Das Gerät meldet immer "Ice Full", wenn es eingeschaltet wird. Im Eis-bereich sind 2 Typen von Sensor verbaut:
#An der Vorderkante des Eisfachs eine IR Lichtschranke
#An der Rückseite der Eis-Auffang-Schaufel ein (IR?) Sensor [siehe Foto]
leider finde ich keine Bedienungsanleitung zu dem Gerät.
Frage: Hat jemand hier eine vergleichbare Eiswürfel-Maschine, und kann mir hinweis geben, wofür welcher Sensor ist, und welcher den Fehler verursachen könnte?
Insbesondere: Was ist das für ein Sensor, der "hinten drin" an der Rückseite sitzt?
das "goldene" Bauteil sieht so ähnlich aus wie meins. Kann es sich evtl. um eine UV-C LED handeln? immerhin wird die Eiswürfelmaschine ja mit "UV-Reinigung" angepriesen, das könnte dazu passen. Grade entdeckt: Die Stecker-Beschriftung dieses Bauteils erwähnt auch nur 2 Leitungen (gnd, +12V)
Dann wäre tatsächlich die Lichtschranke der Fehler-Verursacher
ich hab jetzt mal den "McGyver" Modus eingeschaltet.
die Lichtschranken Empfangs-LED wird m.E. korrekt mit 4,9V revers bestromt, und der Spannungs-Wert veränderte sich bei Beleuchtung mit einer Taschenlampe.
Ich hab dann mal die ersten 10 Sekunden die Empfangs-Lichtschranken-LED mit der IR-Fernbedienung unseres Fernsehers bespasst.
Ergebnis: Das Ding meldet keinen Fehler mehr, und der Kompressor läuft an. Die "Eis-Finger" haben schon Raureif angesetzt.
Erkenntniss: Die Sende-Diode der Lichtschrabke ist defekt (oder deren Spannungs-Einspeisung)
Jetzt lass ich das Ding erst mal Eis-"Würfel" produzieren, und sehe dann weiter.
Das mit der Eisproduktion hat nur kurz "funktioniert".
Angeschubst hatte ich ja die Logik, indem ich die Empfänger-LED der Lichtschranke mit einer Fernseh-Fernbedienung vera****t habe. Der Kompressor lief los, und ich auch (auf Toilette). Nach 5 Minuten kam ich wieder. Der Fehler (Eis voll) war wieder da, udn der Kompressor lief nicht mehr.
Das ist aber für mich durchaus plausibel: Ab und an wird die Lichtschranke abgefragt. Und wenn da scheinbar Eis im Lichtschranken-Weg ist, dann stoppt die Sache auch ordnungsgemäß, um da kein Chaos zu verursachen.
Also habe ich danach mal genauer nachgemessen:
Die Spannung für die Lichtschranken Sende LED kommt aus einem "U3" heraus, und geht über Widerstand R25 (200 Ohm) zum Stecker unten links, direkt der erste über der Schrauben-Bohrung
Die Spannung am Stützkondensator C15 (welcher wohl die Spannungsversorgung für U3 stabilisiert) messe ich konstante 4.97 V, egal ob die Lichtschranken-LED befeuert wird oder nicht.
Die Sende-LED hat ein (wie ich finde) merkwürdiges Verhalten: Mit dem Multimeter messe ich im Dioden Prüfbereich je nach Messrichtung 440 mV bzw. 660 mV. Ich habe aber grade keine andere IR-LED zur Hand, um zu beurteilen ob das plausibel ist.
Im Leerlauf (ohne Last durch die Sende-LED) messe ich 2.5 V am Stecker.
Im Lastfall bricht die Spannung auf 1.5 V zusammen, bei einem Laststrom von 4 mA (gemessen mit einfachem Multimeter). Möglicherweise wird die LED ja gepulst, und die angezeigten Werte (einfaches Multimeter) sind Quatsch. Andererseits erwarte ich aus U3 nicht allzuviel Leistung.
Wenn ich die LED mit einer halbleeren CR2025 teste, kommt nichts für mich verwertbares raus: Leerlaufspannung 3,03 V, Lastspannung 2,30 V, Laststrom indifferent von 15 mA zu 1 mA
-> Was mache ich nun mit den Erkenntnissen?
Ich würe auf jeden Fall erst mal morgen eine alte Fernbedienung schlachten, und die IR-LED behelfsweise anstelle der jetzigen verbauten einsetzen und nochmal schauen was ich so erlebe ...
ja, ich habe 2 Handy-Kameras ausprobiert, unter beiden Situationen (mit Original-Schaltung und Knopfzellenbetrieb). In beiden Fällen war nichts zu sehen an der verbauten Sende-LED
Andererseits haben beide Handy Kameras diverse Fernbedienungen detektiert (angezeigt), schönes Lila Geflacker.
Die Sende-LED hat ein (wie ich finde) merkwürdiges Verhalten: Mit dem
Multimeter messe ich im Dioden Prüfbereich je nach Messrichtung 440 mV
bzw. 660 mV. Ich habe aber grade keine andere IR-LED zur Hand, um zu
beurteilen ob das plausibel ist.
Manchmal geht ja auch einfach grundlos was kaputt. ==> Schlachte die am wenigsten wichtige Fernbedienung :)
Ähnliches: Wollten einen nostalgischen VHS-Abend machen, aber Fernbedienung ging nicht. Hatte mit vergammelter Leiterbahn o.ä. als Spätfolge einer vor 20 Jahren ausgelaufenen Batterie gerechnet, aber letztlich war bloß die IR-LED defekt - arbeitete noch als Diode, machte aber kein IR mehr. Das Teil hatte nur jahrelang friedlich ohne Batterien in der dunklen Schublade gelegen 🤷♂️.
Die Eiswürfelmaschine würfelt wieder Eis. Naja, es sind ja eher Zapfen ;-)
Als Ersatz-Diode habe ich einen alten Rauchmelder geschlachtet (Rauchkammer). Dort war noch eine 5mm LED verbaut, meine Opfer-Fernbedieung hatte nur eine 3mm LED drin.
Jetzt muss ich nur noch die LED an ihrem endgültigen Platz bringen. Dazu muss mechanisch was weggeschraubt werden, und die Beine der LED mit Heißkleber etwas wasserdicht gemacht werden (so hats zumindest der Chinese gemacht)
Und das mit der vermuteten UV-C Desinfektions LED muss ich mir auch noch mal ansehen. Es gibt eine Taste am Panel ("UV"), aber es kommen keine 12V am Stecker an, das floatet so komisch bei einigen zig mV rum. Da hängt aber (nur mal schnell geguckt) noch ein Transistor und/oder Optokoppler in der Nähe des Steckers rum...
Beim heraus operieren der defekten LED ist nun auch klar, warum die LED nicht mehr leuchtete. Ihr war es wohl im Feuchtraum etwas zu feucht, daher entschlossen sich die Beinchen der LED, einfach wegzurosten.
Jetzt weiß ich also auch, warum eine vermeintlich klare LED von vorne so merkwürdig braun schimmerte ;-)
Fazit: "Hot Snod" dichtet doch nicht so gut, wie "der Chinese" es vermutet. Zumindest nicht über längere Zeit
Als Ersatz-Diode habe ich einen alten Rauchmelder geschlachtet
(Rauchkammer).
War vielleicht besser so - Fernbedienungs-LEDs sind ja vermutlich ziemlich weitwinklig. Nicht dass die Lichtschranke am Ende noch um das Eis herum scheint (vgl. Grimms Märchen, "Der Süße Brei").
letztlich war bloß die IR-LED defekt - arbeitete noch als Diode, machte
aber kein IR mehr.
Sowas habe ich bislang nur mit China-Gelumpe in Weiß erlebt: 2 LEDs in Reihe als Nachtlicht, eine davon leuchtet oder auch nicht, abwechselnd für etliche Stunden.
Ich habe mal ein Set auf 500 farbigen LEDs auf China gekauft. Da sind auch vereinzelt welche drin, die von Anfang an nicht leuchten. Für gute Qualität muss man sie offenbar alle einzeln testen.
Ich habe mal ein Set auf 500 farbigen LEDs auf China gekauft. Da sind
auch vereinzelt welche drin, die von Anfang an nicht leuchten. Für gute
Qualität muss man sie offenbar alle einzeln testen.
arbeitete noch als Diode, machte aber kein IR mehr.
Das sind Effekte einer nicht beherrschten Halbleiterfertigung (oder Ausschußware), Strom fließt, aber kein Licht. Testen kann man das eher nicht, weil es über längere Zeiten nicht unbedingt reproduzierbar sein muß.
arbeitete noch als Diode, machte aber kein IR mehr.
Das sind Effekte einer nicht beherrschten Halbleiterfertigung (oder
Ausschußware), Strom fließt, aber kein Licht. Testen kann man das eher
nicht, weil es über längere Zeiten nicht unbedingt reproduzierbar sein
muß.
hmm, naja, die Bewertung möchte ich mir jetzt nicht zu eigen machen anhand einer einzelnen defekten 5mm-LED. Ich schrieb ja extra: manchmal geht auch einfach nur mal so etwas kaputt. Das war eine Philips-Fernbedienung, Anfang/Mitte 1990er. Mit Ersatz aus der Kemo-LED-Sortimentstüte funktioniert sie auch wieder.
Weiße LEDs altern gerne mit Blauverschiebung weil der Phosphor kaputt geht, vielleicht gibt es bei IR LEDs etwas ähnliches. Als Denkanstoß, wenn man da weiter philosophieren möchte.
Das sind Effekte einer nicht beherrschten Halbleiterfertigung (oder
Ausschußware), Strom fließt, aber kein Licht. Testen kann man das eher
nicht, weil es über längere Zeiten nicht unbedingt reproduzierbar sein
muß.
hmm, naja, die Bewertung möchte ich mir jetzt nicht zu eigen machen
anhand einer einzelnen defekten 5mm-LED. Ich schrieb ja extra: manchmal
geht auch einfach nur mal so etwas kaputt.
Das ist vollkommen richtig, bei Deiner Fernbedienung einfach kaputt.
Ich habe mich auf Hans W.(hanswieland) bezogen, der in einem 500er China-Set Ausfälle beklagt.
Thema ist eigentlich durch: Wegstaben V. ist seine LED wegen
Feuchtigkeit weggegammelt, schlecht konstruiertes Gerät.
Muss hier grad auf einen PC warten. Also philosophiere ich noch etwas im Thread herum... :)
ach ja, "Phosphor" - bei LEDs, Oszilloskopen und allem möglichen: vor einer Weile kam mir endlich mal die Erkenntnis, dass es nicht wirklich Phosphor ist, sondern eine Übersetzungssache - dass unsere amerikanischen Freunde einfach alle Leuchtstoffe so nennen...
Feuchtigkeit/Dichtheit: Bin irgendwann zur Auffassung gekommen, dass besser gedichtet oft schlechter ist. Ob Fahrradnabe, Batterierücklicht, Outdoor-Installation: Wasser kommt gasförmig hineindiffundiert, kondensiert, bleibt umso länger dort, je besser abgedichtet ist, verschwindet schlimmstenfalls nur, indem es mit etwas vor Ort reagiert - gern mit dem, was vor Feuchtigkeit geschützt werden sollte.
Fazit: "Hot Snod" dichtet doch nicht so gut, wie "der Chinese" es
vermutet. Zumindest nicht über längere Zeit
Womöglich ist es noch nicht mal undicht: außen warm, innen kalt, kalte Gehäusewand - da kann sich auch ganz ohne Verbindung Kondenswasser aus der Umgebungsluft niederschlagen.
Feuchtigkeit/Dichtheit: Bin irgendwann zur Auffassung gekommen,
dass besser gedichtet oft schlechter ist.
Super, du bist auf eine Standarderkenntnis gekommen die jeder weiss der irgenwelchen Industriekram entwickelt. :-)
Geraete die ordentlich 10Jahre am Stueck funktionieren und IP68 haben, sind unter anderem deshalb teurer weil auch eine Menge Geld nur im Gehaeuse steckt.
Womöglich ist es noch nicht mal undicht: außen warm, innen kalt, kalte
Gehäusewand - da kann sich auch ganz ohne Verbindung Kondenswasser aus
der Umgebungsluft niederschlagen.
Ja genau. Deswegen enthalten die Boxen mit dem LED-Licht in Kühlschränken häufig (immer?) einen Heizwiderstand.
Nach meiner Beobachtung handelt es sich anscheinend um einen Kostruktions- bzw. Fertigungs-Fehler. Die LED wurde durch die Plaste-Schale gesteckt. Auf der Rückseite der LED bzw. der Plaste-Schale wurde Heißkleber auf die LED drauf gekleckert.
Der Heißkleber hat aber nicht gereicht, um die Beinchen der LED direkt beim LED Gehäuse mit zu umschließen, oder dicht am LED Gehäuse fest zu kleben.
In Folge: Feuchtigkeits-"Eintritt" am LED-Kopf, welche bis zu den Beinchen kroch, und dort die Beinchen vernascht hat.
zur UVC-LED:
Es scheint sich um eine LED mit mehreren Licht-"Kristallen" drin zu handeln.
Extern bestromt mit 12V aus dem Labor-Netzteil, macht sie schönes lila Effekt-Licht, und vermutlich auch UVC (das wird aber durch das lila Licht überstrahlt)
In der Schaltung selbst wird de LED durch ein SOT-23 Transistor "Q1" angesteuert. Laut Marking code ein 3400X, es soll sich anscheinend um einen N-Kanal FET handeln. Die Beschaltung ist aber irgendwie ... seltsam. Oder ich habe die Schaltung nicht richtig aufgenommen. aus dem Pin des Prozessor-Chips, welcher Gate versorgt, mese ich keine Spannung (also 0 Volt)
Mir ist auch nicht klar, unter welchen Bedingungen das UVC-Licht zugeschaltet wird (es gibt kein Handbuch). Intuitiv würde ich annehmen, das es immer (zu jedem beliebigen Zeitpunkt) zuschaltbar ist.
Beim heraus operieren der defekten LED ist nun auch klar, warum die LED
nicht mehr leuchtete. Ihr war es wohl im Feuchtraum etwas zu feucht,
daher entschlossen sich die Beinchen der LED, einfach wegzurosten.
Jetzt weiß ich also auch, warum eine vermeintlich klare LED von vorne so
merkwürdig braun schimmerte ;-)
Ähnlichen Effekt hatte ich bei einer LED-Hausnummernleuchte. Ein Fototransistor sorgte für das Einschalten bei Dunkelheit. Bei genauer Kontrolle war's genau der. Ein(!) Pin bis ins Gehäuse total vergammelt ... Ein 08/15-Ersatz tut's aber seit Jahren wieder. Sonderbar, der Transistor war an der Unterseite des Gehäuses eingebaut, Regen sollte der also nie abbekommen haben?!
Ich habe die Schaltung mal aufgenommen (es war tatsächlich "sinnvoll" beschaltet)
Nach Auslöten des Transistors Q1 war nur noch ein 10K Pulldown Widerstand "R20" und der Serienwiderstand "R19" in der Schaltung verblieben. Wenn ich richtig rechne, sollte der Controller 0.25 .. 0.4 mA liefern, um den Pull-Down (10K) auf Schaltpotential des FET hoch zu ziehen. Laut Datenblatt des FET hätten dazu +2.5 Volt ausgereicht.
Dennoch schaffte es der Controller nicht, den Output-Pin 20 in irgendeiner Weise "anzuheben", wenn die UV-Taste betätigt war.
-> Ich gehe daher davon aus, das der unbekannte Controller an dem Bein einen Schlag weg hat. Dann muss die Eismaschine halt ohne UV-Licht gehen.
Frage an die Experten:
Würde es denn noch als allerletzten Test sinnvoll sein, die beiden Widerstände (R19 und R20) raus zu nehmen, um festzustellen, das der Controller doch noch irgendwie ein bischen Spannung generiert? Vielleicht würde ja dann ein größerer Widerstand von R20 den Ausgang vom Controller etwas weniger belasten
Bevor ich den Controller verdächtige, würde ich immer die "Leistungs"bauteile verdächtigen.
Also nimm mal den R19 raus um die Verbindung zum Controller zu trennen. Dann miss was los ist.
Dann nimm irgendeine Knopfzelle mit 3V oder sowas in die Richtung und häng sie zwischen Gate und Masse von dem FET. Was passiert jetzt? Leitet der FET? Leuchtet die LED?