Dirk K. schrieb:
> Verstehe nicht, warum das immer
> wieder von gedankenlosen Nutzern empfohlen wird. Wahrscheinlich nur, um
> sich selber ein besseres Gewissen zu machen, dass andere das dann ja
> auch machen.
Empfohlen habe ich das nicht. Ich habe nur gesagt dass ich es mache.
Logischerweise sollte man schon sein Gehirn anschalten wenn man sowas
macht. Sprich erstmal gucken wie weit die Akkus entladen sind. Alles
unter 2V kann man eigentlich gleich weg schmeissen.
Beim Laden stehts mit <= 0.5C Laden und dabei auf Temperatur achten
(also nicht unbeaufsichtigt). Nachdem der Akku geladen ist, schauen wie
viel mAh reingeschaufelt wurden. Danach einmal auf ca. 3V entladen und
schauen wie viel die Akkus tatsächlich liefern und wie nah es an der
Nennkapazität ist. Wenn in der Nähe der Nennwerte liegt, ist alles OK.
Ggf. noch ein paar Tage liegen lassen und schauen wie die
Selbstentladung ist.
Bei meinen letzten Notebook Akku waren 6x Panasonic NCR18650 drin, diese
haben eine Nennkapazität von 2700mAh. Vier davon hatten nach dem Refresh
noch 2500mAh. Zwei waren hin (hatten aber auch unter 2V Restspannung).
Ich verstehe auch nicht warum alles immer gleich weg geschmissen werden
muss, nur weil irgendein Gerät sagt "ist kaputt". Hirn an, reparieren,
Geld sparen und gleichzeitig was für die Umwelt tun.
Wer keine Ahnung von der Materie hat, und kein Entsprechendes Ladegerät,
geht halt lieber den sicheren Weg und kauft neue. Bleibt ja jedem selbst
überlassen.
Dirk K. schrieb:
> Die Zellen werden im
> Notebookbetrieb stets an den Limits betrieben und damit immanent
> unsicher.
Naja. Ein relativ aktuelles Notebook verbraucht Normalbetrieb vielleicht
15-25W. Das sind bei einem 10.8V Akku mit ~5200mAh (also 6 Zellen) dann
ein Strom von ~2.3A, da 2-Zellen parallel sind sind das etwas über 1A
pro Zelle. Die hochwertigen sind meist für 1C ausgelegt, also ist das
weit unter dem Limit.