4 Farb Nadelplotter (1989), welche Druckersprache?

OP #4170151
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Wie in meinem letzten Thread angedroht habe ich die Druckerdaten meines 
Industriedenkmals einmal mitgeloggt. Und zwar mittels eines salae logic 
16.
Ausgegeben werden zuerst etwa 20 Zeilen Text, scheinen ESC Sequenzen zu 
sein. Es folgt ein Diagrammrahmen, die Skalierung und zwei Kurven, 
zuletzt die Legende in Quertext. Erkennt evtl. jemand den Dialekt? Fast 
vergessen: In Excel geöffnet ist die 1.Spalte ASCII-, 2.Spalte 
Hex-Darstellung
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Gast #4170181
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Schick mal eine Foto von dem Ding.
Das Nadel + Plotter paßt mir nicht ganz zusammen.
Die hatten zumeist Stifte.
Ich würde mal HP LaserJet 2 ins rennen werfen, das war lange Zeit in 
Standard. Da gab es auch noch HP GL/2.

lg, Mario
Gast #4170195
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Die Kurven kommen punktweise hintereinander (im Teil mit "DA123,456\r"). 
Ein Nadeldrucker müsste das ganze Bild zwischenspeichern. K.A., ob das 
üblich war (bin zu jung), ich hätte da eher zeilenweise Daten vermutet.
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Gast #4170198
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Nicht nur Nadeldrucker, sondern auch ältere Tinte oder Laser konnten mit 
solchen Formaten umgehen.
Entweder über das Menü direkt am Drucker oder über die Treibersoftware.
Diese ist aber oft nur für XP oder gar W98 verfügbar.
Gast #4170263
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Hatte Deinen Mitschnitt in etwas lesbares zurückverzaubert (siehe 
Anhang) und dann die Teile, die nach Kurve aussehen, zeichnen lassen.

Das sieht sehr nach einer Plottersprache aus, vielleicht erkennt ein 
Plotterexperte das Format.
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Gast #4170278
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Tom schrieb:
> Das sieht sehr nach einer Plottersprache aus, vielleicht erkennt ein
> Plotterexperte das Format.

Einige der Kommandos sind doch gut verständliche
1
SP = Select Pen
2
AX = Axis
3
CS = Character Set
4
DA = Draw absolute
5
MA = Move absolute
6
MR = Move relativ
#4170321
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Stimmt, das sieht nach einem proprietären HPGL1-ähnlichen Dialekt aus. 
Normales HPGL ist das aber nicht.

Möglicherweise hielt HP seinerzeit das Patent auf HPGL und Epson (oder 
wer auch immer das Gerät hergestellt hat) wollte keine Lizenzkosten 
zahlen. Damals hat doch jeder Druckerhersteller seine eigenen 
Steuersequenzen gehabt und die teilweise noch von Baureihe zu Baureihe 
variiert.

Aber einen Nadelplotter hab' ich bisher wirklich noch nie gesehen. 
Danke, wieder was gelernt...
(Firma: Bastler aus Mönchengladbach) Persönliche Seite #4170601
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Anfang der 80er Jahre hatte ich mal unter anderem die BRD-Vertretung für 
einen Farb-Nadeldrucker mit Plotfähigkeiten auf DINA 4 
Endlos-Faltpapier. Der Hersteller war aus München und wollte selber 
keinen Vertrieb machen.
So weit ich erinnere war der Drucker in einem schwarzen Plastikgehäuse 
und hatte wahlweise eine parallele oder serielle Schnittstelle.
Das Besondere war, dass das Druckwerk das Papier beim Plotten vor und 
zurück bewegen konnte.
Die Plotbefehle waren HPGL ähnlich.
Plotten und normales Drucken konnten beliebig gemischt werden.

War damals ein gutes Geschäft, da es soweit ich noch weiss nichts 
ähnliches gab.
Gast #4170689
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Auch auffällig, ziemlich am Anfang
1
CI =  Clear I(?)
und dann gegen Ende
1
SI20,20 = Set I(?) 20, 20

Was auch immer I ist. Vielleicht Indent, Increment, Input Window oder 
was ganz anderes.

Dann noch:
1
LA = Label
2
DR = Draw Relativ
3
OR = ?
4
TL = Tick Length? (da immer vor Axis)
5
HO = ?
Gast #4171582
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Die AX-Kommandos sehen ziemlich high-level aus für einen simplen Plotter 
und ich habe die Parameter sicher zum großen Teil falsch verstanden, die 
Skalierung in x-Richtung ist z.B. höchst fragwürdig.

Aber langsam sieht es grob aus wie ein Prüfstand-Ausdruck.
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Gast #4172117
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Rainer J. schrieb:
> ganz nah dran am Original.

Und näher wirds auch nicht mehr, denn mit dem Vorhandensein von
>Eine Referenz [...]
würde aus dem Rätsel jetzt schnöde Arbeit ;)

Danke für den Link. Interessant, wie man Features, die heute in eine 
Grafikbibliothek auf dem PC gehörten, in die Hardware eingebaut hat.

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