Hallo,
ich habe hier noch einen ganzen Stapel Halogenspots, den ich gern in
einem Wohnzimmer verbauen würde.
Allerdings soll man ja Strom sparen, deshalb wollte ich vor die Spots
Vorwiderstände schalten, damit die Spots nicht so viel Strom
verbrauchen.
Welche Widerstände wären geeignet? Ich dachte spontan an so welche
https://www.amazon.de/Widerstand-Set-10-fach-Metallschicht-0-6W/dp/B007R3Q44Y
Passen die?
Das ist die denkbar schlechteste Idee, um Strom zu sparen. Nimm
LED-Spots, die sind effizienter.
Oder wenn es Halogen sein muss: Nimm einen Dimmer, oder schalte zwei
Halogenspots in Serie, dann leuchten sie wesentlich dunkler und du
verheizt keine Leistung an einem zusätzlichen Widerstand.
Harald W. schrieb:> Christian L. schrieb:>> günther schrieb:>>> Ich dachte spontan an so welche>>> https://www.amazon.de/Widerstand-Set-10-fach-Metallschicht-0-6W/dp/B007R3Q44Y>>>> Beim ersten Einschalten der Leuchten fliegen dir die Widerstände um die>> Ohren.>> Nein, sie werden vielleicht etwas warm.
Kann es sein, daß der eine von euch von 12V Spots ausgeht, er andere von
230V?
Lach schrieb:>> Nein, sie werden vielleicht etwas warm.>> Kann es sein, daß der eine von euch von 12V Spots ausgeht, er andere von> 230V?
Kann sein. 20W sind aber typisch für 12V.
Wenn du sparen willst, dann nimm LED oder einen Dimmer.
Es gibt LED Leuchtmittel, die in die vorhandenen Fassungen passen. Wenn
ein Netzteil verwendet wird, muss man drauf achten dass die
Mindestlast nicht unterschritten wird.
Joachim B. schrieb im Beitrag #4982507:
> ja so 1,5M dürfte sparen helfen
Man hat allerdings auch kein Licht.
Antwort schrieb:> Joachim B. schrieb:>> ja so 1,5M dürfte sparen helfen>> Man hat allerdings auch kein Licht.
war das eine Bedingung?
ich würde ja lieber Trafo Dimmer (Vollwellensteuerung) vorschalten auf
der 230V Seite und natürlich den passenden Trafo wählen.
günther schrieb:> Welche Widerstände wären geeignet? Ich dachte spontan an so welche> https://www.amazon.de/Widerstand-Set-10-fach-Metallschicht-0-6W/dp/B007R3Q44Y>> Passen die?
Hallo Günther.
Wie Du schon an den Reaktionen gesehen hast ist Die Lösung "suboptimal".
Aber wenn Du mal nachrechnest wird Dir hopffentlich klar warum:
Ein Leuchtmittel für 12V mit 20W Leistung hat nach P=U*U/R - umgestellt:
R=U+U/P - einen Widerstand von 7 Ohm. Dem schaltets Du eine Widerstand
von 1000 Ohm vor. Das sind dann gesamt 1007 Ohm. Der Strom der durch
diesen Widerstand fließt wird dann etwa 12mA sein, das gibt eine
Leistung von 12*12mW = 144mW die dann vorwiegend am Widerstand abfallen.
Das Leuchtmittel wird sich noch nicht mal anstrengen dafür auch nur zu
glimmen. Solltest Du andere Widerstände nehmen: Rechne selbst was dabei
rauskommt an Strom und welche Leistung dann am Widerstand abfällt.
Fazit: das macht wirklich keinen Sinn.
rgds
Du kannst aber trotzdem einen Widerstand von 1 Ohm / 4 Watt vor die
Halogenbirne schalten. Das habe ich auch gemacht. Dann sparst Du
vielleicht nur 1/8 des Stroms, aber dafür werden die Birnen über den
Widerstand sanfter eingeschaltet und leuchten nicht mehr ganz so hell.
Dadurch erhöhst Du die Lebensdauer des Leuchtmittels und das spart auch
Geld.
Ralf schrieb:> Du kannst aber trotzdem einen Widerstand von 1 Ohm / 4 Watt vor die> Halogenbirne schalten. Das habe ich auch gemacht. Dann sparst Du> vielleicht nur 1/8 des Stroms, aber dafür werden die Birnen über den> Widerstand sanfter eingeschaltet und leuchten nicht mehr ganz so hell.> Dadurch erhöhst Du die Lebensdauer des Leuchtmittels und das spart auch> Geld.
Nein.
Niedrigerer Strom -> geringere Temperatur -> Wirkungsgrad schlechter.
Die höhere Temperatur ist ja der Witz an den Halogenlampen. Du machst
damit den ganzen Sinn der dinger weg. Kuckst du hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BChlampe#Halogengl.C3.BChlampen_.28Wolfram-Halogen-Kreisprozess.29
Du bezahltst mehr Strom pro Einheit Licht.
Ergo : Deine Lösung ist teurer.
Einfachstes physikalisches Grundwissen. Und es ist nicht vorhanden. Zum
Heulen :-(
Nur mit der Lebensdauer hast du recht.
Ich muss zugeben, dass mit dem Kreisprozess des Wolframfadens hatte ich
auch schon mal gehört. Aber dieser Prozess funktioniert auch nicht
perfekt und das ist für mich neu. Danke für den Link.
günther schrieb:> Also mehr Ohme?
Wer sowas schreibt tut dies entweder am Freitag oder verdient es wenn er
für 10 Stück Billig-THT-Widerstände 1€ zahlt. ;-P
Geheimtipp: Wenn Du echt sparen willst schalte die Widerstände und alle
Deine Lampen in Reihe, dann blenden diese fiesen Halogenspots auch nicht
mehr so übel.
Wenn Du bei dem Halogenzeugs Strom sparen willst mache von den
vermutlich mehreren 20W Leuchtmitteln alle bis auf eine raus und lasse
diese mit maximaler Leistung arbeiten. Dann ist deren Wirkungsgrad am
höchsten.
Bedenke: eine etwa 10%ige Leistungsreduzierung am Glühfaden hat eine
etwa 50%ige Reduzierung der Helligkeit zur Folge!
MfG
Hi
Ich hatte auch noch nie ne Lotto-Millionen ... soll's aber ab und an
schon Mal gegeben haben - wobei dort dann 'Sparen' (ggf. auch mit Buch)
geholfen hätte ;)
Vll interpretierst Du das 'Stromsparen' falsch?
MfG
Ralf schrieb:> Du kannst aber trotzdem einen Widerstand von 1 Ohm / 4 Watt vor die> Halogenbirne schalten. Das habe ich auch gemacht. Dann sparst Du> vielleicht nur 1/8 des Stroms
Das ist so unsinnig, dass ich jetzt eine 12V 20W aus der Schublade hole
und zwei DVMs ans Labornetzgerät klemme:
1,66A @ 12V am Leuchtmittel = 19,9 Watt
Nun 1 Ohm davor:
1,54A @ 10,5V am Leuchtmittel = 16,2 Watt
Aber am Netzgerät weiterhin 12 Volt, das gibt 18,5 Watt
Gesamtverbrauch bzw. 2,3 Watt Wärme am Vorwiderstand.
7% weniger Energie = Idiotische Idee.
Wenn es darum geht, effizienter zu werden, kann man PWM en.
Ein Limearwiderstand zum "stromsparen" ist so sinnvoll wie eine halb
angezogene Bremse zum Spritsparen.
Manfred schrieb:> 7% weniger Energie = Idiotische Idee.
Natürlich ist das eine idiotische Idee, es geht doch nur um die Erhöhung
der Lebensdauer. Wobei die niedrigere Temperatur des Wolframfadens der
Lebensdauer entgegenwirkt (unzulänglicher Kreisprozess). Habe ich selbst
vorher nicht gewusst.
günther schrieb:> Allerdings soll man ja Strom sparen, deshalb wollte ich vor die Spots> Vorwiderstände schalten, damit die Spots nicht so viel Strom> verbrauchen.
Mit den Vorwiderständen erreichst du primär, dass sich das Maximum der
Strahlung Richtung Infrarot verschiebt. Das geht wesentlich schneller
als das Stromsparen. Andere Leute nennen das Elektroheizung
Ralf schrieb:> Manfred schrieb:>> 7% weniger Energie = Idiotische Idee.> Natürlich ist das eine idiotische Idee,> es geht doch nur um die Erhöhung der Lebensdauer.
Die sich m.E. auch ergeben wird.
Wenn ich meine Werte weiter rechne, ist auch der Kaltleitereffekt des
Glühfadens deutlich erkennbar, von 7,2Ohm @ 12V sinkt der auf 6.8Ohm @
10,5V.
> Wobei die niedrigere Temperatur des Wolframfadens der> Lebensdauer entgegenwirkt
Der gestörte Kreislauf ergibt eine frühere Schwärzung des Glaskolbens,
bekannter Effekt.
Zur elektrischen Lebensdauer kenne ich keine Zahlen. Wenn der Glühfaden
wirklich signifikant abdampft, wäre das kontraproduktiv.
Vielleicht hat ja einer unserer Physiker hier Zeit, sich mal dazu
auszutoben?
Bummsfallera schrieb:> Ralf schrieb:>> Du kannst aber trotzdem einen Widerstand von 1 Ohm / 4 Watt vor die>> Halogenbirne schalten. Das habe ich auch gemacht. Dann sparst Du>> vielleicht nur 1/8 des Stroms, aber dafür werden die Birnen über den>> Widerstand sanfter eingeschaltet und leuchten nicht mehr ganz so hell.>> Dadurch erhöhst Du die Lebensdauer des Leuchtmittels und das spart auch>> Geld.>> Nein.>
Doch. Weniger Stromverbrach, weniger Stromkosten (natürlich auch weniger
Licht).
> Niedrigerer Strom -> geringere Temperatur -> Wirkungsgrad schlechter.
Richtig, der Wirkungsgrad wird schlechter. Das ist ihm aber egal. Er
will ja Stromkosten reduzieren. Es ist hier nicht die Rede davon, ein
optimales Kosten/Nutzen-Verhältnis zu erreichen.
> Du bezahltst mehr Strom pro Einheit Licht.>> Ergo : Deine Lösung ist teurer.
Quatsch. Ausschlaggebend für die Stromkosten ist nicht der Strom pro
Einheit Licht, sondern in diesem Fall der Stromverbrauch pro
Zeiteinheit. Und dieser ist durch den Vorwiderstand eindeutig niedriger.
>> Einfachstes physikalisches Grundwissen. Und es ist nicht vorhanden. Zum> Heulen :-(>
Du hast zwar treffend argumentiert, allerdings passt deine Antwort nicht
zur Frage. Vielleicht etwas genauer lesen und nochmals nachdenken bevor
man schreibt...
Thomas H. schrieb:> Bummsfallera schrieb:>> Ralf schrieb:>>> Du kannst aber trotzdem einen Widerstand von 1 Ohm / 4 Watt vor die>>> Halogenbirne schalten. Das habe ich auch gemacht. Dann sparst Du>>> vielleicht nur 1/8 des Stroms, aber dafür werden die Birnen über den>>> Widerstand sanfter eingeschaltet und leuchten nicht mehr ganz so hell.>>> Dadurch erhöhst Du die Lebensdauer des Leuchtmittels und das spart auch>>> Geld.>>>> Nein.>>> Doch. Weniger Stromverbrach, weniger Stromkosten (natürlich auch weniger> Licht).
Nein.
Weil:
Nimm einfach weniger Spots.
Oder solche, mit weniger Leistung.
Gleicher Effekt : Weniger Licht. Aber ohne Wirkungsgradverlust.
Will heißen: Das braucht ERHEBLICH weniger Strom, als die Lösung mit
Vorwiderstand.
Grund ist der Wirkungsgrad:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wirkungsgrad
In dem Fall ist Pab die abgegebene LICHTLEISTUNG. Das ist das was hell
macht (das nur so am Rande). Eine niedrigere Temperatur führt aber dazu,
dass der Anteil der Lichtleistung im Vergleich zur thermischen Leistung
überproportional abnimmt.
D.h. von der übrigen Leistung ist mehr unerwünschte Wärme dabei.
Die Frage war "Stromsparen mit Vorwiderstand" bei Halogen.
Die Antwort ist: Aus technischer Sicht mit Menschenverstand: Einfach
Blödsinn.
Bitte Argumente bringen, um das zu wiederlegen. Beispielsweise eine
Berechnung, warum der Vorwiderstand im Vergleich zu weniger Spots oder
solcher mit geringerer Leistung Energie spart.
Thomas H. schrieb:> Doch. Weniger Stromverbrach, weniger Stromkosten (natürlich auch weniger> Licht).
Also gib ihm doch den Rat, den Widerstand noch weiter zu erhöhen, wenn
du der Meinung bist, das Licht sei ihm egal.
>> Richtig, der Wirkungsgrad wird schlechter. Das ist ihm aber egal. Er> will ja Stromkosten reduzieren. Es ist hier nicht die Rede davon, ein> optimales Kosten/Nutzen-Verhältnis zu erreichen.
Sagen wir mal 1 kOhm? Oder vielleicht 1 MOhm? Wenn das Licht egal ist,
wäre das doch eine geniale Lösung, oder?
>>> Quatsch. Ausschlaggebend für die Stromkosten ist nicht der Strom pro> Einheit Licht, sondern in diesem Fall der Stromverbrauch pro> Zeiteinheit. Und dieser ist durch den Vorwiderstand eindeutig niedriger.>
Treiben wir es noch weiter. Irgendwo ist doch bestimmt ein Schalter, da
steht "AUS" dran. Das wäre doch spitzenmäßig, oder? 100%
Stromeinsparung. Das Licht ist doch egal. Und damit ist genau erreicht,
was du propagierst. Der Stromverbrauch pro Zeiteinheit ist niedriger.
Und das sogar OHNE Vorwiderstand!
>> Du hast zwar treffend argumentiert, allerdings passt deine Antwort nicht> zur Frage. Vielleicht etwas genauer lesen und nochmals nachdenken bevor> man schreibt...
Hm, hast du das auch gemacht? Oder hast du nur geschrieben, ohne vorher
nachzudenken?
wie passt Strom sparen mit erhöhtem Leuchtmittelverbrauch?
Wie schon ausgeführt worden ist lebt Halogen durch die Hitze in Hotspots
der Engstellen und dem regenerieren von abgespaltenen Glühdrahtpartikel
länger.
Wie kann man den Strom sparen mittels vorwiderstand? Ich dachte die
Lampe leitet dunkler weil der Rest im widerstand verheizt wird? Somit
wäre Energietechnisch nichts gewonnen?
Wenn alle Widerstände konstant wären würde Widerstandserhöhung an
konstanten Spannungen den Strom senken.
Leider ist ein Leuchtmittel mit Glühwendel ein PTC und wenn dieser
weniger Strom sieht sinkt sein Widerstand also wird die zusätzliche
geringe Widerstandseinbringung linear nichts bewirken.
Rv + R_leuchte_kalt muss man R_leuchte_heiss gegenüberstellen.
Die Leuchte mit Rv wird zwar dunkler, aber wo wird Strom "gespart" wenn
er im Rv verheizt wird?
Wo wird gespart wenn das Leuchtmittel schneller aufgibt? (besonders Halo
bei Unterspannung)
Joachim B. schrieb:> Wie schon ausgeführt worden ist lebt Halogen durch die Hitze in Hotspots> der Engstellen und dem regenerieren von abgespaltenen Glühdrahtpartikel> länger.
Nö, die "lebt" durch den hohen Druck und engen Kolben. Die
Verschleißrate steigt aber trotzdem mit der Temperatur. Die Lebensdauer
ist umgekehrt proportional zur Betriebsspannung.
batman schrieb:> Die> Verschleißrate steigt aber trotzdem mit der Temperatur.
ja stimmt auch nur einen Punkt rauszustellen bringt es nicht, bei
Unterspannung funktioniert das Prinzip nicht und der Kolben wird blind
durch Niederschlag!
Bei einem Vorwiderstand von 1 Ohm wird so oder so gespart. Entweder wird
Strom gespart (fällt nicht ins Gewicht) oder es wird der Neukauf von
Leuchtmitteln eingespart (reduziert).
Die Frage ist also: Wie klein darf die Betriebsspannung sein, damit sich
der Wolfram-Glühfaden noch ausreichend regenerieren kann?
Ralf schrieb:> Die Frage ist also: Wie klein darf die Betriebsspannung sein, damit sich> der Wolfram-Glühfaden noch ausreichend regenerieren kann?
mach doch mal eine Studie, hast ja einige Leuchtmittel zum Testen
günther schrieb:> ich habe hier noch einen ganzen Stapel Halogenspots
achne das war ja günther mit th
Tip-Geber schrieb:> Bis jetzt war alles falsch, was hier geantwortet wurde!
Wirklich alles falsch? Dann hast du das hier nicht gelesen:
Beitrag "Re: Strom sparen mit Vorwiderstand - welcher Wert?"> Natürlich kannst Du mit Vorwiderständen Strom sparen, und zwar richtig viel!>> Geb Dich nicht mit 1 Ohm oder 2 Ohm etc. zufrieden. Da sparst Du> wirklich nicht viel. Du musst viel größere Widerstände nehmen, z.b. ein> Megaohm (= eine Million Ohm!!!) oder sogar 10 Megaohm!
Hallo,
erstaunlich, wieviele Antworten man mit dieser Frage erhalten kann.
Sicher ein phantasievolles Thema. Ich würde eine Zweipunktregler mit
Induktivität vorschalten.
Hiermit der fünfzigste Beitrag zum Sparen von Strom mit Hilfe von
Glühlampen!
Gruß an die Sparer
batman schrieb:> Die ganz schlauen schalten eine Diode vor und haben dann wiedermal> die> ewige Funzel erfunden.
Mit gratis Stroboskopfunktion. Ist im Partykeller sicherlich toll.