Transistor Buchstabe

#6169723
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Moin,

Bei alten, europaeischen Transistoren hat sich die Namensbezeichnung aus 
der von europaeischen Roehren entwickelt. Da gab's dann erstmal welche, 
die mit O losgingen, was bei Roehren "ohne Heizung" bedeutet. Das waren 
alles Germaniumtransistoren. Spaeter war dann der erste Buchstabe "A" 
fuer Germanium und "B" fuer Silizium.
Aber ich glaub', da haelt sich heute keiner mehr an irgendwas. Ohne 
Datenblatt oder Messung wird man's nicht mehr sicher wissen.

Gruss
WK
Gast #6169725
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Grober Verstärkungsfaktor (A, B, C). C ist dabei die höchste 
Verstärkung.
Besser finde ich aber die moderneren Zahlenangaben. Denn die enthalten 
Klartext, der nur noch mit 10 multipliziert werden muss (6, 10, 16, 25, 
40).
Gast #6169731
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Elec T. schrieb:
> Etwa Hauptmaterial aus dem es besteht?

Falls du damit das Material des Halbleiters meinst, wäre so etwas an 
dieser Stelle einfach nur überflüssig. Das Material liegt bei 
Transistroren bereits mit der Typenbezeichnung fest, meist mit dem 
ersten Buchstaben.
Oder meinst du das Gehäusemateral, was anteilig sicher den größten 
Beitrag besitzt, aber für die Funktion eher nebensächlich ist.
Und ja, die Bauformen sind oft in hinteren Buchstaben kodiert.
#6169782
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Elec T. schrieb:
> Hallo. Was bedeutet bei einem Transistor der Buchstabe nach der
> Zahlenfolge?

Verschiedenes. Je nach Transistor und Hersteller. Es steht aber immer im 
jeweiligen Datenblatt.

> Etwa Hauptmaterial aus dem es besteht?

Das sicher nicht.

Enrico Eichelhardt schrieb:
> Grober Verstärkungsfaktor (A, B, C). C ist dabei die höchste
> Verstärkung.

Das ist manchmal so. Aber nicht immer. Oft ist die Verstärkungsklasse 
numerisch anggegeben. Oder es sind Buchstaben vom Ende des Alphabets 
(Japan-Transistoren).

Bei russischen Transistoren gab es oft Untertypen verschiedener 
Spannungsfestigkeit, die mit einem extra Buchstaben angegeben war.

Wieder andere Hersteller bringen eine neue (verbesserte) Variante eines 
Transistors heraus und hängen einen Buchstaben (meist A) an.

Es gibt auch transistoren, die mit verschiedenen Pinbelegungen gefertigt 
werden. Da kennzeichnet der Buchstabe die Variante.

Und wieder andere kennzeichnen so die Fab, wo das Silizium herkommt. 
Oder die Charge. Oder den Produktionszeitraum.

Da gibt es keine herstellerübergreifende Systematik.
Gast #6170342
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Joachim B. schrieb:
> Elec T. schrieb:
>> der Buchstabe nach der
>> Zahlenfolge?
>
> Dergute W. schrieb:
>> Spaeter war dann der erste Buchstabe "A"
>> fuer Germanium und "B" fuer Silizium.
>
> er fragte nach dem Letzten und der steht für
>
> pegel schrieb:
>> Stromverstärkung

Und das ist nicht immer so.
Gast #6170350
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2 Cent schrieb:
> Lesenswert:
> https://www.mikrocontroller.net/articles/Kennzeichnung_von_Halbleitern

[Eine englische Übersicht ist auf dieser Homepage zu finden... Zumindest 
bei Pro-Electron würde ich aber den Standard vorziehen (sofern dieser zu 
finden ist).]


R.I.P.

https://web.archive.org/web/2010/www.eeca.eu/images/downloads/PRO 
ELECTRON_D15 final version 2007_12 ESIA updated 16 07 10.pdf

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