Hallo Leute,
ich möchte eine Schaltung bzw. manche Eingänge gegen extern angelegte
Spannungen schützen, da die Leitung im Aussenbereich von Gebäuden enden.
Ist ein isolierter DC-DC Wandler zur Versorgung und Optokoppler zur
Übertragung der Schaltsignale der richtige Weg?
mfg - Henk
Henk schrieb:> Hallo Leute,> ich möchte eine Schaltung bzw. manche Eingänge gegen extern angelegte> Spannungen schützen, da die Leitung im Aussenbereich von Gebäuden enden.>> Ist ein isolierter DC-DC Wandler zur Versorgung und Optokoppler zur> Übertragung der Schaltsignale der richtige Weg?
Nach dem Ausschlafen nun bitte noch ein paar Zusatzinfos.
Was macht die Schaltung, welche Spannungen kommen im Normalbetrieb vor,
wie enden die Leitungen im Außenbereich (Stecker? Wenn ja welcher? Oder
einfach nur blanke Litze? Oder ganz was anderes?), kann Kurzschluss nach
230V oder gar noch mehr vorkommen, ist Blitzschlag ein potenzielles
Problem, ist das Ende wassergeschützt, müssen Daten übertragen werden?
Max
einer der Sensoren ist sogar ein Schwimmerschalter,
Feuchtigkeitsenwirkung ist also nicht ausgeschlossen. diese leitung
führt 5 bis 24volt und ich möchte meine interne elektronik vor dem
eventuellen mutwilligen anlegen von schadspannung schützen. wie
beispielsweise 230volt. Blitzeinwirkung ist unwahrscheinlich, die
leitungen enden direkt per stecker oder lötverbindung an den
verbrauchern. Die externe elektronik darf ruhig geschädigt werden, sie
stellt keinen hohen wert dar. ziemlich abstraktes szenario, das gebe
ich zu, aber ich möcht mich gern schützen
dder ptc bringt mir hier was genau? Meinst du in richtung der versorgung
ptc+varistor um beim externen anlegen von spannung extern die versorgung
zu schützen? Das meinst du aber doch sicher nur als zusätzlichen schutz
neben dem dc-c wandler?
Der PTC wird bei Erwärmung (Strom zu groß!) hochohmig und verringert so
den Kurzschlussstrom. Ein Varistor kann spannungspeaks, das heißt die
Energie aufnehmen. Am besten nen rückstellende Sicherung (z.B. PTC
schalter vom großen R) der löst aus!
Du musst genau spezifizieren, gegen welche Spannungen und Ströme Du
welche Leitungen und Signale genau absichern willst. Alles geht, aber
nicht alles macht Sinn oder genügt!
Bei SPS hat sich allgemein die Verwendung von Optokopplern eingebürgert.
Im Extremfall gehts meist so weit, dass zwar der Optokoppler zerstört
wird, nicht aber die dahinter liegende Elektronik und bei richtiger
Programmierung bleibt dann das Gerät (teil-) funktionsfähig. Da werden
auch Masseschleifen getrennt, VDE-Anforderungen wie Potentialtrennung
usw. erfüllt.
Ohne das gehts auch mit Supressordioden auf Basis von Z-Dioden mit davor
in reihe liegenden Widerständen.
Auch einfache Tiefpässe mit entsprechenden Schutzwiderständen davor
können genügen.
DC/DC-Wandler sind eigentlich für Übertragung von Messwerten oder
Betriebsspannungen über Potential-Trenngrenzen hinweg vorgesehen, nicht
aber zum Schutz gegen die Außenbeschaltung.
Die potentialgetrennte Versorgung der Sensoren ist aber zwingend
notwendig, um ein Rückwirken auf die interne Elektronik durch
besipielsweise Spannung auf Masse zu vermeiden denke ich.
Wie hoch muss denn die Isolationsspannung ausgelegt werden? Ich gehe
davon aus, das der maximale Fehlerfall das externe anlegen von 230V
Wechselspannung ist.
Hi, da vertuste dich leider. Die 230V ist Rms und du mußt schon zweimal
mindestens spitze spitze ==> ~1kV mit Sicherheit beanschlagen. Nen guter
WErt wäre 2,5kV / 5kV (siehe Datenblätter Optkoppler)
Du solltest dich nicht gegen die 230V Rms schützen. Du hast eine
Spitzenspannung von 0--> 325V und o --> -325V gegen N. Durch
Schaltvorgänge oder was auch immer, haste gerne mal höhere Spannungen,
welche auftreten können. Die Welt ist nicht immer nur 230V-RMS :-) Mit
1kV sollte deine SChaltung noch schützend wirken, bevor du alles
zerpuffen läßt. Lege die so auf mindestens > 1kV fest. (Angaben ohne
Gewähr!)
z.B.
http://www.dg1asc.de/scrap/nuts_ps2.htm
HI,
ob oder nein, das mußt du dir am besten selber beantworten. Ich würde
sagen, einfache sachen auf jeden Fall.
Beim großen R erhältlich:
- Optokoppler, Ansteuerungschaltungen hier auf der SEite. DC / DC,
sofern keine zweite Spannungsversorgung vorhanden ist
- Varistoren für transiente Überspgen
- Sicherungen und ggf. ein PTC in Reihe für Kurzschlussschutz
Hört sich schlimmer an, als es ist
das problem ist, die entsprechenden isolationsspannungen tatsächlich
einzuhalten. meine wandler isolieren nur 1000VDC und auch meine
optokoppler 4n35 kommen nicht auf deine 2500V. im industriellen umfeld
werden ja auch nur in den seltensten fällen galvanisch getrennte
versorgungen für sensoren genutzt und das selbst dort, wo die exakt
selben steckverbinder durchaus eine einfachste verwechslung möglich
machen.