Wir besitzen ein Reihenendhaus in dem es keinen eigenen Fundamenterder gibt. Dieser befindet sich im Mittelhaus. Die beiden Endhäuser wurden damit verbunden, indem die ca 40m 3x1,5mm2 Garagenzuleitungen in den Garagen ge/gn-mäßig miteinander verbunden wurden.
Mit dem Vorbesitzer des Mittelhauses war ich einig geworden und habe mir eine 16mm2 Leitung gezogen und auf eine eigene Potischiene gelegt. Soweit so gut.
Seit einiger Zeit bewohnt ein anderes Ehepaar das Mittelhaus, der Sohn ist wohl der Eigentümer. Das Haus wird seit dem saniert und renoviert, stückchenweise. Aber dem Sohn traue ich nicht so recht. Was er nicht kennt, und auch nicht offensichtlich braucht wird entfernt. Und das könnte auch meine Leitung betreffen.
Nun habe ich meinen Kellerboden entlang einer Innenwand geöffnet in der Hoffnung dort die Armierungsmatten zu finden. Leider keine Chance. An den Aussenwänden hatte ich früher zwei Pumpen versenkt. Dort waren die 16x16cm Maschen der Armierungsmatten zu finden.
Wie kann ich feststellen an welchen Stellen ich Armierungsmatten finde?
Wie kann ich feststellen an welchen Stellen ich Armierungsmatten finde?
Metalldetektor? Eigentlich sollten ja überall welche sein. Vermutlich ist ein Staberder oder Kreuzerder dann eher eine Lösung, bevor man den Kellerboden aufkloppt und riskiert dass was undicht wird - sofern überhaupt dicht...
Wenn Du einen Banderder verbuddeln möchtest, kannst Du gleich mal Deine Kellerwand von außen ansehen, ob nach 20 Jahren schon was zerbröselt ist. Ein Staberder kann 15m bis zum Grundwasser brauchen? Wahrscheinlich würde ich mal eine Blitzschutzfirma konsultieren um später auch für Solar gut gerüstet zu sein.
Klingeldraht? Bei Dehn gibt es viel zu lesen z.B. 500 Seiten
https://www.dehn.at/sites/default/files/media/files/blitzplaner_web_v1.06.pdf
Wenn Du einen Banderder verbuddeln möchtest, kannst Du gleich mal Deine
Kellerwand von außen ansehen, ob nach 20 Jahren schon was zerbröselt
ist. Ein Staberder kann 15m bis zum Grundwasser brauchen? Wahrscheinlich
würde ich mal eine Blitzschutzfirma konsultieren um später auch für
Solar gut gerüstet zu sein.
Und was hat jetzt ein Erder mit Solar zu tun? Die Trägerkonstruktion einer PV muß nur dann an den PA wenn das der Hersteller des WR vorschreibt und/oder auf dem Dach neben der PV noch weitere berührbare Metallkonstruktionen wären, z.B. ein Antennenmast. Die wenigsten modernen WR brauchen die Trägerkonstruktion geerdet (für den Isolationstest vor Beginn der Lieferung)
Und ein Staberder muß nicht bis zum "Grundwasser" reichen. Außerdem kann man mehrere nebeneinander schlagen.
Wir besitzen ein Reihenendhaus in dem es keinen eigenen Fundamenterder
gibt. Dieser befindet sich im Mittelhaus. Die beiden Endhäuser wurden
damit verbunden, indem die ca 40m 3x1,5mm2 Garagenzuleitungen in den
Garagen ge/gn-mäßig miteinander verbunden wurden.
Mir ist schleierhaft wie das einer verstehen soll!
Hohl dir einen Elektriker der kann das du offenbar nicht verstehts selbstständig in Ordnung bringen.
Mir ist schleierhaft wie das einer verstehen soll!
Hohl dir einen Elektriker der kann das du offenbar nicht verstehts
selbstständig in Ordnung bringen.
Meintest du:
"Hol dir einen Elektriker, der kann das "du" offenbar nicht, verstehts selbständig in Ordnung bringen."?
Satzzeichen können dabei helfen, den Schleier zu lüften, der über dem Verständnis liegt ;-)
Wir besitzen ein Reihenendhaus in dem es keinen eigenen Fundamenterder
gibt. Dieser befindet sich im Mittelhaus. Die beiden Endhäuser wurden
damit verbunden, indem die ca 40m 3x1,5mm2 Garagenzuleitungen in den
Garagen ge/gn-mäßig miteinander verbunden wurden.
Den wirst Du aber brauchen.
Jedes Gebäudeteil braucht einen eigenen Fundameterder oder Tiefenerder.
Der macht Dir einen Tiefenerder, schließt den an den Hausanschluß an,
incl. Abnahme für das E-Werk, Zulassung und Plomben.
Vielleicht wirst Du dann auch einen neuen Hausanschlußkasten und ein neuen Verteilerschrank brauchen. Hole schon mal Dein Sparbuch heraus.
Vielleicht wirst Du dann auch einen neuen Hausanschlußkasten und ein
neuen Verteilerschrank brauchen.
Geht heute nur noch, wenn davor ein Tanzaal für zwei schwangere Elefant:innen freigehalten wird, denn laut TAB wachsen Verteilerschränke schneller als die Neuverschuldung.
Nun habe ich meinen Kellerboden entlang einer Innenwand geöffnet in der
Hoffnung dort die Armierungsmatten zu finden. Leider keine Chance.
Die beste Lösung wäre 3 seitig aufgraben und einen Ringerder zu legen. Die beiden Enden im Keller zu einer Maqsche verbinden.
Alternativ aussen einen oder mehrere Tiefenerder setzen und miteinander verbinden.
Je nach Keller (Perimeterdämmung, Schwarze Wanne) hat der Beton sowiso einen erhöhten Erdungswiderstand.
Ist ja nur das "kleine" Modell mit mäßiger Suchtiefe.
Die Überdeckung liegt bei 8 bis 9cm. Das Gerät kann laut Herstellerangabe Stahl in Beton bis 12cm Tiefe finden. Sollte also funktionieren.
Als ich noch nebenberuflich einen Diamantbohr- und Schneidebetrieb hatte, hatte ich ein Profometer mit separatem Messkopf, das ging auch nur bis max 10cm. Damals halt ......
Beste Lösung ist stark ortsabhängig. Wir haben in solchen Fällen (meist im Keller) neben dem HAK/Zählerschrank durch die Bodenplatte einen oder mehrere Staberder gerammt bis der erforderliche R Wert erreicht war. Die wenigsten Kunden möchten den Garten umgegraben haben ;-)
Die wenigsten Kunden möchten den Garten umgegraben haben ;-)
Das geht eigentlich direkt neben dem Haus, Abstand 0,5 Meter und unterhalb der Frostgrenze (Edelstahl zwei bis drei Meter Länge) - da muss man nichts "umgraben" oder wie habt "Ihr" das gemacht wenn es im Keller nicht ging? - Klar sollte man den dann einmessen und schauen ob es reicht...
Ich wäre heute aber auch eher ein Freund davon die Anschlussstelle des Erders im trockenen zu haben...vermutlich würde ich heute im Zweifel eine Gießharzmuffe
"WIR" ist der Elektroinstallationsbetrieb bei dem ich vor >45 Jahren gelernt habe. Damals war das "Tagesgeschäft". Ein 40mm Loch in die Betonplatte gebohrt und die Sonde mit dem Boschhammer gesetzt, fertig. Möglichst nahe an der Wand, fiel gar nicht weiter auf.
Warum soll die Anschlußstelle trocken sein? Wenn die Materialpaarung stimmt (V4A überall!!) und es gute Klemmen sind ist da nichts einzuwenden. Auch die nur 1,5m langen Erderstangen haben ja "im Nassen" eine gesteckte Verbindung untereinander an die man nie wieder rankommt....
Ursprünglich TT. Aber ich hab nach Kauf des Hauses in Absprache mit dem VNB auf TN-C-S umgebaut.
Grundsätzlich brauche ich ja keinen eigenen Erder, aber aufgrund der umfangreichen Erweiterungen, die auch Überspannungsableiter benötigen, ist ein eigener Erder sinnvoll.
Danke.
Ich weiß, daß Du mich nicht magst.
Aber selber keine Ahnung von der Realität.
Aber Du wohnst ja nicht im Bereich des E-Werkes Sachsenwald.
Wenn die Zähler ablesen oder tauschen wird, jede Kleinigkeit beanstandet und der Strom abgestellt. Die messen sogar den Winkel eines Hausanschlußkabel nach. Wehe Du hast den falschen Beton zum Verfugen benutzt.
Schönen Tach noch
HolgerR
Aber Du wohnst ja nicht im Bereich des E-Werkes Sachsenwald.
Wenn die Zähler ablesen oder tauschen wird, jede Kleinigkeit beanstandet
und der Strom abgestellt.
Meinst du das im Ernst? Ich kenne das so, dass da ein Hilfsarbeiter kommt und möglichst schnell den Zähler umbaut, ein Bild mit seinem Tablet macht und verschwindet.
So wie du hier erzählst, scheint es, als ob es bei Sachsenwald noch viele Blockwarte gibt, die ihr bisschen Macht über andere voll ausleben und ihnen ans Schienbein treten wollen.
Bei uns (Rhein-Neckar Raum) ist eigentlich überall TNC-S. Aber da wird immer ein eigener Erder gefordert. Wenn er in wirklich alten Installationen noch nicht existiert, wird er bei jeder Erweiterung nachgerüstet.
...Überspannungsableiter benötigen, ist ein eigener Erder sinnvoll.
Ja absolut - ich würde fast sagen, nicht nur sinnvoll sondern eher unvermeidlich, denn ohne ist der Ableiter kaum sinnvoll ...
UND sofern du keine gesonderte Blitzschutzanlage auf dem Dach hast...
Meinst du das im Ernst? Ich kenne das so, dass da ein Hilfsarbeiter
kommt und möglichst schnell den Zähler umbaut, ein Bild mit seinem
Tablet macht und verschwindet.
So wie du hier erzählst, scheint es, als ob es bei Sachsenwald noch
viele Blockwarte gibt, die ihr bisschen Macht über andere voll ausleben
und ihnen ans Schienbein treten wollen.
Ja, ich meine es ernst. Ich habe 2024 einen Personalraum zu einer Wohnung umgebaut.
Natürlich mit Baugenehmigung, Archi und Brandschutzfritzen. Ich mußte Brandschutzdecken einbauen. Heizungsrohre und Wasserleitungen in Fluren und Treppenhaus waren verboten. E-Leitungen mußten unter Putz, natürlich Beton-Putz. Die Wohnung bekam natürlich einen eigenen Zähler. Also neuen Verteilerschrank her mit neuen Hausanschlußkasten. Zu Dank, ich hatte in dem Gebäudeteil schon einen Fundameterder. Nebenbei hatte 2023 ich eine alte Wohnung incl. Elektro saniert. Hier wurde auch der Verteilerschrank und der Hausanschlußkasten erneuert, zuzüglich eines Tiefenerder. Der Elektriker und das E-Ewerk haben nur gesagt machen, zahlen oder stilllegen. Noch was ? Aber ich hab das aus der Portokasse bezahlt.
Aber vom Ex-Beruf her bin ich froh, das die so pingellich sind.
Gruß HolgerR
Und da beschwert sich allen Ernstes noch jemand über den VDE? Gott sei Dank gibt es die damit man Ruhe hat vor solchen Extremisten wie dieser Sachsenklinik wenn man das Regelwerk befolgt.
Meinst du das im Ernst? Ich kenne das so, dass da ein Hilfsarbeiter
kommt und möglichst schnell den Zähler umbaut, ein Bild mit seinem
Tablet macht und verschwindet.
So wie du hier erzählst, scheint es, als ob es bei Sachsenwald noch
viele Blockwarte gibt, die ihr bisschen Macht über andere voll ausleben
und ihnen ans Schienbein treten wollen.
Ja, ich meine es ernst. Ich habe 2024 einen Personalraum zu einer Wohnung umgebaut.
Natürlich mit Baugenehmigung, Archi und Brandschutzfritzen. Ich mußte Brandschutzdecken einbauen. Heizungsrohre und Wasserleitungen in Fluren und Treppenhaus waren verboten. E-Leitungen mußten unter Putz, natürlich Beton-Putz. Die Wohnung bekam natürlich einen eigenen Zähler. Also neuen Verteilerschrank her mit neuen Hausanschlußkasten. Zu Dank, ich hatte in dem Gebäudeteil schon einen Fundameterder. Nebenbei hatte 2023 ich eine alte Wohnung incl. Elektro saniert. Hier wurde auch der Verteilerschrank und der Hausanschlußkasten erneuert, zuzüglich eines Tiefenerder. Der Elektriker und das E-Ewerk haben nur gesagt machen, zahlen oder stilllegen. Noch was ? Aber ich hab das aus der Portokasse bezahlt.
Aber vom Ex-Beruf her bin ich froh, das die so pingellich sind.
Gruß HolgerR
Ich habe 2024 einen Personalraum zu einer Wohnung umgebaut.
...Heizungsrohre und Wasserleitungen in Fluren
und Treppenhaus waren verboten. E-Leitungen mußten unter Putz..
Das sind gesetzliche Vorschriften zum Brandschutz in Gebäudeklasse 3 und höher.
Mit VDE und Staberdern hat das aber nix zu tun.
Nebenbei hatte 2023 ich eine alte Wohnung incl. Elektro saniert....
Verteilerschrank und der Hausanschlußkasten ... zuzüglich eines Tiefenerder.
Der Elektriker und das E-Ewerk haben nur gesagt machen, zahlen oder stilllegen.
Also ein andere Fall. Äpfel mit Birnen und Bananen verglichen?
Wenn ein Elektriker was haben will dann frage ich erst mal einen Anderen. Besonders bei den "alten Meistern" habe ich schon viel Unsinn gehört.
Ansonsten kenne ich das wie bei Udo: Mitarbeiter vom EVU kommt lustlos vorbei, klemmt seinen Zähler an den Zählerplatz, Plombe dran, Foto gemacht und schon ist er wieder weg. Für die Anlage hat er sich überhaupt nicht interessiert.
Ansonsten kenne ich das wie bei Udo: Mitarbeiter vom EVU kommt lustlos
vorbei, klemmt seinen Zähler an den Zählerplatz, Plombe dran, Foto
gemacht und schon ist er wieder weg. Für die Anlage hat er sich
überhaupt nicht interessiert.
Das wird bei mir diesmal anders laufen, da ich die Komplettnlage neu anmelden muss. Seit Jahren betreiben wir ne PV Anlage, ne Wärmepumpe, ne Wallbox usw illegal (ja, ich bin ein Schwerverbrecher mit hoher krimineller Energie :-) ). Nun wollen wir das ganze legalisieren und ich hab dazu alle UVs und die Zählertafel erneuert, und $14a konform aufgebaut. Sowas muss ja heutzutage angemeldet werden. Und dann wird ja der gute alte Ferraiszähler gegen ein Schmartmeter ausgetauscht :-(
Hi Udo, das Dingens ist inzwischen angekommen. Ich bin erstaunt wie genau ich die Maschen der Armierungsmatten darstellen kann. Mattentiefe etwa 8 - 9cm im Beton.
Leider haben die früheren Arbeiter bei mir etwas großzügig beim Mattenabstand agiert. Genau da wo ich es bräuchte fehlt wohl ein Stück - da war die Matte wohl etwas zu kurz.
Danke für die Info. Prima für dich, das das so gut funktioniert.
Ich habe einen Bosch "DMF 10 Zoom professionel", der soll eigentlich sogar Holzunterkonstruktionen erkennen.
Mit dem bin ich ziemlich unzufrieden. Selbst Stromleitungen kann man nur Wahrscheinlichkeiten definieren ("zu 90% ist da keine Leitung"). selbst bei Metallständerwänden wird es nicht mehr immer eindeutig weil doppelt beplankt (25mm).
Mal sehen ich habe einen bekannten der den Wallscanner haben könnte. Dann probiere ich den mal bei mir aus.
Selbst Stromleitungen kann man nur Wahrscheinlichkeiten definieren
Auch das funktioniert hervorragend und sehr genau!
Hatte mich gewundert, seit zwei Tagen klingelt niemand mehr an der Haustür. Hm, was hast Du ale letztes alles gemacht? Ok, ein Thermostat im Flur hinter der Haustür montiert. Und klar, das wars (siehe Bild).
In 1,20m Höhe sollte waagerecht eigentlich kein Kabel verlegt sein. Vor allem ist der Weg absolut sinnfrei. Aber was haben die Elektriker in diesem Haus nicht alles verpfuscht. ZB Erder vergessen, siehe Eingangspost.
Aber was haben die Elektriker in diesem Haus nicht alles verpfuscht.
...wenn das so offensichtlich ist, ist es doch fast schon fahrlässig irgendwo zu bohren ohne vorher zumindest mit dem einfachsten Beeper mal eben zu gucken ob was metallisches da ist...
...wenn das so offensichtlich ist, ist es doch fast schon fahrlässig
irgendwo zu bohren ohne vorher zumindest mit dem einfachsten Beeper mal
eben zu gucken ob was metallisches da ist...
Bisher hatte ich überwiegend Glück. In einem Standartgebäude aus den 70ern war halt noch nicht soviel Gedöns verbaut wie heute. Und es waren diese einfachen "Leitungssucher" kaum sinnvoll einsetzbar, siehe Post von Udo: #8107034
Erst mit dem neuen Wallscanner scheint wirklich was sichtbar zu werden. Dazwischen liegen Welten.
Das wird bei mir diesmal anders laufen, da ich die Komplettnlage neu
anmelden muss.... alle UVs und die Zählertafel erneuert, .... Und dann wird ja
der gute alte Ferraiszähler gegen ein Schmartmeter ausgetauscht :-(
Das war hier nicht anders: Ferrariszähler und Verteilung im 1.OG mussten komplett abgebaut, neue Leitung vom HAK zum neuen Zählerschrank im Keller installiert und der neue Zählerschrank mit neuer Verteilung mit elektronischen Zähler in Betrieb genommen werden.
Wie gesagt: Ausführung der komplett neuen Installation hat den EVU-Mitarbeiter nicht die Bohne interessiert.
Wie gesagt: Ausführung der komplett neuen Installation hat den
EVU-Mitarbeiter nicht die Bohne interessiert.
Das wäre mir am liebsten. Aber man hört die verschiedensten Räubergeschichten, von "war pieselig und hat die Farben der Schrauben beanstandet" bis eben "interessiert nicht die Bohne".
Nun, ich wollte eh alles neu gemacht haben um das uralte und längst völlig unzureichende Zeug loszuwerden. Zudem hätte das §14 Krams und der neue Zähler ohnehin nicht im alten Bakelitkasten montiert werden können.
Das wird auch örtlich verschieden sein. Zählerkasten im 1.OG ist bei Hochwasser übrigens eine sehr gute Idee. Das haben die Leute an der Mosel schon vor Jahren gemacht.
Jo, bestimmt... ich hab so ein 9,95€ Ding - mit etwas Übung gehts mit dem ausreichend gut...ich habe geschaut wie er sich verhält auf nem Stück 20mm Spanplatte mit einem Kabel drunter...
Hatte man so ein 80€ Bosch teil, das war nichts...
Bereite dich seelisch moralisch schon darauf vor, einen Banderder
um deine Haushälfte einzubuddeln. ☺
Offenbar hat sich in 3 1/4 Jahren noch nicht zu jedem OM herumgesprochen, dass nach aktueller DIN 18014:2023-06 "technologieoffen" bis 200 m² Grundfläche zwei Banderder á 10 m oder 2 Tiefenerder à 5 m oder in kürzere Erdergruppen aufgeteilt zulässig sind.
Tiefenerder dürfen auch durch die Bodenplatte getrieben werden.
Bereite dich seelisch moralisch schon darauf vor, einen Banderder
um deine Haushälfte einzubuddeln. ☺
Offenbar hat sich in 3 1/4 Jahren noch nicht zu jedem OM
herumgesprochen, dass nach aktueller DIN 18014:2023-06
"technologieoffen" bis 200 m² Grundfläche zwei Banderder á 10 m oder 2
Tiefenerder à 5 m oder in kürzere Erdergruppen aufgeteilt zulässig sind.
Tiefenerder dürfen auch durch die Bodenplatte getrieben werden.
Das gilt aber nur für ein TN Netz! Bei einem TT Netz muß der Erderwiderstand ausreichend niedrig sein um zuverlässig 50Volt Berührungsspannung jederzeit unterschreiten zu können. In einer Wüste kann das auch 20 Staberder erfordern 😎
Und bei einer Blitzschutzanlage ist das sowieso alles nochmals GANZ anders und hat mit "Erdung" oder Potentialausgleich rein gar nichts zu tun.
Das gilt aber nur für ein TN Netz! Bei einem TT Netz muß der
Erderwiderstand ausreichend niedrig sein um zuverlässig 50Volt
Berührungsspannung jederzeit unterschreiten zu können.
Die unsinnige Passage der abgelösten DIN VDE 100-540, wonach eine Elektroanlage (also in allen Netzformen!) keinen eigenen Erder benötigt, wurde gestrichen.
In einer Wüste
kann das auch 20 Staberder erfordern 😎
Der TE lebt hoffentlich in keiner Wüste aber auch nicht in einer Permafrost-Region.
Weder in den VDEW-Richtlinien noch in einer DIN 18014, in welche die VDEW RL ab 1994 überführt wurden. gibt es für Neubauten eine Unterscheidung nach Netzformen oder gar Befreiung von Fundamenterdern. Seit DIN 18014:2023-06 sind Erder vom Typ A "technologieoffen" als Ersatz für Fundament-/Ringerder zugelassen. In der kann man seit inzwischen 3 1/4 Jahren nachlesen wie bei "vergessenen" Fundamenterdern oder fraglicher Tauglichkeit vorzugehen ist.
Die Streitfrage ob Fundamenterder ab 1966 oder erst swit 1970 bauaufsichtlich gefordert waren, ist beim Baujahr 1975 nicht relevant.
Und bei einer Blitzschutzanlage ist das sowieso alles nochmals GANZ
anders und hat mit "Erdung" oder Potentialausgleich rein gar nichts zu
tun.
Das kenne ich als Blitzschutzfachkraft aber anders. Die Begriffe Erdung und Blitzschutzpotentialausgleich tauchen nicht erst in der Reihe IEC 62305 sondern schon in nicht harmonisierten nationalen VDE 0185-x auf. Ebenso Erdung und Schutz- bzw. Funktions-Potentialausglich in den beiden Normen für Antennensicherheit oder in der EN 50310.
Die Anforderungen an Antennen-Erder liegen weit unter denen der aktuellen DIN 18014 und reichen dafür nicht aus. Die im Blitzschutzbau übliche Notlösung eine unterlassene Ringsammelleitung der Erder über Verbindung mit der Bewehrung ergibt keinen normkonformen Blitzschutzpotentialausgleich. Ein oder auch meherere nachträgliche Punktanschlüsse an nur verrödelte Bewehrungsmatten können einen unter den Außenwänden fehlenden Band- oder Rundstahl nicht einmal als Kombinierte Potentialausgleichsanlage gleichwertig ersetzen und noch weniger als Fundamenterder.
Getrennte Erder ohne Verbindung zum obligatorischen Schutzpotentialausgleich sind kein Patentrezept sondern gefährlich und grob normwidrig. Nach der schon einmal erwähnten DIN VDE 0100-540 und auch dem Normenoldie DIN VDE 0151:1986-06 sind bei galvanischer Verbindung mit einem Fundamenterder im Erdreich feuerverzinkte Materialien unzulässig. Da könnte ein neues Problem entstehen.
Das kenne ich als Blitzschutzfachkraft aber anders.
Und was rätst du als Blitzschutzfachkraft dem TO?
So wie ich seinen ersten Beitrag oben lese, gab es an seinem Anschlu0 keinen Erder sondern nur den PEN vom Versorger, einen eigenen Erder hatte nur das Reihenmittelhaus.
Und was rätst du als Blitzschutzfachkraft dem TO?
So wie ich seinen ersten Beitrag oben lese, gab es an seinem Anschlu0
keinen Erder sondern nur den PEN vom Versorger, einen eigenen Erder
hatte nur das Reihenmittelhaus.
Das was ich in einem der bislang drei bekannten Multipostings detailliert im Elektrikforum beschrieben habe.
Nicht näher beschriebene Erder für die Afu-Antennen gibt es auch noch, ob die normkonform blitzsttromtragfähig mit dem obligatorischen Schutzpotentialausgleich verbunden sind ist schon wieder fraglich.
Hallo Roland, by the way, ich hatte vor 20 Jahren auch mal einen kleinen Blitzschutzlehrgang. Ich kann mich noch daran erinnern - oder meine es zumindest - dass sich derzeit die Geister schieden ob man die Erder verbinden solle - da es Fälle gab - so hieß es - in denen man sich über diesen Weg den Blitz "ins Haus geholt hat"...
Blitzschutz ist ja wirklich ein sehr interessantes Themengebiet mit viel Spezialwissen usw...Thema "Schrittspanung" als Beispiel - kann ich mich noch etwas dran Erinnern, aber wie gesagt - lang lang ist es her.
in einem TT Netz kann die Forderung nach Unterschreiten der 50Volt Berührungsspannung ausschließlich mit einem geeigneten Erder erfüllt werden. Das hat rein gar nichts mit irgendwelchen Normen zu tun sondern ist eine Forderung aus der VDE und LEBENSWICHTIG. Und je nach Bodenbeschaffenheit müssen dann halt ganz viele Erder gesetzt werden. Im übrigen gilt eine NORM nur dann als vereinbart wenn dies im Vertrag ausdrücklich beschrieben ist. Die VDE gilt dagegen IMMER, geht also vor.
Sorry aber eine Blitzschutzfachkraft hat das vermutlich nicht im Lehrplan, wir Elektriker schon.
Es gibt Ausführungen von Blitzschutzanlagen die von der PAS völlig getrennt sind, GENAU weil man sich damit die Probleme erst recht ins Haus holen KANN.
Hallo Roland, by the way, ich hatte vor 20 Jahren auch mal einen
kleinen Blitzschutzlehrgang. Ich kann mich noch daran erinnern - oder
meine es zumindest - dass sich derzeit die Geister schieden ob man die
Erder verbinden solle - da es Fälle gab - so hieß es - in denen man sich
über diesen Weg den Blitz "ins Haus geholt hat"...
Auch auf einem "kleinen" Blitzschutzlehrgang ist das grober Unfug, der das Gegenteil der eigentlichen Absicht bewirkt. Ableitungen von Blitzschutzsystemen durften nur in einer nachträglich nicht mehr erklärbaren Phase in eigenen Erdern ohne Blitzschutz-Potentialausgleich zur HES enden.
Wer dem gefährlichen Stuss noch 2006 anhing, lebte blitzschutztechnisch hinter dem Mond. Der kannte weder die einschlägigen Normen noch Kleinhuis-Leitfäden, DEHN Blitzplaner, das nicht mehr online stehende ABB-Merkblatt #16 noch die die Verlautbarung des DKE/K 751 zu dieser These.
Eine VDE-Norm, nach welcher die Erder von Empfangs- oder Funksende-/-empfangsantennen - mit oder ohne LPS - NICHT mit dem früher Hauptpotentialausgleich genannten Schutzpotentialausgleich verbundenen werden mussten, gibt es nicht.
Obwohl ich dieses Forum schätze, habe ich mich altershalber rar gemacht. Multipostings mag ich aber auch dann nicht, wenn sie nicht wegen ungleicher Informationen zu den lokalen Verhältnissen auseinanderdriften.
Sorry aber eine Blitzschutzfachkraft hat das vermutlich nicht im
Lehrplan, wir Elektriker schon.
Wie man aus meinen STEREO-Beiträgen im Elektrikforum entnehmen kann, bin ich nicht annähernd so unbedarft. Sorry, aber ich habe häufig den Eindruck, dass Elektriker die auch schon einmal irgendeine DIN 18014 gelesen haben ebenso aussterben wie meine Gilde der RFT, von der ich ursprünglich abstamme.
Es gibt Ausführungen von Blitzschutzanlagen die von der PAS völlig
getrennt sind, GENAU weil man sich damit die Probleme erst recht ins
Haus holen KANN.
Klar gibt es die nach temporär zulässig gewesenem Uralt-Normenstand. Nur entspricht das schon lange keiner aktuellen Norm mehr. Falls ich eine übersehen habe, die getrennte Erder für Blitzschutzanlagen zulässt, bitte ich um Benennung, damit ich das als beschränkt normkundiger Dünn- und Blitzstromer auch nachlesen kann.
Das mit "hinter dem Mond" bitte nicht persönlich nehmen, das war schon geschrieben bevor ich deinen Beitrag gelesen habe.
Ui. Ich vermute zu wissen auf welche Aunahmebestände du anspielst aber so etwas ist in diesem Forum schwierig zu erklären: den Spruch solltest du überdenken.
In manchen Gesetzen steht tatsächlich VDE drin, aber auch das halte ich für anfechtbar.
Wie kann der "Verein der Deutschen Einhörner" bestimmen was gemacht wird.
Hat mich immer schon gestört.
Es hindert Dich keiner daran Mitglied beim VDE zu werden und Dich in den entsprechenden Arbeitsgruppen zu engagieren. Es kann aber durchaus sein, dass Du besser informiert und mehr in dem Thema stehend zu anderen Ansichten als Heute kommen könntest.
Es hindert Dich keiner daran Mitglied beim VDE zu werden
Doch!
Mein noch halbwegs klarer Verstand.
Die Deutschen sind völlig bescheuert. Es gibt einen weltweit gültigen Führerschein fürs Windsurfen. Ohne den Lappen vom VDWS kannst du kein Surfbrett ausleihen.
Mittlerweile sind sie dabei den Kettensägenführerschein amtlich zu machen.
Diese ganzen Lobbyisten, jeder braucht sein Pöstchen und sein kleines Kaiserreich.
Bald muss man sicher noch ein Führerschein haben, um morgens sein Brot mit dem Messer zu schmieren.
Und wer von euch hat nicht schon diese "vorsorglichen Änderungen" der VDE erlebt, wo dann andere Kabel gelegt werden mussten, obwohl die realen Messungen zeigten, dass diese Werte nicht in einem einzigen Fall erreicht wurden?
Da hat einer eine bescheuerte Idee und alle anderen machen, obwohl alle wissen, dass das Mist ist.
Und wer von euch hat nicht schon diese "vorsorglichen Änderungen" der
VDE erlebt, wo dann andere Kabel gelegt werden mussten, obwohl die
realen Messungen zeigten, dass diese Werte nicht in einem einzigen Fall
erreicht wurden?
Guck Dir an, wer Mitglied im VDE ist. Natürlich wollen die ihre Produkte verkaufen, und entsprechend fallen deren Vorschläge aus. Das dürfte in keinem Normenausschuss anders sein.