Ströme bis 40 A schalten

Gast #405189
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Hallo alle!


Ich habe ein weiteres Problem mit meinem kleinen
Netzteil-Bastelprojekt.
Nachdem ich Anhaltspunkte zur Strommessung habe, möchte ich eine
einstellbare Strombegrenzung realisieren. Der ATmega misst den Strom
und schaltet bei Überschreitung des eingegebenen Grenzwertes ab.

Wie bzw. mit welchen Bauelement kann ich am idealsten einen
elektronischen Schalter realisieren, der bis 40 A schalten kann?
Ich dachte erst an Relais über Optokoppler, aber nicht alle machen den
Strom mit. Ich würde also gern über MOSFETs schalten, die auf einem
Kühlkörper befestigt sind.

Ich hab leider noch keine Ahnung in der Richtung. ;)
Gibt es da spezielle Dinge wie Vorbeschaltung, Verluste, usw., die ich
beachten sollte?
(Ich stelle mir das so vor, daß ich mit einen Port über Optokoppler den
FET an- bzw. abschalte.)


Vielen Dank für Rat,
Nik
Gast #405193
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Für MOSFETs sind 40A kein Problem. Die musst du nicht mal kühlen. Musst
mal den 'C'-Katalog wälzen, da sind jede Menge drin. Bei Pollin auch.
Ich habe 2st. parallel im TO220-Gehäuse ungekühlt mit 100A dauer
getestet, sind nicht mal richtig warm geworden. Die Strommessung dürfte
wohl eher das Problem werden, oder hast du da schon was?
Gast #405195
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Hmm werd ich gleich mal machen.

(Als Quell-NT nehme ich ein PC-NT, schaltet ja bei Kurzschluß auch
ab.)

Hatte da so an IRF3205 gedacht, die hab ich auch gerade noch
rumnfliegen ;)
Wie gesagt, im Schalten von hohen Strömen kenn ich micht noch nicht
aus, aber ich werd mal suchen :D
Gast #405196
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Wow, so viele Antworten während ich den Beitrag schrieb, hehehe.

Zu SSR, die sind teuer und groß, ich habe nicht so viel Platz und
bräuchte zwischen 3 bis 5 ...

Zur Ergänzung: Ich möchte aus einem PC-NT ein Bastel-NT machen und
dementsprechend auch bis an die Grenzen eines solchen NTs gehen.
Ich kann ja dann verschiedene Features reinprogrammieren, U-I-Messung,
Leistung, vielleicht noch Anschalt-Abschalt-Timer usw., jeweils für die
verschiedenen Spannungen, also nicht komplett an oder aus.
Außerdem möchte ich nicht nur die 5V/12V nutzen, sondern auch den Rest.
Wie gesagt, das ist ein Bastelprojekt, also bitte nicht lachen ;)

@Sonic: Ja, die I-Messung ist nicht 100% genau, aber ausreichend. Meine
Frage dazu ist in diesem thread:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-419797.html
Gast #405198
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Hmm, mann könnte fast auf die Idee kommen, KFZ-Relais dafür
zu mißbrauchen... Es gibt sie auch für entsprechende Ströme,
und es gibt sie auch in Printausführung. Und sie sind auch
noch bezahlbar...
Gast #405199
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> Für MOSFETs sind 40A kein Problem. Die musst du nicht mal kühlen.

Tatsächlich? Bei 40A und einem Rdson von angenommenen 0,02 Ohm hat man
immerhin eine Verlustleistung von 32W. Die sollen ohne Kühlung an die
Umgebung abgehen?
Gast #405201
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@Guenther:
Bitte Ohmsches Gesetz beachten! Am FET fallen U=R*I Volt ab, also 0,02
Ohm*40A = 0,8 Volt. Bei 40A macht das eine Verlustleistung von
0,8V*40A=32W. Die Spannung am FET ist dabei unerheblich.
Gast #405202
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Nich Nick, sondern Sonic hat geschrieben:

"Für MOSFETs sind 40A kein Problem. Die musst du nicht mal kühlen."

An dem MOSFET würden somit 32W Verlustleistung entstehen, wenn man von
einem Rdson von 0,02 Ohm ausgeht (P=I*I*Rdson).
Gast #405208
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Hallo nochmal :)

Jetzt hab ich gesehen, daß das NT, welches ich verwenden will, doch nur
250 W hat ...

Also, die Stöme wären 25A(bei 5V), 20A(3.3V), 13A(12V),
0.3/0.8A(-5/-12V)

Also doch nicht ganz so extrem :)

Das wären dann doch nur 12.5W/8W/3.4W max an den MOSFETs, insofern ich
bei diesem NT bleibe.

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