Pürierstab und Hygiene

Gast #6803276
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Hallo,

die besserer Hälfte war mal wieder am Pürieren und beim Abnehmen des 
Messeraufsatzes läuft eine schwarze und ziemlich unappetitliche Brühe 
aus dem Aufsatz. Also mal das Teil geöffnet. Leider geht nur mit roher 
Gewalt, da die Lagerung des Messers eingeklebt ist (wie könnte es anders 
sein).

Direkt hinter dem Messer gibt es zudem einen Hohlraum, wo Püriergut 
eindringt, dort verbleibt und dort vergammelt. Beim nächsten Pürieren 
gibt es den Gammel dann als Zugabe ins Essen (würg).

Wenn schwarzer Siff (Schmierschmotz) innen oder außen austritt, kann der 
Messeraufsatz in die Tonne. Gerät ist ein Braun 4182.

Hugo
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Gast #6803327
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Ein ganzes Set kostet 20 Euro. Mit Mixer (1 Drahtteil), ein Pürierstab, 
ein Dose mit Mixer und Messbecher.

Was erwartet ihr dann für eine Qualität. ?!?"?

Für den Namen Braun gibt es dann 30 Euro Aufschlag. Ist trotzdem "Made 
ich China".

Kauf dir das Set von Kitchenaid. Dann zahlste 150 Euro und bekommst 
wirklich was gutes. Mit Top Service. ;)

In meinen Augen ist Braun was Küchenmaschinen angeht, schon lange nicht 
mehr das was es mal war.

Ich habe obiges Set mal für 15 Euro (Discounter ohne Namen) gekauft, und 
das hat dann 5 Jahre gehalten. Bis dann die Nasen abgebrochen sind. 
Siffe hatte ich nie.
#6803335
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Mhhh.. Lecker.

Hier wird eine Frage mit dem befürchteten unappetitlichen Ergebnis 
beantwortet, die ich mir schon seit etwa meinem 10ten Lebensjahr stelle.
Uuund weswegen ich keinen Pürierstab besitze.

Da gelobe ich mir meine historische Bosch-Küchenmaschine, in der man den 
Antriebszapfen aus der Emailleschüssel samt Lagerhülse ausschrauben, 
zerlegen und reinigen kann...
Gast #6803337
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Meine Güte kann man sowas nicht so konstruieren dass da kein Schnodder 
herein gelangen kann. Das ist doch gesundheitsgefährdend, warum darf 
sowas überhaupt verkauft werden. Es gibt doch Wellendichtungen die 
mehrere bar Druck aushalten und dicht sind. Und da schafft man es nicht 
mal den Schnodder abzuhalten.
Gast #6803338
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War schon immer so (kenne ich seit den 80'er d.v. Jahrhunderts) ist 
immer noch so und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch sehr sehr lange 
so bleiben.

Alle Hilfsgegenstände zur Essens- zu-/auf-/vorbereitung bedürfen zur 
vollständigen Reinigung eine komplette Zerlegung.
Moderator #6803341
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Ja, die Dinger sind schon ziemlich eklig.

Problematisch wird es vor allem dann, wenn man damit heiße Sachen
püriert, da sich dabei die Luft im Inneren des Stabs ausdehnt und
anschließend wieder zusammenzieht. Beim Zusammenziehen wird bei nicht
ganz perfekter Dichtung das Püriergut in den Stab hineingesaugt. Dort
"reift" es bis zur nächsten Benutzung, wo es bei Erwärmung durch die
sich ausdehnende Luft wieder ausgestoßen wird.

Immerhin kann man sich dadurch die Gewürze im Essen sparen :D

Gibt es eigentlich auch zerstörungsfrei zerlegbare Pürierstäbe, bei
denen man das Innere reinigen oder zumindest nachschauen kann, wieviel
schmutzige Pampe sich darin schon angesammelt hat?
Gast #6803357
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Yalu X. schrieb:
> Gibt es eigentlich auch zerstörungsfrei zerlegbare Pürierstäbe, bei
> denen man das Innere reinigen oder zumindest nachschauen kann, wieviel
> schmutzige Pampe sich darin schon angesammelt hat?
Ganz bestimmt. Sind aber nur für Anwender geeignet welche beim 
Gerätekauf eine passenden "Eignungstest" vorweisen können: die 
Gebrauchsanleitung will gelesen&verstanden sein UND sogar befolt sein! 
Ausserdem dürfen keine der Einzelteile verloren gehen bis zur nächsten 
Anwendung des Gerätes.
(--> Gastro-/Profi-Bereich)

Solche Anforderungen überfordern leider die meisten Heimanwender und sei 
es nur punkto Bequemlichkeit...
Ach ja: ev. sind Geräte dieser Kategorie auch leicht grösser als für 
"4 Portionen".
#6803377
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Maik .. schrieb:
> Hier wird eine Frage mit dem befürchteten unappetitlichen Ergebnis
> beantwortet, die ich mir schon seit etwa meinem 10ten Lebensjahr stelle.
> Uuund weswegen ich keinen Pürierstab besitze.
dto. ;-)
Ich bevorzuge da die altbewährte mechanische Methode.

DANIEL D. schrieb:
> Ich würde es für 40 € hinbekommen wenn nicht noch weniger.
Das mag ja sein, aber bis sich alle Zwischenverkäufer und Vertriebler da 
bedient haben, bis Du dann bei >200€ Endkundenpreis angelangt.
Gast #6803394
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>> Aber sicher doch, bloss kostet sowas dann nich nur 15..20..50€
>> (Endkundenpreis)
> Ich würde es für 40 € hinbekommen wenn nicht noch weniger.

Das wird nicht reichen. Hygienisch unproblematische Stabmixer
für den Profi-Bereich kosten ab etwa 250€ aufwärts.

Suchbegriff: Gastro Stabmixer
Gast #6803410
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Einer schrieb:
> Das Thema nimmt aktuell Fahrt auf. Z.B.:
> https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/verkeimte-stabmixer-100.html

Vielen Dank für den interessanten Link. Solche Hygieneprobleme kannte 
ich bisher nur von Kaffeevollautomaten. Wenn man das mal gesehen hat, 
will man seinen Kaffee wieder manuell aufgießen.

Nachtrag zu den Bildern: Der Arbeitsbereich des Messeraufsatzes ist 
deshalb so versifft, weil ich zuerst versucht habe, die Welle mit einem 
beherzten Schlag mit dem Hammer aus dem Gehäuse auszutreiben. Dabei 
spitzte der Siff aus dem Innern. Und das, obwohl das Teil bereits 
gespült war.
Gast #6803418
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Sebastian S. schrieb:
> Soll nichts kosten und ewig plus drei Tage halten...

Sorry, aber du hast das Thema nicht verstanden.
Es geht um Hygiene bei einem Küchengerät. 6 - setzen.

Der Vorsatz sollte zerlegbar sein, damit man ihn lebensmittelgerecht 
reinigen kann. Denn schon nach der ersten Anwendung dringen 
Lebensmittelreste in die Lagerung ein, die bei einer Spülung nicht 
entfernt werden und die du bei der nächsten Nutzung wieder in dein Essen 
manscht.

Außerdem ist das ein Markengerät. In Zeiten, wo der Markt von 
Noname-Billigramsch überflutet wird, kann man hier dem Käufer keinen 
Vorwurf machen.
Gast #6803442
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Es gibt die von ESGE / Unold.
Habe ich seid 25 Jahren, alle 2 Jahre den Kopf abschrauben 
(Linksgewinde) und den sehr kleinen Bereich dahinter abspülen,  etwas 
Olivenöl und gut.
Dafür gibt es sogar noch Ersatzteile zu sehr moderaten Preisen. Das 
aktuelle Modell hat beim letzten test aus mir unverständlichen Gründen 
nur mittelmäßig abgeschnitten.
#6803745
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Erhitzung auf 100°C sollte die Keimzahl gering halten, womoglich besser 
noch im Schnellkochtopf sterilisieren, die dann keimfreie Verunreinigung 
muss man wohl hinnehmen. In der spülmaschine würde ich den Rührstab mit 
den Messern nach unten stellen, sodaß das Wasser hoffentlich nach unten 
durchläuft und ausspült.
Gast #6803918
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Carypt C. schrieb:
> Erhitzung auf 100°C sollte die Keimzahl gering halten, womoglich besser
> noch im Schnellkochtopf sterilisieren, die dann keimfreie Verunreinigung
> muss man wohl hinnehmen.

Eher das Gegenteil.

Wie wir alle mal (wenn wir in der Schule aufgepasst haben) gelernt 
haben, ändert Material durch Temperatur seine Größe. Das dürfte sich 
besonders auf die Dichtungen auswirken. Einfach gesagt, die 100 °C 
machen die Dichtung mürbe und die Siffe läuft aus.

Das Problem ist nämlich das die Siffe KEINE Speisereste sind, sondern 
schlicht und ergreifend Schmiermittel. Die Speisereste mischen sich erst 
dann mit der Siffe wenn es schon anfängt undicht zu werden.

Beseitigen kann man das Problem auch Problem auch. Man muss nur 
vernünftige Kugellager einbauen und das Wort Toleranz nicht nach 
China-Maßstäben auslegen ;). Problem : Das macht die Fertigung teurer. 
Und dann ist nix mehr mit 15 Euro beim Discounter, wenn allein das 
Kugellager 4 Euro im Einkauf kostet.
Gast #6804010
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Realist schrieb:
> und den sehr kleinen Bereich dahinter abspülen,  etwas
> Olivenöl und gut.

Was nach 3 Tagen verharzt und sich in die Einzelteile zerlegt.
Dann schimmelt.

Schlaumaier schrieb:
> Beseitigen kann man das Problem auch Problem auch. Man muss nur
> vernünftige Kugellager einbauen und das Wort Toleranz nicht nach
> China-Maßstäben auslegen ;).

Sind da nicht Gleitlager drin?

Mehmet K. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Gibt es eigentlich auch zerstörungsfrei zerlegbare Pürierstäbe
>
> Zumindest gab es sie mal; nämlich die von Moulinex. Bei denen kann man
> das Messer rausziehen und alles reinigen. Aber leider gibt es diese
> Firma seit 2001 nicht mehr.

Auch die Komet aus der verflossenen DDrrr.
Gast #6804394
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wendelsberg schrieb:
> Hugo A. schrieb:
>> kann man hier dem Käufer keinen Vorwurf machen.
>
> Höchstens den, dass die Mehrheit immer noch nicht begriffen hat, dass
> "Marke" rein gar nichts mehr als Qualitätsmerkmal taugt.

Du meinst, bevor ich einen Porsche (oder einen Audi oder Daimler oder 
BMW...) kaufe, importiere ich lieber einen HuaXiFeng aus China zu 20% 
des Preises. Der ist dann sicher viel besser und hält 20 Jahre.

Also "rein gar nichts" ist ganz sicher voll daneben. 6 - setzen!

Deine Denke ist insofern bedenklich, denn wenn alles Schrott ist, kauft 
jeder natürlich nur noch den billigsten Schrott.
Gast #6804416
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Carypt C. schrieb:
> Erhitzung auf 100°C sollte die Keimzahl gering halten ...

Und macht dir den Kunststoff spröde. Dann kannst du recht zuverlässig 
alle 2 Jahre einen neuen kaufen, weil dir der alte auseinander bricht.

michael_ schrieb:
> Realist schrieb:
>> und den sehr kleinen Bereich dahinter abspülen,  etwas
>> Olivenöl und gut.
>
> Was nach 3 Tagen verharzt und sich in die Einzelteile zerlegt.

So ist es. Der Tipp, eine Lagerung mit Olivenöl zu schmieren, kann nur 
von jemandem stammen, der von Tuten und Blasen absolut keine Ahnung hat.

Oben ein Bild von einem nahezu gleichen Vorsatz, hier liegt die Lagerung 
außen und hier könnte man die Lagerung wenigstens bis an die 
Gummidichtung reinigen. Man vergleiche die Konstruktion mit meinen 
Bilder 2, 5 und 6.

Bildquelle: https://www.test.de/Stabmixer-im-Test-5395018-0/
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Gast #6804514
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Ich hab einen von "Grundig" der ist so Billig gebaut der hat weder Lager 
noch Dichtung aber das ist auch wieder super. Unten ist die Welle 
einfach ungelagert und das Loch größer als die welle. Oben ist als Lager 
ein Stück was aussieht wie harte Pappe. Die Welle hat um diese Pappe 
zwei Quetschungen damit das ganze zusammen hält.
Weil es unten quasi offen ist kann man da Wasser durch spülen und es 
läuft oben raus es wird zwar sicher nie 100% sauber aber besser also so 
eine Möchtegern dichtungs zeug was eh nicht klappt. Ich reinige das teil 
normal in der Spülmaschine und lasse meist direkt nach dem Gebrauch 
heißes Wasser durch das Rohr laufen. Bislang ohne austritt von schmodder
Gast #6804634
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Hugo A. schrieb:


> So ist es. Der Tipp, eine Lagerung mit Olivenöl zu schmieren, kann nur
> von jemandem stammen, der von Tuten und Blasen absolut keine Ahnung hat.
>
> Oben ein Bild von einem nahezu gleichen Vorsatz, hier liegt die

Mmh er schrieb von seinem ESGE Teil "?original? Zauberstab"
 Wenn es dort einen kleinen Raum gibt dann hat sich die Wellendichtung 
ggf. mal verabschiedet, die wird eigentlich von einer Kappe bzw. Ring 
fast vollstädig abgegeckt. Ein geignetes Öl soll die geschmeidig halten, 
sonst nichts.  Weiter wurde der in 22Jahren aber auch noch nie zerlegt 
oder geölt ...

Tomatensuppendauerschmierung ist das Geheimnis ;)

---
Vorgängermodell von diesem Aparillo;
https://www.esge-zauberstab-shop.de/010%4090310/ESGE-Zauberstab-M-122-S.htm





> außen und hier könnte man die Lagerung wenigstens bis an die
> Gummidichtung reinigen. Man vergleiche die Konstruktion mit meinen
> Bilder 2, 5 und 6.
>
> Bildquelle: https://www.test.de/Stabmixer-im-Test-5395018-0/
Angehängte Dateien:
Gast #6804700
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> Danke für den Appetit anregenden Bericht. Ich benutze weiter
> meinen Stampfer. Der Stampfer deckt zugegebenermaßen nicht alle
> Anwendungsbereiche des "Zauberstabs" ab.

OT   Kleiner Hinweis für Pfuscher in der Küche oder auch unbedarfte
Gelegenheitsköche:

Ein Kartoffelpürree muss unbedingt mit einem Stampfer o.ä. zubereitet
werden! Nutzt man hierfür einen Stabmixer, dann gerät das Gericht
zäh, klebrig und erinnert in der Konsistenz an Tapetenkleister.
Gast #6804705
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Hugo, sag mal, aus welchem Jahr stammt dein Gerät?

So eine Technik habe ich seit zwanzig Jahren bei billigen Zauberstäben 
nicht mehr gesehen.
Ich habe so zwei von den Dingern eingebüßt.

Und alle hatten nur ein kleines Plaste-Gleitlager.

Defekt wurden sie, weil man sie sehr selten benutzt hat und die Lager 
fest wurden.
Auch nicht mit der Kombizange lösbar.
Jetzt lege ich sie offen hin und drehe aller paar Tage mal dran.

Dass sie nicht einplastizieren (analog zum einrosten).
Gast #6804716
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Hobbykoch schrieb:
> Ein Kartoffelpürree muss unbedingt mit einem Stampfer o.ä. zubereitet
> werden!

Muss gar nicht. Da bleiben Krümel und vor Anstrengung fallen einem die 
Augen raus.
Geht auch mit dieser häßlichen Quetschmaschine.

Besser, Tüte aufmachen, einrühren, Mikrowelle, fertig.
In drei Minuten fertig.

Egal welche Methode, viiiil Butter ran.
Gast #6804789
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Hobbykoch schrieb:
> Ein Kartoffelpürree muss unbedingt mit einem Stampfer o.ä. zubereitet
> werden! Nutzt man hierfür einen Stabmixer, dann gerät das Gericht
> zäh, klebrig und erinnert in der Konsistenz an Tapetenkleister.

so ist es und beim Stampfen bitte 20% der Kartoffeln als fest Brocken 
belassen, für die Konsistenz. Das schmeckt am Besten.

Gleichwohl gibt es Anwendungen für Püree - nur solche Stäbe sind da 
schlecht. Das müssen zwei Teile ineinander sein, die man aufsteckt wie 
auf einen Mixer. Ich habe das von Siemens. Ist sicher auch irgendwo in 
der Walachei hergestellt, aber die sind voll Edelstahl und leicht zu 
reinigen. Sollte man nach jedem Mix-Vorgang auch machen.
Gast #6804795
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michael_ schrieb:
> Hugo, sag mal, aus welchem Jahr stammt dein Gerät?

Das Teil ist erst paar Jahre alt, der Messeraufsatz wurde aber schon mal 
auf Garantie getauscht. Damals der gleiche Defekt (Lagerung lose). Die 
Dinger scheinen gerade so die Garantiedauer zu überleben.

Erich schrieb:
> Ich hab einen von "Grundig" der ist so Billig gebaut der hat weder Lager
> noch Dichtung aber das ist auch wieder super.

Na ja, das hat zwar den Vorteil, dass es gut zu reinigen ist. Wenn man 
aber den Stab tief in den Saft taucht, dann läuft der Saft in den Motor. 
Eine vernünftige Lagerung plus Abdichtung unten passt schon. Das geht 
aber bedeutend besser. Und vor allem darf es da keinen Zwischenraum 
geben, der mit Püriergut voll läuft. Da muss der Konstrukteur richtig 
üblen Stoff bei der Arbeit geraucht haben.

Mit scheint, die Braun-Leute haben die fertige Konstruktion von 
irgendwoher übernommen und nur ihren Namen drauf geschrieben. Ist ja 
heute alles erlaubt. Ich lese übrigens "Made in Poland".
Gast #6804796
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Andreas B. schrieb:
> Erich schrieb:
>> Ich hab einen von "Grundig" der ist so Billig gebaut
>
> Außen pfundig, innen Grundig!

Max Grundig würde sich im Grab rumdrehen, wenn er wüsste, welcher 
Schindluder mit seinem Namen getrieben wird.

Nachdem div. Firmen Grundig ausgebeint haben, blieben am Ende nur noch 
die Markenrechte übrig und die hat sich meines Wissens ein türkischer 
Hersteller gesichert. Der pappt das Label nun auf Fernseher, 
Waschmaschinen und auf was sonst noch alles. Der Schriftzug Grundig 
kommt halt beim deutschen Verbraucher bedeutend besser an, als der 
Schriftzug Üzegül.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6804829
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bei Ommas altem Krups Mixer von 197?
konnte man den Pürieraufsatz zerlegen und reinigen.

Hugo A. schrieb:
> Solche Hygieneprobleme kannte
> ich bisher nur von Kaffeevollautomaten. Wenn man das mal gesehen hat,
> will man seinen Kaffee wieder manuell aufgießen.

schmeckt zwar am besten,
aber eine normale Kaffeemaschine nach dem Geysir-Prinzip
kommt dann gleich als nächstes.
In solchen Dingern hatte ich noch nie Schimmel.

Ausser man vergisst den Filter raus zu nehmen
wenn man in den Urlaub fährt
 :-]

Es gibt zudem keine beweglichen Teile, die geölt werden müssten
oder Plastikabrieb erzeugen etcpp
Gast #6804908
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michael_ schrieb:
> Besser, Tüte aufmachen, einrühren, Mikrowelle, fertig.
> In drei Minuten fertig.

Ich mache das mit den Wasserkocher.

500 ml Wasser im Wasserkocher
200 ml Milch
1 Kleks Butter + etwas Salz.

Schlüssel nehmen und unter HEISSEN Wasser abwaschen

Das gekochte Wasser rein, dann Butter + Salz rein und dann Milch die 
Milch.

Nun dir Tüte mit einen groben Schneebesen SCHNELL einrühren und 5 Min. 
warten.

Fertig.

Einen Stabmixer brauche ich fast nie. Außer ich mache was mit Früchten 
die ich püriere. Was fast nie passiert, weil ich größere Mengen meist 
durch den Entsafter jage. Also brauch ich den Stabmixer höchstens mal 
für eine "echte" Erdbeermilch. ;)

Was ich bei diesen von mir oben erwähnten Sets am meisten brauche ist 
der Quirl. Ich liebe nämlich Schlemmercreme aller Art aus der Tüte. ;)

Allerdings hatte mein letztes Modell auch diese Siffe beim Quirl, weil 
der Quirl 1 Teil war. Bei den neuen Modell ist der Quirl 2 Teile. Was 
bedeutet man kann das Metall von Kunststoff trennen und beide reinigen.
Gast #6807684
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So, die Dame des Hauses hat das Nachfolgemodell geordert, das Vertrauen 
in die Marke ist offensichtlich in Stein gemeißelt. Und das, obwohl der 
Messeraufsatz als Ersatzteil nicht verfügbar war.

Bei dem Nachfolgemodell ist der Messeraufsatz aus Edelstahl und die 
Lagerung scheint mir etwas durchdachter. Der Einsatz ist ebenfalls aus 
Edelstahl und wurde wohl mit dem Laser geschweißt (Bild 2).

Wie allgemein üblich hat man die Aufnahme am Motorgerät geringfügig 
geändert, so dass das alte und noch voll funktionierende Motorgerät 
nicht mehr kompatibel ist und nun in die Tonne kann :-(
Angehängte Dateien:
#6807858
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Andreas B. schrieb:
> Hugo A. schrieb:
>>> Außen pfundig, innen Grundig!
>>
>> Max Grundig würde sich im Grab rumdrehen, wenn er wüsste, welcher
>> Schindluder mit seinem Namen getrieben wird.
> Dieser Spruch stammt noch aus seinen Lebzeiten.

Hugo A. meint allerdings nicht den Spruch, deretwegen sich Max Grundig 
im Grab umdrehen würde, sondern die Verwendung seines zur Marke 
gewordenen Namens auf (minderwertigen) Produkten.
Gast #6807870
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Hugo A. schrieb:
> und noch voll funktionierende Motorgerät
> nicht mehr kompatibel ist und nun in die Tonne kann :-(

Würde ich nicht machen. Das ist ein kräftiger Motor mit einer VDE 
Abnahme. Da würde mir sicher was einfallen, denn als Bastler irgendwo zu 
verwenden. Ist ja kein großer Akt an der Achse irgendwo was dran zu 
basteln.

Und selbst der Pürierstab wäre zu gebrauchen. ;) Spätestens wenn ich den 
nächsten Pot Farbe umrühren muss, um was an zu streichen ;)

Das Teil würde bei mir in die "Geräte die ich mal brauchen kann" Ecke 
wandern.

Aber ich hasse auch Verschwendung von funktionsfähigen Geräten.
Gast #6808102
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Schlaumaier schrieb:
> Aber ich hasse auch Verschwendung von funktionsfähigen Geräten.

Geht mir nicht anders. Selbst in Zeiten, wo man die Welt retten will, 
sieht man sich genötigt, weiterhin die Mülltonne mit noch 
funktionsfähigen Geräten zu füllen.

> Das Teil würde bei mir in die "Geräte die ich mal brauchen kann"
> Ecke wandern.

Da musst du aber eine ziemlich große Ecke haben. Alleine meine 
"Steckernetzteile, die ich vielleicht mal brauchen könnte", füllt eine 
ganze Kiste.
Gast #6808192
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Hugo A. schrieb:
> Da musst du aber eine ziemlich große Ecke haben. Alleine meine
> "Steckernetzteile, die ich vielleicht mal brauchen könnte", füllt eine
> ganze Kiste.

Meine auch. ;) Ich habe alle Stecker mit einen Etikett (ich liebe mein 
QL-560) versehen mit Volt/Ampere und dann in eine billig Gefriertüte 
gesteckt (100 Stück / 60 Cent beim Action)und zugeknotet. So habe ich 
keine Probleme mit den Kabelwirrwar. Und kann sofort problemlos erkennen 
was das für ein Teil ist.

Und damit die mal kleiner wird, habe ich mir in China 10 
Step-Down-Wandler gekauft. ;) Damit kann ich die selbst verbasteln. ;)

Davon abgesehen habe ich schon 3 der Exoten unter den Steckernetzteilen 
an Bekannte verschenkt. Die haben nämlich so seltene wir z.b. 14 Volt 
schon gesucht wie doof.

Ist auch eine kleine Gemeinheit der Hersteller. Komischen Volt's zu 
verlangen am Netzteil nur damit man wenn Netzteil kaputt gleich ein 
neues Gerät kaufen muss.

Und Netzteile haben irgendwie in letzter Zeit bei mir das Bedürfnis zu 
Sterben. Meine Beere verbraucht schon den 3. 230 Volt zu 5 Volt Stecker 
in 3 Jahren.

Und diese Ecke (4.5 Qm in der Abstellkammer) hat mir schon viel Probleme 
und viele 100 Euro erspart. Neulich schenkt mir mein Freund ein alten 
ehrlich super schweren(13 Kg) Surround-System von Yamaha (Yamaha 
DSP-E1000 DSP Neupreis: 1800 DM). Aber OHNE Boxen. Die habe ich in 
meiner Abstellkammer gehabt, von den damals 500 DM teuren 
Universum-dolby-System.   Mein TV-Sound ist nun klasse. Nachteil (nicht 
wirklich) : Er hat nur CINCH-Eingang.

Wie gesagt : ich liebe meine Abstellkammer.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6808210
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Schlaumaier schrieb:
> Mein TV-Sound ist nun klasse. Nachteil (nicht
> wirklich) : Er hat nur CINCH-Eingang.

mehr als Stereo braucht es für einen TV,
dessen Bild noch lange nicht von überall her kommen wird,
ohnehin nicht.

Vielleicht gibts ja irgendwann mal "TV-via VR-Brille"
und ich bin mitten im Spielfilm drin.

ja dann...
Dann ist die Explosion "hinter" mir, und der Ton kommt auch von dort
Gast #6808219
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Hugo A. schrieb:

> Wie allgemein üblich hat man die Aufnahme am Motorgerät geringfügig
> geändert, so dass das alte und noch voll funktionierende Motorgerät
> nicht mehr kompatibel ist und nun in die Tonne kann :-(



Na 450W für nen Mixer ist schon heftig.
Wieviel PS hat der neue?
#6808229
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mop schrieb:
> Na 450W für nen Mixer ist schon heftig.
> Wieviel PS hat der neue?

Meine Eltern hattem 1960 herum so etwas:

https://www.ebay.de/itm/Kuechenmaschine-Piccolo-Elektro-AS-Raritaet-Mixer-Aufsaetze-Zubehoer-/124758275533?var=0&mkevt=1&mkcid=1&mkrid=707-53477-19255-0&campid=5338268676&toolid=10044&customid=Cj0KCQjw7MGJBhD-ARIsAMZ0eetcatwjbH8MSAG3czsANC4svW4uPMCb8_8xWFlT3thAm5FN-dtskukaArNwEALw_wcB

Mit dem Monstrum konnte man unter anderem staubsaugen, bohnern, 
schleifen, Farbe sprühen und erstaunlicherweise auch mixen.

Nur als Pürierstab taugte es nicht.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6808683
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Hugo A. schrieb:
> mop schrieb:
>> Na 450W für nen Mixer ist schon heftig.
>
> Nicht wirklich, mit 450 Watt lockst du heute keine Hausfrau mehr hinterm
> Ofen vor.
>
>> Wieviel PS hat der neue?
> 1.34 PS. Braucht man zwingend, wenn man eine Banane zermanschen will.

Wow, das kommt ja schon bald in die Leistungsklasse
von Rasenmähern und Kettensägen

;-)
Gast #6809037
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Percy N. schrieb:
> Der ist sowieso nicht lieferbar. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!


https://www.kitchenaid.de/standmixer/859710701230/standmixer-power-plus-artisan-5ksb8270-liebesapfelrot

899 Euro + AUF LAGER

Ich bestelle eh so was nicht bei Shops die ich nicht kenne. Ich habe den 
Link nur genommen weil mir die Beschreibung gefallen hat, und weil die 
bei google VOR KitchenAid selbst gelistet waren.
Gast #6809078
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Percy N. schrieb:
> Noch günstiger kann man da eher kaum erwarten, aber teurer geht meistens
> noch etwas.

https://www.mediamarkt.de/de/product/_kitchenaid-5ksb8270eca-artisan-power-plus-2212612.html

10 sek. google.

Die Kohle habe ich aber auch nicht.

Und JA man kann es schon erwarten. ;)

Nur da mich Geld nur dann interessiert wenn ich es ausgeben will, juckt 
es mich absolut nicht, wenn ich nur wegen der technischen Daten Links 
von Geräten poste.
Gast #6809474
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Schlaumaier schrieb:
> Die angesprochenen 450 Watt sind echt Minimum. ;)

Mir scheinen die Angaben nicht realistisch. Habe einen Modellhelikopter 
der 90er Klasse (über 4 kg, 1.6m Rotorkreis), der genehmigt sich im 
soften Rundflug 550 Watt. Und da ist richtig Getöse in der Luft, jemand 
mit Sachverstand geht da schon mal in Deckung.

Das Rückdrehmoment von 1 PS oder mehr kann doch keine Hausfrau mit einer 
Hand aufbringen.
Gast #6809677
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Mehmet K. schrieb:
> Aber leider gibt es diese Firma [Moulinex] seit 2001 nicht mehr.

Also ich habe letztes Jahr so einen Moulinex Mixer mit Pürierstab 
gekauft. Ich meine es, waren so ~70 EUR, es war einfach das zweit- bis 
dritt-teuerste Modell im Regal, das irgendwie einen sinnvollen Eindruck 
(500W) gemacht hat. Der läuft seither wunderbar und sifft auch nicht. 
Die Pürierstab kann man meines Wissens zwar nicht zerlegen, aber der 
sieht bisher komplett sauber und dicht aus. Evtl. kann ich später noch 
ein Foto machen.
Gast #6809781
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Hallo,

also ich hatte mal eine Suppe püriert und mich dann über weiße Partikel 
in der Suppe gewundert. Es stellte sich raus, dass das "Lager" heiß 
gelaufen war und der Kunststoff als Mikroplastik in der Suppe landete. 
Das ist sehr ärgerlich wenn man Gäste hat. Kann sein, dass ich selbst 
Schuld war und das Gerät nicht für heiße Suppen geeignet war. Der RG58 
von meiner Mutter hat auch einen Plastikpürierstab aber der hällt seit 
40 Jahren.
Gast #6809799
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Percy N. schrieb:
> Passt da überhaupt der Wellenwiderstand oder taugt der nur zum
> Schaumschlagen?

So sieht der aus vom RG58:
https://www.ebay.de/itm/Puerierstab-fuer-RG28-RG25-RG5-Mixstab-VEB-AKA-DDR-/334053451130?mkcid=1&mkrid=707-53477-19255-0&campid=5338722076&toolid=10001&nma=true&si=o9yPEUuqyEr1ydzJQA4F2Rx4Tos%253D&orig_cvip=true&nordt=true&rt=nc&_trksid=p2047675.l2557

Bei meinem ging es aber um einen Tefal:

https://ersatzteildirect.de/de/Tefal-Handmixer-Puerierstab-fuer-HT4111-8141-8142::14978.html

Den kann man übrigens zerlegen, aber naja wie schon oben geschrieben, 
hochwertig sind solche Teile ja nicht. Aber zumindest eine Reinigung ist 
möglich.
Moderator #6809805
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Hugo A. schrieb:
> Schlaumaier schrieb:
>> Die angesprochenen 450 Watt sind echt Minimum. ;)
>
> Mir scheinen die Angaben nicht realistisch. Habe einen Modellhelikopter
> der 90er Klasse (über 4 kg, 1.6m Rotorkreis), der genehmigt sich im
> soften Rundflug 550 Watt. Und da ist richtig Getöse in der Luft

Auch ein Stabmixer macht richtig Getöse, wenn damit harte, grobe Dinge
zerkleinert werden. Drehmoment (gemessen in Nm) und Getöse (gemessen in
dB) sind aber zwei völlig verschiedene physikalische Größen :)

> Das Rückdrehmoment von 1 PS oder mehr kann doch keine Hausfrau mit
> einer Hand aufbringen.

Doch, das geht schon. Du musst bedenken, dass die leistungsstärkeren
Stabmixer mit einer deutlich höheren Drehzahl laufen als dein Heli. Bei
gleicher mechanischer Leistung ist das Drehmoment entsprechend geringer.
Zudem ist vermutlich auch der Wirkungsgrad der Stabmixermotoren nicht
allzu hoch, wodurch das Drehmoment noch weiter reduziert wird.

Ich bin mir aber fast sicher, dass du auch deinen Heli problemlos mit
einer Hand festhalten könntest (passenden Griff vorausgesetzt), wenn dir
dabei die Rotorblätter nicht ins Gesicht schlagen würden. Du kannst ja,
um das Drehmoment zu fühlen, mal nur den Heckrotor aktivieren, der ja
ein gleichgroßes Gegenmoment zum Hauptrotor erzeugt.
Gast #6809895
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Yalu X. schrieb:
> Auch ein Stabmixer macht richtig Getöse, wenn damit harte, grobe Dinge
> zerkleinert werden. Drehmoment (gemessen in Nm) und Getöse (gemessen in
> dB) sind aber zwei völlig verschiedene physikalische Größen :)

Dann habe ich mich falsch ausgedrückt, das Wort Getöse war unpassend: 
Bei dem Heli vibriert die Luft und man hört zusätzlich, dass der 
Heckrotor richtig was leisten muss. Und wenn das Teil neben dir in der 
Luft steht, flattert deine Hose. Das ist schon eine ganze andere Liga, 
als so ein Einhand-Quirl für die Hausfrau.

Aber du hast recht, was die Drehzahl und den Wirkungsgrad angeht.

> Ich bin mir aber fast sicher, dass du auch deinen Heli problemlos mit
> einer Hand festhalten könntest (passenden Griff vorausgesetzt) ...

Wenn du den Heckausleger samt Heckrotor abmontierst und den Heli mit 
einer Hand an den Kufen über dir halten willst, wird dir das kaum 
gelingen. Denn es fehlt dir der Hebel von 1 Meter und der Heckrotor 
benötigt i.d.R. 30% der Gesamtleistung, um das Rückdrehmoment des 
Hauptrotor-Antriebs zu kompensieren.

Wir können den Versuch ja mal bei "Wetten dass" einreichen ;-)
Sehe eben, die Sendung wurde eingestellt.
Dann müssen wir dumm sterben :-(
#6810943
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Hier wurde schon der Pürierstab des DDR- Mixers "RG" (RG25, 28i) 
erwähnt.

Der ist top, der Messer- Aufsatz laßt sich ganz leicht linksherum 
abschrauben, die Welle ziehen, abspülen, Welle rein, Messer rauf.
Unter dem Messer ist ein Sinterlager, da kommt erst gar kein Schmodder 
durch.
Allerdings muß man alle Jubeljahre mal einen Tropfen Öl an das 
Sinterlager geben, sonst geht es immer schwerer, und irgendwann gar 
nicht mehr.

Wir haben den Uralt- RG25, etwa 1965, wie zu sehen, vergilbt das 
Plastik, und den "Kult- RG" RG28, etwa 1968, aus dem Laden "Plaste und 
Elaste" in Berlin, Frankfurter Allee, ich war beim Kauf noch dabei, 
damals waren die kitschigen Plastik- Farben sehr beliebt, beide von 
meinen Eltern, beide funktionieren top, und sammeln überhaupt keinen 
Gammel.
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