230V Erkennung mit geringem Verbrauch und CE

Gast #3160262
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Hallo,

kennt jemand eine einfache und günstige Möglichkeit den Zustand an/aus 
einer 230V Leitung zu erkennen mit TTL Ausgang ? Möglichst als 
Kaufprodukt mit CE...

Was ich bereits sonst im Kopf hatte:

 - Einfaches 5V Netzteil (aber hoher Eigenverbrauch)
 - 230V Relai (nur Eigenbau)
 - Brückengleichrichter mit Optokoppler...(nur Eigenbau)
...
Gast #3160419
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soll die Erkennung kontaktlos, oder an einem Ende der Leitung durch 
Anschluß irgendwelcher BE erfolgen?
R + C als C-NT und dahinter eine LED mit Rv, eventuell Graetzbrücke noch 
mit rein, damit die LED länger am Leben bleibt
oder Rv + Glimm-Lampe (Uralttechnik)
Gast #3160471
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Also galvanische Trennung sollte schon sein, da ein Controller den 
Status auslesen soll, um die Verzögerung zu berücksichtigen.
Wenn ich ne Platine machen muss, dann am besten ne opto-Koppler oder? 
Jemand nen Tip?

Als Hintergrund:

Mein Fussbodenheizung hat leider ein Pumpe, die bei geschlossenen 
Ventilen fast das gleich braucht (35W), als wenn die Ventile offen sind 
und nicht wie die aller neuste Generation, dann auf ca. 5W runterregelt. 
Ist schon sparsam aber nicht optimal...

Ventile sind stromlos geschlossen. -> Hatte erst überlegt, einfach den 
zweiten Ausgang vom Temperaturregler (heizen&kühlen) zu nutzen, aber 
leider haben die Stellventile 5min Verzögerung...
#3160707
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Tom schrieb:
> Mein Fussbodenheizung hat leider ein Pumpe, die bei geschlossenen
> Ventilen fast das gleich braucht (35W), als wenn die Ventile offen sind
> und nicht wie die aller neuste Generation, dann auf ca. 5W runterregelt.
> Ist schon sparsam aber nicht optimal...

Ist deine Fußbodenheizung (FBH) über eine Heizkennlinie geregelt oder 
ist der Vorlauf nur konstant einstellbar? Wie oft kommt es denn vor, 
dass wirklich ALLE Stellantriebe deiner FBH geschlossen sind? Sollte 
dies ein Dauerzustand sein, ist die Heizkennlinie zu hoch eingestellt.

Versuche die Vorlauftemperatur (Heizkennlinie) soweit abzusenken, dass 
in so vielen Räumen wie möglich die Wunschtemperatur ohne das Schließen 
der Zonenventile gehalten wird.

Bei einer FBH sollte man immer bemüht sein, eine Wasserzirkulation zu 
gewährleisten. Ausnahme wären Schlafräume und wenn der Raum z.B. durch 
solaren Wärmeeintrag (große Fenster, Südseite) überheizt wird.


//Niffko
Gast #3160750
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Moin

also die Heizkennlinie hab ich aktuell auf 0.4 laufen (Neubau) mit ner 
Verlauftemperatur von 30-35C im Winter. Dabei muss der Mischer für die 
FBHZ kaum noch was machen, der steht auf 32C. Abgleich auch nach Länge 
angepasst für alle Kreisläufe...

Das ganze könnte eigentlich fast ohne Ventile laufen, aber möchte 
eigentlich nicht meine Regler in den Räumen rausschmeissen (Eberle 
instat 2r), da Sie noch Profile fahren.

Im Regler von Eberle ist ein adaptiver Regler, der sich anpasst aber 
auch noch nach Nutzung von 2 Jahren wie ich finde noch viel zu oft 
schaltet indem er immer nachregelt um zu Puffern...
Muss mal schauen ob ich den intern auf nen einfach 2 Punkt Regler 
umstellen kann. Bei den niedrigen Temperaturen erwarte ich kein grosses 
Überschwingen!

Habe ings. 3 Regler für die FBHZ und wollte daher die Pumpe nur laufen 
lassen, wenn min. einer der 3 offen ist, sonst aus...

Im Sommer war bis dato die Sicherung rausgemacht für Pumpe und 
Stellentile aus. Bis jetzt hat sich noch nichts festgesetzt aber die 
Messanzeigen für den Fluss sind schon ganz schön grün innen... (normal?)
Ventilschutz kann ich laufen lassen über die Regler, aber lasst ihr auch 
die Pumpe immer Sommer immer mal laufen?
#3161012
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Ich stehe vor dem selben Problem, 230V zu detektieren mit möglichst 
geringer Verlustleistung.
Erst sah ich das hier
http://www.mikrocontroller.net/articles/230V
Die Version mit Optokoppler scheint simpel, hat aber den Pferdefuss, 
dass Spikes auf dem Netz zu hohe Spannungen am Optok. erzeugen können.
Schliesslich bin ich über diese Nullspannungserkennung gestolpert:
http://www.dextrel.net/diyzerocrosser.htm
Nach Simulation in LT-Spice, wobei ich sie 220k Eingangswiderst. gegen 
je 330k getauscht habe, baute ich mir einen Prototypen auf Lochraster 
auf. Nachgeschaltet ein Monoflop mir CMOS 4098 (RC-220k/220nF). Dies 
wurde unter grösster Vorsicht getestet. Ach ja, eine Flinke Sichterung 
an den 230V ist natürlich drin.
Funktioniert sehr schön.
Vorteil der Geschichte, so ein Detektor hat netzseitig gerade mal 80mW 
Verlust.
Die Netzwiderstände müssen allerdings die Spannungsfestigkeit haben.
Anbei die LTSpice Sim.
In meinen Schaltungen nehme ich allterings den CNY17-IV. Damit hat es 
jedenfalls in der Praxis funktioniert.
Angehängte Dateien:
#3161023
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Erhard Lo. schrieb:
> Mein Gott, was habe ich mir da für Tippfehler geleistet...

Von den in diesem Forum üblichen Werten von mehr Fehlern als Wörtern
bist Du aber weit entfernt. :-)
Gruss
Harald
PS: Ich finde, die hier mögliche Zeit zum Editieren sollte deutlich
verlängert werden. Zur Info für den Leser könnte man ja eine auto-
matische Kopfzeile: "Editiert am xxx um yyy" einfügen.
#3161059
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Also ich wuerde mit zwei NTC Temperaturfuehlern den Vorlauf und den 
Ruecklauf der Fussbodenheizung messen. Wenn also beim Einschalten der 
Pumpe der Vorlauf nicht waermer wird, dann ist der Fluss klein oder 
null. Der Vorlauf sollte gegen die Kesseltemperatur gehen und auch da 
bleiben.

Optimalerweise misst man noch die Kesseltemperatur und die 
Aussentemperatur.
Gast #3161071
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Einfach ein 230V Relais anschließen.

Je nach Typ gibt’s da isolierte Kontakte die im Falle des Vorhandenseins 
von Netzspannung öffnen oder schließen.

Eine einfache Kiste drum und die Sache ist gegessen.

Nachteil: Keine Elektronik, keine Regler mit denen sich das Teil 
>=229,95V einstellen lässt.

Vorteil: Robust, langlebig und verlässlich wenn nicht gerade vom Typ 
08/15.
Gast #3161370
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Ok danke. werde mal schauen was sich besser integrieren lässt und ob der 
Aufwand lohnt.

Verzögerung der Ventile liegt bei 3min für an und 1.5min aus. Die 
Intervalle gehen ~ 15-30min je nach Delta, da sollte es eigentlich 
reichen einfach die Phase für die Pumpe an alle drei Regeler auf den 
H-Ausgang zu legen. (Ventil auf K -Ausgang das stromlos offen).

Muss  da mit grossen Ausgleichsströmen (auf Grund der Leitungslängen) 
oder Störungen rechnen? (Phase ist bei alle drei Reglern die gleiche)
Angehängte Dateien:

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