Hallo,
ich möchte in unser Schlafzimmerbett Steckdosen in die Rückwand
einbauen.
Dafür habe ich mir Holraumdosen gekauft:
https://www.kaiser-elektro.de/de_DE/produkte/elektro-installation/hohlwand/geraetedosen-geraete-verbindungsdosen-zubehoer/140/geraetedose-o-range?c=20
Da will ich jetzt mit einem flexiblen kabel mit Stecker in so eine Dose
fahren und dann mit einem kabel auf die andere Seite weiter zu meiner
Frau.
Mein Problem ist, wie realisiert man da die Zugentlastung?
Gibts da andere Dosen?
Wie gesagt am Ende soll meine Frau und ich je eine Steckdose am Kopfende
des Bettes für z.B. ein handyladegerät haben.
Keine Ahnung in wie weit das zulässig ist.
Aber zur Ausführung...
Derartige Halter https://m.de.aliexpress.com/item/1015811461.html neben
der Dose festschrauben. Dann per Kabelbinder das Kabel fixieren.
Zum Anschluss an die Steckdose Aderendhülsen verwenden. Aber das
Datenblatt der Steckdose sollte da exakte Infos geben.
Hans Wurst schrieb:> am Ende soll meine Frau und ich je eine Steckdose am Kopfende> des Bettes für z.B. ein handyladegerät haben.
Nagle dir zwei abschaltbare 3-fach Steckdosen ans Bett.
Wenn du die Löcher noch nicht gebohrt hast: Nimm Berker Integro, das ist
extra dafür gemacht. Die Steckdosen sind sehr kleine und die Dosen gibt
es mit Zugentlastung.
Ralf
Du könntest zur Einleitung des Kabels in die Dose eine
UP-Herdanschlussdose verwenden. Die hat eine Zugentlastung, und die
lässt sich in eine normale Hohlwanddose hervorragendst einsetzen.
Da wählt man an der Dose bei den Einführungen den richtigen Durchmesser
für die Leitung, durch das Einführen der Leitung hat man "automatisch"
die Zugentlastung. Alternativ: Kabelbinder um die Leitung machen. Und
unter 1,5mm² würde ich nicht verwenden...
Claus M. schrieb:> Was fürn Zug soll denn da drauf kommen?
Die Dose wird ins Bett eingebaut und intern verkabelt. Aber aus der Dose
nach draußen hängt ein Kabel mit einem Stecker, das in einer Steckdose
endet.
Da kann man dran ziehen, sei es beim Verschieben des Betts oder aus
welchen Gründen auch immer. Also muss da eine Zugentlastung dran.
Rufus Τ. F. schrieb:> Da kann man dran ziehen, sei es beim Verschieben des Betts oder aus> welchen Gründen auch immer. Also muss da eine Zugentlastung dran.
Da reicht meist auch ein Knoten im Kabel.
Rufus Τ. F. schrieb:> Also muss da eine Zugentlastung dran.
Ich habe am Bett einen Lichtschalter, der mit 3x0,75 und Stecker /
Kupplung in eine mobile Leuchte eingeschleift wird.
Ich habe dazu einen Aufputz-Feuchtraumschalter auf ein 10mm-Brett
gesetzt. Innen erstmal je einen Kabelbinder direkt vor den beiden
Auslässen. Kurz unterhalb des Schalters je zwei Bohrungen mit etwa 8mm
Abstand und die Leitungen mit je einem weiteren Kabelbinder angebunden.
Für die Leitung mit dem Stecker könntest Du eine dritte Hohlwanddose
nehmen, und dort als KabelEINLASS eine Herdanschlussdose mit
entsprechender Zugentlastung nehmen.
Harald W. schrieb:> Da reicht meist auch ein Knoten im Kabel.
Und der hängt dann locker in der Hohlwanddose herum?
Ich habe den Verdacht, daß Du die Aufgabenstellung nicht so recht
verstanden hast.
Aus einer in einem Bettgestell verbauten Hohlwanddose (an die im Inneren
des Bettgestells weitere Leitungen angeschlossen sind) soll ein
bewegliches Kabel nach außen geführt werden, das schlussendlich mit
einem Stecker versehen in einer in der Wand montierten Steckdose endet.
Die Hohlwanddose ist also ein ziemlich großes Loch, aus dem das Kabel
raushängt. Ein Knoten passt zwar schön in das Loch rein, fixiert das
Kabel aber in keiner Weise.
Stecker schrieb:> Mach doch eine Steckdose hin.
Dann hat das Verbindungskabel an beiden Enden einen Stecker. Darwin!
Yay!
test schrieb:> Aber der Tipp (der weiter oben schon kam) sich mal bei den Wohnmobil> Steckdosen umzuschauen war gut.
Man könnte auch einen Kaltgerätestecker in das Bett einbauen, aber nun
ist das riesige Loch mit der Hohlwanddose schon da (muss ein recht
hohles Bettgestell sein).
Und so ein CEE-Stecker trägt ziemlich auf.
Da ist ein simpler Kabelauslass, wie ihn die bereits angesprochene
Herdanschlussdose zur Verfügung stellt, doch deutlich schlanker.
Das mit dem Campingstecker war ein Witz.
Was ich ernsthaft als guten Tipp meinte waren die Schuko Steckdosen für
Möbeleinbau (schöner, kleiner, geeigneter). Die findet man ja
üblicherweise in Wohnmobilen.
Wurde oben schon mal angesprochen, aber irgendwie übersehen.
Zum Anschluss würde ich das Kabel (passend fixiert) auch einfach
raushängen lassen.
Rufus Τ. F. schrieb:> aber nun ist das riesige Loch mit der Hohlwanddose schon da
Ich hatte es so verstanden das er Zugentlastung für die Hohlraumdosen,
in denen die Steckdosen montiert werden sollen sucht.
Ich hatte ferner den Eindruck das er das Kabel mit den Stecker eh
einfach so raushängen lassen will.
test schrieb:> Was ich ernsthaft als guten Tipp meinte waren die Schuko Steckdosen für> Möbeleinbau
Dann hat aber das Anschlusskabel, mit dem das Bett mit der Wandsteckdose
verbunden wird, an beiden Enden einen Stecker.
Darwin ruft schon wieder "Yay!".
test schrieb:> Ich hatte es so verstanden das er Zugentlastung für die Hohlraumdosen,> in denen die Steckdosen montiert werden sollen sucht.
Da ist keine Zugentlastung nötig. Wozu auch?
> Ich hatte ferner den Eindruck das er das Kabel mit den Stecker eh> einfach so raushängen lassen will.
Dafür ist die Zugentlastung nötig. Dringend.
Rufus Τ. F. schrieb:> Dann hat aber das Anschlusskabel, mit dem das Bett mit der Wandsteckdose> verbunden wird, an beiden Enden einen Stecker.> Darwin ruft schon wieder "Yay!".
Neeeeiiin ;-) Ich meinte um da das Handynetzteil reinzustecken. Also als
ganz normale Steckdosen. Ich meinte... Steckdosen für Möbeleinbau sind
hier einfach schöner als Hohlraumdosen mit ganz "normalen" Steckdosen.
Und die brauchen ja Zugentlastung. Weil wenn man dort das Kabel (also
die Zuleitung zur Steckdose) aus der Steckdose reist, dann hat man ein
offenes Kabelende mit Strom drauf.
Rufus Τ. F. schrieb:> test schrieb:>> Ich hatte ferner den Eindruck das er das Kabel mit den Stecker eh>> einfach so raushängen lassen will.>> Dafür ist die Zugentlastung nötig. Dringend.
...und zwar IMHO nicht gegen die Hohlraumdose (wie beim Knoten im Kabel)
sondern gegen irgendetwas anderes festes, das permanent mit der
Hohlraumdose verbunden ist (also z.B. das Bett). Denn eine gängige
Hohlraumdose ist derart instabil, die wird das Kabel nicht lange halten,
wenn tatsächlich mal Zug darauf kommt. Oder es reißt der Knoten im Kabel
die Hohlraumdose am Stück aus dem Bett.
Ich weiß nun nicht genau, wie das Bett aussieht, aber ich würde
versuchen, am "Kabeleintritt" eine Kabelverschraubung
https://de.wikipedia.org/wiki/Kabelverschraubung in das Bett selbst
(oder in ein Winkelblech, das man am Bett anschraubt) einzusetzen. Wenn
dann Bedenken bestehen, zwischen dem Kabeleintritt und der Hohlraumdose
dieselbe flexible Leitung zu verwenden, hinter dem Kabeleintritt noch
eine kleine Verteilerdose mit Übergang von der flexiblen
Anschlussleitung auf eine starre Installationsleitung anbauen.
Und ich würde auch mindestens 1,5mm^2 verbauen. Auch wenn das jetzt für
eine Lampe gedacht ist, hindert es ja niemanden, da auch eine Heizdecke,
einen Staubsauger oder sogar einen Heizlüfter anzuschließen (ist ja
evtl. die am Besten erreichbare Steckdose im Raum).
MfG, Arno
Mit was für Bewegungen des Bettes rechnest du überhaupt?
Die vorgeschlagene Kaltgerätebuchse und eine Schukosteckdose können
natürlich nur bei waagerechtem Einbau und Zug in eben diese Richtung
nachgeben. Sobald ein Winkel zwischen Kabel und Stecker ist, reißt du
eher was ab.
-> wer will schon hinten am Bett in Richtung Wand einen
Kaltgerätestecker stecken haben?
Wenn die erwarteten Bewegungen klein sind, nimm die Herdanschlussdose
und Gummileitung (H07RN) mit 1-2 m Luft locker auf dem Boden verlegt.
Rufus Τ. F. schrieb:> aber nun> ist das riesige Loch mit der Hohlwanddose schon da
Ich glaube du verstehst hier etwas falsch. Er wollte die Hohlraumdosen
um da UP Steckdosen einzubauen.
So weit so richtig.
Was ihm jetzt fehlt ist eine Zugentlastung für die flexible Zuleitung
mit dem er seitlich/hinten in die Hohlraumdose reinwill.
Der Andere schrieb:> Was ihm jetzt fehlt ist eine Zugentlastung für die flexible Zuleitung> mit dem er seitlich/hinten in die Hohlraumdose reinwill.https://www.inprojal.de/42/apg/2 jede Menge Dosen für Möbeleinbau mit
Zugentlastung. Gibt's bei Conrad.
test schrieb:> Und die brauchen ja Zugentlastung. Weil wenn man dort das Kabel (also> die Zuleitung zur Steckdose) aus der Steckdose reist, dann hat man ein> offenes Kabelende mit Strom drauf.
Die Zuleitung zu dieser Steckdose verläuft (so hab' ich das jedenfalls
verstanden) innerhalb des Bettgestells.
Die kann nicht aus der Steckdose "reisen" (wo nennt man das eigentlich
so?), und auch nicht aus der Steckdose gerissen werden.
Kabel, die man in der Wand verlegt und mit in der Wand montierten
Unterputzsteckdosen verbindet, haben aus dem selben Grund keine
Zugentlastung, einfach, weil sie da nicht nötig ist.
Chris fragte zu recht:
> Seid ihr alle doof?> Es gibt da für jeden sxhalterprogamm passende Kabelauslässe mit> zugentlastung.> Lass lieber einen Elektriker ran...
Um Gottes Willen! Der würde die Lösung sofort parat haben. Worüber
sollte man dann hier des Langen und Breiten diskutieren?
Sleep well
in your Bettgestell!
Rufus Τ. F. schrieb:> Die Zuleitung zu dieser Steckdose verläuft (so hab' ich das jedenfalls> verstanden) innerhalb des Bettgestells.
Nein, er schreibt doch im ersten Post:
Hans Wurst schrieb:> Da will ich jetzt mit einem flexiblen kabel mit Stecker in so eine Dose> fahren
Ist eh egal, wer sich "Hans Wurst" nennt ist wahrscheinlich sowiso ein
Troll, er meldet sich ja auch nicht mehr, und die Paulchen dieser Welt
aka "SchlafzimmerBlick" tun den Rest um den Thread zu vermüllen.
> Die Hohlwanddose ist also ein ziemlich großes Loch,
Kann man denn dort keine kleinen Löcher reinmachen? Der Knoten
wird natürlich erst gemacht, nachdem man das Kabel in die Dose
gezogen hat. Die bessere Lösung wäre natürlich, wie oben gesagt
eine Hohlwanddose mit Zugentlastung. Aber dann müsste deer TE
ja seine bereits gekaufte Dose wegwerfen, was er möglicherweise
nicht will.
>> Mach doch eine Steckdose hin.> Dann hat das Verbindungskabel an beiden Enden einen Stecker.
Es gibt auch männliche Steckdosen (und webliche Stecker).
Sowas war früher in jedem Computer drin.
Hans Wurst schrieb:> Wie gesagt am Ende soll meine Frau und ich je eine Steckdose am Kopfende> des Bettes für z.B. ein handyladegerät haben.
Muß man das Sch..ß Handy unbedingt am Bett laden, gibt es keine weiteren
Steckdosen im Schlafzimmer?
Dirk J. schrieb:> Muß man das Sch..ß Handy unbedingt am Bett laden
Ja, weil man während des Ladevorgangs gleichzeitig vom Bett aus noch
Filmchen gucken kann, oder Whats-Eppen kann. Das ist schon praktisch.
Dirk J. schrieb:> Hans Wurst schrieb:>> Wie gesagt am Ende soll meine Frau und ich je eine Steckdose am Kopfende>> des Bettes für z.B. ein handyladegerät haben.>> Muß man das Sch..ß Handy unbedingt am Bett laden, gibt es keine weiteren> Steckdosen im Schlafzimmer?
Es gibt sehr viele Wohnungen, in denen pro Raum 2-3 Steckdosen
ausreichen müssen. Wenn jetzt das Bett auch noch eine davon blockiert
und eine Nachttischlampe in der zweiten steckt, dann bleibt nicht mehr
viel.
Bei der nächsten Renovierung wird das dann hoffentlich nachgeholt.
Oder auch nicht, weil das Geld für vernünftige Elektrik ja immer im
Verborgenen bleibt. Und weil schon das Nachrüsten einer einzigen
Steckdose oft bedeutet, dass 2/3 der Wohnung renoviert werden muss, wenn
man den Vorschriften der VDE folgen möchte - sehr viele Wohnungen haben
noch immer klassische Nullung, kaum eine Wohnung dürfte durchgängig mit
2,5mm^2 verdrahtet sein (und auf 10A/13A will kaum einer "abrüsten").
MfG, Arno
Harald W. schrieb:> Brauchen Handyladegeräte inzwischen 230V/16A damit die Akkus> schneller voll wrden?
Nein.
Aber wenn nicht die Haus- dann zumindest die Putzfrau wird dort den
Staubsauger anschließen.
Und nach in 50 Jahren nach dem Schlaganfall wird der Bastler sehen, wie
der 2kW Heizlüfter dauerhaft dort brennt, während er weder warnen noch
den Stecker ziehen kann.