Guten Tag zusammen,
ich benötige dringend Hilfe zu meinem Problem. Ich möchte einen
Schaltkreis der aus 3 in Reihe geschalteten Batterien besteht aktivieren
bzw. schalten, sobald 3,3 V eines anderen Schaltkreises fließen. Wenn an
diesem Schaltkreis keine 3,3V mehr anliegen, soll auch der
Batterieschaltkreis unterbrochen werden, um die Batterien zu schonen.
Ein Schmitt Trigger wandelt ja die 3,3 Volt in ein digitales High Signal
um. Eine Umwandlung benötige ich ja eigentlich nicht. Habe mir mal ein
74HC14 angeschaut bin mir aber nicht sicher ob mit das weiterhelfen
kann.
Zweite möglichkeit wäre eventuell ein Transitor. Dieser schaltet die
Kollektor-Emitter Strecke durch, wenn an der Basis-Emitter Stecke 0,7
Volt anliegen. An dem Schaltkreis mit den 3,3 Volt kann ich allerdings
die Spannung nicht auf 0,7Volt drosseln da die 3,3 Volt bereits von
LED's verwendet werden und diese bei 0,7V nicht mehr leuchten.
Ist eventuell ein Relais das richtige Bauteil für mich? Eine große Last
wird zukünftig mit dem Batterie-Schaltkreis nicht geschaltet.
Danke im Vorraus für die Anregungen.
NPN/PNP sind doch stromgesteuert, da hilft ein Vorwiderstand oder
gegebenenfalls ein Spannungsteiler aus zwei Widerständen, falls dir die
Spannung Sorgen macht. Bei 3,3V aber unnötig, das wird erst jenseits der
Datenblattwerte für die Maximalspannung interessant.
Klassisch also einfach Basiswiderstand da hin und fertig:
https://www.mikrocontroller.net/articles/Basiswiderstand
Danke schonmal für die Antworten.
Habe hier einen BC337-25 Transistor mit dem ich die Schaltung gerne
aufbauen möchte. Wenn ich das nun richtig Verstanden habe kann ich
durchaus mit den 3,3 Volt Steuern, solande der Strom an der
Transistorbasis dem entspricht der im Datenblatt steht. Dort stehen 2
Werte in mA. Einer für Saturation und einer für Basis-Emitter On.
Welcher Wert ist denn der korrekte? In dem Link steht dass ich nach der
Sättigung schalten soll.
Neuling schrieb:> Ist eventuell ein Relais das richtige Bauteil für mich?
Wenn du schreiben wolltest, was du wirklich vorhast, könnte man dir
vermutlich einen zielführenden Rat geben.
Neuling schrieb:> An dem Schaltkreis mit den 3,3 Volt kann ich allerdings> die Spannung nicht auf 0,7Volt drosseln
Dafür gibt es einen Basisvorwiderstand..
Der Unterschied zwischen einem Schmitt Trigger und einem Transistor ist
die Hysterese und das Schaltelement. Waehrend ein Transistor eine
kontinuierliche Funktion ist, schaltet ein Schmitt Trigger bei einer
gewissen scharfen Spannung ein und bei einem Stueck weniger Spannung
wieder scharf aus. Ein Transistor kann langsam ins Leiten kommen, und
langsam wieder isolieren.
Welche Funktionaltaet man denn immer braucht...
Hp M. schrieb:> Neuling schrieb:>> Ist eventuell ein Relais das richtige Bauteil für mich?>> Wenn du schreiben wolltest, was du wirklich vorhast, könnte man dir> vermutlich einen zielführenden Rat geben.
Ich habe ein Kinderspielzeug hier (ein Automat) mit einer LED
Lichtschranke. An dieser LED liegen die 3,3V Volt an, solange der
Automat in Betrieb ist. Ich möchte ein Soundmodul einbauen welches Musik
abspielt. Der Automat geht nach 1 Minute automatisch aus. Oder wenn ein
Gegenstand in die Lichschranke kommt. Daher kann ich die 3,3 Volt nicht
auf 0,7 Volt reduzieren da sonst die LED der Lichtschranke nicht mehr
Leuchtet. Das Audiomodul benötigt zufälligerweise auch 3,3 Volt. Daher
wollte ich einfach das Soundmodul parallel an die Lichtschranken LED
anschließen.Leider scheint dieser Leitungsstrang im Automat nicht mit
der zusätzlichen Last klarzukommen. Daher war meine Idee einfach direkt
von den Batterien 3,3 Volt per Spannungsregler abzugreifen. Damit das
Soundmodul erst startet, wenn der Automat startet möchte ich die 3,3
Volt der Batterien erst durchschalten wenn die Lichtschranken LED
leuchtet. Geht die LED aus soll auch das Audiomodul ausgehen.
Dazu brauchst du genau einen Transistor und einen Vorwiderstand für die
Basis.
Wenn ich das richtig verstanden habe, denn ich habe den Text nun dreimal
lesen müssen.
Erzähl doch nicht noch von Oma und Tante, wenn du den Sachverhalt
beschreiben willst.
Zeichne mal einen Schaltplan oder/und ein Bild von dem "Automaten".
Und dann lies das mal:
https://www.mikrocontroller.net/articles/Basiswiderstand
Habe in der Zwischenzeit etwas auf der Steckplatine getestet. Danke für
den Link mit dem Basiswiderstand. Jetzt habe ich noch ein kleineres
Problem.
Ich kann das Signal der Lichschranke bzw die Spannung messen wenn ich
die Kathode der LED gegen den Pluspol der Batterie messe.
Nach meiner Logik müsste man doch die Anode gegen Masse messen!? Aber
hier messe ich immer nur die Batteriespannung und nicht das gewünschte
Schaltsignal.
Daher muss ich mit dem Signal "LED-Masse gegen Plus" den Transistor
schalten.
Kann ich nun mit dem passenden Basiswiderstand auch die LED-Masse bzw
das Signal Kathode an die Basis des Transistors anlegen und dann gegen
Plus durchschalten? Oder benötige ich dann einen pnp Transistor?
Nochmals danke für die Hilfe!
Ich kann Dir nicht folgen. Zeichne einen Schaltplan! 95% von deinem Text
ist ohne Schaltplan unverständlich.
Durch mehr Worte wird es nur noch schlechter.
Stefan U. schrieb:> Ich kann Dir nicht folgen. Zeichne einen Schaltplan! 95% von deinem Text> ist ohne Schaltplan unverständlich.>> Durch mehr Worte wird es nur noch schlechter.
Ja Stefan, da hast du mir die Schreibarbeit abgenommen.
Bin zwar im Moment krank und kann deswegen nicht so gut denken (nur noch
Matsche im Kopf), aber selbst nach dreimaligem lesen habe ich das nicht
verstanden.
Habe es nun endlich hinbekommen die Spannung der Batterie durch zu
schalten mit der Lichtschranke. Es waren 2 Transistoren PNP notwendig.
Habe jetzt aber noch ein anderes Problem.
Die 4,7 Volt regele ich nun mit einem LM2596 StepDown Wandler auf
3.3Volt herunter. Wenn ich aber den Verbaucher (mp3 modul) anschließe,
welcher eigentlich nur 100mA verbraucht, schwankt die Spannung nun sehr
stark zwischen 2,5 und 3V. Ohne das Modul bleibt die Spannung super
konstant bei 3,3 Volt. An was kann das liegen?
Schau mal im Datenblatt nach, wie hoch die Differenz zwischen
Eingangsspannung und Ausgangsspannung mindestens sein muss. Ich wette,
das sind ungefähr 2 Volt oder gar mehr.
Der Schaltregler ist hier auch suboptimal. Bei so geringen Strömen und
geringen Spannungsdifferenzen bringt ein Linear-Regler weniger Verluste.
Welhe Teilenummer hätte denn ein geeigneter Linearregler?
Ich wollte den Automat bis Weihnachten fertig stellen und müsste dann
heute noch das Bauteil bestellen.
Neuling schrieb:> Anbei ein Bild der "Schaltung".
Die Schaltung taugt so nicht, weil deine 4.78V instabil bezüglich die
3.6V sind.
Neuling schrieb:> Habe es nun endlich hinbekommen die Spannung der Batterie durch zu> schalten mit der Lichtschranke. Es waren 2 Transistoren PNP notwendig.
Na ja. Eher mit einem LogicLevel NMOSFET
1
+----------+
2
| |
3
Soundmodul |
4
| |
5
--+--|I BSS295 Batterie
6
| |S |
7
LED | |
8
| | |
9
--+---+----------+
Neuling schrieb:> Die 4,7 Volt regele ich nun mit einem LM2596 StepDown Wandler auf> 3.3Volt herunter.
Dafür ist der nicht gebaut. Er regelt 4.2V auf 1.2V runter, oder 5V auf
3V, aber von 4.8 auf 3.3 steht im Datenblatt nichts. Er wird also unter
den empfohlenen Werten betrieben, da kann es schon sein, daß es nicht
geht.
Bei 100mA um 1.5V zu reduzieren kostet auch bloss 0.15 Watt, da ist ein
Schaltregler eh unpassend.
> Die Schaltung taugt so nicht, weil deine 4.78V instabil bezüglich die> 3.6V sind.
Habe gerade eine Konstantstromquelle mit 5V heruntergeregelt auf 3.3
Volt. Auf der Platine des LM2596 ist kleiner Poti mit der man die
Ausgangsspannung einstellen kann. Mit der Konstatstromquelle
funktioniert es. Aber es funktioniert nicht mit der Schaltung bzw der
Batterie.
Irgendwo dort habe ich das Problem. Was macht der Mosfet denn anders als
die beiden Transistoren? Da der eigentliche Automat ja auch von der
Batterie bedient wird, habe ich irgendwie das Gefühl hier einen
Spannungsteiler zu haben denn ich gehe ja parallel von der Batterie weg
auf den Spannungsteiler.
> Bei 100mA um 1.5V zu reduzieren kostet auch bloss 0.15 Watt, da ist ein> Schaltregler eh unpassend.
Ist der LF-33 hierfür die Lösung?
Habe noch etwas weiter getestet.
Der Spannungsregler funktioniert tadellos parallel am Automat. Das Mp3
Modul spielt die Musik ab und der Automat läuft ohne Probleme.
Allerdings ist diese Schaltung mit den beiden Transistoren bei diesem
Test nicht zum Einsatz gekommen. Der Spannungsregler hängt eben direkt
an der Batterie.
Daher tendiere ich nun, die Batteriespannung wie MaWin vorgeschlagen hat
mit einem LogicLevel Mosfet durchzuschalten, wenn das Signal der
Lichtschranke anliegt.
Ich komme nur leider mit den Datenblättern dieser Mosfets nicht zu
recht. Welcher ist denn nun der Richtige? Könnte ich den IRLZ34N
verwenden, der auf
http://www.mikrocontroller.net/articles/MOSFET-%C3%9Cbersicht
aufgelistet wird?
Neuling schrieb:> Welcher ist denn nun der Richtige?
Du solltest einen verwenden, bei dem ein RDSon-Wert für 2.7 (oder 2.5)V
UGS angegeben ist.
Früher konnte man das gut bei IRF durchsuchen, daher wurden als
Beispielexemplar meist MOSFET von IRF genannt, aber seit dem die
behinderten Kassenwarte von Siemens den Konkurrenten auf Kredit
übernommen haben, wird alles gemacht, damit bloss kein Kunde auf die
Idee kommen könnte, bei denen zu kaufen.
Nimm SI2312 falls du statt TO92 lieber SOT23 hast.
Vielen Dank MaWin für deine Hilfe!
Ich kann den SI2312 leider nicht bis Weihnachten bekommen.
Habe aber den IRLML2502 gefunden der auch einen Vgs von 2,5 Volt hat.
Warum eigentlich 2,5 Volt?
Das Signal zum Durchschalten von der Lichtschranke beträgt 3,7 Volt?
Habe heute einen IRLML2502 gekauft.
Er schaltet auch durch, allerdings kommt am Eingang des Spannungsreglers
nur 2,71 Volt an und nicht wie erwartet 4,78Volt der Batterie. An was
kann das liegen? Habe ein Bild der Schaltung beigefügt.
>Dazu brauchst du genau einen Transistor und einen Vorwiderstand für die>Basis
Nachdem ich nochmal alles neu aufgebaut habe, konnte ich es tatsächlich
mit nur einem PNP Transistor und einem 1k Ohm widerstand aufbauen. Es
funktioniert tatsächlich und das Weihnachtsgeschenk ist fertig.
Vielen Dank für die Unterstützung!