Strom im Schlafzimmerbett - Holraumdose wie Zugentlastung?

Gast #5731977
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Hallo,
ich möchte in unser Schlafzimmerbett Steckdosen in die Rückwand 
einbauen.

Dafür habe ich mir Holraumdosen gekauft:
https://www.kaiser-elektro.de/de_DE/produkte/elektro-installation/hohlwand/geraetedosen-geraete-verbindungsdosen-zubehoer/140/geraetedose-o-range?c=20

Da will ich jetzt mit einem flexiblen kabel mit Stecker in so eine Dose 
fahren und dann mit einem kabel auf die andere Seite weiter zu meiner 
Frau.

Mein Problem ist, wie realisiert man da die Zugentlastung?
Gibts da andere Dosen?

Wie gesagt am Ende soll meine Frau und ich je eine Steckdose am Kopfende 
des Bettes für z.B. ein handyladegerät haben.
Beitrag #5732231 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5732721 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5732749 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5732816
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Also muss da eine Zugentlastung dran.

Ich habe am Bett einen Lichtschalter, der mit 3x0,75 und Stecker / 
Kupplung in eine mobile Leuchte eingeschleift wird.

Ich habe dazu einen Aufputz-Feuchtraumschalter auf ein 10mm-Brett 
gesetzt. Innen erstmal je einen Kabelbinder direkt vor den beiden 
Auslässen. Kurz unterhalb des Schalters je zwei Bohrungen mit etwa 8mm 
Abstand und die Leitungen mit je einem weiteren Kabelbinder angebunden.
Beitrag #5732837 wurde von einem Moderator gelöscht.
Persönliche Seite #5733106
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Harald W. schrieb:
> Da reicht meist auch ein Knoten im Kabel.

Und der hängt dann locker in der Hohlwanddose herum?

Ich habe den Verdacht, daß Du die Aufgabenstellung nicht so recht 
verstanden hast.

Aus einer in einem Bettgestell verbauten Hohlwanddose (an die im Inneren 
des Bettgestells weitere Leitungen angeschlossen sind) soll ein 
bewegliches Kabel nach außen geführt werden, das schlussendlich mit 
einem Stecker versehen in einer in der Wand montierten Steckdose endet.

Die Hohlwanddose ist also ein ziemlich großes Loch, aus dem das Kabel 
raushängt. Ein Knoten passt zwar schön in das Loch rein, fixiert das 
Kabel aber in keiner Weise.

Stecker schrieb:
> Mach doch eine Steckdose hin.

Dann hat das Verbindungskabel an beiden Enden einen Stecker. Darwin! 
Yay!
Gast #5733114
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Dann hat das Verbindungskabel an beiden Enden einen Stecker. Darwin!
> Yay!

Er kann auch so etwas nehmen
https://www.ebay.de/itm/Kopp-Caravan-Wandstecker-Campingsteckdose-Caravansteckdose-IP44-blau-Neuware/283267523139

Dann kann man das Bett auch problemlos an jeden Campingplatz an den 
Strom anschließen ;-)


Aber der Tipp (der weiter oben schon kam) sich mal bei den Wohnmobil 
Steckdosen umzuschauen war gut. Die sind schon besser für so etwas 
geeignet.
Persönliche Seite #5733144
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test schrieb:
> Aber der Tipp (der weiter oben schon kam) sich mal bei den Wohnmobil
> Steckdosen umzuschauen war gut.

Man könnte auch einen Kaltgerätestecker in das Bett einbauen, aber nun 
ist das riesige Loch mit der Hohlwanddose schon da (muss ein recht 
hohles Bettgestell sein).

Und so ein CEE-Stecker trägt ziemlich auf.

Da ist ein simpler Kabelauslass, wie ihn die bereits angesprochene 
Herdanschlussdose zur Verfügung stellt, doch deutlich schlanker.
Gast #5733150
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Das mit dem Campingstecker war ein Witz.


Was ich ernsthaft als guten Tipp meinte waren die Schuko Steckdosen für 
Möbeleinbau (schöner, kleiner, geeigneter). Die findet man ja 
üblicherweise in Wohnmobilen.
Wurde oben schon mal angesprochen, aber irgendwie übersehen.


Zum Anschluss würde ich das Kabel (passend fixiert) auch einfach 
raushängen lassen.
Gast #5733157
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Rufus Τ. F. schrieb:
> aber nun ist das riesige Loch mit der Hohlwanddose schon da

Ich hatte es so verstanden das er Zugentlastung für die Hohlraumdosen, 
in denen die Steckdosen montiert werden sollen sucht.

Ich hatte ferner den Eindruck das er das Kabel mit den Stecker eh 
einfach so raushängen lassen will.
Persönliche Seite #5733158
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test schrieb:
> Was ich ernsthaft als guten Tipp meinte waren die Schuko Steckdosen für
> Möbeleinbau

Dann hat aber das Anschlusskabel, mit dem das Bett mit der Wandsteckdose 
verbunden wird, an beiden Enden einen Stecker.

Darwin ruft schon wieder "Yay!".


test schrieb:
> Ich hatte es so verstanden das er Zugentlastung für die Hohlraumdosen,
> in denen die Steckdosen montiert werden sollen sucht.

Da ist keine Zugentlastung nötig. Wozu auch?


> Ich hatte ferner den Eindruck das er das Kabel mit den Stecker eh
> einfach so raushängen lassen will.

Dafür ist die Zugentlastung nötig. Dringend.
Gast #5733177
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Dann hat aber das Anschlusskabel, mit dem das Bett mit der Wandsteckdose
> verbunden wird, an beiden Enden einen Stecker.
> Darwin ruft schon wieder "Yay!".

Neeeeiiin ;-) Ich meinte um da das Handynetzteil reinzustecken. Also als 
ganz normale Steckdosen. Ich meinte... Steckdosen für Möbeleinbau sind 
hier einfach schöner als Hohlraumdosen mit ganz "normalen" Steckdosen.

Und die brauchen ja Zugentlastung. Weil wenn man dort das Kabel (also 
die Zuleitung zur Steckdose) aus der Steckdose reist, dann hat man ein 
offenes Kabelende mit Strom drauf.
Gast #5733189
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Rufus Τ. F. schrieb:
> test schrieb:
>> Ich hatte ferner den Eindruck das er das Kabel mit den Stecker eh
>> einfach so raushängen lassen will.
>
> Dafür ist die Zugentlastung nötig. Dringend.

...und zwar IMHO nicht gegen die Hohlraumdose (wie beim Knoten im Kabel) 
sondern gegen irgendetwas anderes festes, das permanent mit der 
Hohlraumdose verbunden ist (also z.B. das Bett). Denn eine gängige 
Hohlraumdose ist derart instabil, die wird das Kabel nicht lange halten, 
wenn tatsächlich mal Zug darauf kommt. Oder es reißt der Knoten im Kabel 
die Hohlraumdose am Stück aus dem Bett.

Ich weiß nun nicht genau, wie das Bett aussieht, aber ich würde 
versuchen, am "Kabeleintritt" eine Kabelverschraubung 
https://de.wikipedia.org/wiki/Kabelverschraubung in das Bett selbst 
(oder in ein Winkelblech, das man am Bett anschraubt) einzusetzen. Wenn 
dann Bedenken bestehen, zwischen dem Kabeleintritt und der Hohlraumdose 
dieselbe flexible Leitung zu verwenden, hinter dem Kabeleintritt noch 
eine kleine Verteilerdose mit Übergang von der flexiblen 
Anschlussleitung auf eine starre Installationsleitung anbauen.

Und ich würde auch mindestens 1,5mm^2 verbauen. Auch wenn das jetzt für 
eine Lampe gedacht ist, hindert es ja niemanden, da auch eine Heizdecke, 
einen Staubsauger oder sogar einen Heizlüfter anzuschließen (ist ja 
evtl. die am Besten erreichbare Steckdose im Raum).

MfG, Arno
Gast #5733193
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Mit was für Bewegungen des Bettes rechnest du überhaupt?

Die vorgeschlagene Kaltgerätebuchse und eine Schukosteckdose können 
natürlich nur bei waagerechtem Einbau und Zug in eben diese Richtung 
nachgeben. Sobald ein Winkel zwischen Kabel und Stecker ist, reißt du 
eher was ab.
-> wer will schon hinten am Bett in Richtung Wand einen 
Kaltgerätestecker stecken haben?

Wenn die erwarteten Bewegungen klein sind, nimm die Herdanschlussdose 
und Gummileitung (H07RN) mit 1-2 m Luft locker auf dem Boden verlegt.
Gast #5733201
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Rufus Τ. F. schrieb:
> aber nun
> ist das riesige Loch mit der Hohlwanddose schon da

Ich glaube du verstehst hier etwas falsch. Er wollte die Hohlraumdosen 
um da UP Steckdosen einzubauen.
So weit so richtig.
Was ihm jetzt fehlt ist eine Zugentlastung für die flexible Zuleitung 
mit dem er seitlich/hinten in die Hohlraumdose reinwill.
Persönliche Seite #5733246
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test schrieb:
> Und die brauchen ja Zugentlastung. Weil wenn man dort das Kabel (also
> die Zuleitung zur Steckdose) aus der Steckdose reist, dann hat man ein
> offenes Kabelende mit Strom drauf.

Die Zuleitung zu dieser Steckdose verläuft (so hab' ich das jedenfalls 
verstanden) innerhalb des Bettgestells.

Die kann nicht aus der Steckdose "reisen" (wo nennt man das eigentlich 
so?), und auch nicht aus der Steckdose gerissen werden.

Kabel, die man in der Wand verlegt und mit in der Wand montierten 
Unterputzsteckdosen verbindet, haben aus dem selben Grund keine 
Zugentlastung, einfach, weil sie da nicht nötig ist.
Gast #5733333
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Chris fragte zu recht:
> Seid ihr alle doof?
> Es gibt da für jeden sxhalterprogamm passende Kabelauslässe mit
> zugentlastung.
> Lass lieber einen Elektriker ran...

Um Gottes Willen! Der würde die Lösung sofort parat haben. Worüber 
sollte man dann hier des Langen und Breiten diskutieren?


Sleep well
in your Bettgestell!
Gast #5733348
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Die Zuleitung zu dieser Steckdose verläuft (so hab' ich das jedenfalls
> verstanden) innerhalb des Bettgestells.

Nein, er schreibt doch im ersten Post:

Hans Wurst schrieb:
> Da will ich jetzt mit einem flexiblen kabel mit Stecker in so eine Dose
> fahren


Ist eh egal, wer sich "Hans Wurst" nennt ist wahrscheinlich sowiso ein 
Troll, er meldet sich ja auch nicht mehr, und die Paulchen dieser Welt 
aka "SchlafzimmerBlick" tun den Rest um den Thread zu vermüllen.
#5733413
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> Die Hohlwanddose ist also ein ziemlich großes Loch,

Kann man denn dort keine kleinen Löcher reinmachen? Der Knoten
wird natürlich erst gemacht, nachdem man das Kabel in die Dose
gezogen hat. Die bessere Lösung wäre natürlich, wie oben gesagt
eine Hohlwanddose mit Zugentlastung. Aber dann müsste deer TE
ja seine bereits gekaufte Dose wegwerfen, was er möglicherweise
nicht will.

>> Mach doch eine Steckdose hin.
> Dann hat das Verbindungskabel an beiden Enden einen Stecker.

Es gibt auch männliche Steckdosen (und webliche Stecker).
Sowas war früher in jedem Computer drin.
Gast #5735004
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Dirk J. schrieb:
> Hans Wurst schrieb:
>> Wie gesagt am Ende soll meine Frau und ich je eine Steckdose am Kopfende
>> des Bettes für z.B. ein handyladegerät haben.
>
> Muß man das Sch..ß Handy unbedingt am Bett laden, gibt es keine weiteren
> Steckdosen im Schlafzimmer?

Es gibt sehr viele Wohnungen, in denen pro Raum 2-3 Steckdosen 
ausreichen müssen. Wenn jetzt das Bett auch noch eine davon blockiert 
und eine Nachttischlampe in der zweiten steckt, dann bleibt nicht mehr 
viel.

Bei der nächsten Renovierung wird das dann hoffentlich nachgeholt.

Oder auch nicht, weil das Geld für vernünftige Elektrik ja immer im 
Verborgenen bleibt. Und weil schon das Nachrüsten einer einzigen 
Steckdose oft bedeutet, dass 2/3 der Wohnung renoviert werden muss, wenn 
man den Vorschriften der VDE folgen möchte - sehr viele Wohnungen haben 
noch immer klassische Nullung, kaum eine Wohnung dürfte durchgängig mit 
2,5mm^2 verdrahtet sein (und auf 10A/13A will kaum einer "abrüsten").

MfG, Arno
Beitrag #5741624 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5741668
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Harald W. schrieb:
> Brauchen Handyladegeräte inzwischen 230V/16A damit die Akkus
> schneller voll wrden?

Nein.

Aber wenn nicht die Haus- dann zumindest die Putzfrau wird dort den 
Staubsauger anschließen.

Und nach in 50 Jahren nach dem Schlaganfall wird der Bastler sehen, wie 
der 2kW Heizlüfter dauerhaft dort brennt, während er weder warnen noch 
den Stecker ziehen kann.

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