Eiswürfel-Maschine Frage zu Sensoren

OP #8086563
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mir ist eine Eiswürfel-Maschine zugelaufen. "Starkfeld SH-Q1", z.B. hier abgebildet:

https://www.amazon.de/STARKFELD-ICE-MAKER-Eisw%C3%BCrfelmaschine-Selbstreinigend/dp/B0D94YFFGP

Das Gerät meldet immer "Ice Full", wenn es eingeschaltet wird. Im Eis-bereich sind 2 Typen von Sensor verbaut:

#An der Vorderkante des Eisfachs eine IR Lichtschranke #An der Rückseite der Eis-Auffang-Schaufel ein (IR?) Sensor [siehe Foto]

leider finde ich keine Bedienungsanleitung zu dem Gerät.

Frage: Hat jemand hier eine vergleichbare Eiswürfel-Maschine, und kann mir hinweis geben, wofür welcher Sensor ist, und welcher den Fehler verursachen könnte?

Insbesondere: Was ist das für ein Sensor, der "hinten drin" an der Rückseite sitzt?

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OP #8086570
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Hallo HHinz,

ich habe beil Ali folgendes Bild gefunden:

https://de.aliexpress.com/item/1005003707796012.html

das "goldene" Bauteil sieht so ähnlich aus wie meins. Kann es sich evtl. um eine UV-C LED handeln? immerhin wird die Eiswürfelmaschine ja mit "UV-Reinigung" angepriesen, das könnte dazu passen. Grade entdeckt: Die Stecker-Beschriftung dieses Bauteils erwähnt auch nur 2 Leitungen (gnd, +12V)

Dann wäre tatsächlich die Lichtschranke der Fehler-Verursacher

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OP #8086576
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ich hab jetzt mal den "McGyver" Modus eingeschaltet.

die Lichtschranken Empfangs-LED wird m.E. korrekt mit 4,9V revers bestromt, und der Spannungs-Wert veränderte sich bei Beleuchtung mit einer Taschenlampe.

Ich hab dann mal die ersten 10 Sekunden die Empfangs-Lichtschranken-LED mit der IR-Fernbedienung unseres Fernsehers bespasst.

Ergebnis: Das Ding meldet keinen Fehler mehr, und der Kompressor läuft an. Die "Eis-Finger" haben schon Raureif angesetzt.

Erkenntniss: Die Sende-Diode der Lichtschrabke ist defekt (oder deren Spannungs-Einspeisung)

Jetzt lass ich das Ding erst mal Eis-"Würfel" produzieren, und sehe dann weiter.

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OP #8086780
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Das mit der Eisproduktion hat nur kurz "funktioniert".

Angeschubst hatte ich ja die Logik, indem ich die Empfänger-LED der Lichtschranke mit einer Fernseh-Fernbedienung vera****t habe. Der Kompressor lief los, und ich auch (auf Toilette). Nach 5 Minuten kam ich wieder. Der Fehler (Eis voll) war wieder da, udn der Kompressor lief nicht mehr.

Das ist aber für mich durchaus plausibel: Ab und an wird die Lichtschranke abgefragt. Und wenn da scheinbar Eis im Lichtschranken-Weg ist, dann stoppt die Sache auch ordnungsgemäß, um da kein Chaos zu verursachen.

Also habe ich danach mal genauer nachgemessen:

Die Spannung für die Lichtschranken Sende LED kommt aus einem "U3" heraus, und geht über Widerstand R25 (200 Ohm) zum Stecker unten links, direkt der erste über der Schrauben-Bohrung

Die Spannung am Stützkondensator C15 (welcher wohl die Spannungsversorgung für U3 stabilisiert) messe ich konstante 4.97 V, egal ob die Lichtschranken-LED befeuert wird oder nicht.

Die Sende-LED hat ein (wie ich finde) merkwürdiges Verhalten: Mit dem Multimeter messe ich im Dioden Prüfbereich je nach Messrichtung 440 mV bzw. 660 mV. Ich habe aber grade keine andere IR-LED zur Hand, um zu beurteilen ob das plausibel ist.

Im Leerlauf (ohne Last durch die Sende-LED) messe ich 2.5 V am Stecker. Im Lastfall bricht die Spannung auf 1.5 V zusammen, bei einem Laststrom von 4 mA (gemessen mit einfachem Multimeter). Möglicherweise wird die LED ja gepulst, und die angezeigten Werte (einfaches Multimeter) sind Quatsch. Andererseits erwarte ich aus U3 nicht allzuviel Leistung.

Wenn ich die LED mit einer halbleeren CR2025 teste, kommt nichts für mich verwertbares raus: Leerlaufspannung 3,03 V, Lastspannung 2,30 V, Laststrom indifferent von 15 mA zu 1 mA

-> Was mache ich nun mit den Erkenntnissen?

Ich würe auf jeden Fall erst mal morgen eine alte Fernbedienung schlachten, und die IR-LED behelfsweise anstelle der jetzigen verbauten einsetzen und nochmal schauen was ich so erlebe ...

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#8086808
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Wegstaben V. schrieb:

Die Sende-LED hat ein (wie ich finde) merkwürdiges Verhalten: Mit dem Multimeter messe ich im Dioden Prüfbereich je nach Messrichtung 440 mV bzw. 660 mV. Ich habe aber grade keine andere IR-LED zur Hand, um zu beurteilen ob das plausibel ist.

Manchmal geht ja auch einfach grundlos was kaputt. ==> Schlachte die am wenigsten wichtige Fernbedienung :)

Ähnliches: Wollten einen nostalgischen VHS-Abend machen, aber Fernbedienung ging nicht. Hatte mit vergammelter Leiterbahn o.ä. als Spätfolge einer vor 20 Jahren ausgelaufenen Batterie gerechnet, aber letztlich war bloß die IR-LED defekt - arbeitete noch als Diode, machte aber kein IR mehr. Das Teil hatte nur jahrelang friedlich ohne Batterien in der dunklen Schublade gelegen 🤷‍♂️.

OP #8086930
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(fast) Abschlussmeldung:

Die Eiswürfelmaschine würfelt wieder Eis. Naja, es sind ja eher Zapfen ;-)

Als Ersatz-Diode habe ich einen alten Rauchmelder geschlachtet (Rauchkammer). Dort war noch eine 5mm LED verbaut, meine Opfer-Fernbedieung hatte nur eine 3mm LED drin.

Jetzt muss ich nur noch die LED an ihrem endgültigen Platz bringen. Dazu muss mechanisch was weggeschraubt werden, und die Beine der LED mit Heißkleber etwas wasserdicht gemacht werden (so hats zumindest der Chinese gemacht)

Und das mit der vermuteten UV-C Desinfektions LED muss ich mir auch noch mal ansehen. Es gibt eine Taste am Panel ("UV"), aber es kommen keine 12V am Stecker an, das floatet so komisch bei einigen zig mV rum. Da hängt aber (nur mal schnell geguckt) noch ein Transistor und/oder Optokoppler in der Nähe des Steckers rum...

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OP #8086954
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Nachtrag:

Beim heraus operieren der defekten LED ist nun auch klar, warum die LED nicht mehr leuchtete. Ihr war es wohl im Feuchtraum etwas zu feucht, daher entschlossen sich die Beinchen der LED, einfach wegzurosten.

Jetzt weiß ich also auch, warum eine vermeintlich klare LED von vorne so merkwürdig braun schimmerte ;-)

Fazit: "Hot Snod" dichtet doch nicht so gut, wie "der Chinese" es vermutet. Zumindest nicht über längere Zeit

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Beitrag #8087119 wurde vom Autor gelöscht.
#8087134
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Hans W. schrieb:

Ich habe mal ein Set auf 500 farbigen LEDs auf China gekauft. Da sind auch vereinzelt welche drin, die von Anfang an nicht leuchten. Für gute Qualität muss man sie offenbar alle einzeln testen.

Beachte das:

Stefan R. schrieb:

arbeitete noch als Diode, machte aber kein IR mehr.

Das sind Effekte einer nicht beherrschten Halbleiterfertigung (oder Ausschußware), Strom fließt, aber kein Licht. Testen kann man das eher nicht, weil es über längere Zeiten nicht unbedingt reproduzierbar sein muß.

#8087141
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Manfred P. schrieb:

Beachte das: Stefan R. schrieb:

arbeitete noch als Diode, machte aber kein IR mehr.

Das sind Effekte einer nicht beherrschten Halbleiterfertigung (oder Ausschußware), Strom fließt, aber kein Licht. Testen kann man das eher nicht, weil es über längere Zeiten nicht unbedingt reproduzierbar sein muß.

hmm, naja, die Bewertung möchte ich mir jetzt nicht zu eigen machen anhand einer einzelnen defekten 5mm-LED. Ich schrieb ja extra: manchmal geht auch einfach nur mal so etwas kaputt. Das war eine Philips-Fernbedienung, Anfang/Mitte 1990er. Mit Ersatz aus der Kemo-LED-Sortimentstüte funktioniert sie auch wieder.

#8087154
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Stefan R. schrieb:

Das sind Effekte einer nicht beherrschten Halbleiterfertigung (oder Ausschußware), Strom fließt, aber kein Licht. Testen kann man das eher nicht, weil es über längere Zeiten nicht unbedingt reproduzierbar sein muß.

hmm, naja, die Bewertung möchte ich mir jetzt nicht zu eigen machen anhand einer einzelnen defekten 5mm-LED. Ich schrieb ja extra: manchmal geht auch einfach nur mal so etwas kaputt.

Das ist vollkommen richtig, bei Deiner Fernbedienung einfach kaputt.

Ich habe mich auf Hans W.(hanswieland) bezogen, der in einem 500er China-Set Ausfälle beklagt.

Keks F. schrieb:

Weiße LEDs altern gerne mit Blauverschiebung weil der Phosphor kaputt geht, vielleicht gibt es bei IR LEDs etwas ähnliches. Als Denkanstoß,

Denkanstoß wäre, den Aufbau von LEDs nachzulesen. IR-LEDs haben keinen Leuchtstoff, der altern kann.

Thema ist eigentlich durch: Wegstaben V. ist seine LED wegen Feuchtigkeit weggegammelt, schlecht konstruiertes Gerät.

#8087163
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Manfred P. schrieb:

(...) Ich habe mich auf Hans W.(hanswieland) bezogen, (...)

alles klar.

Manfred P. schrieb:

Thema ist eigentlich durch: Wegstaben V. ist seine LED wegen Feuchtigkeit weggegammelt, schlecht konstruiertes Gerät.

Muss hier grad auf einen PC warten. Also philosophiere ich noch etwas im Thread herum... :)

  • ach ja, "Phosphor" - bei LEDs, Oszilloskopen und allem möglichen: vor einer Weile kam mir endlich mal die Erkenntnis, dass es nicht wirklich Phosphor ist, sondern eine Übersetzungssache - dass unsere amerikanischen Freunde einfach alle Leuchtstoffe so nennen...

  • Feuchtigkeit/Dichtheit: Bin irgendwann zur Auffassung gekommen, dass besser gedichtet oft schlechter ist. Ob Fahrradnabe, Batterierücklicht, Outdoor-Installation: Wasser kommt gasförmig hineindiffundiert, kondensiert, bleibt umso länger dort, je besser abgedichtet ist, verschwindet schlimmstenfalls nur, indem es mit etwas vor Ort reagiert - gern mit dem, was vor Feuchtigkeit geschützt werden sollte.

#8087167
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Feuchtigkeit/Dichtheit: Bin irgendwann zur Auffassung gekommen, dass besser gedichtet oft schlechter ist.

Super, du bist auf eine Standarderkenntnis gekommen die jeder weiss der irgenwelchen Industriekram entwickelt. :-) Geraete die ordentlich 10Jahre am Stueck funktionieren und IP68 haben, sind unter anderem deshalb teurer weil auch eine Menge Geld nur im Gehaeuse steckt.

Vanye

OP #8087248
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Nach meiner Beobachtung handelt es sich anscheinend um einen Kostruktions- bzw. Fertigungs-Fehler. Die LED wurde durch die Plaste-Schale gesteckt. Auf der Rückseite der LED bzw. der Plaste-Schale wurde Heißkleber auf die LED drauf gekleckert.

Der Heißkleber hat aber nicht gereicht, um die Beinchen der LED direkt beim LED Gehäuse mit zu umschließen, oder dicht am LED Gehäuse fest zu kleben.

In Folge: Feuchtigkeits-"Eintritt" am LED-Kopf, welche bis zu den Beinchen kroch, und dort die Beinchen vernascht hat.


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OP #8087253
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zur UVC-LED: Es scheint sich um eine LED mit mehreren Licht-"Kristallen" drin zu handeln. Extern bestromt mit 12V aus dem Labor-Netzteil, macht sie schönes lila Effekt-Licht, und vermutlich auch UVC (das wird aber durch das lila Licht überstrahlt)

In der Schaltung selbst wird de LED durch ein SOT-23 Transistor "Q1" angesteuert. Laut Marking code ein 3400X, es soll sich anscheinend um einen N-Kanal FET handeln. Die Beschaltung ist aber irgendwie ... seltsam. Oder ich habe die Schaltung nicht richtig aufgenommen. aus dem Pin des Prozessor-Chips, welcher Gate versorgt, mese ich keine Spannung (also 0 Volt)

Mir ist auch nicht klar, unter welchen Bedingungen das UVC-Licht zugeschaltet wird (es gibt kein Handbuch). Intuitiv würde ich annehmen, das es immer (zu jedem beliebigen Zeitpunkt) zuschaltbar ist.

#8087261
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Wegstaben V. schrieb:

Beim heraus operieren der defekten LED ist nun auch klar, warum die LED nicht mehr leuchtete. Ihr war es wohl im Feuchtraum etwas zu feucht, daher entschlossen sich die Beinchen der LED, einfach wegzurosten. Jetzt weiß ich also auch, warum eine vermeintlich klare LED von vorne so merkwürdig braun schimmerte ;-)

Ähnlichen Effekt hatte ich bei einer LED-Hausnummernleuchte. Ein Fototransistor sorgte für das Einschalten bei Dunkelheit. Bei genauer Kontrolle war's genau der. Ein(!) Pin bis ins Gehäuse total vergammelt ... Ein 08/15-Ersatz tut's aber seit Jahren wieder. Sonderbar, der Transistor war an der Unterseite des Gehäuses eingebaut, Regen sollte der also nie abbekommen haben?!

OP #8087481
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Ich habe die Schaltung mal aufgenommen (es war tatsächlich "sinnvoll" beschaltet)

Nach Auslöten des Transistors Q1 war nur noch ein 10K Pulldown Widerstand "R20" und der Serienwiderstand "R19" in der Schaltung verblieben. Wenn ich richtig rechne, sollte der Controller 0.25 .. 0.4 mA liefern, um den Pull-Down (10K) auf Schaltpotential des FET hoch zu ziehen. Laut Datenblatt des FET hätten dazu +2.5 Volt ausgereicht.

Dennoch schaffte es der Controller nicht, den Output-Pin 20 in irgendeiner Weise "anzuheben", wenn die UV-Taste betätigt war.

-> Ich gehe daher davon aus, das der unbekannte Controller an dem Bein einen Schlag weg hat. Dann muss die Eismaschine halt ohne UV-Licht gehen.

Frage an die Experten: Würde es denn noch als allerletzten Test sinnvoll sein, die beiden Widerstände (R19 und R20) raus zu nehmen, um festzustellen, das der Controller doch noch irgendwie ein bischen Spannung generiert? Vielleicht würde ja dann ein größerer Widerstand von R20 den Ausgang vom Controller etwas weniger belasten

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#8087488
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Bevor ich den Controller verdächtige, würde ich immer die "Leistungs"bauteile verdächtigen.

Also nimm mal den R19 raus um die Verbindung zum Controller zu trennen. Dann miss was los ist.

Dann nimm irgendeine Knopfzelle mit 3V oder sowas in die Richtung und häng sie zwischen Gate und Masse von dem FET. Was passiert jetzt? Leitet der FET? Leuchtet die LED?

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OP #8090250
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Gerd E. schrieb:

Also nimm mal den R19 raus um die Verbindung zum Controller zu trennen. Dann miss was los ist. Dann nimm irgendeine Knopfzelle mit 3V oder sowas in die Richtung und häng sie zwischen Gate und Masse von dem FET. Was passiert jetzt? Leitet der FET? Leuchtet die LED?

genau so gemacht. R19 raus, un G mit 3.6V zu S (gnd) bestromt. -> der FET schaltet wunderbar durch, wie er soll. Die UV LED leuchtet in stimmungsvollen lila.

Gegenmesung: Ich habe bei ausgeschalteter Eis-Produktion am Bedienpanel die "UV" Lampe eingeschaltet (Taster). Als Bestätigung leuchten im Bedienpanel eine weiße LED auf. Nach exakt 3 Minuten geht die weiße Kontroll-LED aus.

Am Pin 20 des Controllers tut sich während der Zeit exakt - nichts. Konstante 0,00 Volt.

--

Mir liegt keine Bedienungsanleitung vor. Ich ging jedoch davon aus, dass in dem Moment, wenn ich die UV Taste drücke und eine Kontroll-LED am Panel an geht, auch tatsächlich die UV LED einschaltet. Einen Deckelschalter hat das Teil nicht.

Ich bin mir sicher, ich hatte die UV LED auch währen der Eis-Produktion eingeschaltet, und es tat sich nichts (kein UV Licht). Aber vielleicht geht das ja erst nach einer bestimmten Zeit der Eis-Produktion los? Oder hat es möglicherweise mit der "Selbstreinigung" zu tun? Auch da weiß ich nicht, wann das passieren soll.

Verwirrend wäre es auf jeden Fall, wenn die Kontroll-LED an geht, jedoch (absichtlich) die UV-LED nicht einschaltet. Also vermute ich ganz einfach einen Defekt des Controller-Pins

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OP #8090327
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es werde (UV-) Licht!

Spoiler: Die Schaltung (Transistor, Ansteuerung etc) war NICHT defekt.

Den ausgebauten Widerstand R19 hab ich wieder eingelötet. Ich wollte das Teil nun endlich mal fertig machen und zusammen bauen und dachte mir: Na gut, es gibt genügend Eiswürfelmaschinen OHNE UV-Lampe. Dann wird das halt auch eine ohne. Das Ding kann ja ruhig defekt sein, aber zumindest wird es vollständig in den Keller gestellt.

Bevor ich die Gehäuse-Schalen dran schraube, habe ich noch einen Abschluss-Test gemacht. Und einfach so mal den Gehäuse-Deckel oben drauf gelegt. und siehe da: Nachdem ich die UV-Taste gedrückt habe, leuchtet es dezent blau aus dem Gehäuse heraus!

Aus Sicherheitsgründen wird die UV-LED wohl nur und erst dann aktiviert, wenn der "Produktions-Bereich" geschlossen ist, und kein bzw. nur wenig UV Licht austreten kann.

Und der Sensor, der feststellt, dass der Deckel zu ist, befindet sich (wer hätte das gedacht) an der Vorderkante des Gehäuses. Ich vermute, es ist ein simpler Hall-Sensor, der vom Magneten des Deckels aktiviert wird. Es kann auch ein Reed-Kontakt sein, ich habe da nichts weiter aufgeschraubt, um es zu identifizieren. Die linken Strippen des Bedienpanels gehen zum Deckel-Sensor, die rechten nach hinten zur Steuerplatine.

Geht der Deckel einen Spalt auf, geht das UV-Licht aus. Die weiße UV-Kontroll-LED bleibt immer an, egal ob Deckel auf oder Deckel zu. Im bisherigen Reparatur-Verlauf hatte ich den Deckel immer ab gelassen, um die Eis-Produktion zu beobachten, bzw. den "Eisfach voll" Sachverhalt zu ermitteln. Da ist mir der Deckelschalter irgendwie nicht aufgefallen, bzw. ich habe ihn nicht in Betracht gezogen.

Tja, manchmal sind Dinge so einfach wenn man weiß oder heraus bekommt, wie sie funktionieren!

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#8090396
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H. H. schrieb:

Frank O. schrieb:

Meiner macht nur Eiswürfel. Und ohne Display!

https://www.ikea.com/de/de/images/products/spjutrocka-eiswuerfelbehaelter-mit-deckel-versch-farben__1197618_pe903633_s5.jpg

Noch besser. 😄
Vor ein paar Jahren hatte ich mir eine von H.Koenig gekauft. Es hieß sie sollten die besten sein. Leider benutze ich die doch deutlich weniger als geplant. Also war der Link schon sinnvoll. Bestimmte Umstände werden erst beim Gebrauch sichtbar.

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OP #8090421
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Frank O. schrieb:

Meiner macht nur Eiswürfel. Und ohne Display!

naja, viel "Display" hat meine Maschine ja auch nicht.

Es sind LED mit teilweise Taster drunter nur-LED: "Add Water", "Ice full", "clean" LED mit Taster: "Large", "small", "UV", "on/off"

und auch deine muss ja irgendwie eingeschaltet werden, also wird da auch ein Taster oder sowas sein, mit einer Kontroll-Leuchte.

OP #8090423
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Wolf17 schrieb:

Es wird einen Grund haben, dass der Entwickler das nicht schon gemacht hat.

die Gründe habe ich ja oben schon erwähnt, warum die UV-LED nicht leuchtet.

Man hätte gegebenenfalls folgendes implementieren können:

WENN UV-Taste gedrückt, und WENN Deckel nicht offen ist DANN schalte Kontroll-LED permanent an, ANDERNFALLS blinke mit der Kontroll-LED

#8090445
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Wegstaben V. schrieb:

naja, viel "Display" hat meine Maschine ja auch nicht.

Display ist für mich immer etwas, wo ich ein klein wenig allergisch drauf reagiere. Jeder Mist muss heute ein Display haben, sonst können die das anscheinend nicht mehr verkaufen. Gestern noch habe ich meine Kaffeemaschine entkalkt und da ich nach den genauen Typ gesucht hatte, habe ich beim Herrsteller geguckt. Die neueren dieses Types haben selbstverständlich auch ein Display. Bis gestern sind mir zwei Tasten gar nicht aufgefallen und die anderen haben völlig gereicht. Bei manchen Sachen macht das eine oder andere Sinn.
Ich glaube sogar die UV-Leds sind sinnvoll, wenn das richtig funktioniert.
Als ich meine Eiswürfelmaschine neu hatte, habe ich da ununterbrochen eine Woche lang Eiswürfel gemacht. Dann bekam ich Bauchschmerzen. Der Grund war und das hätte ich niemals gedacht bei Wasser und nach so kurzer Zeit, es hatten sich Bakterien gebildet. Seit dem mache ich immer zwei Tage Eiswürfel, die dann in den Gefrierschrank kommen und für zwei Wochen reichen.
Die Maschine lasse ich vorher reinigen und nachher auch. Da bin ich sehr vorsichtig geworden. Mit UV-Licht wäre das womöglich gar nicht erst passiert.

#8090465
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Frank O. schrieb:

Als ich meine Eiswürfelmaschine neu hatte, habe ich da ununterbrochen eine Woche lang Eiswürfel gemacht. Dann bekam ich Bauchschmerzen. Der Grund war und das hätte ich niemals gedacht bei Wasser und nach so kurzer Zeit, es hatten sich Bakterien gebildet.

Naja, das Wasser ist da quasi offen in dem Wasserbehälter der Maschine. Dann hat die Maschine noch feuchte Oberflächen an denen die Bakterien haften können (Biofilm). Da ist das kein Wunder.

Seit dem mache ich immer zwei Tage Eiswürfel, die dann in den Gefrierschrank kommen und für zwei Wochen reichen.

Hmm, wozu braucht man dann überhaupt so eine Maschine? Ich hab 2 Eiswürfelschalen im Gefrierschrank. Mit Silikonböden, damit man die Würfel leicht rausdrücken kann, also leicht + schnell zu benutzen. Wenn eine leer ist fülle ich sie sofort wieder mit Wasser, dann kann sie frieren während ich die andere Schale verwende. Das reicht dann auch im Sommer mit erhöhtem Bedarf.

OP #8090526
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Gerd E. schrieb:

Wenn eine leer ist fülle ich sie sofort wieder mit Wasser, dann kann sie frieren während ich die andere Schale verwende.

Wenn man alleine ist, mag das gehen. Wenn es aber arg heiß ist (wie vor 1-2 Monaten), und 4 Leute zu Besuch kommen, dann sind die 20 Würfel aus der Schale schnell verbraucht.

Wegen Geschwindigkeit: die Eiswürfel-Maschine braucht für 9 "Würfel" beim ersten mal 8 Minuten, danach alle 6 Minuten eine neue Ladung. Zumindest unser Eisfach im Kühlschrank schafft eine solche frier-Geschwindigkeit nicht. Das mag bei deinem Eisfach anders sein.

#8090542
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Ich bevorzuge Getränke ohne Eis. Wenn sie so kalt sind fühle ich mich danach oft unwohl.

In Gaststätten kommt die Bitte "ohne Eis" oft schlecht an, manche kehnen es sogar prompt ab "das machen wir nicht". Neulich habe ich mal so bestellt "Eine Cola bitte ohne Eis. Wenn Sie sparen müssen, können sie gerne einen Schluck Wasser dazu geben". Das hat die Frau so aus dem Konzept gebracht, daß sie ganz verlegen den bekannten Satz "nee, das machen wir nicht" sagte und mir dann unverdünnte Cola brachte. Ob der Trick demnächst wohl wieder klappt?

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