Moin
Hab hier eine tauchlampe von kowalski unter meinen Fingern. Das
eigentliche Problem war, dass die Ladekontroll Led nicht funktionierte.
Hab nun die Platine ausgebaut und bemerkt, dass ein IC (der oben rechts
vom Kondensator) wohl gestorben ist.
Kann jemand das Bauteil indentifiezieren? Ich kann darauf "IOR P436C
4J7D" erkennen, hab aber damit nicht ergoogeln können...
Hoi!
Ich liebe sowas... :-) Das Bauteil sieht aus wie ein MOSFET von IR
(nicht IOR...). Würde ich auch von der Funktio her vermuten (an der
Spule, oben alle Anschlüsse zusammen, unten rechts Gate). Die letzten
Zahlen in der letzten Reihe identifiziere ich als "416", die Firma IR
benutzt immer sowas wie IRF..., also mal nach IRF7416 geschaut, ->
p-channel MOSFET. Muss nicht stimmen, schau mal ob du in der letzten
Reihe der Buchstaben / Zahlen noch mehr entziffern kannst...
Viele Grüße
DOG
EDIT Mann, war der schnell... ^^
super danke leute. Wenn ich in der letzten Riehe noch was ausmachen
kann, ist es am wahrscheinlichsten 7416. also bestell ich das teil mal
und hoffe, dass sonst alles in Ordnung ist.
Soll man das Teil bei C. oder R. kaufen oder kann mans auch über EBay
beziehen (von wegen China Schrott usw.)
Hey, hab die ganze Zeit schon was im Kopf gehabt und gerade mal alte
Rechnungen durchgestöbert. Letztes Jahr habe ich mal drei von denen
bestellt und nicht verwendet, also liegen die noch irgendwo bei mir rum,
wenn Du Interesse hast schau ich mal nach, könnte als Brief zu Dir
kommen...
Viele Grüße
DOG
Kranke Schwester schrieb:> Moin>> Hab hier eine tauchlampe von kowalski unter meinen Fingern. Das> eigentliche Problem war, dass die Ladekontroll Led nicht funktionierte.> Hab nun die Platine ausgebaut und bemerkt, dass ein IC (der oben rechts> vom Kondensator) wohl gestorben ist.>> Kann jemand das Bauteil indentifiezieren? Ich kann darauf "IOR P436C> 4J7D" erkennen, hab aber damit nicht ergoogeln können...
Hallo,
du wirst also den FET ersetzen können. Doch was war die Ursache? Du
musst die Ursache beseitigen und nicht die Wirkung (abgerauchter FET)
Gruß
Old-Papa
Daniel Weigand schrieb:> wenn Du Interesse hast schau ich mal nach, könnte als Brief zu Dir> kommen...
Hey danke für das Angebot, habs erst jetzt grad gesehen.
Hab aber ohehin bei Reichelt bestellen müssen, die Lieferung ist gestern
gekommen.
Hab das Teil nun eingebaut und alles funktioniert wunderprächtig.
Wie gesagt die Steuerung ist von einer Tauchlampe mit 100W Halogenlampe
drin. Meine Freundin hat das kleinere Modell mit 50W Halogen, diese hat
aber die gleiche Steuereung. Nun dachte ich mir, dass die Steurung in
meiner Lampe vielleicht an der Grenze der Belastbarkeit ist (zumindest
der IC). Deshalb dachte ich mir einen Kühlkörper auf dem IC zu
montieren. Bringt das aber was, zumal die Lampe hermetisch abgedichtet
ist und somit die Luft darin ziemlich stillsteht
Der Wärmeübergang zwischen dem Gehäuse und der Ludt verbessert sich
schon. Allerdings musst Du den Kühlkörper schon gut befestigen, zb. mit
Wärmeleitkleber. Wenn der Kühlkörper nämlich abfällt und im Gehäuse rum
purzelt sind natürlch Kurzschlüsse vorprogrammiert.
gk
das wäre meine nächste Frage gewesen. Leider hab ich nur normale
Wärmeleitpaste hier, evtl. noch Heißkleber und Sekundenkleber. Damit
komm ich aber nicht weit oder?
wärmeleitkleber gibts zu kaufen. brauchte man früher gelegentlich bei
grafikkarten, ich hab damit mal ein P3-board gerettet wo die nasen vom
CPU-sockel abgeknackt waren. nach jahrelanger funktionsfähigkeit in
diesem zustand hat's dann beim versuch es zu zerlegen den heatspreader
von der CPU gerupft anstelle den kühler vom heatspreader. funktioniert
also einwandfrei das zeug! wenn du das vernünftig aufbringst und
aushärten läßt fällt eher der FET von der platine als der kühler vom
FET.
Schau doch lieber erstmal ob der FET überhaupt warm wird im normalen
Betrieb.
Vielleicht ist er doch durch irgendwas anderes gebraten worden
(Kurzschluss oder so).
Ja, Wärmeleitkleber hält sehr gut. Jedoch sind, wie bei den meisten
anderen Verklebungen auch, die üblichen Hinweise zu beachten:
1. Klebestellen müssen sauber sein, d.h. keine Flussmittel- oder gar
Fettrückstände auf Bauteil und/oder Kühlkörper
2. Kleberschicht im Bereich des direkten Kontaktes zwischen Bauteil und
Kühlkörper muss möglichst dünn sein. Kleber darf aber an den Seiten
herausquellen.
3. Die Hebelwirkung durch den Kühlkörper sollte nicht zu groß werden.
Für das aufgeführte SO-Gehäuse könnte sich ein DIL-14-Kühlkörper
eignen. Aus mechanischen Gründen würde ich ihn jedoch ggf. etwas
breiter wählen und ihn auch noch mit dem Nachbarbauteil verkleben.
Mutmaßlich geeignet wäre z.B. der V-5619A, erhältlich bei Reichelt.