Attiny13 ohne Programmierung

OP #2328804
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Ich frage mich eben deswegen, weil wie erkennt ein Programmiergerät ob 
es der richtige IC ist? Und wenn ich bei google mal so durchschaue haben 
die Attinys alle die gleiche programmierung zum großteil. Oder ist das 
gerade zufall, das die konfiguration sehr oft benutzt wird?
#2328881
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@ J.-u. G.

Selbstverständlich läuft da ein Progamm auf einem kleinen 
unveränderbarer Kern mit, der die ISP Schnittstelle überwacht. Oder wie 
denkst du, werden die Bytes ins Flash geschrieben? Das macht ja nicht 
der Brenner selber, sondern der schiebt die Bytes zum AVR rüber, von wo 
sie dieser Kern dann ins Flash schreibt. Das ist auch der Grund, warum 
man mit einem verfusten µC über ISP nicht mehr arbeiten kann.

Das alles ist aus unserer Sicht aber herzlich uninteressant, denn mit 
diesem Kern können wir nicht aktiv arbeiten.
Man kann diesen Kern höchstens noch abschalten und dann wirklich direkt 
aufs Flash zugreifen. Das nennt man dann Hochvolt-Programmierung.
#2328909
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Ben _ schrieb:
> Befehlssatz? Adressierung?
Interessante Begriffe um darzulegen, dass dort kein programmgesteuerter 
Ablauf vorliegt.

Mike S. schrieb:
> Woher er das genau weiß, wird dir nur Atmel sagen können.

Karl Heinz Buchegger schrieb:
> Selbstverständlich läuft da ein Progamm auf einem kleinen
> unveränderbarer Kern mit, der die ISP Schnittstelle überwacht. Oder wie
> denkst du, werden die Bytes ins Flash geschrieben?

Entschuldigt bitte, Ihr braucht mich nicht von irgendetwas überzeugen. 
Ich habe lediglich versucht, die Frage des TO zu interpretieren. Dabei 
habe ich auch erst mit seinem zweiten Posting gemerkt, dass es ihm nicht 
um den eigentlichen Programmspeicher geht, sondern um die Funktionalität 
der Programmierschnittstelle.

Karl Heinz Buchegger schrieb:
> Das alles ist aus unserer Sicht aber herzlich uninteressant,

Möglicherweise interessiert es aber den TO.
#2329129
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Auch das seriell programmierbare EEPROM hat intern ein kleines, (auf 
ROM?)gelegtes Programm, das die Anschlüsse überwacht und gegebenenfalls 
in den Programmiermodus übergeht.

Natürlich ist dieses Programm nicht im EEPROM-Teil enthalten, nur über 
die Signale an den Anschlüsssen ist dieses Programm nutzbar.

Auch die AVR's haben ein solches Mikroprogramm für die ISP-Funktionen, 
die natürlich nicht geändert werden sollen.

Ob dieser Teil in einem ROM oder in einem nicht zugänglichen EEPROM 
untergebracht ist, das von der Technologie her sowieso zur Verfügung 
steht, ist doch uninteressant, solange sich der Speicherinhalt nicht 
ändert.

Oder: Die AVR's enthalten für die ISP-Schnittstelle usw. natürlich ein 
Programm. Dieses braucht/kann aber nicht verändert werden, es ist nur 
über die Anschlüssse bedienbar/nutzbar und steht in einem 
Speicherbereich, der nach low des reset aktiv wird.

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