Wozu hat dieses Akkumodul 4 Kontakte?

Gast #5009392
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Uhu U. schrieb:
> Screenshot.png

Wenn das Bild nicht so mickrig und unscharf wäre, könnte man vielleicht 
erkennen, ob neben den Kontakten eine Beschriftung steht.
Und man könnte auch mal mit einem Messgerät prüfen, wie der Widerstand 
zwischen den Kontakten ist, bei denen keine Spannung rauskommt.

Ein bisschen Kreativität ...
Die Parallelschaltung halte ich für ausgesprochen unwahrscheinlich, 
tippe auf die zweite Möglichkeit.
OP #5009405
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Wolfgang schrieb:
> Wenn das Bild nicht so mickrig und unscharf wäre, könnte man vielleicht
> erkennen, ob neben den Kontakten eine Beschriftung steht.

Da steht nix.

Zwischen den äußeren Kontakten steht die Akkuspannung (voll aufgeladen 
4,21 V) an.

Zwischen dem zweiten von links und + (ganz rechts) stehen 4,19 V
Zwischen dem zweiten von links und + (ganz rechts) stehen 4,20 V
Zwischen - und den zwei mittleren sind es jeweils 0V

Zwischen - und dem ersten von links 380k
Zwischen - und dem zweiten von links 10k

Da ist wohl irgend eine Elektronik drin.
Gast #5009407
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Die klassische Variante ist, dass ein Widerstand die Akkukennung ist und 
der andere ein NTC.
Ändere mal die Temperatur und messe nochmal.

> Zwischen dem zweiten von links und + (ganz rechts) stehen 4,19 V
> Zwischen dem zweiten von links und + (ganz rechts) stehen 4,20 V
Soll wohl      dritten    heißen.
4,19V, weil der 380k mit dem Innenwiderstand Deines Messgerätes einen 
Spannungsteiler bildet. Wobei mir die Werte komisch vorkommen (oder das 
Messgerät hat einen sehr hohen Eingangswiderstand).

Messe auch zwischen den Pins 2 und 3, das sollte die Summe der beiden Rs 
sein.
Beitrag #5009414 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5009416
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könnte auch sein, dass zwei kontakte intern parallelgeschaltet sind, um 
einen besseren kontakt zu ermöglichen und der akku in wirklichkeit nur 
drei anschlüsse hat.

ich persönlich nutze bei liion-akkus für bastelzwecke immer nur die 
beiden anschlüsse plus und minus und ignoriere den rest. geladen wird 
mit einem selbstgebauten mcp-laderegler.
OP #5010019
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Mittlerweile habe ich einen ausgelutschten Modul aufgeschnitten und 
nachgesehen:

Es stecken 2 parallelgeschaltete Akkus und eine Platine drin. Auf der 
Platine ist eine SMD-Sicherung, (wahrscheinlich) eine Diode, 3 Chips, 
ein Widerstand mit der Aufschrift R020 - könnte ein Shunt sein - und 
einiges Hühnerfutter.

Die Chips tragen folgende Aufschriften:

  G2JF    (Lithium-ion batteries SMD 6 pin power supply)

  5L32X   (8-beinig)
 30MF216

  56W     (8-beinig)
 26500

Das dürfte eine richtig aufwendige Schutzschaltung sein. Irgend welche 
Temperaturfühler sind nicht vorhanden.
Angehängte Dateien:
Gast #5010170
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eProfi schrieb:

> Die klassische Variante ist, dass ein Widerstand die Akkukennung ist und
> der andere ein NTC.

Die eher rezente Variante ist ein SM-Bus (I2C). Der hat zwei Leitungen, 
SDA und SCL (und natürlich Masse).

Falls Du irgend eine Form von I2C-Sniffer hast, häng das Ding mal dran 
und probier den Adressraum durch. Falls die Takt- und Datenleitung 
vertauscht sein sollten geht nichts kaputt. Einfach umtauschen und 
nochmal probieren.
OP #5010244
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soul e. schrieb:
> Falls Du irgend eine Form von I2C-Sniffer hast, häng das Ding mal dran
> und probier den Adressraum durch.

Ja, ich hab so ein Teil - nur das Anschließen dürfte sich etwas 
schwierig gestalten: der Akku verschwindet im Schacht des PDA und wenn 
man den aufschraubt, hat der Akku keinen rechten Kontakt mehr. Mal 
sehen, was sich machen lässt.

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