Die Bezeichnung "balanced" deutet darauf hin, dass den Kondensatoren
jeweils eine Schutzschaltung parallel geschaltet ist, die die
Ladespannung für den Kondensator begrenzt.
Diese Schaötung sollte sich im Wesentlichen wie eine Zenerdiode
verhalten - nur halt für höhere Ströme.
Also kann es gut sein, dass das schon ausreicht.
Und vor allem würde ich mal testen, auf welche Spannung die Ladung
begrenzt wird: chinesische Konstrukteure neigen manchmal dazu, die
Absolute Maximum Ratings mit dauerhaft zulässichen Betriebsbedingungen
zu verwechseln...
Aber grundsätzlich sollten die Schutzschaltungen schon in der Lage sein,
die Spannung zu begrenzen.
Diese SChutzschaltungen scheint es auch einzeln zu geben, da kann man
dann mal eine Kaufen und durchmessen und auch mal feststellen, bei
welchen Strömen das Ding kaputt geht. Also, ohne den Cap hochzujagen.
Da der Strom aus dem Solarpanel ja schon irgendwie kostenlos ist, sehe
ich keinen Grund, den sparen zu wollen: also keine komplizieten
Schaltereien oder sowas: Überschuss einfach verbraten.
Falls die Schutzschaltungen der Caps nicht dafür geeignet sind, dann
muss man die Leistung aus der Solarzelle in der Tat loswerden.
Was aber auch supereinfach ist: wenn man die Zelle kurschliesst, dann
hat sie keine Leistung mehr; daher reicht dafür ein relativ schwacher
Transistor aus: der muss ja nicht mehr viel verbraten.
Ich würde das vermutlich mit einem Komparator ganz analog realisieren:
wenn die Kondesatorspannung über der Schwelle liegt (hier vielleicht 15V
für den 16V Cap), Solarzelle kurzschliessen.
Der Komparator bekommt dafür eine Hysterese von ein paar Volt(hier ruhig
5V oder so), nimmt die Drossel also automatisch wieder raus, wenn die
Kondensatorspannung absinkt.
Zur Sicherheit sei erwähnt: damit der Transistor nur die Solarzelle
kurzschliesst und nicht die Kondesatoren muss natürlich eine
(Schottky-)Diode dazwischen.
hase