Hallo liebe Gemeinde,
ich bin in einem Dilemma. Studiere Regelungstechnik
und schreibe aktuell Bachelorarbeit. Auf Stellenangebote in
dem Bereich war die Resonanz bis jetzt bescheiden.
Man gab mir zu verstehen, dass das Wissen aus dem Master unerlässlich
ist für einen Berufseinstieg.
Leider müsste ich mir den Master komplett selbst finanzieren. Weiss im
Moment nicht so recht, wie es weitergehen soll. Bafög habe ich mir
verspielt durch ein vorangegangenes Studium. Tips?
Das Studium ist so doof aufgebaut, dass im Grunde genommen 5 Vorlesungen
aus dem Master "fehlen"...
Den Rest kann man sich vom Master schenken.
Nebenher als Werkstudent oder Hiwi arbeiten. Wie hast du denn dein
Bachelorstudium finanziert? Kannst du das Masterstudium nicht auf die
gleiche Weise finanzieren?
Einerseits gibt es Studentenkredite.
Andererseits hat man vielleicht einen Verwandten, der grad nicht weiss,
was er mit seinem Geld anfangen soll, und leiht es dort.
Felix schrieb:> Studiere Regelungstechnik und schreibe aktuell Bachelorarbeit.
Ein Tipp: lass deine Bewerbungen unbedingt von jemandem gegenlesen, vor
du sie abschickst.
> Auf Stellenangebote in dem Bereich war die Resonanz bis jetzt bescheiden.
Du hast auch keine "Stellenangebote" geschrieben, sondern dich in
"Bewerbungen" um die angebotenen Stellen bemüht.
> Man gab mir zu verstehen, dass das Wissen aus dem Master unerlässlich> ist für einen Berufseinstieg.
Könnte auch einfach sein, dass die die nächstliegende Ausrede gesucht
und gefunden haben...
> Bafög habe ich mir verspielt durch ein vorangegangenes Studium.
Da hast du dir noch viel, viel mehr "verspielt" als du dir grade denkst.
Wenn du vorher schon einmal das Falsche gemacht hast, dann musst du
beim 2. Anlauf in der 1,x Liga spielen. Tust du das?
> Das Studium ist so doof aufgebaut, dass im Grunde genommen 5 Vorlesungen> aus dem Master "fehlen"...> Den Rest kann man sich vom Master schenken.
Ich denke, du solltest dir einfach nicht so viel deinen Kopf zerbrechen
über Dinge, die du nicht ändern kannst.
Lothar M. schrieb:> Da hast du dir noch viel, viel mehr "verspielt" als du dir grade denkst.> Wenn du vorher schon einmal das Falsche gemacht hast, dann musst du> beim 2. Anlauf in der 1,x Liga spielen. Tust du das?
Ich weiß, dass die Deutschen so ticken. Natürlich stimmt das - bezogen
auf die Allgemeinheit, einmal gescheitert bist du gebrandmarkt, es sei
denn im zweiten Anlauf liefert man Höchstleistungen!
Aber genau betrachtet ist diese Denke völlig sinnlos, bescheuert,
diskriminierend usw.
Traurig ...
Felix schrieb:> Bafög habe ich mir> verspielt durch ein vorangegangenes Studium. Tips?
Hast du schon einen Master oder Diplom? Oder bis du 35+ Jahre alt?
Wenn du nur einen Bachelor hast, gibt es für den Master ja wieder Bafög,
denn Bachelor und Master sind ja getrennt zu betrachten.
Ben S. schrieb:> Lothar M. schrieb:>> Da hast du dir noch viel, viel mehr "verspielt" als du dir grade denkst.>> Wenn du vorher schon einmal das Falsche gemacht hast, dann musst du>> beim 2. Anlauf in der 1,x Liga spielen. Tust du das?>> Ich weiß, dass die Deutschen so ticken. Natürlich stimmt das - bezogen> auf die Allgemeinheit, einmal gescheitert bist du gebrandmarkt, es sei> denn im zweiten Anlauf liefert man Höchstleistungen!>> Aber genau betrachtet ist diese Denke völlig sinnlos, bescheuert,> diskriminierend usw.>> Traurig ...
Da stimme ich von Herzen zu. Bilderbuchdefaitismus kennzeichnet den
Deutschen. Der Amerikaner kennt die "first, second, third career", der
Deutsche wird bloß "schwer vermittelbar".
Lothar M. schrieb:> Felix schrieb:>> Studiere Regelungstechnik und schreibe aktuell Bachelorarbeit.> Ein Tipp: lass deine Bewerbungen unbedingt von jemandem gegenlesen, vor> du sie abschickst.>>> Auf Stellenangebote in dem Bereich war die Resonanz bis jetzt bescheiden.> Du hast auch keine "Stellenangebote" geschrieben, sondern dich in> "Bewerbungen" um die angebotenen Stellen bemüht.>>> Man gab mir zu verstehen, dass das Wissen aus dem Master unerlässlich>> ist für einen Berufseinstieg.> Könnte auch einfach sein, dass die die nächstliegende Ausrede gesucht> und gefunden haben...>>> Bafög habe ich mir verspielt durch ein vorangegangenes Studium.> Da hast du dir noch viel, viel mehr "verspielt" als du dir grade denkst.> Wenn du vorher schon einmal das Falsche gemacht hast, dann musst du> beim 2. Anlauf in der 1,x Liga spielen. Tust du das?>>> Das Studium ist so doof aufgebaut, dass im Grunde genommen 5 Vorlesungen>> aus dem Master "fehlen"...>> Den Rest kann man sich vom Master schenken.> Ich denke, du solltest dir einfach nicht so viel deinen Kopf zerbrechen> über Dinge, die du nicht ändern kannst.
Das ist Kokolores. Lass dich nicht einschüchtern von solchen haltlosen
Behauptungen. Die Noten haben wenig
Aussagekraft. Wird jemand gebraucht, genügt auch ein 2,4 Schnitt. Wird
niemand gebraucht, genügt auch ein 1,3 Schnitt nicht.
Viel wichtiger ist, was du neben den Scheinen wirklich gelernt und in
privaten Projekten umgesetzt hast. Bewirb dich doch auf eine 50%
Assistentenstelle und schreibe dich bei Übernahme in den Master ein.
Hierdurch hast du optimale Bedingungen in vielerlei Hinsicht.
Felix schrieb:> Hallo liebe Gemeinde,>> ich bin in einem Dilemma. Studiere Regelungstechnik
Studiengang Regelungstechnik?
Das war bei uns über 1 Semester Thema einer Vorlesung, in der vor allem
noch zwei andere Gebiete abgesfrühstückt wurden.
> und schreibe aktuell Bachelorarbeit. Auf Stellenangebote in> dem Bereich war die Resonanz bis jetzt bescheiden.
Dann ist doch alles gut. Besorg dir Hartz4. Klär mit deinem
Hartz4-Coach, dass du so lange studierst, bis du ein Jobangebot
erhältst. So kannst du auch jahrelang nichtstun (oder studieren) und
trotzdem Hartz4 kassieren.
> Man gab mir zu verstehen, dass das Wissen aus dem Master unerlässlich> ist für einen Berufseinstieg.
Äh, nein!
Für den Berufseinstieg ist vor allem Berufserfahrung notwendig.
> Das Studium ist so doof aufgebaut, dass im Grunde genommen 5 Vorlesungen> aus dem Master "fehlen"...> Den Rest kann man sich vom Master schenken.
Wenn du so der Überflieger bist, such dir doch irgendwelche Onlinekurse
und kauf dir dort die fehlenden Zertifikate.
WerWieWas schrieb:> KfW Kredit oder BAföG.
herzlich willkommen in das Schuldenloch (mit oder ohne Master)
Leute, wer mit B.Sc keine Ahnung hat wie man Cash erwirtschaftet wird
das mit Master und Schulden auch nicht besser machen
Naja, wie so viele anderen Studenten eben nebenbei etwas Geld verdienen.
Und besten nicht als Pizza-Fahrer, sondern als Werkstudent bei einer
Firma, wo du dir einen Berufseinstieg vorstellen könntest (Stichwort
"Fuß in der Tür").
@Deniz
Geh in den technischen Vertrieb, da nehmen sie jeden mit nem technischen
Abschluss. Wenn du nicht völlig auf den Kopf gefallen bist gründest du
nach wenigen Jahren die erste eigene Firma.
Nicht W. schrieb:> Wird jemand gebraucht, genügt auch ein 2,4 Schnitt.> Wird niemand gebraucht, genügt auch ein 1,3 Schnitt nicht.
Es geht eben nicht darum, ob überhaupt einer gebraucht wird. Denn wenn
einer gebraucht wird und es kommt einer mit 1,3 und einer mit 2,4 daher,
dann wirds interessant.
Ben S. schrieb:> Ich weiß, dass die Deutschen so ticken.
Menschen ticken so. Aus jeweils eigener Erfahrung.
Oder würdest du dem, der zuvor ein Gartenbaustudium und ein
Architekturstudium abgebrochen hat, dann den Job als Regelungstechniker
geben, wenn ein Mitbewerber ohne diese zusätzlichen "Erfahrungen" gleich
gute oder gar bessere Noten hat?
> Aber genau betrachtet ist diese Denke völlig sinnlos, bescheuert,> diskriminierend usw.
Aber die Denke "irgendwann wird es jeder schaffen, man muss ihm nur imer
wieder die Möglichkeit dafür geben" ist da nicht viel realitätsnäher. Es
gibt ganz einfach auch welche, die es nie auf ein von ihnen gewünschtes
Niveau schaffen. Bloß sind die meisten der Dauerscheiterer mit einem
ihnen gemäßen Niveau nicht zufrieden.
Eulenspiegel schrieb:> Der Amerikaner kennt die "first, second, third career"
So tönen die, die die vielgelobte "Kultur des Scheiterns" hochloben.
Wenn man diese Definitionen aber mal hinterfragt, dann ist die
traditionelle "second career" einfach eine unbezahlte, soziale
Beschäftigung im Rentenalter.
Und eine "second career" ist dann z.B. schon ein Engagement neben der
eigentlichen Arbeit her. Dort kann man dann weitere Verbindungen knüpfen
und "Freunde" finden, die einem den Weg zur nächsten Arbeitsstelle ebnen
können.
Und wenn man andere Definitionen ansieht, dann ist ein simpler
Arbeitgeberwechsel schon eine neue "career".
https://hbr.org/1983/05/a-second-career-the-possible-dreamhttps://www.nextavenue.org/second-career-theyre-their-third-and-fourth/
Lothar M. schrieb:> Oder würdest du dem, der zuvor ein Gartenbaustudium und ein> Architekturstudium abgebrochen hat, dann den Job als Regelungstechniker> geben, wenn ein Mitbewerber ohne diese zusätzlichen "Erfahrungen" gleich> gute oder gar bessere Noten hat?
Wenn der einen Abschluss hat interessiert mich doch nicht irgendwelche
abgebrochenen vorherigen Studiengänge. Viel wichtiger nach dem Abschluss
ist, ob dieser Typ vom Charakter ein ordentliches Bild zeichnet.
Lothar M. schrieb:>> Ich weiß, dass die Deutschen so ticken.> Menschen ticken so. Aus jeweils eigener Erfahrung.
Sagen wir mal so... In Deutschland ticken Menschen besonders stark so.
Das muss nicht sein, nicht in diesem Maß. In anderen Ländern ist man
etwas mehr flexibel und kommt damit sehr gut zurecht. Der angebliche
Mangel ist auch eine Folge der deutschen Sturheit.
Jetzt komm bitte nicht mit eine Extrembeispiel à la "Drogenabhängiger
Zigarettenschmuggler mit nur einem Auge will mit 58 Jahren
Elektroingenieur bei Siemens werden." ;-)
Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 schrieb:> Jetzt komm bitte nicht mit eine Extrembeispiel à la "Drogenabhängiger> Zigarettenschmuggler mit nur einem Auge will mit 58 Jahren> Elektroingenieur bei Siemens werden." ;-)
Hat der etwas keine Chance verdient?
Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 schrieb:> Der angebliche Mangel ist auch eine Folge der deutschen Sturheit.
Allerdings auch der Sturheit des Bewerbers. Da hat einer A gelernt und
muss auch unbedingt als A arbeiten. Für eine andere Arbeit fühlt er sich
nicht befähigt.
Ben S. schrieb:> Wenn der einen Abschluss hat interessiert mich doch nicht irgendwelche> abgebrochenen vorherigen Studiengänge.
Doch, genau das tut es. Ich bin mir da völlig sicher.
> Viel wichtiger nach dem Abschluss> ist, ob dieser Typ vom Charakter ein ordentliches Bild zeichnet.
Ich habe den Charakter nie zur Diskussion gestellt. Ich gehe davon aus,
dass sich bei dir 2 Kandidaten bewerben, die sich sonst eigentlich
gleich gut darstellen, wo einer aber einen sauberen "Bock geschossen"
und nach einem erfolglosem Studienabbruch erstmal ein Jahr nichts
gemacht hat.
Etwas anderes wäre es, wenn einer erfolgreich ein Studium zum
Architekten abgeschlossen hat, sich dann anders besonnen und genauso
erfolgreich wie sein Mitbewerber die besagte Regelungstechnik studiert
hat.
Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 schrieb:> Jetzt komm bitte nicht mit eine Extrembeispiel à la "Drogenabhängiger> Zigarettenschmuggler mit nur einem Auge will mit 58 Jahren> Elektroingenieur bei Siemens werden." ;-)
Wenn der sich mit dem gleich guten Zeugnis bewirbt und auch sonst vom
Charakter her einen guten Eindruck macht? Und wenn nicht: wo ist dann
die Grenze?
Ich werde voraussichtlich mit 1,7 abschliessen.
Programmiert habe ich schon sehr viel mit C und C++. Ein paar
Regelungstechnikprojekte habe ich auch gemacht. Aber nur simulativ in
Matlab. Kann mir ja schwer eine PMSM ins Wohnzimmer stellen^^ Vielleicht
muss ich die Suche etwas verallgemeinern auf modellbasierte
Softwareentwicklung.
Nebenbei arbeiten als Werkstudent wäre die perfekte Kombination aber im
Moment gibt es keine Werkstudentenstellen, alles tot.^^
würde mal wieder back to topic gehen.
Habe gerade meinen Master beendet, und hab bis auf Kindergeld auch
nichts bekommen (als ich 25 wurde, haben meine Eltern die 200€ weiter
bezahlt).
Mit Werkstudentenstelle und hier und da Schwarz arbeiten (oder in den
Semesterferien arbeiten, was bei mir aber nicht ging, weil
Klausurenphase vollkommen über Semesterferien verstreut war) war das
machbar, wenn auch nicht unbedingt luxuriös, aber es hat gereicht für
Wohnung/Zimmer, Auto, Essen und Trinken.
Tipp: Handys reparieren hat nen enorm hohen stundenlohn, mit etwas übung
kommst du da auf 50€/h (habe in besten Zeiten 5-6 Handys im Monat
gemacht und pro handy 25€ verdient)
Private Rennteams an Rennstrecken suchen oft günstige Studenten für
Fahrzeugdiagnose, Koordination, Organisation, usw.
Auslandspraktikum in Europa wird durch erasmus gesponsert, macht sich
gut im Lebenslauf (evtl mit Masterarbeit verknüpfbar), man verdient bei
der Firma und hat durch Stipendium und verdienst n halbes jahr gutes
geld.
Auch als Programmierer kannst du dich gut 'selbstständig' nebenbei über
Wasser halten.
Lothar M. schrieb:> Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 schrieb:>> Der angebliche Mangel ist auch eine Folge der deutschen Sturheit.> Allerdings auch der Sturheit des Bewerbers. Da hat einer A gelernt und> muss auch unbedingt als A arbeiten. Für eine andere Arbeit fühlt er sich> nicht befähigt.
Ich habe eher die gegenteilige Erfahrung gemacht. Bei eine geradlinigen
Lebenslauf wird jeder Spacko eingestellt. Falls sich ein fähiger
Bewerber etwas verändern will: Ablehnung.
> Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 schrieb:>> Jetzt komm bitte nicht mit eine Extrembeispiel à la "Drogenabhängiger>> Zigarettenschmuggler mit nur einem Auge will mit 58 Jahren>> Elektroingenieur bei Siemens werden." ;-)> Wenn der sich mit dem gleich guten Zeugnis bewirbt und auch sonst vom> Charakter her einen guten Eindruck macht?
Ach hör doch auf...
> Und wenn nicht: wo ist dann die Grenze?
Die kann jeder so legen, wie er meint. Allerdings sind die Deutschen
besonders stur und legen Wert auf einen möglichst geradlinigen
Lebenslauf (gleiche Branche, gleiche Tätigkeit, gleiches Firmentyp),
obwohl es oft Blödsinn ist.
(prx) A. K. schrieb:> Einerseits gibt es Studentenkredite.
Vorsicht allerdings vor solchen Angeboten wie "Festo Bildungsfonds", das
ist ganz miese Abzocke. Dort zahlst du später mit einem normalen
Ingenieursgehalt ein vielfaches zurück und kommst aus dem Knebelvertrag
nur noch mit Anwalt raus. Da versteckt man sich vor einem vermeintlich
seriösen Namen wie Festo, dahinter steckt aber eine Career Concept AG.
Dann lieber den normalen KfW Studienkredit, das ist seriös.
Lothar M. schrieb:> Es gibt ganz einfach auch welche, die es nie auf ein von ihnen gewünschtes> Niveau schaffen. Bloß sind die meisten der Dauerscheiterer mit einem> ihnen gemäßen Niveau nicht zufrieden.
...und geben dafür dann Gott und der Welt die Schuld, nur sie selbst
haben natürlich alles richtig gemacht.
Alex schrieb:> Justus schrieb:>> Für den Berufseinstieg ist vor allem Berufserfahrung notwendig.>> Finde den Fehler...
Das ist nur für Low-Performer ein Widerspruch. Der High-Performer bringt
genug Erfahrung mit um sofort richtig loslegen zu können. Und er kann
das in der Bewerbung und im VG auch so vermitteln.
Der Low-Performer stellt sich hin und heult rum, wie es denn bitte
angehen soll dass man am Berufsstart schon Erfahrung haben soll. Und so
trennt sich die Spreu (Ferchau) vom Weizen (IGM).
Alex schrieb:> Justus schrieb:>> Für den Berufseinstieg ist vor allem Berufserfahrung notwendig.>> Finde den Fehler...
Und wieder eine Wohlstandsdepp dem dehrsatz von 'Learning by doing'
nicht geläufig ist.
Also Berufserfahrung sammelt man schon bei der Azsbildung. Und wenn dann
einer rumosert er könne keine Erfahrung haben, weil ihm keiner einen Job
gibt, dann deckt dieser nebenher auf, das er auch keine Ausbildung
absolviert hat und auch sonst völlig unkündig ist sich selbst Arbeit
oder KnowHow ranzuschaffen...
Cyblord -. schrieb:> Das ist nur für Low-Performer ein Widerspruch. Der High-Performer bringt> genug Erfahrung mit um sofort richtig loslegen zu können.
Und darf sich dann Sprüche anhören wie "Lehrjahre sind keine
Herrenjahre" und lässt sich auf 40k runterhandeln. Wir kennen es.
Weich W. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Das ist nur für Low-Performer ein Widerspruch. Der High-Performer bringt>> genug Erfahrung mit um sofort richtig loslegen zu können.>> Und darf sich dann Sprüche anhören wie "Lehrjahre sind keine> Herrenjahre" und lässt sich auf 40k runterhandeln. Wir kennen es.
Du kennst das vielleicht. Ich nicht.
Cyblord -. schrieb:> Du kennst das vielleicht. Ich nicht.
Ich habe zum Glück noch eine andere Firma gefunden, die mir wesentlich
mehr bezahlt. Aber das war noch vor Corona.
Beutelfüller schrieb:> Also Berufserfahrung sammelt man schon bei der Azsbildung.
Ausbildung ist per Definition keine Berufserfahrung und irgendwelche
privaten Bastelprojekte oder Udemykurse auch nicht.
> if (!have_newpost_anchor && (!topic_last_read_at ||> topic_last_read_at < 1601921990000)) {> document.write('<a name="new" id="new"><\/a>');> have_newpost_anchor = true;> }
Die Zitierfunktion ist immer noch defekt wenn die das ins Zitat einfügt.
Trommler auf Elektroautogalere schrieb:> Beutelfüller schrieb:>> Also Berufserfahrung sammelt man schon bei der Azsbildung.> Ausbildung ist per Definition keine Berufserfahrung und irgendwelche> privaten Bastelprojekte oder Udemykurse auch nicht.
Klar ist Ausbildung Erfahrung für den Beruf. Ansonsten wäre es keine
Ausbildung sondern Sitz-therapie.
Obwohl, wenn man natürlich z.Z. des Aufenthaltes an einer
Bildungseinrichtung nur 'Sitzscheine' sammelt kommt es natürlich hin mit
0-Erfahrung trotz Ausbildung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sitzschein
Trommler auf Elektroautogalere schrieb:> Beutelfüller schrieb:>> Also Berufserfahrung sammelt man schon bei der Azsbildung.> Ausbildung ist per Definition keine Berufserfahrung und irgendwelche> privaten Bastelprojekte oder Udemykurse auch nicht.
Als Werkstudent habe ich nicht an Bastelprojekten mitgearbeitet, sondern
an Großprojekten. Wenn du das nicht als Berufserfahrung siehst, musst du
das nicht. Mein Arbeitgeber tut es aber und hat das mit einem höheren
Einstiegsgehalt gewürdigt. Auch war ich der einzige Mitarbeiter mit
Kenntnissen in einem neueren Framework und habe somit direkt Knowhow ins
Unternehmen gebracht. Also nichts mit "erst nach 2 Jahren bringt man der
Firma den ersten Umsatz". Die alten Diplomer müssen endlich mal
begreifen, dass heutzutage ein anderer Wind weht.
Weich W. schrieb:> Trommler auf Elektroautogalere schrieb:>> Beutelfüller schrieb:>>> Also Berufserfahrung sammelt man schon bei der Azsbildung.>> Ausbildung ist per Definition keine Berufserfahrung und irgendwelche>> privaten Bastelprojekte oder Udemykurse auch nicht.>> Als Werkstudent habe ich nicht an Bastelprojekten mitgearbeitet, sondern> an Großprojekten. Wenn du das nicht als Berufserfahrung siehst, musst du> das nicht. Mein Arbeitgeber tut es aber und hat das mit einem höheren> Einstiegsgehalt gewürdigt. Auch war ich der einzige Mitarbeiter mit> Kenntnissen in einem neueren Framework und habe somit direkt Knowhow ins> Unternehmen gebracht. Also nichts mit "erst nach 2 Jahren bringt man der> Firma den ersten Umsatz". Die alten Diplomer müssen endlich mal> begreifen, dass heutzutage ein anderer Wind weht.
Auch früher gab es diesen angeblichen Welpenschutz nicht. Außer
vielleicht für duale Studenten. Wenn jemand nicht schnell, und nicht
erst in 2 Jahren, gute Ergebnisse lieferte, wurde er rauskomplimentiert,
so habe ich das wenigstens in den letzten 35 Jahren beobachtet.
Der Dünschiss "Die ersten 2 Jahren lernt man nur." ist oft ein Vorwand,
um mikrige Gehälter zu rechtfertigen. Interessanterweise habe ich dieses
Argument auch bei Anlernberufen gehört, wo das wirklich vergammelter
Dünschiss ist.
Weich W. schrieb:> Als Werkstudent
1.Nicht jeder hat das Glück, gleich Werkstudent zu werden. Das fängt
schon bei einer gescheiten Bewerbung an, wo man auch mal
nachtelefonieren muss!
2.Neben dem Studium arbeiten kann gute Referenzen schaffen, oder auch
vertrödelte Zeit sein, in der Felix nicht lernen kann, sondern nur Tüten
bei Edeka ins Regal sortiert.
3.Nicht jede Firma braucht heute Leute. Ob der vorfinanzierte Master
dann genau der RICHTIGE dort ist?
4.Viele Personaler sortieren die Bewerbungen erst mal nach Papierlage
bevor sie überhaupt einen einladen. Deswegen könnte eine vorherige
telefonische Erkundung durchaus nützlich sein.
Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 schrieb:> Der Dünschiss "Die ersten 2 Jahren lernt man nur." ist oft ein Vorwand,> um mikrige Gehälter zu rechtfertigen.
Nun, wie immer gibt es beides.
Nach dem Studium vor 30 Jahren hab ich am ersten Arbeitstag ein EEPROM
aus dem Archiv gezogen, ausgelesen, und anhand des Listings eine Zelle
geändert und neu gebrannt. Der alte Entwickler war weg, mein Kollege
damit nicht vertraut.
Heute mache ich SW, wo nach einem Jahr Einarbeitung der Break even noch
nicht erreicht ist.
Lothar M. schrieb:> Eulenspiegel schrieb:>> Der Amerikaner kennt die "first, second, third career"> So tönen die, die die vielgelobte "Kultur des Scheiterns" hochloben.> Wenn man diese Definitionen aber mal hinterfragt, dann ist die> traditionelle "second career" einfach eine unbezahlte, soziale> Beschäftigung im Rentenalter.> Und eine "second career" ist dann z.B. schon ein Engagement neben der> eigentlichen Arbeit her.
Auch sollte man bei Amerika nicht vergessen: wenn jemand 6 Jahre als
Kellner gearbeitet hat, 4 Jahre studiert, 3 Jahre junior was weiß ich
war, 3 Jahre was neues studiert hat und dann 3 Jahre stuvw expert war,
dann ist der bei uns über 40, weil das natürlich alles nacheinander war.
In Amerika hingegen noch keine 30, weil je 2 oder 3 parallel.
Sahitaz schrieb:> suchenCyblord -. schrieb:> Alex schrieb:>> Justus schrieb:>>> Für den Berufseinstieg ist vor allem Berufserfahrung notwendig.>>>> Finde den Fehler...>> Das ist nur für Low-Performer ein Widerspruch. Der High-Performer bringt> genug Erfahrung mit um sofort richtig loslegen zu können.
Und ich bin ein absoluter High Performer! Ich bin der Beste! Ich bin
Konzern-Super-IGM-Moral-Qwertz!
A. S. schrieb:> Heute mache ich SW, wo nach einem Jahr Einarbeitung der Break even noch> nicht erreicht ist.
Was soll das für ein hochkomplexe Software sein in der du ein Jahr lang
eingearbeitet wirst? Was hast du denn vorher gemacht? BASIC-Programme
aufm Taschenrechner?
Trommler auf Elektroautogalere schrieb:> Was soll das für ein hochkomplexe Software sein in der du ein Jahr lang> eingearbeitet wirst?
Denkst Du, Software ist immer einfach, wenn nur alle Module oder
Teilaspekte entkoppelt sind? Es ist jedenfalls nicht die Menge an Code
(<1Mio Zeilen) und auch nicht die Struktur (eher langweilig und lesbar).
A. S. schrieb:> Denkst Du, Software ist immer einfach, wenn nur alle Module oder> Teilaspekte entkoppelt sind? Es ist jedenfalls nicht die Menge an Code> (<1Mio Zeilen) und auch nicht die Struktur (eher langweilig und lesbar).
Habe ich nie behauptet. Nicht ausweichen, meine Frage beantworten.
Tipps:
0. weiterbewerben bis du einen job bekommst, dort 6-12 Monate arbeiten
und dann Masterstudium im Oktober anfangen. Es gibt definitiv genug
Unternehmen und solange du nicht nur atmen und verdauen kannst wirds
klappen.
1. Kostenplan aufstellen, was kostet dich studieren pro Monat all in
2. monatliche Kosten * dauer monate master = kapitalbedarf
3. Prüfen wieviel du als hiwi pro Monat bekommst und schau wieviel du
pro Monat ins minus gehen wirst
4. die Differenz die du ins Minus gehen wirst musst du über angespartes
oder kfw Studienkredit vorschießen
5. Master zügig durchziehen
6. lerne die Steuererklärung richtig zu machen, dann kriegst du alle
Kosten wieder zurück, weil Masterstudium als Zweitausbildung gilt und
somit zu 100% alle Ausgaben abzugsfähig sind
Mein Master über 3 Semester hat mich 0€ gekostet, weil ich Kapital zuvor
erarbeitet habe, günstig gemietet habe, nebenher einen hiwi job gemacht
habe und meine Thesis in einem Unternehmen geschrieben habe. Und
natürlich alle steuerlichen Vorteile ausgereizt wie Besuchsfahrten zu
Eltern, Verpflegungspauschale mit Unterbrechung... im ersten Arbeitsjahr
dann meine Ausgaben vom Finanzamt zurückgeholt. Das Amt hat mir sogar
meine, für Forschungszwecke, gekaufte PC Hardware finanziert. Damit das
optimal klappt musst du es schaffen deinen Master möglichst im Frühjahr
abzuschließen, weil du dann die restlichen Monate über arbeiten kannst
um das dann alles von deiner Steuerlast runterzusetzen.
Optimal ist es wenn du erst arbeiten gehst und im oktober ins studium
gehst, weil du dann viel (aus jan-okt) steuerlast erzeugen kannst um
diese dann als student in okt-dez für absolut notwendige
Neuanschaffungen, Möbel und andere sachen die du sowieso mal kaufen
musst, wieder zu senken. Dann machst du das nächste Jahr über eine
Steuererklärung wo du nur Ausgaben hast mit der anfrage die dann später
geltend zu machen (minus ins nächste Jahr mitnehmen). dann bist du im
nächsten Jahr hoffentlich fertigstudiert und kannst dein minus aus dem
letzten jahr im neuen jahr geltend machen. Ich hatte wegen hiwi keine
Möglichkeit ein Minus in dem vollen studienjahr zu erzeugen und habe so
praktisch umsonst / zum spaß gearbeitet. Wenn du hiwi machst dann zahl
unbedingt in die rentenkasse ein, die paar euro sind nix wert, aber die
paar monate (zeit) sind gleich viel wert wie später.
Im Prinzip spielt es keine Rolle wie herum du es machst, aber
optimalerweise musst du davor und danach arbeiten um dann deine Ausgaben
zurückzuholen indem deine Steuerlast gesenkt wird.
Kfw kredit geht natürlich genauso, kostet dann später halt etwas mehr
und du hast so kein finanzpolster für unvorhergesehene ausgaben.
Felix schrieb:> Hallo liebe Gemeinde,>> Man gab mir zu verstehen, dass das Wissen aus dem Master unerlässlich> ist für einen Berufseinstieg.
Das ist ABSOLUTER BULLSHIT! Du brauchst Werkstudententätigkeiten! Wenn
du dort etwas gutes vorweisen kannst, stichst du JEDEN 1er Master aus!
Wer erzählt dir denn so einen Mist?
Cyblord -. schrieb:> Alex schrieb:>> Justus schrieb:>>> Für den Berufseinstieg ist vor allem Berufserfahrung notwendig.>>>> Finde den Fehler...>> Das ist nur für Low-Performer ein Widerspruch. Der High-Performer bringt> genug Erfahrung mit um sofort richtig loslegen zu können. Und er kann> das in der Bewerbung und im VG auch so vermitteln.> Der Low-Performer stellt sich hin und heult rum, wie es denn bitte> angehen soll dass man am Berufsstart schon Erfahrung haben soll. Und so> trennt sich die Spreu (Ferchau) vom Weizen (IGM).
@Cylord
Du sprichst hier davon, dass ein sog. High-Performer genug "Erfahrung"
mitbringt, um richtig loslegen zu können.
Mich würde mal interessieren, von welcher "Erfahrung" du hier eigentlich
redest, da es ein sehr weitgefasster Begriff ist.
Meinst du vielleicht den typischen 25-Jährigen Master-Absolventen im
MINT-Bereich, der schon 8 Jahre Berufserfahrung hat?
Zero Knowledge schrieb:> Meinst du vielleicht den typischen 25-Jährigen Master-Absolventen im> MINT-Bereich, der schon 8 Jahre Berufserfahrung hat?
Das ist nicht typisch, das ist die verzerrte Darstellung der
Arbeitsverweigerer.
Es wird realistisch, wenn du statt 'x Jahre Berufserfahrung nach
Studium' schreibst, das in den Jahren zwischen Abi und HS-Abschluss auch
kräftig Praxis aufgebaut wurde. Und diese Praxis muss keine direkt
Anstellung über den gesamtem zeitraum sein.
Absolut realistisch wäre:
Abi oder fachgebundene HS-reife mit 19, dann Duales studium mit
Abschluss Bac und Industrieelektroniker nach 4.5 Jahren, anschliessend 4
Semester Master-studium mit Nebenjob als Elektroniker oder ET-Bac.
Dann haste mit 26 Master und 7 Jahre Berufserfahrung. Alles kein
Problem, wenn man sich einen Plan macht.
https://www.wegweiser-duales-studium.de/freie-studienplaetze/duales-studium-elektrotechnik-inkl-ausbildung-rohde-schwarz-20200706/https://www.tum.de/studium/studienangebot/detail/elektrotechnik-und-informationstechnik-master-of-science-msc/
Zero Knowledge schrieb:> Mich würde mal interessieren, von welcher "Erfahrung" du hier eigentlich> redest, da es ein sehr weitgefasster Begriff ist.
Diese Art Erfahrung die einen Bewerber sofort zum produktiven Mitglied
des Teams macht. Das du da nachfragen musst, spricht Bände über dich.
> Meinst du vielleicht den typischen 25-Jährigen Master-Absolventen im> MINT-Bereich, der schon 8 Jahre Berufserfahrung hat?
Low-Performer Geschwafel. Es gibt genug 25 jährige die fit sind in ihrem
Fach und sofort loslegen können. Ich sprach auch nicht von formaler
"Berufserfahrung".
Cyblord -. schrieb:> Zero Knowledge schrieb:>> Mich würde mal interessieren, von welcher "Erfahrung" du hier eigentlich>> redest, da es ein sehr weitgefasster Begriff ist.>> Diese Art Erfahrung die einen Bewerber sofort zum produktiven Mitglied> des Teams macht. Das du da nachfragen musst, spricht Bände über dich.>>> Meinst du vielleicht den typischen 25-Jährigen Master-Absolventen im>> MINT-Bereich, der schon 8 Jahre Berufserfahrung hat?>> Low-Performer Geschwafel. Es gibt genug 25 jährige die fit sind in ihrem> Fach und sofort loslegen können. Ich sprach auch nicht von formaler> "Berufserfahrung".
Es gibt ja meist eine ganze Bandbreite von Tätigkeiten und Aufgaben in
Firmen, die von relativ leicht bis sehr anspruchvoll reichen. Mag zwar
so sein, dass es genug 25 Jährige gibt, die bestimmte leichte bis
mittelschwere Tätigkeiten in Ihrem Fach ausführen können. Allerdings
wage ich mal zu bezweifeln, dass allgemein ein 25 Jähriger für
anspruchsvollere Tätigkeiten sofort geeignet ist. (Und wenn, dann ist
das sehr selten.)
Zero Knowledge schrieb:> Allerdings> wage ich mal zu bezweifeln, dass allgemein ein 25 Jähriger für> anspruchsvollere Tätigkeiten sofort geeignet ist. (Und wenn, dann ist> das sehr selten.)
Ist halt nicht jeder ein High-Performer. Behauptet ja niemand. Ferchau
braucht ja auch Leute.
Cyblord -. schrieb:> Zero Knowledge schrieb:>> Allerdings>> wage ich mal zu bezweifeln, dass allgemein ein 25 Jähriger für>> anspruchsvollere Tätigkeiten sofort geeignet ist. (Und wenn, dann ist>> das sehr selten.)>> Ist halt nicht jeder ein High-Performer. Behauptet ja niemand. Ferchau> braucht ja auch Leute.
Dass du so herablassend auf andere hinabschaust, spricht auch Bände über
dich.
Zero Knowledge schrieb:> Allerdings> wage ich mal zu bezweifeln, dass allgemein ein 25 Jähriger für> anspruchsvollere Tätigkeiten sofort geeignet ist. (Und wenn, dann ist> das sehr selten.)
Welche anspruchsvolleren Tätigkeiten kannst du da als Beispiel nennen?
Insbesonders, die einer nach 17-19 Jahren kombinierte Schul-, Berufs-,
und Berufsfokussierte Hochschulausbildung immer noch nicht beherrscht.
Zero Knowledge schrieb:> Dass du so herablassend auf andere hinabschaust, spricht auch Bände über> dich.
Es ist nicht herablassend Fakten zu nennen. Fakt ist, wer mit 25 als
Berufseinsteiger von sich selbst behauptet er hätte keine Erfahrung und
müsste erst noch ordentlich eingelernt werden, der darf sich nicht
beschweren wenn er nicht bei Bosch unterkommt sondern bei Ferchau.
Das ist dann kein Naturereignis, keine höhere Gewalt, sondern es hat
Gründe, hausgemachte Gründe.
Cyblord -. schrieb:> wer mit 25 als Berufseinsteiger
vermutlich eine simple Entwicklungsstörung - das ist nicht gut oder
schlecht aber gegen einen 25 Jährigen mit 5 Jahren BE selbstverständlich
keine Chancen, vielleicht beim DL oder mit viel Vitamin B
Sustanon300 schrieb:> vermutlich eine simple Entwicklungsstörung
Was ist bitteschön eine simple Entwicklungsstörung die bis 25 nicht
komplett ausgeheilt ist?
Wenn es bis 25 nicht komplett behoben ist, dann ist es eine schweres
Krankheitsbild was anspruchsvolle Tätigkeiten von vornherein
ausschliesst. Es kann halt nicht jeder "Hochschule".
Beutelfüller schrieb:>> vermutlich eine simple Entwicklungsstörung>> Was ist bitteschön eine simple Entwicklungsstörung die bis 25 nicht> komplett ausgeheilt ist?
na schaue dir einfach unsere Jugend an ;-)
Beutelfüller schrieb:> Zero Knowledge schrieb:>> Allerdings>> wage ich mal zu bezweifeln, dass allgemein ein 25 Jähriger für>> anspruchsvollere Tätigkeiten sofort geeignet ist. (Und wenn, dann ist>> das sehr selten.)>> Welche anspruchsvolleren Tätigkeiten kannst du da als Beispiel nennen?> Insbesonders, die einer nach 17-19 Jahren kombinierte Schul-, Berufs-,> und Berufsfokussierte Hochschulausbildung immer noch nicht beherrscht.
Zum Beispiel würde ich nicht unbedingt einen 25-jährigen Uniabsolventen
sofort mit der Projektleitung bzw. mit dem Projektmanagement eines
großen Software-Entwicklungsprojektes betrauen, wenn er sonst noch keine
praktische Berufserfahrung gesammelt hat.
Zero Knowledge schrieb:> Zum Beispiel würde ich nicht unbedingt einen 25-jährigen Uniabsolventen> sofort mit der Projektleitung bzw. mit dem Projektmanagement eines> großen Software-Entwicklungsprojektes betrauen, wenn er sonst noch keine> praktische Berufserfahrung gesammelt hat.
Außer die Stelle wäre als "Projektleiter" ausgeschrieben oder? Dann ja
wohl schon.
Oder werden bei euch Leute einfach mal generisch eingestellt und dann
schaut man mal...
Cyblord -. schrieb:> Low-Performer Geschwafel.Cyblord -. schrieb:> Ist halt nicht jeder ein High-Performer.
Ich frage mich manchmal wo du dann einzuordnen bist.
Da du hier quasi permanent im Troll Unterforum deine Ergüsse absonderst
kannst du eigentlich in keinem Unternehmen performen.
Müsstest also ein 0-Performer sein.
Nachdenklicher schrieb:> Ich frage mich manchmal wo du dann einzuordnen bist.> Da du hier quasi permanent im Troll Unterforum deine Ergüsse absonderst> kannst du eigentlich in keinem Unternehmen performen.
Willst du jetzt über "Effizienz" reden? Dazu hast du sicher auch ein
paar Low-Performer Ansichten. Ich bin ja fast gespannt.
Cyblord -. schrieb:> Zero Knowledge schrieb:>>> Zum Beispiel würde ich nicht unbedingt einen 25-jährigen Uniabsolventen>> sofort mit der Projektleitung bzw. mit dem Projektmanagement eines>> großen Software-Entwicklungsprojektes betrauen, wenn er sonst noch keine>> praktische Berufserfahrung gesammelt hat.>> Außer die Stelle wäre als "Projektleiter" ausgeschrieben oder? Dann ja> wohl schon.> Oder werden bei euch Leute einfach mal generisch eingestellt und dann> schaut man mal...
Entweder werden die Stellen intern besetzt oder es gibt
Stellenausschreibungen mit entsprechenden Anforderungsprofilen.
Ich habe bisher noch keine Stellenangebote für Projektmanager bzw.
Projektleiter gesehen, wo man nicht mindestens soundsoviel Jahre
Berufserfahrung in den Bereichen x, y und z mitbringen musste.
Aber vielleicht wirst du mich eines Besseren belehren.
Zero Knowledge schrieb:> Ich habe bisher noch keine Stellenangebote für Projektmanager bzw.> Projektleiter gesehen, wo man nicht mindestens soundsoviel Jahre> Berufserfahrung in den Bereichen x, y und z mitbringen musste.>> Aber vielleicht wirst du mich eines Besseren belehren.
Wieso sollte ich das?
Es geht darum das KÖNNEN für eine Stelle bereits mitzubringen. Bringt
man die aber nicht mit, bewirbt man sich nicht drauf. Bringt man die
mit, muss man die Firmen davon überzeugen.
Was genau hast du daran nicht verstanden? Was hat das damit zu tun ob es
um eine Stelle als Putzkraft, als SW-Ing oder Projektleiter geht? Es ist
immer genau das gleiche.
Wenn ein Firma von vorn herein keine Absolventen für eine Stelle X
einstellt und alle Bewerbungen rigoros danach aussiebt, dann ist das
halt so.
Meistens schauen die sich aber solche Bewerbungen trotzdem an und da
muss man dann halt überzeugen.
Cyblord -. schrieb:> Wieso sollte ich das?>> Es geht darum das KÖNNEN für eine Stelle bereits mitzubringen. Bringt> man die aber nicht mit, bewirbt man sich nicht drauf. Bringt man die> mit, muss man die Firmen davon überzeugen.>> Was genau hast du daran nicht verstanden? Was hat das damit zu tun ob es> um eine Stelle als Putzkraft, als SW-Ing oder Projektleiter geht? Es ist> immer genau das gleiche.>> Wenn ein Firma von vorn herein keine Absolventen für eine Stelle X> einstellt und alle Bewerbungen rigoros danach aussiebt, dann ist das> halt so.> Meistens schauen die sich aber solche Bewerbungen trotzdem an und da> muss man dann halt überzeugen.
Es ging um die Frage, welche anspruchsvolleren Tätigkeiten es in Firmen
beispielsweise gibt, die ein 25-jähriger Absolvent nicht ausführen kann.
Darauf habe ich geantwortet, dass die Übernahme der Projektleitung bei
größeren Software-Projekten wohl nicht geeignet sei. Mehr habe ich nicht
gesagt.
Ich glaube jedoch nicht, dass der vielbeschworene 25-jährige Absolvent
auch mit den besten Noten (summa cum laude) und der kürzesten
Studiendauer sofort eine Projektleiter-Stelle ausfüllen kann, egal was
er den Personalverantwortlichen erzählen mag.
Zero Knowledge schrieb:> Ich glaube jedoch nicht, dass der vielbeschworene 25-jährige Absolvent> auch mit den besten Noten (summa cum laude) und der kürzesten> Studiendauer sofort eine Projektleiter-Stelle ausfüllen kann, egal was> er den Personalverantwortlichen erzählen mag.
Doch alles schon gesehen, es gibt ja auch "Schulen" die solche Jungkader
geziehlt ausbilden. Jetzt nicht für Codierfarmen sondern für
Rettungsdienste und Militär. halbes Jahr Ausbildung und schon übernehmen
die das Kommando über ne ganze Kampanie oder Schiffsbesatzung.
THW, Feuerwehr sind auch solche 'Vereine' bei denen man Menschenführung
lernt und damit im Kern Projektleitung.
Bei den Bauingenieuren ist auch üblich schon als Student die erste
Baustelle geleitet zu haben.
Vielleicht ein typisch deutsches Problem das sich die Leute scheuen sich
direkt zur Führungskraft ausbilden zu lassen, respektive sich während
der Ausbildung Leitungsaufgaben zuteilen zu lassen, "Formula Student"
etc. pp.
Atomkraft für den Iran schrieb im Beitrag #6441981:
> also, ich hab mich jetzt fürn kredit entschieden. kriege jetzt> 850€ im monat.> werd versuchen mich nach dem studium im ausland abzusetzen. die kohle> sehen die nie wieder
Genialer plan, selber ausgedacht?
Ich hab gar keinen Bock Führungskraft zu werden. Überstunden ohne Ende
und mit Pech wird deine Stelle gestrichen, du landest auf der Straße und
dann hast du für den Entwickler zu lang nicht mehr entwickelt und fürs
Management zu wenig passende Erfahrung. Nein danke.
Intimgeruch schrieb:> herzlich willkommen in das Schuldenloch (mit oder ohne Master)
Was für ein Blödsinn. Wenn sich der IGM Bandarbeiter auf Pump nen A7
hinstellt ist er der geile Typ, wenn man in seine Zukunft investiert,
ist das eine Investition ins Schuldenloch. Mag sein, dass es einige
Studiengänge gibt, bei denen das so ist. Aber in so ziemlich jedem Ing /
Mint Studiengang sollten 45k brutto ein realistisches Einstiegsgehalt
sein, mit denen man die popeligen 10k€ max locker zurück zahlen kann.
Mal wieder nur Dummschwätzer und die durchschnittlichen
Stammtischdeutschen hier unterwegs.
Wie immer halt.
Sturmtrupp schrieb im Beitrag #6452364:
> Schule um auf Handwerker die werden händeringend gesucht
Auf gar keinen Fall. Schlechtes Gehalt und absolut inakzeptabler
Umgangston. Du bist erstmal der letzte Arsch und darfst dir alles
gefallen lassen. Das ist ein Sklavenleben.
Heinz G. schrieb:> Sturmtrupp schrieb im Beitrag #6452364:>> Schule um auf Handwerker die werden händeringend gesucht>> Auf gar keinen Fall. Schlechtes Gehalt und absolut inakzeptabler> Umgangston.
Geht beides auch anderes.
> Du bist erstmal der letzte Arsch
Bist du doch im Bürojob als Newbie genauso. Und wenn man dann gezeigt
hat, das man was kann, passt das alles wieder.
Und: Man kann sich die Kunden aussuchen :D
Es gibt für Studenten auch Vermittler, ähnlich wie Ferchau und Co., über
die man in große Unternehmen kommen kann. Werkstudentenjobs sind heute
die wohl besste Möglichkeit in einem Unternehmen Fuß zu fassen und erste
Berufserfahrung zu sammeln. Manche Unternehmen sehen solche Tätigkeiten
als Werkstudent allerdings nicht als Berufserfahrung an. Kommt dann aber
darauf an, wie gut man sich selbst verkauft und wie relevant die
Erfahrung für den Job ist, auf den man sich bewirbt. Wer also nicht
schon während seiner theoretischen Ausbildung den praktischen Teil
stärkt, wird es im Anscluss sehr schwer haben.
WerWieWas schrieb:> Aber in so ziemlich jedem Ing /> Mint Studiengang sollten 45k brutto ein realistisches Einstiegsgehalt> sein, mit denen man die popeligen 10k€ max locker zurück zahlen kann.
wir hatten das schon tausendmal:
wer mit bachelor keinen job findet, wird auch mit master nichts finden
dazu verschwendet wertvolle LEBENSzeit (mindestens 2 jahre) und
verschuldet sich zusätzlich
nur BE zählt
Sustanon300 schrieb:> wir hatten das schon tausendmal:> wer mit bachelor keinen job findet, wird auch mit master nichts finden> dazu verschwendet wertvolle LEBENSzeit (mindestens 2 jahre) und> verschuldet sich zusätzlich> nur BE zählt
Die Welt ist nicht so einfach. Wer so extrem pauschalisiert ist zu
festgefahren und liegt nicht selten falsch. Wie so oft ist die korrekte
Antwort: Es kommt darauf an.
Nicht W. schrieb:> Wer 2 Jahre für einen Master braucht ist selbst schuld
??? Ein Master hat in der Regel 4 Semester. Wer den Master selbst
finanzieren muss oder nur Bafög hat, der muss sehr viel nebenbei
arbeiten gehen. An einer anspruchsvollen Universität brauchst du dann
eher doppelt so lange.
SysIngMue schrieb:>> Wer 2 Jahre für einen Master braucht ist selbst schuld>> ??? Ein Master hat in der Regel 4 Semester
wir haben ja nur noch experten hier, dank Schulferien natürlich ^^
Sustanon300 schrieb:> SysIngMue schrieb:>>> Wer 2 Jahre für einen Master braucht ist selbst schuld>>>> ??? Ein Master hat in der Regel 4 Semester>> wir haben ja nur noch experten hier, dank Schulferien natürlich ^^
Dann kläre uns doch auf. Minimum sind 3 Semester.
wer kein job kriegt wird kriminell. deutschland schadet sich nur selbst
und lässt die junge generation verkümmern. mal sehen wer in ein paar
jahren die renten zahlt. sehe jetzt schon ständig pfandflaschensammler
im rentenalter 😘😍
@Felix
hallo Felix, wenn Du noch Geld hast und es in einem
gewissen Rahmen entbehren kannst, beschäftige Dich
mit dem Daytrading auf Indices (DJI/Euoro-Stoxx)
mittels Optionsscheine.
Dazu brauchst Du einen Broker wie z.B. Flatex oder. ING
mit einem Konto.
Wenn Du was von Regelungstechnik verstehst oder dabei bist
es zu lernen, sind die Aktienmärkte diesbezüglich auch
studierenswert.
Bevor Du investierst, mach Dich erst einmal mit der Materie
vertraut und Kaufe/Verkaufe fiktiv.
Für den Anfang reichen 5T€. Damit kannst Du täglich (mit etwas
Glück und Beobachtungsgabe) 1% nach Steuern als Gewinn erzielen.
Bedenke aber das auch ein Totalverlust möglich ist.
Du solltest deshalb nicht alles auf einmal setzen, was Dir
zur Verfügung steht.
Das eine Prozent ist eine sehr konservative Betrachtung und
meistens liege ich bei 2-3% nach Steuern. An guten Tagen
sind es auch mal 10-15%, bei mir. Andere schaffen oft mehr,
gehen aber erheblich höhere Risiken ein - dazu habe ich
zu viel Schiss ;-)
Übrigens war heute ein guter Tag zum Geldverdienen, wenn man
auf Fallende Indices gesetzt hat. War bei mir nicht der Fall,
deshalb musste ich heute nachkaufen. Schauen wir was die
auslaufende Woche noch so bringt und natürlich die US Wahlen
Anfang nächster Woche.
Eine Auswahl von Scheinen findest Du z.B. bei BNP
https://www.derivate.bnpparibas.com/realtime
Lerne was Emittenten-Ausfall-Risiko im Zusammenhang mit
Zertifikaten bedeutet und meide CFD's (contract for difference).
Sollte es Dir zu gefährlich sein, jetzt schon so was auszuprobieren,
dann behalte es im Hinterkopf für später.
Viel Glück bei der Finanzierung Deines Masters.
Markus
PS.:
Und die, die Dir jetzt sagen, Du könntest gleich mit Deinem
Geld ins Kasino, haben auch irgendwie recht, aber im Kasino
kannst Du Dein Geld später verheizen, so zum Spaß, wenn Du
davon ausreichend zur Verfügung hast.
Markus W. schrieb:> wenn Du noch Geld hast und es in einem gewissen Rahmen entbehren kannst,> beschäftige Dich mit dem Daytrading auf Indices (DJI/Euoro-Stoxx)> mittels Optionsscheine.
Was für ein schlechter und riskanter Ratschlag. Da könntest du auch
gleich mit deinem
Geld ins Kasino gehen.
So finanziert man doch nicht seinen Master-Studiengang. Dann schon
lieber einen Studienkredit aufnehmen.
Senf D. schrieb:> Markus W. schrieb:>> wenn Du noch Geld hast und es in einem gewissen Rahmen entbehren kannst,>> beschäftige Dich mit dem Daytrading auf Indices (DJI/Euoro-Stoxx)>> mittels Optionsscheine.>> Was für ein schlechter und riskanter Ratschlag. Da könntest du auch> gleich mit deinem> Geld ins Kasino gehen.>> So finanziert man doch nicht seinen Master-Studiengang. Dann schon> lieber einen Studienkredit aufnehmen.
ich würde einfach 1 jahr lang arbeiten gehen. wenn man zu hause wohnt
kann man ja schnell einiges ansparen. 20k€ in 1 jahr sind möglich. im
Notfall auf die baustelle, da kann man ackern bis man tod umfällt. aber
eben auch weit über 40h! Da wird auch einiges ohne rechnung gemacht
hehe, also ein weiteres plus für dich. 1 jahr abrackern, dann master
machen und bloß keine dummen kredite aufnehmen. Die Zinsen fressen dich
auf, du zahlst am ende ca. das doppelte zurück und eine garantie, dass
du einen top job landest gibt es eben auch nicht. der einzig sinnvolle
kredit ist bafög. ein kredit der kfw macht nur als auffüller sinn mit
100-200€ monatlich ist es noch verantwortbar, aber bitte nicht mehr.
Ben S. schrieb:> Ich weiß, dass die Deutschen so ticken. Natürlich stimmt das - bezogen> auf die Allgemeinheit, einmal gescheitert bist du gebrandmarkt, es sei> denn im zweiten Anlauf liefert man Höchstleistungen!>> Aber genau betrachtet ist diese Denke völlig sinnlos, bescheuert,> diskriminierend usw.>> Traurig ...
Underrated comment.
Checker vom Neckar schrieb:
...
> hehe, also ein weiteres plus für dich. 1 jahr abrackern, dann master> machen und bloß keine dummen kredite aufnehmen. Die Zinsen fressen dich> auf, du zahlst am ende ca. das doppelte zurück und eine garantie, dass> du einen top job landest gibt es eben auch nicht. der einzig sinnvolle> kredit ist bafög. ein kredit der kfw macht nur als auffüller sinn mit> 100-200€ monatlich ist es noch verantwortbar, aber bitte nicht mehr.
Wenn einen aufgrund des späteren Gehalts Bafög + kfw-Kredit ins
Schleudern bringen sollte, lohnt sich studieren überhaupt nicht. Und
welches unselbstständiges Muttersöhnchen wohnt denn bitte nach dem 18
Lebensjahr noch zu Hause? Das ist doch krank!
SysIngMue schrieb:> Und welches unselbstständiges Muttersöhnchen wohnt denn bitte nach dem> 18 Lebensjahr noch zu Hause? Das ist doch krank!
In vielen Ländern Südeuropas ist das völlig normal. Auch in Deutschland
zieht der Durchschnitt erst weit über 20 aus. Die Aussage ist wie so oft
in diesem Forum einfach nur falsch.
EhrlicheAusnahmeHier schrieb:> SysIngMue schrieb:>> Und welches unselbstständiges Muttersöhnchen wohnt denn bitte nach dem>> 18 Lebensjahr noch zu Hause? Das ist doch krank!>> In vielen Ländern Südeuropas ist das völlig normal. Auch in Deutschland> zieht der Durchschnitt erst weit über 20 aus. Die Aussage ist wie so oft> in diesem Forum einfach nur falsch.
Die Aussage kann nicht falsch sein, da es sich um eine Meinungsäußerung
handelt. Ein solche kann, per Definition, nicht falsch oder richtig
sein.
EhrlicheAusnahmeHier schrieb:> SysIngMue schrieb:>> Und welches unselbstständiges Muttersöhnchen wohnt denn bitte nach dem>> 18 Lebensjahr noch zu Hause? Das ist doch krank!>> In vielen Ländern Südeuropas ist das völlig normal. Auch in Deutschland> zieht der Durchschnitt erst weit über 20 aus. Die Aussage ist wie so oft> in diesem Forum einfach nur falsch.
Was seid ihr denn alle für Babys? Wie soll man denn später im Leben klar
kommen, wenn man mit 20 noch zu Hause wohnt? Lächerlich!
Cyblord -. schrieb:> Die Aussage kann nicht falsch sein, da es sich um eine Meinungsäußerung> handelt. Ein solche kann, per Definition, nicht falsch oder richtig> sein.
Schwarz weiß Denke ist und bleibt dumm. Das weiss der Verfasser auch in
dem Moment beim Tippen des pauschalen Dünnpfiffs samt Beleidigung. Ob du
es als meine Meinung oder eine Tatsache hinstellst, interessiert dabei
nicht.
EhrlicheAusnahmeHier schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Die Aussage kann nicht falsch sein, da es sich um eine Meinungsäußerung>> handelt. Ein solche kann, per Definition, nicht falsch oder richtig>> sein.>> Schwarz weiß Denke ist und bleibt dumm. Das weiss der Verfasser auch in> dem Moment beim Tippen des pauschalen Dünnpfiffs samt Beleidigung. Ob du> es als meine Meinung oder eine Tatsache hinstellst, interessiert dabei> nicht.
Lass mich raten, du wohnst noch zu Hause und bekommst deine Wäsche in
den Schrank gelegt?
SysIngMue schrieb:> EhrlicheAusnahmeHier schrieb:>> SysIngMue schrieb:>>> Und welches unselbstständiges Muttersöhnchen wohnt denn bitte nach dem>>> 18 Lebensjahr noch zu Hause? Das ist doch krank!>>>> In vielen Ländern Südeuropas ist das völlig normal. Auch in Deutschland>> zieht der Durchschnitt erst weit über 20 aus. Die Aussage ist wie so oft>> in diesem Forum einfach nur falsch.>> Was seid ihr denn alle für Babys? Wie soll man denn später im Leben klar> kommen, wenn man mit 20 noch zu Hause wohnt? Lächerlich!
sehe ich genau so: wer mit 20 immer noch mit Mutti wohnt hat sein leben
nicht unter Kontrolle
SysIngMue schrieb:> du wohnst noch zu Hause und bekommst deine Wäsche in den Schrank gelegt?
Das eine hat mit dem Anderen ja eben nichts zu tun. Denn vielen Eltern
wäre durchaus geholfen, wenn sich ihre Zöglinge nicht soooo weit weg von
ihnen entfernt hätten (räumlich und menschlich).
Früher(tm) war es nicht unüblich, dass mehrere Generationen unter einem
Dach gelebt haben. Und zwar ohne dass der eine dem anderen die
Unterhosen gewaschen und gebügelt hätte. Warum soll das heute nicht auch
sinnvoll sein?
SysIngMue schrieb:> Und welches unselbstständiges Muttersöhnchen wohnt denn bitte nach dem> 18 Lebensjahr noch zu Hause? Das ist doch krank!
Es gibt durchaus Leute, die sich mit ihren Eltern so gut vertragen, dass
sie mit ihnen eine Wohngemeinschaft bilden können. Einigen anderen fehlt
ganz offenbar die soziale Kompetenz dazu. Und sogar das
Vorstellungsvermögen, dass das tatsächlich eine Zeit lang klappen
könnte.
Lothar M. schrieb:> dass> sie mit ihnen eine Wohngemeinschaft bilden können
viel Erfolg mit der Partnersuche:
"Schaatz, ich wohne noch bei Mutti"
>fehlt ganz offenbar die soziale Kompetenz dazu
lieber fehlende soziale Kompetenz als fehlende Fortpflanzungsmöglichkeit
:<
Sustanon300 schrieb:> lieber fehlende soziale Kompetenz als fehlende Fortpflanzungsmöglichkeit
Das kann man lebenslang durchziehen. Solche Leute gibt es durchaus.
SysIngMue schrieb:> Wenn einen aufgrund des späteren Gehalts Bafög + kfw-Kredit ins> Schleudern bringen sollte, lohnt sich studieren überhaupt nicht.
Das stimmt allerdings, denn immerhin ist im Vergleich zu anderen Ländern
das Studium hier weitgehend kostenlos. Man muss z.B. im Gegensatz zu
Amerikanern nicht pro Jahr zusätzlich zum Überleben noch 10k€ für die
Schule berappen:
https://orange.handelsblatt.com/artikel/35471Entlarver schrieb:> irgendwie seid ihr alle auf den troll SysIngMue reingefallen
Pro Thread bitte weiterhin nur 1 Name.
Entlarver schrieb:> irgendwie seid ihr alle auf den troll SysIngMue reingefallen, aber> sonst> keine schwäche zeigen
Ehrlich gesagt, das war nicht getrollt. Ich finde es nur äußerst
befremdlich, mit 20 noch zu Hause zu wohnen. Anscheinend fühlen sich
hier einige Spätentwickler angesprochen.
Lothar M. schrieb:> SysIngMue schrieb:>> Wenn einen aufgrund des späteren Gehalts Bafög + kfw-Kredit ins>> Schleudern bringen sollte, lohnt sich studieren überhaupt nicht.> Das stimmt allerdings, denn immerhin ist im Vergleich zu anderen Ländern> das Studium hier weitgehend kostenlos. Man muss z.B. im Gegensatz zu> Amerikanern nicht pro Jahr zusätzlich zum Überleben noch 10k€ für die> Schule berappen:> https://orange.handelsblatt.com/artikel/35471
Willst du das damit schön reden? Wer so denkt, behindert den
Fortschritt. Is irgendwie so:
"In der Mongolei leben viele nur Zelten. Sollen wir doch froh sein, dass
wir ein Etagenklo haben"
"Hey, früher hatten die Menschen nicht mal Schuhe, deswegen brauchen wir
keine Autos bauen"
Ich verstehe deinen Einwand, allerdings lohnt es sich nicht zu
studieren, wenn man zum Einstieg gerade mal 48k bekommt und dann später
bei 65k festhängt und mit 60 aussortiert wird. Das finanzieller und
psychologischer Selbstmord.
SysIngMue schrieb:> Entlarver schrieb:>> irgendwie seid ihr alle auf den troll SysIngMue reingefallen, aber>> sonst>> keine schwäche zeigen>> Ehrlich gesagt, das war nicht getrollt. Ich finde es nur äußerst> befremdlich, mit 20 noch zu Hause zu wohnen. Anscheinend fühlen sich> hier einige Spätentwickler angesprochen.
1. mit 20 noch zu Hause wohnen
2. keine Freundin
3. Arbeit beim Dienstleister oder gar keine Arbeit (wozu auch, siehe
punkt 1.)
4. aus Verzweiflung Kredite aufnehmen
5. über "Potenz" früherer Generationen diskutieren (von 10 Kindern haben
"damals" vielleicht gerade 3 überlebt)
SysIngMue schrieb:> Ehrlich gesagt, das war nicht getrollt. Ich finde es nur äußerst> befremdlich, mit 20 noch zu Hause zu wohnen.
Hier muss ich dir mal ausdrücklich beipflichten. Zu einem eigenständigen
Leben gehört dazu, dass man sich von den Eltern abnabelt und sich auch
räumlich über eine eigene Wohnung trennt. Alles andere ist entweder nur
eine Notlösung auf Zeit oder krank bzw. unreif.
Man kann ja trotzdem weiterhin ein gutes Verhältnis zu den Eltern
pflegen. Meistens wird es sogar besser dadurch, dass man sich nicht mehr
Tag für Tag auf der Pelle hockt.
Senf D. schrieb:> SysIngMue schrieb:>> Ehrlich gesagt, das war nicht getrollt. Ich finde es nur äußerst>> befremdlich, mit 20 noch zu Hause zu wohnen.>> Hier muss ich dir mal ausdrücklich beipflichten. Zu einem eigenständigen> Leben gehört dazu, dass man sich von den Eltern abnabelt und sich auch> räumlich über eine eigene Wohnung trennt. Alles andere ist entweder nur> eine Notlösung auf Zeit oder krank bzw. unreif.>> Man kann ja trotzdem weiterhin ein gutes Verhältnis zu den Eltern> pflegen. Meistens wird es sogar besser dadurch, dass man sich nicht mehr> Tag für Tag auf der Pelle hockt.
So ist es. Es ist auch völlig ok und sogar sinnvoll von den Eltern am
Anfang und im Studium finanziell unterstützt zu werden. Aber mit 20 noch
zu Hause wohnen? Das ist doch peinlich und hemmt die Selbstständigkeit.
Wenn man beim Bund ist und deswegen kaum zu Hause oder man als Student
auf Wohnungssuche ist und mal 2-3 Monate bei den Eltern wohnt, ist das
völlig legitim, alles andere ist nur erbärmlich.
Heinrich schrieb:> Ich bin erst mit 30 aus dem Elternhaus ausgezogen. Ich habe das> Leben> trotzdem gepackt. Bin ich jetzt auch ein Versager?
ja. es zählt nur die meinung der anderen im leben
Heinrich schrieb:> Ich bin erst mit 30 aus dem Elternhaus ausgezogen. Ich habe das> Leben> trotzdem gepackt. Bin ich jetzt auch ein Versager?
Nein, du bist nur "besonders".
Heinrich schrieb:> Ja bist du schrieb:>> ja. es zählt nur die meinung der anderen im leben>> Na dann🙄. Mir doch egal.😂
vorsicht, nicht die nolifer triggern xD
Sustanon300 schrieb:> sehe ich genau so: wer mit 20 immer noch mit Mutti wohnt hat sein leben> nicht unter Kontrolle
This! Mit 20 noch zu Hause wohnen ist ja noch peinlicher als mit 20 noch
Jungfrau zu sein. Ich würde mich in Grund und Boden schämen, so ein
Vollversager zu sein!
Henry G. schrieb:> Sustanon300 schrieb:>>> sehe ich genau so: wer mit 20 immer noch mit Mutti wohnt hat sein leben>> nicht unter Kontrolle>> This! Mit 20 noch zu Hause wohnen ist ja noch peinlicher als mit 20 noch> Jungfrau zu sein. Ich würde mich in Grund und Boden schämen, so ein> Vollversager zu sein!
naja 20 ist auch schon zu spät und peinlich. Ich bin pünktlich mit 18
ausgezogen. So und nicht anders. Und mit 13 hab ich das erste Mal
gevögelt.
Die Vollversager die an der UNI Jungfrau sind
Sustanon300 schrieb:> Lothar M. schrieb:>> dass>> sie mit ihnen eine Wohngemeinschaft bilden können>> viel Erfolg mit der Partnersuche:> "Schaatz, ich wohne noch bei Mutti">>>fehlt ganz offenbar die soziale Kompetenz dazu>> lieber fehlende soziale Kompetenz als fehlende Fortpflanzungsmöglichkeit
Ohne Sozialkompetenz ist letzteres halt bestenfalls als "Unfall"
möglich. Und ob man den Streit und Stress mit Frau und Gör bei einer
Trennung haben will? Da gefühlt nur 20% der Beziehungen mit Kindern in
meinem Bekanntenkreis (und meiner Altersklasse) durchhalten (also
Beziehung mit dem leiblichen Vater) seh ich das Thema auch eher
skeptisch.
Reinhard S. schrieb:> Da gefühlt nur 20% der Beziehungen mit Kindern in> meinem Bekanntenkreis (und meiner Altersklasse) durchhalten (also> Beziehung mit dem leiblichen Vater) seh ich das Thema auch eher> skeptisch.
Könnte evtl daran liegen, dass der Vater beim Dienstleister Überstunden
schiebt um der Karotte an der Angel "Karriere" hinterherzulaufen und die
Frau es alleine mit dem Kind nicht schafft.
Trenbolon schrieb:> Ich bin pünktlich mit 18> ausgezogen. So und nicht anders. Und mit 13 hab ich das erste Mal> gevögelt.
Auf IBN in der inneren Mongolei gilt man da zwar als Spätzünder, aber
probieren kann man es ja trotzdem mal.
Henry G. schrieb:> Trenbolon schrieb:>> Und mit 13 hab ich das erste Mal>> gevögelt.>> Iiiiieeeehhhh, das will hier keiner Wissen.
Das ist ja gar Nichts - Jungfrau Maria ist laut Bibel mit 12 mit Jesus
Josephowitsch schwanger geworden :<