Analog Eingänge für A/D Wandler potentialtrennen?

Gast #420912
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Hallo liebe User!

Ich hätte eine Frage, da wir im Rahmen der Schule mit einem AT89C51AC2
eine kleine "SPS" fertigen:

Wie kann ich am einfachsten die Analog Eingänge  über Optokoppler von
den echten Messwerten trennen? Gibt es da bestimmte
Linearisierungsverfahren und auf was muss ich aufpassen?

Od. es ist einfach egal, und ich gestalte den Eingang einfach möglichst
hochohmig?

Vielen Dank im Vorraus! jÜrgen
Gast #420913
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Am genauesten gehts wenn du den kompletten AD-Wandlerteil mit DCDC
Convertern vom Rest der Schaltung trennst. Die Digitalsignale (CLK usw)
werden dann über Optokoppler übertragen.

Wenn du, wie du vorschlägst, die Analogsignale über Optos überträgtst
dann bekommst du Fehler rein.

Welche Spannungen willst du messen?

mfg Reinhard
Gast #420915
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Hallo Jürgen

eine galvanische Trennung kann man mit Isolationsverstärkern (z.B.
ISO122 von TI/Burr-Brown) durchführen oder mit linearen Optokopplern
(IL300). Eine solche galvanische Trennung macht man in der Regel nur
wenns technisch notwendig ist.
Wenn die analogen Eingänge "normal" angeschlossen werden, darf das
nicht zu hochohmig sein, da dies zu Verfälschungen des Messergebnisses
führt. In der Regel steht das aber im Datenblatt. Größenordnung: < 5
KOhm.
Wenns darum geht, den Eingang zu schützen, muss man sich anders
behelfen.

Gerhard
Gast #420916
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@ Gerhard: Vielen Dank!

Also es geht bei der Mini-SPS darum, das die Analog-Eingänge möglichst
geschützt sind, also das wenn man z.b. 230V anlegt das, dass nicht
direkt auf den Controller kommt. Es gibt leider auch in einer E-Technik
HTL solche Leute ^^
Ich bin bei diesem Projekt, der Projektleiter und muss hier auf
Sicherheit halten. In welchem Ausmaß wirkt denn der Fehler auf das
Ergebniss ein? Es werden eh keine weltbewegenden Messungen sein -
Temperatur od. einfach Widerstandsmessung (mit konst. Stromquelle) und
solche Späße...
Gast #420917
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Wenn sich die Signale nicht schnell ändern, kann man da schon einen
100kOhm-Widerstand einbauen und mit einem Kondensator gegen Masse
wieder niederohmig machen. Das ist dann halt auch ein Tiefpass.
Wie gross der Fehler bei zu hohem Eingangswiderstand ist, hängt von der
Sample-Zeit und den Grösse des Eingangswiderstandes ab. der fehler kann
aber so gross werden, dass du an den Messergebnissen zweifelst, vor
allem, weil der Fehler nicht konstant ist ( du misst Mist)

Gerhard

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