4 zu 16 decoder und FET

OP #688045
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Hallo!

Ich habe ein Problem. Ich möchte einen BUZ11 schalten mit einem 
74HCT154. Kann ich den direkt anschließen? Die Logiktabelle des 74hct154 
macht mir auch sorgen. Sind die Ausgänge immer auf high? Ich möchte nur 
einen FET Schalten und nicht 1 Ausschalten.

Bitte helft mir.

Danke
Andreas
Gast #688088
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wenn's nicht zu schnell gehen soll, dann kannste auch direkt rangehen.
Wenngleich dies viele vielleicht nicht als die feine Art sehen.
Mußt nur drauf achten, daß der MOSFET sicher bei der gewählten Spannung 
schaltet (bei den normalen CMOS 4xxx kannste ja weit mehr als nur 5V 
nehmen als Betriebspannung).
Ansosnten (wenn 5V sein müssen) Logiklevel-Typen nehmen, um sicher zu 
sein.
Gast #688159
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BUZ11 ein LL Fet? Ich dachte der ist so alt, da gab's noch gar keine LL 
Fets.
Muß ich mal ins Sheet gucken.
Aber egal, wenn dem so wäre, dann kannste den ja direkt ansteuern, 
solange es nicht um extrem hohe Frequenzen bzw. gute Schaltflanken geht 
(wegen Ri der CMOS, die bei den Standard CMOS vergleichsweise hoch sind, 
vor allem bei nur 5V)
Gast #688172
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also die Daten sprechen wohl nicht gerade für einen LL Typ:
Gate Threshold Voltage VDS = VGS ID = 1 mA 2.1 3 4 V

In manchen Datenblätter wird noch nicht mal angegeben, was der für'n 
Strom hält bei 5V (in manchen anderen werden paar Ampere angegeben).
So gesehen ist ja fast jeder MOSFET ein LL Typ ;-)

Unter LL verstehe ich eigentlich Teile, die bei 5V mehr oder weniger den 
Idmax mitmachen, und zwar garantiert.

Aber egal, in meinen Bastelapparaten verwende ich auch ganz normale 
Typen bei 5V, ohne da was auszumessen. Ging bis jetzt auch immer gut 
(genug) ;-)
#688456
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Andreas Riegebauer wrote:
> Ich bin dabei eine Zündmaschine für Feuerwerke bzw. für meine
> Modellraketen zu bauen. Dabei brauche ich nur einen ganz kurzen
> einzelnen Impuls. Dafür sollte das dann also genügen.

...aber nur, wenn Du Brückenanzünder Typ A verwendest. Bei U oder HU 
wird's schon schwierig und bei Estes-Anzündern, Tigertails oder gar 
Copperheads kannst Du so 'ne marginale Ansteuerung vergessen.

Hast Du an eine Vorrichtung gedacht, um mit reduziertem Messstrom (paar 
mA) eine Durchgangsprüfung zu machen?

Für Feuerwerk bitte auch doppelte Sicherheit einbauen (z.B. 
Relaiskontakt und FET in Reihe) und Schutz gegen ESD und RF Einstreuung, 
denn da hat man gerne mal laaange Leitungen, die alles mögliche 
auffangen.

Was für eine Zündspannung hast Du denn vorgesehen? Im Feuerwerk schaltet 
man gerne etliche Anzünder in Reihe. Mit 5 oder 6V kommt man da dann 
nicht weit...
OP #688547
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Wieso funktioniert das nur mit Brückenzündern Typ A?

Ja hab ich daran gedacht. Ich werde mit einem PIC den Widerstand messen 
und ausgeben.

Ich wollte eigentlich von den Relais weg. Ich werde mir aber dazu noch 
was einfallen lassen das ich da keine Probleme mit den langen Kabeln 
habe.

Ich werde 2 12V Bleiakkus verwenden zum Zünden. Jeder Kanal erhält dann 
noch einen Kondensator. 35V 1000uF. Da ich eigentlich nicht vor hatte 
Zünder in Serie zu schalten sollte das auf jeden Fall reichen.

LG
Andreas
Gast #688607
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Mein Kumpel ist auch Feuerwerker, und für den habe ich auch mal solche 
Schaltungen mal entwickelt. Was er allerdings für Zünder benutzt, weiß 
ich nicht (angegeben sind 1A für 4ms o. so Zündverzögerung).
Ich habe es so gemacht, daß die 5V-Logikpegel erst auf einen ULN2008 
gegeben werden, der einen 8bit Treiber mit OC hat, und der OC kann 
etliche Volt über Betriebsspannung liegen (ich bin mir jetzt nicht 
sicher, ob es wirklich so ein ULN war - hab den Plan jetzt  nicht hier). 
Dieser ULN treibt dann P-Kanal MOSFETS (IRF 9Z34N  - 19A, 0,1Ohm), die 
mit  Source an +12V (kleine Pb-Gel-Akkus) hängen.
Als Kurzschlußschutz haben wir übrigens einfach eine 50W KFz-Lampe 
eingeschleift in die Plusleitung. Bei den kurzen Zündimpulsen wird die 
Glühwendel nicht warm, somit kein relevanter Zusatz-Verlust-R.
Die Zünder hängen dann zw. Drain und Masse.
Damit bekommen die Gates volle 12V Signalspannung, und die Zünder sind 
im Ruhezustand erstmal auf Masse, was sicherlich Sicherheitsvorteile 
bringen dürfte.
RF-Einstrahlung sehe ich da nicht so: erstens liegen die Leitungen in 
der Regel auf dem Boden, und eine Antenne auf dem Boden ist so gut wie 
gar keine Antenne. Zeitens müsste das Störsignal sich erst über die 
MOSFETS, den ULN bis in die Zentrale einschmuggeln können. Vor allem die 
ULN sind eine größere Hürde, da dort der C auf 12V liegt (über die 
Collector/Gate-R's), somit keine interne Diodenstrecke vorhanden ist, 
die ohne Vorspannung wäre, und somit praktisch nicht durchschalten kann 
bei bis zu einigen Stör-Volts. Wäre nur noch der Ccb, der aber recht 
klein ist. Letztlich schließt der µC den Rest kurz, wenn an seinen 
Ausgängen aus Richtung ULN noch was ankommen sollte.
Schlimmer wären längere Eingangsleitungen - die sollte man dann schon 
schützen gegen RF.
Er hat das Ding auch schon in Dresden am Elbufer bei irgendeiner 
Veranstaltung mit dabei gehabt - und da ist der Fernsehturm nicht weit 
davon entfernt (direkte Sicht) - kein Problem (heist natürlich nicht, 
daß bei stärker Einstrahlung nicht doch was passiert ;-).
Relais haben wir nicht - statt dessen einfach ein normaler Kippschalter 
in der Plusleitung, der unmittelbar vor der Veranstaltung eingeschaltet 
wird.
Meßstrom haben wir nicht - wenn sein muß, kann man auch mal von Hand mit 
dem Ohmmeter am Zündgerät durchmessen (die Drainanschlüsse stören ja 
dabei nicht)

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