. Bei Satelliten ist noch wesentlich mehr zu > beachten. > > http://raumzeit-podcast.de/2011/07/01/rz018-estec-test-centre/ Erweiterung: Und RZ 45, da gehts um ein paar minuten schwerelosigkeit und Vakuum, und darum was da so von den studenten gebastelt wird. Im gegensatz zu allen anderen Weltraummissionen ist das irgendwie fassbarer für den Normalbürger, auch das drumherum. http://raumzeit-podcast.de/2012/08/31/rz045-rexus-bexus/ bye uwe
Andreas B. schrieb: > > Also nee, das ist ja wohl leicht übertrieben. Wie sollten denn > Astronauten in solch einer Umgebung überleben? Sehe ich auch so. Allerdings läuft auch ein normaler Schlepptopf im bemannten Raumfahrzeug. Interessant wirds wenn man keine Atmosphäre hat, wie bekommt der µC seine Wärme weg, und nicht nur dieser. Früher hatten die Russen einfach die Satelliten mit Stickstoff befüllt und nen Quirl eingebaut. > Sicher wird die Strahlung die Lebensdauer reduzieren, aber ich schätze > mal eher eher auf Jahre statt Sekunden. Und man muss mit mehr gekippten > Bits in Logik und Speicher rechnen. Normale Controller sind für > Mikrosatelliten offensichtlich ausreichend, ein Anbieter > (http://www.cubesatkit.com/) hat da TI MSP430, Silicon Labs C8051 und > Microchip PIC24 und dsPIC33 im Angebot. Ich würde auch in Monaten rechnen. Viel länger leben die eh nich, schon wegen der Umlaufbahn. bye uwe
Don_Luigi schrieb: > Jehaa, schießen wir alle mal nen Nanosatelliten ins All, schön in > Erdumlaufbahnen am besten, sollen sich doch unsere Kinder und Enkel mit > dem ganzen Müll da oben dann rumärgern! Auf ner Bahn von paar hundert Kilometern....
moonshiner schrieb: > Peter II schrieb: >> naja seit ein paar mil jahren hängt da oben ein riesiger Reaktor rum, da >> macht so ein keiner auch nichts mehr aus. > > otto meier schrieb: >> Offen gesagt ist es mir relativ wurscht, ob das zerstäubte Plutonium aus >> einem Reaktor oder einer Batterie kommt, wenn es mich vergiftet.... > > Stimmt so nicht ganz,selbst langzeitstrahler wie die Transurane die in > die million,milliarden strahlen(Jahre) werden im Weltraum in ca.30-40 > jahren durch den Sonnenwind abgebaut(zerstrahlt). Wie Funktioniert das? Ich kenn mich da nicht sonderlich aus, stelle mir gerade vor ich hab ein Americium 241, das Zerfällt meistens nach 433 Jahren per Alpha zu Neptumium 237. Jetzt müsste vom Sonnenwind irgendwas kommen das eingefangen wird oder das ihn zerstört. Ein Elektron? -> Pu241(?) Hier hört meine Vorstellung irgendwie auf. Wieso kann Fe56 nicht auch so ein Elektron einfangen? > Quelle: Krafft Ehricke extraterrestrial imperative Das hab ich nich, kannst du die Beispiele oben kurz vervollständigen? Oder ein anderes Beispiel mit deinen Worten wiedergeben. bye Uwe
Hallo Uwe, Falls es dich noch Interessiert,das nennt man "Transmutation" das umwandeln von Ellementen auf atomarer ebene ist ne sehr interessante sache,als beispiel kann man das Atom von schwermetall Cadmium zu harmlosen edelmetall Silber transmutieren lassen(auf atomarer ebene!). Im Weltraum hilft uns der Sonnenwind "Der Sonnenwind besteht hauptsächlich aus Protonen und Elektronen sowie aus Heliumkernen (Alphateilchen); andere Atomkerne und nichtionisierte (elektrisch neutrale) Atome sind kaum enthalten, weshalb der Sonnenwind ein sogenanntes Plasma darstellt." quelle Wiki durch ständigen Protonen beschuss Transmutiert die Strahlunsquelle(atommüll) eben schneller 30-50 jahre,das heisst die tödliche Strahlung wird auf ein harmloses niveau(z.b. der natürlichen erdstrahlung)gesenkt. hier wird all das und noch vieles mehr(Industralisierung des Mondes u.v.m.) genau beschrieben. Krafft Ehricke extraterrestrial imperative: http://www.youtube.com/watch?v=9UznFry-Y9s Gruss ejup
Patrick N. schrieb: > Ich würde gern wissen ob der Atmega8 weltraumtauglich ist. Die wichtigsten Fragen sind immer noch: - Welcher Orbit? - Gewünschte Mindestlebensdauer? - Positionierung innen oder eher außen? - Schirmung mit Blei, Wolfram, etc. vorhanden? - Redundanz möglich/vorhanden? usw. Grundsätzlich würde ich sagen: Wohl eher riskant das so zu versuchen, kann aber gut möglich sein dass es einige Zeit funktioniert. Es kann dabei aber zu verschiedensten Fehlern kommen: Latch up, Kippen von Bits, Kurzzeitige fehlerhafte Logikzustände usw. Es gäbe auch die Möglichkeit, das auch zu testen: Es gibt Firmen die bieten an, dass Strahlung auf den Chip geschossen wird, während ihr testen könnt, ob noch alles funktioniert. Da geht dann ein langes Kabel aus der Testkammer heraus zu euren Laptops, zum Beispiel. Kostet aber eben auch ein wenig... Sofern ihr an einer Uni seid: Redet mit den Leuten die sich mit sowas beschäftigen. Es gibt evtl. bei euch auch Vorlesungen über Raumfahrtelektronik. Da lernt man schonmal die Grundlagen. Ein einfaches "ja" oder "nein" kann man aber einfach nicht sagen, das ist dann deine Aufgabe herauszufinden, ob das Risiko noch tragbar ist, oder der Chip zu früh versagen wird.
moonshiner schrieb: > Statt das Zeug hier zu vergraben(über Tausende Jahre) sollten unsere > Staaten das Zeugs ins all schiessen(GEO Venus) und ruhe ist.Am besten > die ganze Kern Forschung in den cis-lunaren raum aufbauen und nicht hier > auf der Erde. Ja ne is klar.
@ wefwef_s Du hast recht,ist schlecht fomuliert,aber um dich zu beruhigen es wird nichts auf anderen Planeten entsorgt.Bitte oben in den link auf youtube und spule so bis ca. 40te min.vor ab da wird es präzise erklärt. Ist auf jedenfall eine bessere Alternative wie in einem undichten Salzbergwerk in Gorleben! Gruß
Wer sich zum thema Picosatelliten informieren möchte sei diese pdf zu empfehlen. VG
Johannes O. schrieb: > Die wichtigsten Fragen sind immer noch: > - Welcher Orbit? > - Gewünschte Mindestlebensdauer? > - Positionierung innen oder eher außen? > - Schirmung mit Blei, Wolfram, etc. vorhanden? > - Redundanz möglich/vorhanden? Bei pico und nano sats siehts so aus ca.: 1.Leo(low earth orbit)ca 400 eppes KM 2.Ergibt sich aus der Umlaufbahn hier LEO somit ca. 40 tage mehr oder weniger 3.verstehe ich nicht ganz,was meinst du genau. 4.ist alles viel zu schwer mein tip "Mylarfolie" 5.bei picosatelliten aus platz gründen schwer zu realisiern,aber möglich in gewissen rahmen(Stromquelle z.b) VG
Ejup B. schrieb: > Du hast recht,ist schlecht fomuliert,aber um dich zu beruhigen es wird > nichts > auf anderen Planeten entsorgt.Bitte oben in den link auf youtube und > spule so bis ca. 40te min.vor ab da wird es präzise erklärt. Um andere Planeten ging es mir nicht. Ejup B. schrieb: > Ist auf jedenfall eine bessere Alternative wie in einem undichten > Salzbergwerk in Gorleben! Genau um diesen Schwachsinn ging es mir. Die derzeit stärkste Trägerrakete der Welt, die Delta IV Heavy, kann ganze 14,5 Tonnen Nutzlast in einen GTO transportieren. Jedes Jahr fallen allein ca. 12.000 Tonne hochradioaktiven Abfalls an, zusätzlich zu dem, was schon in diversen Salzstöcken und unter freiem Himmel in vor sich hinrostenden Fässern gelagert wird. Macht knapp 830 Raketenstarts pro Jahr, bei günstig angenommenen 100 Millionen Dollar pro Start 83 Milliarden Dollar pro Jahr alleine Startkosten. Bei aktuellen Trägerraketen liegt die Zahl der Fehlstarts bei mindestens einem Prozent, macht mehr als 8 fehlgeschlagene Start jedes Jahr, mit ungewissen Folgen. Tatsächlich reicht ein GTO natürlich nicht aus, die Zielhöhe sollte mindestens ein Friedhofsorbit sein, womit die Nutzlast schonmal sinkt. Leider sind auch Raketenstarts nicht ganz so günstig. Und jedes Jahr ein GAU, weil wieder mal eine Rakete verunglückt ist, na ich weiß ja nicht...
vn nn schrieb: > Jedes Jahr fallen allein ca. > 12.000 Tonne hochradioaktiven Abfalls an, zusätzlich zu dem, was schon > in diversen Salzstöcken und unter freiem Himmel in vor sich hinrostenden > Fässern gelagert wird. Hast du dir den beitrag auf youtube mal angeschaut?In dem Beitrag geht Herr.Ehricke in der 42.min. auf dieses thema ein! ******************************************** http://www.youtube.com/watch?v=9UznFry-Y9s * ******************************************** du hast bei deiner recherche etwas übersehen,wenn man U235 + U238(was ja wervolle Brennstoffe sind) chemisch aus den 12000 T raus holt,was wahrscheinlich der größte teil sein wird,dann werden aus "830 Raketenstarts pro Jahr" ca. 25 starts pro J. die kurzzeit strahler(ca.bis 50 jahre)werden weiterhin hier verbuddelt und ruhe ist. was die sicherheit wärend des starts angeht,gibt heute zutage rettungssysteme die die Ladung aus der gefahrenzone schiesst und per Fallschirm unbeschädigt landet. Zu den kosten,da müssen sich die Politker drum kümmern. VG
"Macht knapp 830 Raketenstarts pro Jahr, bei günstig angenommenen 100 Millionen Dollar pro Start 83 Milliarden Dollar pro Jahr alleine Startkosten." Wenn man mal überdenkt das George W.Bush damals im Irak-Krieg jedes quartal 85 Milliarden Dollar für den Krieg vom US.Kongres bekommen hat! dann sind doch die 85 Milliarden USD. pro Jahr Startkosten doch noch günstig oder. VG
Ich glaube unsere Nachfolger werden sehr glücklich mit unseren nuclearen 'Abfällen' sein.
Ejup B. schrieb: > Zu den kosten,da müssen sich die Politker drum kümmern. Da müssten sich nicht die Politiker, sondern die Sch**ss Versorger drum kümmern. Immerhin haben die all die Jahre mit dem Dreck ihr Geld gedruckt. Wieso sollten hier mal wieder die Gewinne privatisiert und die Kosten sozialisiert werden?
Matthias Sch. schrieb: > Wieso sollten hier mal wieder die Gewinne privatisiert und die > Kosten sozialisiert werden? Weil es schon so läuft, seit es "billige" Atomenergie gibt. Und da Politiker und Lobby kein Interesse daran haben, das zu ändern, wird es das auch nicht so schnell.
Ein AVR taucht dafür nicht wirklich, obwohl es bereis "AVR im Weltall" gibt... http://en.wikipedia.org/wiki/Radiation_hardening
Ich denke, das Thema Weltraumtauglichkeit von Halbleiter wurde ausreichend erläutert, mit Verweis auf Leute, die sowas schon getan haben. Politische Diskussionen über Energiekonzepte habem mit dem Thema rein gar nichts zu tun.