Raspberry Pi4 Anfängerprobleme

OP #6091673
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Hi

Ich versuche gerade mein Weihnachtsgeschenk, einen Raspberry Pi4 1G zum 
Laufen zu bekommen.
Erstmal: Ich habe von dem Ding (noch) überhaupt keine Ahnung!
Deshalb ein paar Anfängerfragen:

Macht der Pi4 ohne SD-Karte ein Bild? Auf welchem HDMI-Anschluß? Welche 
Auflösung? Kann ich da meinen HD-Ready-Fernseher anschließen?

Ich habe mir NOOBS (Vollversion) gesaugt und versucht auf einer 
8GB-SD-Karte zu installieren.
In diversen Artikeln wird geschrieben, daß das per Diskimager auf die 
SD-Karte zu bringen ist. NOOBS ist aber ein .zip?

Wieder anders soll die SD-Karte per Formatiertool formatiert werden.
Welches Filesystem? Was kann das Formatiertool, das Win7 nicht kann?

Ich habe die SD-Karte mittels Win7 auf FAT32 formatiert und dann das 
NOOBS-zip darauf entpackt.
SD-Karte in den Pi4, Spannung dran, aber nichts Sinnvolles passiert.
Kein Bild, rote Led leuchtet dauernd, grüne Led blinkt 4*.

Was ist falsch?
OP #6091702
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Paul schrieb:
> Ist es für dich wirklich zu schwierig, das zip zu entpacken und
> vielleicht mal das README zu lesen?

Im Readme steht, ich soll ein Formatiertool verwenden, es steht aber 
nicht drin, warum. Was/wie formatiert das anders, als Win7 (oder eins 
der Tools, die ich bereits verwende)? Bevor ich mir irgendwas (ev. nur 
für einmalige Anwendung) installiere, möchte ich vorher wissen, ob das 
wirklich nötig ist...
OP #6091712
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Howard Karpfenteich schrieb:
> Alle deine Fragen deuten auf eine Faulheit hin die kaum
> zu überbieten ist.
>
> Dir sollen eben gebratene Tauben in den Mund fliegen ohne
> dass du dafür einen Finger rührst.

Danke für die aufmunternde Antwort!
Kannst du die nicht vorstellen, daß manche erstmal einen gezielten Start 
brauchen, weil sie sonst von der Fülle der Informationen schlicht 
überfordet sind...?
Gast #6091722
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Peter N. schrieb:
> Kannst du die nicht vorstellen, daß manche erstmal einen gezielten Start
> brauchen, weil sie sonst von der Fülle der Informationen schlicht
> überfordet sind...?

So schnell wie das Geschenk unterm Chrisbaum war wirst du (auch
wenn du mehr Wissen/Fähigkeiten hättest) in Zukunft auch
voraussichtlich nicht mehr weiterkommen. Auch wenn das womöglich
dein Wunsch wäre ....

Daher mache dich mit dem Gedanken vertraut zu "lörnen", und das
geht am besten "by doing".
Gast #6091723
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Kopiere doch einfach das noobs (entpackt) auf die SD Karte, stecke diese 
in den Raspi, schalte den Strom ein und warte. Mann wie kann man nur so 
unselbstständig sein? Mehr als nicht funktionieren kann es doch nicht. 
Also einfach machen!
Gast #6091740
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Für noobs braucht man kein Linux Dateisystem. Man nimmt einfach normales 
FAT32. Das steht doch auch im README! Zur Formatierung unter Win braucht 
man nicht unbedingt das empfohlene Programm. Noobs richtet dann beim 
Erststart das nötige Linux Dateisystem ein. Das hätte der TO aber auch 
mal selber ausprobieren können bevor er sich hier zum Affen macht.
OP #6091760
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Max schrieb:
> Kopiere doch einfach das noobs (entpackt) auf die SD Karte, stecke diese
> in den Raspi, schalte den Strom ein und warte. Mann wie kann man nur so
> unselbstständig sein? Mehr als nicht funktionieren kann es doch nicht.
> Also einfach machen!

Wie ich anfangs schon geschrieben habe, habe ich das genau so gemacht.
Nach über einer Stunde warten hat die grüne Led immer noch 4* geblinkt 
und von einem Bild war auch nichts zu sehen.
Gast #6091768
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Peter N. schrieb:
> Was/wie formatiert das anders, als Win7

Das ist Linux, natürlich läuft da einiges anders als bei Windows. 
Außerdem muss der Raspberry Pi von der SD Karte booten, das kann Windows 
überhaupt nicht.

> Welche FAT-Version braucht der Pi4?

Das spielt keine Rolle. Mach das so, wie es in der Anleitung steht. Das 
Image enthält bereits ein Filesystem - Formatierung im klassischen Sinne 
entfällt dadurch.
#6091812
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wie weit bist du voran geschritten?

im besten Fall kannst du dd mittels cygwin ausführen
https://scheible.it/dd-windows-cygwin/

dd if=/cygdrive/c/2019-09-26-raspbian-buster-full.img of=/dev/sdb bs=1M 
status=progress

Ansonsten ein Livelinux starten
Terminal öffnen ins Verzeichnis mit deinem entpackten Image wechseln un 
dann
Ein Raspian Image runterladen und auf c: entpacken
ins entsprechende Verzeichnis wechseln und dann

sudo dd if=2019-09-26-raspbian-buster-full.img of=/dev/sdb bs=1M 
status=progress

sdb muss du in beiden Fällen mit dem passenden Laufwerksbuchstaben 
deines Kartenlesers/Speicherkarte ersetzen, sonst überschreibst du dir 
ein Laufwerk oder eine Partition

Mit sudo fdisk -l kannst du es dir auflisten lassen um das passende 
Laufwerk oder Partition auszuwählen.
#6091898
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Grüne LED:
3x blinken: start.elf nicht vorhanden
4x blinken: start.elf nicht gestartet (SD-Karte kann auch defekt sein)
7x blinken: kernel.img nicht vorhanden
8x blinken: SD nicht erkannt. Evtl. hilft ein Update der bootcode.bin 
oder start.elf

Rote LED:
4x langes blinken, 4x kurzes, 1x sehr lang: Image kann nicht erkannt 
werden, ein Neuaufspielen des Image schafft Abhilfe.

Ohne SD_Karte kommt kein Bild. Folgende Auflösungen sind möglich 
HD-Ready ist aber wirklich uninteressant.

Hier gibts Lesestoff für die Auflösung
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/raspberry-pi/2101201.htm
Gast #6092176
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Einen Raspi aufsetzten geht auch unter Windows:

Benötigte Tools:

Win32DiskImager
SDFormater
Raspian Image, z.B. 
https://downloads.raspberrypi.org/raspbian_full_latest


Vorgehensweise:

Raspian Image herunterladen und entpacken. Es wird eine .IMG erzeugt.
SD Karte mit SDFormater formatieren
Win32DiskImager starten, erzeugte IMG auswählen und auf Karte schreiben
Raspie mit HDMI1 an TV anschließen und starten lassen.

Das sollte es gewesen sein.
Gast #6092185
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Peter N. schrieb:
> Im Readme steht, ich soll ein Formatiertool verwenden, es steht aber
> nicht drin, warum.

Ja warum wohl? Folge einfach erstmal stur der Anleitung, so lange du 
keine Ahnung hast, was du dort tust. Oder lese einfach ein bisschen im 
Internet.

Welche Funktion könnte sich wohl in einem Tool verbergen, das die 
Bezeichnung Formatiertool trägt? Eine Formatierung eines Datenträgers 
ist gewöhnlich erforderlich, damit ein Betriebssystem eine Dateistruktur 
auf dem Datenträger anlegen und darauf zugreifen kann.
Gast #6092202
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also mal ganz sachlich:

du hast einiges im Internet zum Thema RasPi Images gelesen und bist 
jetzt verwirrt, da für z.B. Raspian und Noobs unterschiedliches zu lesen 
ist und du es nicht zuordnen kannst - den Unterschied (noch) nicht 
verstehst.

Es gibt fertige "Images" für den RasPi, die müssen bei Verwendung von 
Windows mit einem extra Tool auf die SD-Karte geschrieben werden. Einige 
davon können auch mit komprimierten Archiven (.zip .tgz etc) umgehen.
Diese legen dann aus dem Image die notwendigen Partitionen auf der 
SD-Karte an. Darunter auch ganz am Anfang eine kleine FAT Partition.

Der RasPi bootet per default von einer FAT-Partition auf der SD-Karte

NOOBS ist etwas anders - eben für noobs - und daher wesentlich 
einfacher:
du kopierst die Dateien und Ordner aus dem .zip (nicht das .zip) einfach 
auf die (ev. frisch formatierte) SD-Karte; dann ab damit in den RasPi. 
Dieser bootet von eben dieser FAT Partition ein Mini-Linux in welchem 
dann die restliche Einrichtung erfolgt. Das Endergebnis ist das selbe 
wie beim Schreiben eines fertigen Images.

Beim RasPi 4 ist der linke (HDMI_1) der gewünschte Anschluß!
Gast #6092694
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Generell soll man niemals SD Karten mit der Datenträgerverwaltung von 
Windows partitionieren, weil man dann riskiert, dass die Karte langsam 
wird oder frühzeitig kaputt geht. Das steht bei den meisten Karten auch 
in der Packungsbeilage geschrieben.

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