Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Master finanzieren?


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von Felix (Gast)


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Hallo liebe Gemeinde,

ich bin in einem Dilemma. Studiere Regelungstechnik
und schreibe aktuell Bachelorarbeit. Auf Stellenangebote in
dem Bereich war die Resonanz bis jetzt bescheiden.
Man gab mir zu verstehen, dass das Wissen aus dem Master unerlässlich 
ist für einen Berufseinstieg.
Leider müsste ich mir den Master komplett selbst finanzieren. Weiss im 
Moment nicht so recht, wie es weitergehen soll. Bafög habe ich mir 
verspielt durch ein vorangegangenes Studium. Tips?
Das Studium ist so doof aufgebaut, dass im Grunde genommen 5 Vorlesungen 
aus dem Master "fehlen"...
Den Rest kann man sich vom Master schenken.

von xileF (Gast)


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Nebenher als Werkstudent oder Hiwi arbeiten. Wie hast du denn dein 
Bachelorstudium finanziert? Kannst du das Masterstudium nicht auf die 
gleiche Weise finanzieren?

von WerWieWas (Gast)


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KfW Kredit oder BAföG.

von (prx) A. K. (prx)


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Einerseits gibt es Studentenkredite.

Andererseits hat man vielleicht einen Verwandten, der grad nicht weiss, 
was er mit seinem Geld anfangen soll, und leiht es dort.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6428705 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Felix schrieb:
> Studiere Regelungstechnik und schreibe aktuell Bachelorarbeit.
Ein Tipp: lass deine Bewerbungen unbedingt von jemandem gegenlesen, vor 
du sie abschickst.

> Auf Stellenangebote in dem Bereich war die Resonanz bis jetzt bescheiden.
Du hast auch keine "Stellenangebote" geschrieben, sondern dich in 
"Bewerbungen" um die angebotenen Stellen bemüht.

> Man gab mir zu verstehen, dass das Wissen aus dem Master unerlässlich
> ist für einen Berufseinstieg.
Könnte auch einfach sein, dass die die nächstliegende Ausrede gesucht 
und gefunden haben...

> Bafög habe ich mir verspielt durch ein vorangegangenes Studium.
Da hast du dir noch viel, viel mehr "verspielt" als du dir grade denkst. 
Wenn du vorher schon einmal das Falsche gemacht hast, dann musst du 
beim 2. Anlauf in der 1,x Liga spielen. Tust du das?

> Das Studium ist so doof aufgebaut, dass im Grunde genommen 5 Vorlesungen
> aus dem Master "fehlen"...
> Den Rest kann man sich vom Master schenken.
Ich denke, du solltest dir einfach nicht so viel deinen Kopf zerbrechen 
über Dinge, die du nicht ändern kannst.

von Ben S. (bensch123)


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Lothar M. schrieb:
> Da hast du dir noch viel, viel mehr "verspielt" als du dir grade denkst.
> Wenn du vorher schon einmal das Falsche gemacht hast, dann musst du
> beim 2. Anlauf in der 1,x Liga spielen. Tust du das?

Ich weiß, dass die Deutschen so ticken. Natürlich stimmt das - bezogen 
auf die Allgemeinheit, einmal gescheitert bist du gebrandmarkt, es sei 
denn im zweiten Anlauf liefert man Höchstleistungen!

Aber genau betrachtet ist diese Denke völlig sinnlos, bescheuert, 
diskriminierend usw.

Traurig ...

: Bearbeitet durch User
von Bafög-Berater (Gast)


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Felix schrieb:
> Bafög habe ich mir
> verspielt durch ein vorangegangenes Studium. Tips?

Hast du schon einen Master oder Diplom? Oder bis du 35+ Jahre alt?
Wenn du nur einen Bachelor hast, gibt es für den Master ja wieder Bafög, 
denn Bachelor und Master sind ja getrennt zu betrachten.

von Eulenspiegel (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Da hast du dir noch viel, viel mehr "verspielt" als du dir grade denkst.
>> Wenn du vorher schon einmal das Falsche gemacht hast, dann musst du
>> beim 2. Anlauf in der 1,x Liga spielen. Tust du das?
>
> Ich weiß, dass die Deutschen so ticken. Natürlich stimmt das - bezogen
> auf die Allgemeinheit, einmal gescheitert bist du gebrandmarkt, es sei
> denn im zweiten Anlauf liefert man Höchstleistungen!
>
> Aber genau betrachtet ist diese Denke völlig sinnlos, bescheuert,
> diskriminierend usw.
>
> Traurig ...

Da stimme ich von Herzen zu. Bilderbuchdefaitismus kennzeichnet den 
Deutschen. Der Amerikaner kennt die "first, second, third career", der 
Deutsche wird bloß "schwer vermittelbar".

von Nicht W. (nichtsowichtig)


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Lothar M. schrieb:
> Felix schrieb:
>> Studiere Regelungstechnik und schreibe aktuell Bachelorarbeit.
> Ein Tipp: lass deine Bewerbungen unbedingt von jemandem gegenlesen, vor
> du sie abschickst.
>
>> Auf Stellenangebote in dem Bereich war die Resonanz bis jetzt bescheiden.
> Du hast auch keine "Stellenangebote" geschrieben, sondern dich in
> "Bewerbungen" um die angebotenen Stellen bemüht.
>
>> Man gab mir zu verstehen, dass das Wissen aus dem Master unerlässlich
>> ist für einen Berufseinstieg.
> Könnte auch einfach sein, dass die die nächstliegende Ausrede gesucht
> und gefunden haben...
>
>> Bafög habe ich mir verspielt durch ein vorangegangenes Studium.
> Da hast du dir noch viel, viel mehr "verspielt" als du dir grade denkst.
> Wenn du vorher schon einmal das Falsche gemacht hast, dann musst du
> beim 2. Anlauf in der 1,x Liga spielen. Tust du das?
>
>> Das Studium ist so doof aufgebaut, dass im Grunde genommen 5 Vorlesungen
>> aus dem Master "fehlen"...
>> Den Rest kann man sich vom Master schenken.
> Ich denke, du solltest dir einfach nicht so viel deinen Kopf zerbrechen
> über Dinge, die du nicht ändern kannst.

Das ist Kokolores. Lass dich nicht einschüchtern von solchen haltlosen 
Behauptungen. Die Noten haben wenig
Aussagekraft. Wird jemand gebraucht, genügt auch ein 2,4 Schnitt. Wird 
niemand gebraucht, genügt auch ein 1,3 Schnitt nicht.

Viel wichtiger ist, was du neben den Scheinen wirklich gelernt und in 
privaten Projekten umgesetzt hast. Bewirb dich doch auf eine 50% 
Assistentenstelle und schreibe dich bei Übernahme in den Master ein. 
Hierdurch hast du optimale Bedingungen in vielerlei Hinsicht.

von Justus (Gast)


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Felix schrieb:
> Hallo liebe Gemeinde,
>
> ich bin in einem Dilemma. Studiere Regelungstechnik

Studiengang Regelungstechnik?
Das war bei uns über 1 Semester Thema einer Vorlesung, in der vor allem 
noch zwei andere Gebiete abgesfrühstückt wurden.

> und schreibe aktuell Bachelorarbeit. Auf Stellenangebote in
> dem Bereich war die Resonanz bis jetzt bescheiden.

Dann ist doch alles gut. Besorg dir Hartz4. Klär mit deinem 
Hartz4-Coach, dass du so lange studierst, bis du ein Jobangebot 
erhältst. So kannst du auch jahrelang nichtstun (oder studieren) und 
trotzdem Hartz4 kassieren.

> Man gab mir zu verstehen, dass das Wissen aus dem Master unerlässlich
> ist für einen Berufseinstieg.

Äh, nein!
Für den Berufseinstieg ist vor allem Berufserfahrung notwendig.

> Das Studium ist so doof aufgebaut, dass im Grunde genommen 5 Vorlesungen
> aus dem Master "fehlen"...
> Den Rest kann man sich vom Master schenken.

Wenn du so der Überflieger bist, such dir doch irgendwelche Onlinekurse 
und kauf dir dort die fehlenden Zertifikate.

von Intimgeruch (Gast)


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WerWieWas schrieb:
> KfW Kredit oder BAföG.

herzlich willkommen in das Schuldenloch (mit oder ohne Master)

Leute, wer mit B.Sc keine Ahnung hat wie man Cash erwirtschaftet wird 
das mit Master und Schulden auch nicht besser machen

von P. S. (namnyef)


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Naja, wie so viele anderen Studenten eben nebenbei etwas Geld verdienen. 
Und besten nicht als Pizza-Fahrer, sondern als Werkstudent bei einer 
Firma, wo du dir einen Berufseinstieg vorstellen könntest (Stichwort 
"Fuß in der Tür").

von Trommler auf Elektroautogalere (Gast)


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@Deniz

Geh in den technischen Vertrieb, da nehmen sie jeden mit nem technischen 
Abschluss. Wenn du nicht völlig auf den Kopf gefallen bist gründest du 
nach wenigen Jahren die erste eigene Firma.

von Martin (Gast)


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Es gibt in diesem Forum so viel Besserwisser und Über-Top-Verdiener, bei 
denen kannst du doch sicher ein paar Mark abgreifen?

von Beutelfüller (Gast)


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Felix schrieb:
> Bafög habe ich mir
> verspielt durch ein vorangegangenes Studium. Tips?

Studienstiftungen, bspw Weiterbilbungsstipendium:
https://www.sbb-stipendien.de/weiterbildungsstipendium

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Nicht W. schrieb:
> Wird jemand gebraucht, genügt auch ein 2,4 Schnitt.
> Wird niemand gebraucht, genügt auch ein 1,3 Schnitt nicht.
Es geht eben nicht darum, ob überhaupt einer gebraucht wird. Denn wenn 
einer gebraucht wird und es kommt einer mit 1,3 und einer mit 2,4 daher, 
dann wirds interessant.

Ben S. schrieb:
> Ich weiß, dass die Deutschen so ticken.
Menschen ticken so. Aus jeweils eigener Erfahrung.
Oder würdest du dem, der zuvor ein Gartenbaustudium und ein 
Architekturstudium abgebrochen hat, dann den Job als Regelungstechniker 
geben, wenn ein Mitbewerber ohne diese zusätzlichen "Erfahrungen" gleich 
gute oder gar bessere Noten hat?

> Aber genau betrachtet ist diese Denke völlig sinnlos, bescheuert,
> diskriminierend usw.
Aber die Denke "irgendwann wird es jeder schaffen, man muss ihm nur imer 
wieder die Möglichkeit dafür geben" ist da nicht viel realitätsnäher. Es 
gibt ganz einfach auch welche, die es nie auf ein von ihnen gewünschtes 
Niveau schaffen. Bloß sind die meisten der Dauerscheiterer mit einem 
ihnen gemäßen Niveau nicht zufrieden.

Eulenspiegel schrieb:
> Der Amerikaner kennt die "first, second, third career"
So tönen die, die die vielgelobte "Kultur des Scheiterns" hochloben.
Wenn man diese Definitionen aber mal hinterfragt, dann ist die 
traditionelle "second career" einfach eine unbezahlte, soziale 
Beschäftigung im Rentenalter.
Und eine "second career" ist dann z.B. schon ein Engagement neben der 
eigentlichen Arbeit her. Dort kann man dann weitere Verbindungen knüpfen 
und "Freunde" finden, die einem den Weg zur nächsten Arbeitsstelle ebnen 
können.
Und wenn man andere Definitionen ansieht, dann ist ein simpler 
Arbeitgeberwechsel schon eine neue "career".
https://hbr.org/1983/05/a-second-career-the-possible-dream
https://www.nextavenue.org/second-career-theyre-their-third-and-fourth/

: Bearbeitet durch Moderator
von Ben S. (bensch123)


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Lothar M. schrieb:
> Oder würdest du dem, der zuvor ein Gartenbaustudium und ein
> Architekturstudium abgebrochen hat, dann den Job als Regelungstechniker
> geben, wenn ein Mitbewerber ohne diese zusätzlichen "Erfahrungen" gleich
> gute oder gar bessere Noten hat?

Wenn der einen Abschluss hat interessiert mich doch nicht irgendwelche 
abgebrochenen vorherigen Studiengänge. Viel wichtiger nach dem Abschluss 
ist, ob dieser Typ vom Charakter ein ordentliches Bild zeichnet.

von Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 (Gast)


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Lothar M. schrieb:
>> Ich weiß, dass die Deutschen so ticken.
> Menschen ticken so. Aus jeweils eigener Erfahrung.

Sagen wir mal so... In Deutschland ticken Menschen besonders stark so. 
Das muss nicht sein, nicht in diesem Maß. In anderen Ländern ist man 
etwas mehr flexibel und kommt damit sehr gut zurecht. Der angebliche 
Mangel ist auch eine Folge der deutschen Sturheit.

Jetzt komm bitte nicht mit eine Extrembeispiel à la "Drogenabhängiger 
Zigarettenschmuggler mit nur einem Auge will mit 58 Jahren 
Elektroingenieur bei Siemens werden." ;-)

von mh (Gast)


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Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 schrieb:
> Jetzt komm bitte nicht mit eine Extrembeispiel à la "Drogenabhängiger
> Zigarettenschmuggler mit nur einem Auge will mit 58 Jahren
> Elektroingenieur bei Siemens werden." ;-)

Hat der etwas keine Chance verdient?

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 schrieb:
> Der angebliche Mangel ist auch eine Folge der deutschen Sturheit.
Allerdings auch der Sturheit des Bewerbers. Da hat einer A gelernt und 
muss auch unbedingt als A arbeiten. Für eine andere Arbeit fühlt er sich 
nicht befähigt.

Ben S. schrieb:
> Wenn der einen Abschluss hat interessiert mich doch nicht irgendwelche
> abgebrochenen vorherigen Studiengänge.
Doch, genau das tut es. Ich bin mir da völlig sicher.

> Viel wichtiger nach dem Abschluss
> ist, ob dieser Typ vom Charakter ein ordentliches Bild zeichnet.
Ich habe den Charakter nie zur Diskussion gestellt. Ich gehe davon aus, 
dass sich bei dir 2 Kandidaten bewerben, die sich sonst eigentlich 
gleich gut darstellen, wo einer aber einen sauberen "Bock geschossen" 
und nach einem erfolglosem Studienabbruch erstmal ein Jahr nichts 
gemacht hat.

Etwas anderes wäre es, wenn einer erfolgreich ein Studium zum 
Architekten abgeschlossen hat, sich dann anders besonnen und genauso 
erfolgreich wie sein Mitbewerber die besagte Regelungstechnik studiert 
hat.

Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 schrieb:
> Jetzt komm bitte nicht mit eine Extrembeispiel à la "Drogenabhängiger
> Zigarettenschmuggler mit nur einem Auge will mit 58 Jahren
> Elektroingenieur bei Siemens werden." ;-)
Wenn der sich mit dem gleich guten Zeugnis bewirbt und auch sonst vom 
Charakter her einen guten Eindruck macht? Und wenn nicht: wo ist dann 
die Grenze?

von Franziska N. (bastler2004)


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Felix schrieb:
> Leider müsste ich mir den Master komplett selbst finanzieren.

Bin nur neugierig:
Von wieviel € reden wir so in etwa?

Beitrag #6429046 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Felix (Gast)


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Ich werde voraussichtlich mit 1,7 abschliessen.
Programmiert habe ich schon sehr viel mit C und C++. Ein paar 
Regelungstechnikprojekte habe ich auch gemacht. Aber nur simulativ in 
Matlab. Kann mir ja schwer eine PMSM ins Wohnzimmer stellen^^ Vielleicht 
muss ich die Suche etwas verallgemeinern auf modellbasierte 
Softwareentwicklung.
Nebenbei arbeiten als Werkstudent wäre die perfekte Kombination aber im 
Moment gibt es keine Werkstudentenstellen, alles tot.^^

von Sahitaz (Gast)


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würde mal wieder back to topic gehen.

Habe gerade meinen Master beendet, und hab bis auf Kindergeld auch 
nichts bekommen (als ich 25 wurde, haben meine Eltern die 200€ weiter 
bezahlt).

Mit Werkstudentenstelle und hier und da Schwarz arbeiten (oder in den 
Semesterferien arbeiten, was bei mir aber nicht ging, weil 
Klausurenphase vollkommen über Semesterferien verstreut war) war das 
machbar, wenn auch nicht unbedingt luxuriös, aber es hat gereicht für 
Wohnung/Zimmer, Auto, Essen und Trinken.

Tipp: Handys reparieren hat nen enorm hohen stundenlohn, mit etwas übung 
kommst du da auf 50€/h (habe in besten Zeiten 5-6 Handys im Monat 
gemacht und pro handy 25€ verdient)
Private Rennteams an Rennstrecken suchen oft günstige Studenten für 
Fahrzeugdiagnose, Koordination, Organisation, usw.
Auslandspraktikum in Europa wird durch erasmus gesponsert, macht sich 
gut im Lebenslauf (evtl mit Masterarbeit verknüpfbar), man verdient bei 
der Firma und hat durch Stipendium und verdienst n halbes jahr gutes 
geld.
Auch als Programmierer kannst du dich gut 'selbstständig' nebenbei über 
Wasser halten.

von Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 schrieb:
>> Der angebliche Mangel ist auch eine Folge der deutschen Sturheit.
> Allerdings auch der Sturheit des Bewerbers. Da hat einer A gelernt und
> muss auch unbedingt als A arbeiten. Für eine andere Arbeit fühlt er sich
> nicht befähigt.

Ich habe eher die gegenteilige Erfahrung gemacht. Bei eine geradlinigen 
Lebenslauf wird jeder Spacko eingestellt. Falls sich ein fähiger 
Bewerber etwas verändern will: Ablehnung.

> Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 schrieb:
>> Jetzt komm bitte nicht mit eine Extrembeispiel à la "Drogenabhängiger
>> Zigarettenschmuggler mit nur einem Auge will mit 58 Jahren
>> Elektroingenieur bei Siemens werden." ;-)
> Wenn der sich mit dem gleich guten Zeugnis bewirbt und auch sonst vom
> Charakter her einen guten Eindruck macht?

Ach hör doch auf...

> Und wenn nicht: wo ist dann  die Grenze?

Die kann jeder so legen, wie er meint. Allerdings sind die Deutschen 
besonders stur und legen Wert auf einen möglichst geradlinigen 
Lebenslauf (gleiche Branche, gleiche Tätigkeit, gleiches Firmentyp), 
obwohl es oft Blödsinn ist.

von Tracer (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Einerseits gibt es Studentenkredite.

Vorsicht allerdings vor solchen Angeboten wie "Festo Bildungsfonds", das 
ist ganz miese Abzocke. Dort zahlst du später mit einem normalen 
Ingenieursgehalt ein vielfaches zurück und kommst aus dem Knebelvertrag 
nur noch mit Anwalt raus. Da versteckt man sich vor einem vermeintlich 
seriösen Namen wie Festo, dahinter steckt aber eine Career Concept AG.

Dann lieber den normalen KfW Studienkredit, das ist seriös.

von Beutelfüller (Gast)


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Tracer schrieb:
> Vorsicht allerdings vor solchen Angeboten wie "Festo Bildungsfonds",
> Dort zahlst du später ... Vielfaches zurück und kommst aus dem Knebelvertrag
>... Da versteckt man sich vor einem vermeintlich
> seriösen Namen wie Festo, dahinter steckt aber eine Career Concept AG.


Dann bitte den entsprechenden Wikipedia-Eintrag  berichtigen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Festo_Bildungsfonds

und ggf folgendes Urteil einarbeiten:
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/studienfinanzierung-solidarisch-oder-sittenwidrig-diese-gefahren-lauern-bei-bildungsfonds/22912336.html?ticket=ST-2395982-FzsDIht4xTq2ESedtkHG-ap4

von Senf D. (senfdazugeber)


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Lothar M. schrieb:
> Es gibt ganz einfach auch welche, die es nie auf ein von ihnen gewünschtes
> Niveau schaffen. Bloß sind die meisten der Dauerscheiterer mit einem
> ihnen gemäßen Niveau nicht zufrieden.

...und geben dafür dann Gott und der Welt die Schuld, nur sie selbst 
haben natürlich alles richtig gemacht.

von Alex (Gast)


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Justus schrieb:
> Für den Berufseinstieg ist vor allem Berufserfahrung notwendig.

Finde den Fehler...

von Cyblord -. (cyblord)


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Alex schrieb:
> Justus schrieb:
>> Für den Berufseinstieg ist vor allem Berufserfahrung notwendig.
>
> Finde den Fehler...

Das ist nur für Low-Performer ein Widerspruch. Der High-Performer bringt 
genug Erfahrung mit um sofort richtig loslegen zu können. Und er kann 
das in der Bewerbung und im VG auch so vermitteln.
Der Low-Performer stellt sich hin und heult rum, wie es denn bitte 
angehen soll dass man am Berufsstart schon Erfahrung haben soll. Und so 
trennt sich die Spreu (Ferchau) vom Weizen (IGM).

von Beutelfüller (Gast)


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Alex schrieb:
> Justus schrieb:
>> Für den Berufseinstieg ist vor allem Berufserfahrung notwendig.
>
> Finde den Fehler...

Und wieder eine Wohlstandsdepp dem dehrsatz von 'Learning by doing' 
nicht geläufig ist.

Also Berufserfahrung sammelt man schon bei der Azsbildung. Und wenn dann 
einer rumosert er könne keine Erfahrung haben, weil ihm keiner einen Job 
gibt, dann deckt dieser nebenher auf, das er auch keine Ausbildung 
absolviert hat und auch sonst völlig unkündig ist sich selbst Arbeit 
oder KnowHow  ranzuschaffen...

von Weich W. (hand_werker)


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Cyblord -. schrieb:
> Das ist nur für Low-Performer ein Widerspruch. Der High-Performer bringt
> genug Erfahrung mit um sofort richtig loslegen zu können.

Und darf sich dann Sprüche anhören wie "Lehrjahre sind keine 
Herrenjahre" und lässt sich auf 40k runterhandeln. Wir kennen es.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Weich W. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Das ist nur für Low-Performer ein Widerspruch. Der High-Performer bringt
>> genug Erfahrung mit um sofort richtig loslegen zu können.
>
> Und darf sich dann Sprüche anhören wie "Lehrjahre sind keine
> Herrenjahre" und lässt sich auf 40k runterhandeln. Wir kennen es.

Du kennst das vielleicht. Ich nicht.

von Weich W. (hand_werker)


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Cyblord -. schrieb:
> Du kennst das vielleicht. Ich nicht.

Ich habe zum Glück noch eine andere Firma gefunden, die mir wesentlich 
mehr bezahlt. Aber das war noch vor Corona.

von Trommler auf Elektroautogalere (Gast)


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Beutelfüller schrieb:
> Also Berufserfahrung sammelt man schon bei der Azsbildung.
Ausbildung ist per Definition keine Berufserfahrung und irgendwelche 
privaten Bastelprojekte oder Udemykurse auch nicht.


>       if (!have_newpost_anchor && (!topic_last_read_at ||
> topic_last_read_at < 1601921990000)) {
>         document.write('<a name="new" id="new"><\/a>');
>         have_newpost_anchor = true;
>       }
Die Zitierfunktion ist immer noch defekt wenn die das ins Zitat einfügt.

Beitrag #6429634 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Berufsrevolutionär (Gast)


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Trommler auf Elektroautogalere schrieb:
> Beutelfüller schrieb:
>> Also Berufserfahrung sammelt man schon bei der Azsbildung.
> Ausbildung ist per Definition keine Berufserfahrung und irgendwelche
> privaten Bastelprojekte oder Udemykurse auch nicht.

Klar ist Ausbildung Erfahrung für den Beruf. Ansonsten wäre es keine 
Ausbildung sondern Sitz-therapie.
Obwohl, wenn man natürlich z.Z. des Aufenthaltes an einer 
Bildungseinrichtung nur 'Sitzscheine' sammelt kommt es natürlich hin mit 
0-Erfahrung trotz Ausbildung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sitzschein

von Weich W. (hand_werker)


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Trommler auf Elektroautogalere schrieb:
> Beutelfüller schrieb:
>> Also Berufserfahrung sammelt man schon bei der Azsbildung.
> Ausbildung ist per Definition keine Berufserfahrung und irgendwelche
> privaten Bastelprojekte oder Udemykurse auch nicht.

Als Werkstudent habe ich nicht an Bastelprojekten mitgearbeitet, sondern 
an Großprojekten. Wenn du das nicht als Berufserfahrung siehst, musst du 
das nicht. Mein Arbeitgeber tut es aber und hat das mit einem höheren 
Einstiegsgehalt gewürdigt. Auch war ich der einzige Mitarbeiter mit 
Kenntnissen in einem neueren Framework und habe somit direkt Knowhow ins 
Unternehmen gebracht. Also nichts mit "erst nach 2 Jahren bringt man der 
Firma den ersten Umsatz". Die alten Diplomer müssen endlich mal 
begreifen, dass heutzutage ein anderer Wind weht.

von Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Trommler auf Elektroautogalere schrieb:
>> Beutelfüller schrieb:
>>> Also Berufserfahrung sammelt man schon bei der Azsbildung.
>> Ausbildung ist per Definition keine Berufserfahrung und irgendwelche
>> privaten Bastelprojekte oder Udemykurse auch nicht.
>
> Als Werkstudent habe ich nicht an Bastelprojekten mitgearbeitet, sondern
> an Großprojekten. Wenn du das nicht als Berufserfahrung siehst, musst du
> das nicht. Mein Arbeitgeber tut es aber und hat das mit einem höheren
> Einstiegsgehalt gewürdigt. Auch war ich der einzige Mitarbeiter mit
> Kenntnissen in einem neueren Framework und habe somit direkt Knowhow ins
> Unternehmen gebracht. Also nichts mit "erst nach 2 Jahren bringt man der
> Firma den ersten Umsatz". Die alten Diplomer müssen endlich mal
> begreifen, dass heutzutage ein anderer Wind weht.

Auch früher gab es diesen angeblichen Welpenschutz nicht. Außer 
vielleicht für duale Studenten. Wenn jemand nicht schnell, und nicht 
erst in 2 Jahren, gute Ergebnisse lieferte, wurde er rauskomplimentiert, 
so habe ich das wenigstens in den letzten 35 Jahren beobachtet.

Der Dünschiss "Die ersten 2 Jahren lernt man nur." ist oft ein Vorwand, 
um mikrige Gehälter zu rechtfertigen. Interessanterweise habe ich dieses 
Argument auch bei Anlernberufen gehört, wo das wirklich vergammelter 
Dünschiss ist.

von Rudi Radlos (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Als Werkstudent

1.Nicht jeder hat das Glück, gleich Werkstudent zu werden. Das fängt 
schon bei einer gescheiten Bewerbung an, wo man auch mal 
nachtelefonieren muss!
2.Neben dem Studium arbeiten kann gute Referenzen schaffen, oder auch 
vertrödelte Zeit sein, in der Felix nicht lernen kann, sondern nur Tüten 
bei Edeka ins Regal sortiert.
3.Nicht jede Firma braucht heute Leute. Ob der vorfinanzierte Master 
dann genau der RICHTIGE dort ist?
4.Viele Personaler sortieren die Bewerbungen erst mal nach Papierlage 
bevor sie überhaupt einen einladen. Deswegen könnte eine vorherige 
telefonische Erkundung durchaus nützlich sein.

von A. S. (achs)


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Der Baum mit dem Terror-Osterhase 43 schrieb:
> Der Dünschiss "Die ersten 2 Jahren lernt man nur." ist oft ein Vorwand,
> um mikrige Gehälter zu rechtfertigen.

Nun, wie immer gibt es beides.

Nach dem Studium vor 30 Jahren hab ich am ersten Arbeitstag ein EEPROM 
aus dem Archiv gezogen, ausgelesen, und anhand des Listings eine Zelle 
geändert und neu gebrannt. Der alte Entwickler war weg, mein Kollege 
damit nicht vertraut.

Heute mache ich SW, wo nach einem Jahr Einarbeitung der Break even noch 
nicht erreicht ist.

von A. S. (achs)


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Lothar M. schrieb:
> Eulenspiegel schrieb:
>> Der Amerikaner kennt die "first, second, third career"
> So tönen die, die die vielgelobte "Kultur des Scheiterns" hochloben.
> Wenn man diese Definitionen aber mal hinterfragt, dann ist die
> traditionelle "second career" einfach eine unbezahlte, soziale
> Beschäftigung im Rentenalter.
> Und eine "second career" ist dann z.B. schon ein Engagement neben der
> eigentlichen Arbeit her.

Auch sollte man bei Amerika nicht vergessen: wenn jemand 6 Jahre als 
Kellner gearbeitet hat, 4 Jahre studiert, 3 Jahre junior was weiß ich 
war, 3 Jahre was neues studiert hat und dann 3 Jahre stuvw expert war, 
dann ist der bei uns über 40, weil das natürlich alles nacheinander war.

In Amerika hingegen noch keine 30, weil je 2 oder 3 parallel.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Sahitaz schrieb:
> suchen

Cyblord -. schrieb:
> Alex schrieb:
>> Justus schrieb:
>>> Für den Berufseinstieg ist vor allem Berufserfahrung notwendig.
>>
>> Finde den Fehler...
>
> Das ist nur für Low-Performer ein Widerspruch. Der High-Performer bringt
> genug Erfahrung mit um sofort richtig loslegen zu können.
Und ich bin ein absoluter High Performer! Ich bin der Beste! Ich bin 
Konzern-Super-IGM-Moral-Qwertz!

von Trommler auf Elektroautogalere (Gast)


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A. S. schrieb:
> Heute mache ich SW, wo nach einem Jahr Einarbeitung der Break even noch
> nicht erreicht ist.
Was soll das für ein hochkomplexe Software sein in der du ein Jahr lang 
eingearbeitet wirst? Was hast du denn vorher gemacht? BASIC-Programme 
aufm Taschenrechner?

von A. S. (achs)


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Trommler auf Elektroautogalere schrieb:
> Was soll das für ein hochkomplexe Software sein in der du ein Jahr lang
> eingearbeitet wirst?

Denkst Du, Software ist immer einfach, wenn nur alle Module oder 
Teilaspekte entkoppelt sind? Es ist jedenfalls nicht die Menge an Code 
(<1Mio Zeilen) und auch nicht die Struktur (eher langweilig und lesbar).

Beitrag #6431128 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Trommler auf Elektroautogalere (Gast)


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A. S. schrieb:
> Denkst Du, Software ist immer einfach, wenn nur alle Module oder
> Teilaspekte entkoppelt sind? Es ist jedenfalls nicht die Menge an Code
> (<1Mio Zeilen) und auch nicht die Struktur (eher langweilig und lesbar).

Habe ich nie behauptet. Nicht ausweichen, meine Frage beantworten.

von A. S. (achs)


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Trommler auf Elektroautogalere schrieb:
> Nicht ausweichen, meine Frage beantworten.

Was: Automatisierung
Vorher: embedded (z.B. Dosisleistungs-Handgeräte, Sensoren, Treiber. Mit 
begrenztem Kontext natürlich deutlich einfacher, abgeschlossen)
Basic: Heimcomputer ja, Taschenrechner Forth

Und? Du kennst nur einfache SW?

: Bearbeitet durch User
von Robby R. (rebase)


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Tipps:
0. weiterbewerben bis du einen job bekommst, dort 6-12 Monate arbeiten 
und dann Masterstudium im Oktober anfangen. Es gibt definitiv genug 
Unternehmen und solange du nicht nur atmen und verdauen kannst wirds 
klappen.
1. Kostenplan aufstellen, was kostet dich studieren pro Monat all in
2. monatliche Kosten * dauer monate master = kapitalbedarf
3. Prüfen wieviel du als hiwi pro Monat bekommst und schau wieviel du 
pro Monat ins minus gehen wirst
4. die Differenz die du ins Minus gehen wirst musst du über angespartes 
oder kfw Studienkredit vorschießen
5. Master zügig durchziehen
6. lerne die Steuererklärung richtig zu machen, dann kriegst du alle 
Kosten wieder zurück, weil Masterstudium als Zweitausbildung gilt und 
somit zu 100% alle Ausgaben abzugsfähig sind

Mein Master über 3 Semester hat mich 0€ gekostet, weil ich Kapital zuvor 
erarbeitet habe, günstig gemietet habe, nebenher einen hiwi job gemacht 
habe und meine Thesis in einem Unternehmen geschrieben habe. Und 
natürlich alle steuerlichen Vorteile ausgereizt wie Besuchsfahrten zu 
Eltern, Verpflegungspauschale mit Unterbrechung... im ersten Arbeitsjahr 
dann meine Ausgaben vom Finanzamt zurückgeholt. Das Amt hat mir sogar 
meine, für Forschungszwecke, gekaufte PC Hardware finanziert. Damit das 
optimal klappt musst du es schaffen deinen Master möglichst im Frühjahr 
abzuschließen, weil du dann die restlichen Monate über arbeiten kannst 
um das dann alles von deiner Steuerlast runterzusetzen.

Optimal ist es wenn du erst arbeiten gehst und im oktober ins studium 
gehst, weil du dann viel (aus jan-okt) steuerlast erzeugen kannst um 
diese dann als student in okt-dez für absolut notwendige 
Neuanschaffungen, Möbel und andere sachen die du sowieso mal kaufen 
musst, wieder zu senken. Dann machst du das nächste Jahr über eine 
Steuererklärung wo du nur Ausgaben hast mit der anfrage die dann später 
geltend zu machen (minus ins nächste Jahr mitnehmen). dann bist du im 
nächsten Jahr hoffentlich fertigstudiert und kannst dein minus aus dem 
letzten jahr im neuen jahr geltend machen. Ich hatte wegen hiwi keine 
Möglichkeit ein Minus in dem vollen studienjahr zu erzeugen und habe so 
praktisch umsonst / zum spaß gearbeitet. Wenn du hiwi machst dann zahl 
unbedingt in die rentenkasse ein, die paar euro sind nix wert, aber die 
paar monate (zeit) sind gleich viel wert wie später.

Im Prinzip spielt es keine Rolle wie herum du es machst, aber 
optimalerweise musst du davor und danach arbeiten um dann deine Ausgaben 
zurückzuholen indem deine Steuerlast gesenkt wird.

Kfw kredit geht natürlich genauso, kostet dann später halt etwas mehr 
und du hast so kein finanzpolster für unvorhergesehene ausgaben.

Beitrag #6435048 wurde von einem Moderator gelöscht.
von SysIngMue (Gast)


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Felix schrieb:
> Hallo liebe Gemeinde,
>

> Man gab mir zu verstehen, dass das Wissen aus dem Master unerlässlich
> ist für einen Berufseinstieg.

Das ist ABSOLUTER BULLSHIT! Du brauchst Werkstudententätigkeiten! Wenn 
du dort etwas gutes vorweisen kannst, stichst du JEDEN 1er Master aus! 
Wer erzählt dir denn so einen Mist?

von Zero Knowledge (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Alex schrieb:
>> Justus schrieb:
>>> Für den Berufseinstieg ist vor allem Berufserfahrung notwendig.
>>
>> Finde den Fehler...
>
> Das ist nur für Low-Performer ein Widerspruch. Der High-Performer bringt
> genug Erfahrung mit um sofort richtig loslegen zu können. Und er kann
> das in der Bewerbung und im VG auch so vermitteln.
> Der Low-Performer stellt sich hin und heult rum, wie es denn bitte
> angehen soll dass man am Berufsstart schon Erfahrung haben soll. Und so
> trennt sich die Spreu (Ferchau) vom Weizen (IGM).

@Cylord
Du sprichst hier davon, dass ein sog. High-Performer genug "Erfahrung" 
mitbringt, um richtig loslegen zu können.
Mich würde mal interessieren, von welcher "Erfahrung" du hier eigentlich 
redest, da es ein sehr weitgefasster Begriff ist.
Meinst du vielleicht den typischen 25-Jährigen Master-Absolventen im 
MINT-Bereich, der schon 8 Jahre Berufserfahrung hat?

von Beutelfüller (Gast)


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Zero Knowledge schrieb:
> Meinst du vielleicht den typischen 25-Jährigen Master-Absolventen im
> MINT-Bereich, der schon 8 Jahre Berufserfahrung hat?

Das ist nicht typisch, das ist die verzerrte Darstellung der 
Arbeitsverweigerer.

Es wird realistisch, wenn du statt 'x Jahre Berufserfahrung nach 
Studium' schreibst, das in den Jahren zwischen Abi und HS-Abschluss auch 
kräftig Praxis aufgebaut wurde. Und diese Praxis muss keine direkt 
Anstellung über den gesamtem zeitraum sein.
Absolut realistisch wäre:
Abi oder fachgebundene HS-reife mit 19, dann Duales studium mit 
Abschluss Bac und Industrieelektroniker nach 4.5 Jahren, anschliessend 4 
Semester Master-studium mit Nebenjob als Elektroniker oder ET-Bac.

Dann haste mit 26 Master und 7 Jahre Berufserfahrung. Alles kein 
Problem, wenn man sich einen Plan macht.

https://www.wegweiser-duales-studium.de/freie-studienplaetze/duales-studium-elektrotechnik-inkl-ausbildung-rohde-schwarz-20200706/

https://www.tum.de/studium/studienangebot/detail/elektrotechnik-und-informationstechnik-master-of-science-msc/

von Cyblord -. (cyblord)


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Zero Knowledge schrieb:
> Mich würde mal interessieren, von welcher "Erfahrung" du hier eigentlich
> redest, da es ein sehr weitgefasster Begriff ist.

Diese Art Erfahrung die einen Bewerber sofort zum produktiven Mitglied 
des Teams macht. Das du da nachfragen musst, spricht Bände über dich.

> Meinst du vielleicht den typischen 25-Jährigen Master-Absolventen im
> MINT-Bereich, der schon 8 Jahre Berufserfahrung hat?

Low-Performer Geschwafel. Es gibt genug 25 jährige die fit sind in ihrem 
Fach und sofort loslegen können. Ich sprach auch nicht von formaler 
"Berufserfahrung".

von Zero Knowledge (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Zero Knowledge schrieb:
>> Mich würde mal interessieren, von welcher "Erfahrung" du hier eigentlich
>> redest, da es ein sehr weitgefasster Begriff ist.
>
> Diese Art Erfahrung die einen Bewerber sofort zum produktiven Mitglied
> des Teams macht. Das du da nachfragen musst, spricht Bände über dich.
>
>> Meinst du vielleicht den typischen 25-Jährigen Master-Absolventen im
>> MINT-Bereich, der schon 8 Jahre Berufserfahrung hat?
>
> Low-Performer Geschwafel. Es gibt genug 25 jährige die fit sind in ihrem
> Fach und sofort loslegen können. Ich sprach auch nicht von formaler
> "Berufserfahrung".


Es gibt ja meist eine ganze Bandbreite von Tätigkeiten und Aufgaben in 
Firmen, die von relativ leicht bis sehr anspruchvoll reichen. Mag zwar 
so sein, dass es genug 25 Jährige gibt, die bestimmte leichte bis 
mittelschwere Tätigkeiten in Ihrem Fach ausführen können. Allerdings 
wage ich mal zu bezweifeln, dass allgemein ein 25 Jähriger für 
anspruchsvollere Tätigkeiten sofort geeignet ist. (Und wenn, dann ist 
das sehr selten.)

von Cyblord -. (cyblord)


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Zero Knowledge schrieb:
> Allerdings
> wage ich mal zu bezweifeln, dass allgemein ein 25 Jähriger für
> anspruchsvollere Tätigkeiten sofort geeignet ist. (Und wenn, dann ist
> das sehr selten.)

Ist halt nicht jeder ein High-Performer. Behauptet ja niemand. Ferchau 
braucht ja auch Leute.

von Zero Knowledge (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Zero Knowledge schrieb:
>> Allerdings
>> wage ich mal zu bezweifeln, dass allgemein ein 25 Jähriger für
>> anspruchsvollere Tätigkeiten sofort geeignet ist. (Und wenn, dann ist
>> das sehr selten.)
>
> Ist halt nicht jeder ein High-Performer. Behauptet ja niemand. Ferchau
> braucht ja auch Leute.

Dass du so herablassend auf andere hinabschaust, spricht auch Bände über 
dich.

von Beutelfüller (Gast)


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Zero Knowledge schrieb:
> Allerdings
> wage ich mal zu bezweifeln, dass allgemein ein 25 Jähriger für
> anspruchsvollere Tätigkeiten sofort geeignet ist. (Und wenn, dann ist
> das sehr selten.)

Welche anspruchsvolleren Tätigkeiten kannst du da als Beispiel nennen?
Insbesonders, die einer nach 17-19 Jahren kombinierte Schul-, Berufs-, 
und Berufsfokussierte Hochschulausbildung immer noch nicht beherrscht.

von Cyblord -. (cyblord)


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Zero Knowledge schrieb:

> Dass du so herablassend auf andere hinabschaust, spricht auch Bände über
> dich.

Es ist nicht herablassend Fakten zu nennen. Fakt ist, wer mit 25 als 
Berufseinsteiger von sich selbst behauptet er hätte keine Erfahrung und 
müsste erst noch ordentlich eingelernt werden, der darf sich nicht 
beschweren wenn er nicht bei Bosch unterkommt sondern bei Ferchau.
Das ist dann kein Naturereignis, keine höhere Gewalt, sondern es hat 
Gründe, hausgemachte Gründe.

von Sustanon300 (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> wer mit 25 als Berufseinsteiger
vermutlich eine simple Entwicklungsstörung - das ist nicht gut oder 
schlecht aber gegen einen 25 Jährigen mit 5 Jahren BE selbstverständlich 
keine Chancen, vielleicht beim DL oder mit viel Vitamin B

von Beutelfüller (Gast)


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Sustanon300 schrieb:
> vermutlich eine simple Entwicklungsstörung

Was ist bitteschön eine simple Entwicklungsstörung die bis 25 nicht 
komplett ausgeheilt ist?

Wenn es bis 25 nicht komplett behoben ist, dann ist es eine schweres 
Krankheitsbild was anspruchsvolle Tätigkeiten von vornherein 
ausschliesst. Es kann halt nicht jeder "Hochschule".

von Sustanon300 (Gast)


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Beutelfüller schrieb:
>> vermutlich eine simple Entwicklungsstörung
>
> Was ist bitteschön eine simple Entwicklungsstörung die bis 25 nicht
> komplett ausgeheilt ist?

na schaue dir einfach unsere Jugend an ;-)

von Zero Knowledge (Gast)


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Beutelfüller schrieb:
> Zero Knowledge schrieb:
>> Allerdings
>> wage ich mal zu bezweifeln, dass allgemein ein 25 Jähriger für
>> anspruchsvollere Tätigkeiten sofort geeignet ist. (Und wenn, dann ist
>> das sehr selten.)
>
> Welche anspruchsvolleren Tätigkeiten kannst du da als Beispiel nennen?
> Insbesonders, die einer nach 17-19 Jahren kombinierte Schul-, Berufs-,
> und Berufsfokussierte Hochschulausbildung immer noch nicht beherrscht.

Zum Beispiel würde ich nicht unbedingt einen 25-jährigen Uniabsolventen 
sofort mit der Projektleitung bzw. mit dem Projektmanagement eines 
großen Software-Entwicklungsprojektes betrauen, wenn er sonst noch keine 
praktische Berufserfahrung gesammelt hat.

Beitrag #6441614 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cyblord -. (cyblord)


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Zero Knowledge schrieb:

> Zum Beispiel würde ich nicht unbedingt einen 25-jährigen Uniabsolventen
> sofort mit der Projektleitung bzw. mit dem Projektmanagement eines
> großen Software-Entwicklungsprojektes betrauen, wenn er sonst noch keine
> praktische Berufserfahrung gesammelt hat.

Außer die Stelle wäre als "Projektleiter" ausgeschrieben oder? Dann ja 
wohl schon.
Oder werden bei euch Leute einfach mal generisch eingestellt und dann 
schaut man mal...

von Nachdenklicher (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Low-Performer Geschwafel.

Cyblord -. schrieb:
> Ist halt nicht jeder ein High-Performer.

Ich frage mich manchmal wo du dann einzuordnen bist.
Da du hier quasi permanent im Troll Unterforum deine Ergüsse absonderst 
kannst du eigentlich in keinem Unternehmen performen.

Müsstest also ein 0-Performer sein.

von Cyblord -. (cyblord)


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Nachdenklicher schrieb:
> Ich frage mich manchmal wo du dann einzuordnen bist.
> Da du hier quasi permanent im Troll Unterforum deine Ergüsse absonderst
> kannst du eigentlich in keinem Unternehmen performen.

Willst du jetzt über "Effizienz" reden? Dazu hast du sicher auch ein 
paar Low-Performer Ansichten. Ich bin ja fast gespannt.

von Zero Knowledge (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Zero Knowledge schrieb:
>
>> Zum Beispiel würde ich nicht unbedingt einen 25-jährigen Uniabsolventen
>> sofort mit der Projektleitung bzw. mit dem Projektmanagement eines
>> großen Software-Entwicklungsprojektes betrauen, wenn er sonst noch keine
>> praktische Berufserfahrung gesammelt hat.
>
> Außer die Stelle wäre als "Projektleiter" ausgeschrieben oder? Dann ja
> wohl schon.
> Oder werden bei euch Leute einfach mal generisch eingestellt und dann
> schaut man mal...

Entweder werden die Stellen intern besetzt oder es gibt 
Stellenausschreibungen mit entsprechenden Anforderungsprofilen.

Ich habe bisher noch keine Stellenangebote für Projektmanager bzw. 
Projektleiter gesehen, wo man nicht mindestens soundsoviel Jahre 
Berufserfahrung in den Bereichen x, y und z mitbringen musste.

Aber vielleicht wirst du mich eines Besseren belehren.

von Cyblord -. (cyblord)


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Zero Knowledge schrieb:

> Ich habe bisher noch keine Stellenangebote für Projektmanager bzw.
> Projektleiter gesehen, wo man nicht mindestens soundsoviel Jahre
> Berufserfahrung in den Bereichen x, y und z mitbringen musste.
>
> Aber vielleicht wirst du mich eines Besseren belehren.

Wieso sollte ich das?

Es geht darum das KÖNNEN für eine Stelle bereits mitzubringen. Bringt 
man die aber nicht mit, bewirbt man sich nicht drauf. Bringt man die 
mit, muss man die Firmen davon überzeugen.

Was genau hast du daran nicht verstanden? Was hat das damit zu tun ob es 
um eine Stelle als Putzkraft, als SW-Ing oder Projektleiter geht? Es ist 
immer genau das gleiche.

Wenn ein Firma von vorn herein keine Absolventen für eine Stelle X 
einstellt und alle Bewerbungen rigoros danach aussiebt, dann ist das 
halt so.
Meistens schauen die sich aber solche Bewerbungen trotzdem an und da 
muss man dann halt überzeugen.

: Bearbeitet durch User
von Zero Knowledge (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Wieso sollte ich das?
>
> Es geht darum das KÖNNEN für eine Stelle bereits mitzubringen. Bringt
> man die aber nicht mit, bewirbt man sich nicht drauf. Bringt man die
> mit, muss man die Firmen davon überzeugen.
>
> Was genau hast du daran nicht verstanden? Was hat das damit zu tun ob es
> um eine Stelle als Putzkraft, als SW-Ing oder Projektleiter geht? Es ist
> immer genau das gleiche.
>
> Wenn ein Firma von vorn herein keine Absolventen für eine Stelle X
> einstellt und alle Bewerbungen rigoros danach aussiebt, dann ist das
> halt so.
> Meistens schauen die sich aber solche Bewerbungen trotzdem an und da
> muss man dann halt überzeugen.

Es ging um die Frage, welche anspruchsvolleren Tätigkeiten es in Firmen 
beispielsweise gibt, die ein 25-jähriger Absolvent nicht ausführen kann.

Darauf habe ich geantwortet, dass die Übernahme der Projektleitung bei 
größeren Software-Projekten wohl nicht geeignet sei. Mehr habe ich nicht 
gesagt.

Ich glaube jedoch nicht, dass der vielbeschworene 25-jährige Absolvent 
auch mit den besten Noten (summa cum laude) und der kürzesten 
Studiendauer sofort eine Projektleiter-Stelle ausfüllen kann, egal was 
er den Personalverantwortlichen erzählen mag.

von Beutelfüller (Gast)


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Zero Knowledge schrieb:
> Ich glaube jedoch nicht, dass der vielbeschworene 25-jährige Absolvent
> auch mit den besten Noten (summa cum laude) und der kürzesten
> Studiendauer sofort eine Projektleiter-Stelle ausfüllen kann, egal was
> er den Personalverantwortlichen erzählen mag.

Doch alles schon gesehen, es gibt ja auch "Schulen" die solche Jungkader 
geziehlt ausbilden. Jetzt nicht für Codierfarmen sondern für 
Rettungsdienste und Militär. halbes Jahr Ausbildung und schon übernehmen 
die das Kommando über ne ganze Kampanie oder Schiffsbesatzung.

THW, Feuerwehr sind auch solche 'Vereine' bei denen man Menschenführung 
lernt und damit im Kern Projektleitung.

Bei den Bauingenieuren ist auch üblich schon als Student die erste 
Baustelle geleitet zu haben.

Vielleicht ein typisch deutsches Problem das sich die Leute scheuen sich 
direkt zur Führungskraft ausbilden zu lassen, respektive sich während 
der Ausbildung Leitungsaufgaben zuteilen zu lassen, "Formula Student" 
etc. pp.

Beitrag #6441981 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Анаболий (Gast)


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Atomkraft für den Iran schrieb im Beitrag #6441981:
> also, ich hab mich jetzt fürn kredit entschieden. kriege jetzt
> 850€ im monat.
> werd versuchen mich nach dem studium im ausland abzusetzen. die kohle
> sehen die nie wieder

Genialer plan, selber ausgedacht?

Beitrag #6442045 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Weich W. (hand_werker)


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Ich hab gar keinen Bock Führungskraft zu werden. Überstunden ohne Ende 
und mit Pech wird deine Stelle gestrichen, du landest auf der Straße und 
dann hast du für den Entwickler zu lang nicht mehr entwickelt und fürs 
Management zu wenig passende Erfahrung. Nein danke.

von WerWieWas (Gast)


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Intimgeruch schrieb:
> herzlich willkommen in das Schuldenloch (mit oder ohne Master)

Was für ein Blödsinn. Wenn sich der IGM Bandarbeiter auf Pump nen A7 
hinstellt ist er der geile Typ, wenn man in seine Zukunft investiert, 
ist das eine Investition ins Schuldenloch. Mag sein, dass es einige 
Studiengänge gibt, bei denen das so ist. Aber in so ziemlich jedem Ing / 
Mint Studiengang sollten 45k brutto ein realistisches Einstiegsgehalt 
sein, mit denen man die popeligen 10k€ max locker zurück zahlen kann.
Mal wieder nur Dummschwätzer und die durchschnittlichen 
Stammtischdeutschen hier unterwegs.
Wie immer halt.

Beitrag #6452364 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Heinz G. (Gast)


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Sturmtrupp schrieb im Beitrag #6452364:
> Schule um auf Handwerker die werden händeringend gesucht

Auf gar keinen Fall. Schlechtes Gehalt und absolut inakzeptabler 
Umgangston. Du bist erstmal der letzte Arsch und darfst dir alles 
gefallen lassen. Das ist ein Sklavenleben.

von Reinhard S. (rezz)


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Heinz G. schrieb:
> Sturmtrupp schrieb im Beitrag #6452364:
>> Schule um auf Handwerker die werden händeringend gesucht
>
> Auf gar keinen Fall. Schlechtes Gehalt und absolut inakzeptabler
> Umgangston.

Geht beides auch anderes.

> Du bist erstmal der letzte Arsch

Bist du doch im Bürojob als Newbie genauso. Und wenn man dann gezeigt 
hat, das man was kann, passt das alles wieder.

Und: Man kann sich die Kunden aussuchen :D

Beitrag #6454327 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bob S. (Gast)


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Es gibt für Studenten auch Vermittler, ähnlich wie Ferchau und Co., über 
die man in große Unternehmen kommen kann. Werkstudentenjobs sind heute 
die wohl besste Möglichkeit in einem Unternehmen Fuß zu fassen und erste 
Berufserfahrung zu sammeln. Manche Unternehmen sehen solche Tätigkeiten 
als Werkstudent allerdings nicht als Berufserfahrung an. Kommt dann aber 
darauf an, wie gut man sich selbst verkauft und wie relevant die 
Erfahrung für den Job ist, auf den man sich bewirbt. Wer also nicht 
schon während seiner theoretischen Ausbildung den praktischen Teil 
stärkt, wird es im Anscluss sehr schwer haben.

Beitrag #6454701 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sustanon300 (Gast)


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WerWieWas schrieb:
> Aber in so ziemlich jedem Ing /
> Mint Studiengang sollten 45k brutto ein realistisches Einstiegsgehalt
> sein, mit denen man die popeligen 10k€ max locker zurück zahlen kann.

wir hatten das schon tausendmal:
wer mit bachelor keinen job findet, wird auch mit master nichts finden 
dazu verschwendet wertvolle LEBENSzeit (mindestens 2 jahre) und 
verschuldet sich zusätzlich
nur BE zählt

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Sustanon300 schrieb:
> wir hatten das schon tausendmal:
> wer mit bachelor keinen job findet, wird auch mit master nichts finden
> dazu verschwendet wertvolle LEBENSzeit (mindestens 2 jahre) und
> verschuldet sich zusätzlich
> nur BE zählt

Die Welt ist nicht so einfach. Wer so extrem pauschalisiert ist zu 
festgefahren und liegt nicht selten falsch. Wie so oft ist die korrekte 
Antwort: Es kommt darauf an.

von Nicht W. (nichtsowichtig)


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Wer 2 Jahre für einen Master braucht ist selbst schuld

von SysIngMue (Gast)


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Nicht W. schrieb:
> Wer 2 Jahre für einen Master braucht ist selbst schuld

??? Ein Master hat in der Regel 4 Semester. Wer den Master selbst 
finanzieren muss oder nur Bafög hat, der muss sehr viel nebenbei 
arbeiten gehen. An einer anspruchsvollen Universität brauchst du dann 
eher doppelt so lange.

von Sustanon300 (Gast)


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SysIngMue schrieb:
>> Wer 2 Jahre für einen Master braucht ist selbst schuld
>
> ??? Ein Master hat in der Regel 4 Semester

wir haben ja nur noch experten hier, dank Schulferien natürlich ^^

von SysIngMue (Gast)


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Sustanon300 schrieb:
> SysIngMue schrieb:
>>> Wer 2 Jahre für einen Master braucht ist selbst schuld
>>
>> ??? Ein Master hat in der Regel 4 Semester
>
> wir haben ja nur noch experten hier, dank Schulferien natürlich ^^

Dann kläre uns doch auf. Minimum sind 3 Semester.

von Diblom (Gast)


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Wikipedia erzählt was von 2-4 Semestern, aber was weiß ich schon.

Beitrag #6455660 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Gimme da truth (Gast)


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An der fh drei Semester, weil da der bachelor 7 Semester hat nicht nur 
sechs wie an den schmalspurunis

von Systemgewinner (Gast)


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wer kein job kriegt wird kriminell. deutschland schadet sich nur selbst 
und lässt die junge generation verkümmern. mal sehen wer in ein paar 
jahren die renten zahlt. sehe jetzt schon ständig pfandflaschensammler 
im rentenalter 😘😍

von Markus W. (dl8mby)


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@Felix

hallo Felix, wenn Du noch Geld hast und es in einem
gewissen Rahmen entbehren kannst, beschäftige Dich
mit dem Daytrading auf Indices (DJI/Euoro-Stoxx)
mittels Optionsscheine.
Dazu brauchst Du einen Broker wie z.B. Flatex oder. ING
mit einem Konto.
Wenn Du was von Regelungstechnik verstehst oder dabei bist
es zu lernen, sind die Aktienmärkte diesbezüglich auch
studierenswert.
Bevor Du investierst, mach Dich erst einmal mit der Materie
vertraut und Kaufe/Verkaufe fiktiv.
Für den Anfang reichen 5T€. Damit kannst Du täglich (mit etwas
Glück und Beobachtungsgabe) 1% nach Steuern als Gewinn erzielen.
Bedenke aber das auch ein Totalverlust möglich ist.
Du solltest deshalb nicht alles auf einmal setzen, was Dir
zur Verfügung steht.
Das eine Prozent ist eine sehr konservative Betrachtung und
meistens liege ich bei 2-3% nach Steuern. An guten Tagen
sind es auch mal 10-15%, bei mir. Andere schaffen oft mehr,
gehen aber erheblich höhere Risiken ein - dazu habe ich
zu viel Schiss ;-)
Übrigens war heute ein guter Tag zum Geldverdienen, wenn man
auf Fallende Indices gesetzt hat. War bei mir nicht der Fall,
deshalb musste ich heute nachkaufen. Schauen wir was die
auslaufende Woche noch so bringt und natürlich die US Wahlen
Anfang nächster Woche.

Eine Auswahl von Scheinen findest Du z.B. bei BNP
https://www.derivate.bnpparibas.com/realtime

Lerne was Emittenten-Ausfall-Risiko im Zusammenhang mit
Zertifikaten bedeutet und meide CFD's (contract for difference).

Sollte es Dir zu gefährlich sein, jetzt schon so was auszuprobieren,
dann behalte es im Hinterkopf für später.

Viel Glück bei der Finanzierung Deines Masters.

Markus

PS.:
Und die, die Dir jetzt sagen, Du könntest gleich mit Deinem
Geld ins Kasino, haben auch irgendwie recht, aber im Kasino
kannst Du Dein Geld später verheizen, so zum Spaß, wenn Du
davon ausreichend zur Verfügung hast.

: Bearbeitet durch User
von Senf D. (senfdazugeber)


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Markus W. schrieb:
> wenn Du noch Geld hast und es in einem gewissen Rahmen entbehren kannst,
> beschäftige Dich mit dem Daytrading auf Indices (DJI/Euoro-Stoxx)
> mittels Optionsscheine.

Was für ein schlechter und riskanter Ratschlag. Da könntest du auch 
gleich mit deinem
Geld ins Kasino gehen.

So finanziert man doch nicht seinen Master-Studiengang. Dann schon 
lieber einen Studienkredit aufnehmen.

von Checker vom Neckar (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Markus W. schrieb:
>> wenn Du noch Geld hast und es in einem gewissen Rahmen entbehren kannst,
>> beschäftige Dich mit dem Daytrading auf Indices (DJI/Euoro-Stoxx)
>> mittels Optionsscheine.
>
> Was für ein schlechter und riskanter Ratschlag. Da könntest du auch
> gleich mit deinem
> Geld ins Kasino gehen.
>
> So finanziert man doch nicht seinen Master-Studiengang. Dann schon
> lieber einen Studienkredit aufnehmen.

ich würde einfach 1 jahr lang arbeiten gehen. wenn man zu hause wohnt 
kann man ja schnell einiges ansparen. 20k€ in 1 jahr sind möglich. im 
Notfall auf die baustelle, da kann man ackern bis man tod umfällt. aber 
eben auch weit über 40h! Da wird auch einiges ohne rechnung gemacht 
hehe, also ein weiteres plus für dich. 1 jahr abrackern, dann master 
machen und bloß keine dummen kredite aufnehmen. Die Zinsen fressen dich 
auf, du zahlst am ende ca. das doppelte zurück und eine garantie, dass 
du einen top job landest gibt es eben auch nicht. der einzig sinnvolle 
kredit ist bafög. ein kredit der kfw macht nur als auffüller sinn mit 
100-200€ monatlich ist es noch verantwortbar, aber bitte nicht mehr.

von AVR (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Ich weiß, dass die Deutschen so ticken. Natürlich stimmt das - bezogen
> auf die Allgemeinheit, einmal gescheitert bist du gebrandmarkt, es sei
> denn im zweiten Anlauf liefert man Höchstleistungen!
>
> Aber genau betrachtet ist diese Denke völlig sinnlos, bescheuert,
> diskriminierend usw.
>
> Traurig ...

Underrated comment.

von SysIngMue (Gast)


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Checker vom Neckar schrieb:
...
> hehe, also ein weiteres plus für dich. 1 jahr abrackern, dann master
> machen und bloß keine dummen kredite aufnehmen. Die Zinsen fressen dich
> auf, du zahlst am ende ca. das doppelte zurück und eine garantie, dass
> du einen top job landest gibt es eben auch nicht. der einzig sinnvolle
> kredit ist bafög. ein kredit der kfw macht nur als auffüller sinn mit
> 100-200€ monatlich ist es noch verantwortbar, aber bitte nicht mehr.

Wenn einen aufgrund des späteren Gehalts Bafög + kfw-Kredit ins 
Schleudern bringen sollte, lohnt sich studieren überhaupt nicht. Und 
welches unselbstständiges Muttersöhnchen wohnt denn bitte nach dem 18 
Lebensjahr noch zu Hause? Das ist doch krank!

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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SysIngMue schrieb:
> Und welches unselbstständiges Muttersöhnchen wohnt denn bitte nach dem
> 18 Lebensjahr noch zu Hause? Das ist doch krank!

In vielen Ländern Südeuropas ist das völlig normal. Auch in Deutschland 
zieht der Durchschnitt erst weit über 20 aus. Die Aussage ist wie so oft 
in diesem Forum einfach nur falsch.

von Cyblord -. (cyblord)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> SysIngMue schrieb:
>> Und welches unselbstständiges Muttersöhnchen wohnt denn bitte nach dem
>> 18 Lebensjahr noch zu Hause? Das ist doch krank!
>
> In vielen Ländern Südeuropas ist das völlig normal. Auch in Deutschland
> zieht der Durchschnitt erst weit über 20 aus. Die Aussage ist wie so oft
> in diesem Forum einfach nur falsch.

Die Aussage kann nicht falsch sein, da es sich um eine Meinungsäußerung 
handelt. Ein solche kann, per Definition, nicht falsch oder richtig 
sein.

von SysIngMue (Gast)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> SysIngMue schrieb:
>> Und welches unselbstständiges Muttersöhnchen wohnt denn bitte nach dem
>> 18 Lebensjahr noch zu Hause? Das ist doch krank!
>
> In vielen Ländern Südeuropas ist das völlig normal. Auch in Deutschland
> zieht der Durchschnitt erst weit über 20 aus. Die Aussage ist wie so oft
> in diesem Forum einfach nur falsch.

Was seid ihr denn alle für Babys? Wie soll man denn später im Leben klar 
kommen, wenn man mit 20 noch zu Hause wohnt? Lächerlich!

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Die Aussage kann nicht falsch sein, da es sich um eine Meinungsäußerung
> handelt. Ein solche kann, per Definition, nicht falsch oder richtig
> sein.

Schwarz weiß Denke ist und bleibt dumm. Das weiss der Verfasser auch in 
dem Moment beim Tippen des pauschalen Dünnpfiffs samt Beleidigung. Ob du 
es als meine Meinung oder eine Tatsache hinstellst, interessiert dabei 
nicht.

von SysIngMue (Gast)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Die Aussage kann nicht falsch sein, da es sich um eine Meinungsäußerung
>> handelt. Ein solche kann, per Definition, nicht falsch oder richtig
>> sein.
>
> Schwarz weiß Denke ist und bleibt dumm. Das weiss der Verfasser auch in
> dem Moment beim Tippen des pauschalen Dünnpfiffs samt Beleidigung. Ob du
> es als meine Meinung oder eine Tatsache hinstellst, interessiert dabei
> nicht.

Lass mich raten, du wohnst noch zu Hause und bekommst deine Wäsche in 
den Schrank gelegt?

von Sustanon300 (Gast)


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SysIngMue schrieb:
> EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
>> SysIngMue schrieb:
>>> Und welches unselbstständiges Muttersöhnchen wohnt denn bitte nach dem
>>> 18 Lebensjahr noch zu Hause? Das ist doch krank!
>>
>> In vielen Ländern Südeuropas ist das völlig normal. Auch in Deutschland
>> zieht der Durchschnitt erst weit über 20 aus. Die Aussage ist wie so oft
>> in diesem Forum einfach nur falsch.
>
> Was seid ihr denn alle für Babys? Wie soll man denn später im Leben klar
> kommen, wenn man mit 20 noch zu Hause wohnt? Lächerlich!

sehe ich genau so: wer mit 20 immer noch mit Mutti wohnt hat sein leben 
nicht unter Kontrolle

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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SysIngMue schrieb:
> du wohnst noch zu Hause und bekommst deine Wäsche in den Schrank gelegt?
Das eine hat mit dem Anderen ja eben nichts zu tun. Denn vielen Eltern 
wäre durchaus geholfen, wenn sich ihre Zöglinge nicht soooo weit weg von 
ihnen entfernt hätten (räumlich und menschlich).

Früher(tm) war es nicht unüblich, dass mehrere Generationen unter einem 
Dach gelebt haben. Und zwar ohne dass der eine dem anderen die 
Unterhosen gewaschen und gebügelt hätte. Warum soll das heute nicht auch 
sinnvoll sein?

SysIngMue schrieb:
> Und welches unselbstständiges Muttersöhnchen wohnt denn bitte nach dem
> 18 Lebensjahr noch zu Hause? Das ist doch krank!
Es gibt durchaus Leute, die sich mit ihren Eltern so gut vertragen, dass 
sie mit ihnen eine Wohngemeinschaft bilden können. Einigen anderen fehlt 
ganz offenbar die soziale Kompetenz dazu. Und sogar das 
Vorstellungsvermögen, dass das tatsächlich eine Zeit lang klappen 
könnte.

: Bearbeitet durch Moderator
von Sustanon300 (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> dass
> sie mit ihnen eine Wohngemeinschaft bilden können

viel Erfolg mit der Partnersuche:
"Schaatz, ich wohne noch bei Mutti"

>fehlt ganz offenbar die soziale Kompetenz dazu

lieber fehlende soziale Kompetenz als fehlende Fortpflanzungsmöglichkeit 
:<

von Percy N. (vox_bovi)


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Sustanon300 schrieb:
> lieber fehlende soziale Kompetenz als fehlende Fortpflanzungsmöglichkeit
> :<

Irgendwie schienen frühere Generationen [sic!] insoweit potenter gewesen 
zu sein ...

von Entlarver (Gast)


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irgendwie seid ihr alle auf den troll SysIngMue reingefallen, aber sonst
keine schwäche zeigen

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Sustanon300 schrieb:
> lieber fehlende soziale Kompetenz als fehlende Fortpflanzungsmöglichkeit
Das kann man lebenslang durchziehen. Solche Leute gibt es durchaus.

SysIngMue schrieb:
> Wenn einen aufgrund des späteren Gehalts Bafög + kfw-Kredit ins
> Schleudern bringen sollte, lohnt sich studieren überhaupt nicht.
Das stimmt allerdings, denn immerhin ist im Vergleich zu anderen Ländern 
das Studium hier weitgehend kostenlos. Man muss z.B. im Gegensatz zu 
Amerikanern nicht pro Jahr zusätzlich zum Überleben noch 10k€ für die 
Schule berappen:
https://orange.handelsblatt.com/artikel/35471

Entlarver schrieb:
> irgendwie seid ihr alle auf den troll SysIngMue reingefallen
Pro Thread bitte weiterhin nur 1 Name.

: Bearbeitet durch Moderator
von SysIngMue (Gast)


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Entlarver schrieb:
> irgendwie seid ihr alle auf den troll SysIngMue reingefallen, aber
> sonst
> keine schwäche zeigen

Ehrlich gesagt, das war nicht getrollt. Ich finde es nur äußerst 
befremdlich, mit 20 noch zu Hause zu wohnen. Anscheinend fühlen sich 
hier einige Spätentwickler angesprochen.

von SysIngMue (Gast)


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Lothar M. schrieb:

> SysIngMue schrieb:
>> Wenn einen aufgrund des späteren Gehalts Bafög + kfw-Kredit ins
>> Schleudern bringen sollte, lohnt sich studieren überhaupt nicht.
> Das stimmt allerdings, denn immerhin ist im Vergleich zu anderen Ländern
> das Studium hier weitgehend kostenlos. Man muss z.B. im Gegensatz zu
> Amerikanern nicht pro Jahr zusätzlich zum Überleben noch 10k€ für die
> Schule berappen:
> https://orange.handelsblatt.com/artikel/35471

Willst du das damit schön reden? Wer so denkt, behindert den 
Fortschritt. Is irgendwie so:

"In der Mongolei leben viele nur Zelten. Sollen wir doch froh sein, dass 
wir ein Etagenklo haben"

"Hey, früher hatten die Menschen nicht mal Schuhe, deswegen brauchen wir 
keine Autos bauen"

Ich verstehe deinen Einwand, allerdings lohnt es sich nicht zu 
studieren, wenn man zum Einstieg gerade mal 48k bekommt und dann später 
bei 65k festhängt und mit 60 aussortiert wird. Das finanzieller und 
psychologischer Selbstmord.

von Sustanon300 (Gast)


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SysIngMue schrieb:
> Entlarver schrieb:
>> irgendwie seid ihr alle auf den troll SysIngMue reingefallen, aber
>> sonst
>> keine schwäche zeigen
>
> Ehrlich gesagt, das war nicht getrollt. Ich finde es nur äußerst
> befremdlich, mit 20 noch zu Hause zu wohnen. Anscheinend fühlen sich
> hier einige Spätentwickler angesprochen.

1. mit 20 noch zu Hause wohnen
2. keine Freundin
3. Arbeit beim Dienstleister oder gar keine Arbeit (wozu auch, siehe 
punkt 1.)
4. aus Verzweiflung Kredite aufnehmen
5. über "Potenz" früherer Generationen diskutieren (von 10 Kindern haben 
"damals" vielleicht gerade 3 überlebt)

von Senf D. (senfdazugeber)


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SysIngMue schrieb:
> Ehrlich gesagt, das war nicht getrollt. Ich finde es nur äußerst
> befremdlich, mit 20 noch zu Hause zu wohnen.

Hier muss ich dir mal ausdrücklich beipflichten. Zu einem eigenständigen 
Leben gehört dazu, dass man sich von den Eltern abnabelt und sich auch 
räumlich über eine eigene Wohnung trennt. Alles andere ist entweder nur 
eine Notlösung auf Zeit oder krank bzw. unreif.

Man kann ja trotzdem weiterhin ein gutes Verhältnis zu den Eltern 
pflegen. Meistens wird es sogar besser dadurch, dass man sich nicht mehr 
Tag für Tag auf der Pelle hockt.

von SysIngMue (Gast)


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Senf D. schrieb:
> SysIngMue schrieb:
>> Ehrlich gesagt, das war nicht getrollt. Ich finde es nur äußerst
>> befremdlich, mit 20 noch zu Hause zu wohnen.
>
> Hier muss ich dir mal ausdrücklich beipflichten. Zu einem eigenständigen
> Leben gehört dazu, dass man sich von den Eltern abnabelt und sich auch
> räumlich über eine eigene Wohnung trennt. Alles andere ist entweder nur
> eine Notlösung auf Zeit oder krank bzw. unreif.
>
> Man kann ja trotzdem weiterhin ein gutes Verhältnis zu den Eltern
> pflegen. Meistens wird es sogar besser dadurch, dass man sich nicht mehr
> Tag für Tag auf der Pelle hockt.

So ist es. Es ist auch völlig ok und sogar sinnvoll von den Eltern am 
Anfang und im Studium finanziell unterstützt zu werden. Aber mit 20 noch 
zu Hause wohnen? Das ist doch peinlich und hemmt die Selbstständigkeit. 
Wenn man beim Bund ist und deswegen kaum zu Hause oder man als Student 
auf Wohnungssuche ist und mal 2-3 Monate bei den Eltern wohnt, ist das 
völlig legitim, alles andere ist nur erbärmlich.

von Senf D. (senfdazugeber)


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SysIngMue schrieb:
> So ist es.

Ich muss mir das eben im Kalender ankreuzen, dass wir mal einer Meinung 
sind. Faszinierend!

von SysIngMue (Gast)


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Senf D. schrieb:
> SysIngMue schrieb:
>> So ist es.
>
> Ich muss mir das eben im Kalender ankreuzen, dass wir mal einer Meinung
> sind. Faszinierend!

:D

von Heinrich (Gast)


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Ich bin erst mit 30 aus dem Elternhaus ausgezogen. Ich habe das Leben 
trotzdem gepackt. Bin ich jetzt auch ein Versager?

von Ja bist du (Gast)


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Heinrich schrieb:
> Ich bin erst mit 30 aus dem Elternhaus ausgezogen. Ich habe das
> Leben
> trotzdem gepackt. Bin ich jetzt auch ein Versager?

ja. es zählt nur die meinung der anderen im leben

von Heinrich (Gast)


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Ja bist du schrieb:
> ja. es zählt nur die meinung der anderen im leben

Na dann🙄. Mir doch egal.😂

von SysIngMue (Gast)


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Heinrich schrieb:
> Ich bin erst mit 30 aus dem Elternhaus ausgezogen. Ich habe das
> Leben
> trotzdem gepackt. Bin ich jetzt auch ein Versager?

Nein, du bist nur "besonders".

von Ja bist du (Gast)


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Heinrich schrieb:
> Ja bist du schrieb:
>> ja. es zählt nur die meinung der anderen im leben
>
> Na dann🙄. Mir doch egal.😂

vorsicht, nicht die nolifer triggern xD

von Henry G. (gtem-zelle)


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Sustanon300 schrieb:

> sehe ich genau so: wer mit 20 immer noch mit Mutti wohnt hat sein leben
> nicht unter Kontrolle

This! Mit 20 noch zu Hause wohnen ist ja noch peinlicher als mit 20 noch 
Jungfrau zu sein. Ich würde mich in Grund und Boden schämen, so ein 
Vollversager zu sein!

von Trenbolon (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Sustanon300 schrieb:
>
>> sehe ich genau so: wer mit 20 immer noch mit Mutti wohnt hat sein leben
>> nicht unter Kontrolle
>
> This! Mit 20 noch zu Hause wohnen ist ja noch peinlicher als mit 20 noch
> Jungfrau zu sein. Ich würde mich in Grund und Boden schämen, so ein
> Vollversager zu sein!

naja 20 ist auch schon zu spät und peinlich. Ich bin pünktlich mit 18 
ausgezogen. So und nicht anders. Und mit 13 hab ich das erste Mal 
gevögelt.
Die Vollversager die an der UNI Jungfrau sind

von Reinhard S. (rezz)


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Sustanon300 schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> dass
>> sie mit ihnen eine Wohngemeinschaft bilden können
>
> viel Erfolg mit der Partnersuche:
> "Schaatz, ich wohne noch bei Mutti"
>
>>fehlt ganz offenbar die soziale Kompetenz dazu
>
> lieber fehlende soziale Kompetenz als fehlende Fortpflanzungsmöglichkeit

Ohne Sozialkompetenz ist letzteres halt bestenfalls als "Unfall" 
möglich. Und ob man den Streit und Stress mit Frau und Gör bei einer 
Trennung haben will? Da gefühlt nur 20% der Beziehungen mit Kindern in 
meinem Bekanntenkreis (und meiner Altersklasse) durchhalten (also 
Beziehung mit dem leiblichen Vater) seh ich das Thema auch eher 
skeptisch.

von Weich W. (hand_werker)


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Reinhard S. schrieb:
> Da gefühlt nur 20% der Beziehungen mit Kindern in
> meinem Bekanntenkreis (und meiner Altersklasse) durchhalten (also
> Beziehung mit dem leiblichen Vater) seh ich das Thema auch eher
> skeptisch.

Könnte evtl daran liegen, dass der Vater beim Dienstleister Überstunden 
schiebt um der Karotte an der Angel "Karriere" hinterherzulaufen und die 
Frau es alleine mit dem Kind nicht schafft.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Trenbolon schrieb:
> Und mit 13 hab ich das erste Mal
> gevögelt.

Iiiiieeeehhhh, das will hier keiner Wissen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Trenbolon schrieb:
> Ich bin pünktlich mit 18
> ausgezogen. So und nicht anders. Und mit 13 hab ich das erste Mal
> gevögelt.

Auf IBN in der inneren Mongolei gilt man da zwar als Spätzünder, aber 
probieren kann man es ja trotzdem mal.

von Aalpaule (Gast)


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Heinrich schrieb:
> Ich bin erst mit 30 aus dem Elternhaus ausgezogen.

Sag doch gleich dass sie dich rausgeworfen haben.

von Sustanon300 (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Trenbolon schrieb:
>> Und mit 13 hab ich das erste Mal
>> gevögelt.
>
> Iiiiieeeehhhh, das will hier keiner Wissen.

Das ist ja gar Nichts - Jungfrau Maria ist laut  Bibel mit 12 mit Jesus 
Josephowitsch schwanger geworden :<

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