230V Lüftersteuerung mit Hochlastwiderstand

Gast #5168068
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Hallo zusammen,
ich habe eine Platine die einen Lüfter von einem Ölofen steuert. Leider 
funktioniert die erste Stufe nun nicht mehr, da ein Bein von dem 2.4k 
Ohm Widerstand abgebrochen ist.

Ich würde den Widerstand gerne ersetzen, weiß aber nicht wie viel Watt 
der Hochlastwiderstand haben soll.

Den Defekten Widerstand konnte ich mit dem Multimeter noch Messen (2.4k 
Ω) nur leider ist zu wenig "Fleisch" da um das Beinchen wieder 
anzulöten.

Eine Beschriftung ist auf dem defekten Widerstand auch nicht mehr 
erkennbar.
Aus einer früheren Messung weiß ich das an dem Lüfter auf Stufe 1 (also 
mit Widerstand) 110 Volt ankommen.


Ich bin mit meinen Ohmschen Brechnungen irgendwie in den Wald gekommen 
und kenn mich gerade gar nicht mehr aus... Darum hilft mir bitte dieses 
Rätsel zu lösen...


Wie wie viel Watt muss der (neue) Widerstand in der Schaltung haben, 
wenn der Lüfter nur halb so schnell (bzw. mit 110V) laufen soll?


Einen vereinfachten Schaltplan findet Ihr im Anhang.


Beste Dank im Voraus.
Alex
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Gast #5168104
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Das ging ja flott.. :-) Schon mal besten Dank für Eure Antworten.

Der defekte Wiederstand ist 3,8cm x 0.6cm x 0.6cm (BxHxT)
Bild habe ich angefügt.

Ich habe noch einen 2.7kΩ mit 11 Watt rumliegen... Kann ich den auch 
verwenden?
Könnt Ihr mir euren Rechenweg erklären...

Besten Dank.
Gruß
Alex
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Gast #5168106
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amp schrieb:
> Der Lüfter hat bei 230 Volt 13 Watt. Also hat er bei 115 Volt ca.
> 3,2
> Watt.
> Ebensoviel sollte dann beim Widerstand reichen. Besser 5 Watt.

Kompletter Murks gerechnet!


Lies mal was der TE geschrieben hat, danach muss der Widerstand 6W 
verbraten.

Ob er dabei 300°C heiß werden darf ist damit noch lange nicht klar.
#5168109
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13 Watt Lüfter an 230 Volt ergibt einen Strom von 0,o56 A


Bei einem 2k2 Widerstand würden 0,104 A fließen, was eine Leistung
von 24 W bedeuten würde.

Bei 2K7 wären das 0,085 A, Leistung dann 19,6 W

Das aber nur bei direktem Anschluss an 230 V...

Das würde bei halber Betriebsspannung dann ca. 5 Watt ergeben für den
Widerstand.

In Serie zum Motor wäre der Widerstand an der Grenze der Belastung,
was ja auch zum Defekt führte...

Besser wäre ein Widerstand mit etwas mehr Belastung, 7 oder 10 W,
allerdings sind die Maße dann auch größer, und der Widerstand sollte
mit etwas Abstand zur Platine montiert werden (falls vorhanden)

2K4 wäre auch ein unüblicher Wert, vielleicht sind es auch 2K5...
Gast #5168111
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sxAlex schrieb:
> Der defekte Wiederstand ist 3,8cm x 0.6cm x 0.6cm (BxHxT)

Das wäre ein 9W Widerstand.


> Ich habe noch einen 2.7kΩ mit 11 Watt rumliegen... Kann ich den auch
> verwenden?

Als Provisorium sicher. Aber er wäre besser ihn bald durch einen mit dem 
Nennwiderstand zu ersetzen. Wenns Platz hat schadet mehr Belastbarkeit 
natürlich nicht.
Gast #5168118
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Super Danke.

Platz habe ich genug auf der Platine und Genügend Abstand hat der 
Widerstand auch...

Dann fahre ich mit dem 2.7kΩ und 11 Watt ja doch eigentlich ganz gut...

Vielen Dank für eure mühen, Ihr seit super!!!

Gruß
Alex
Gast #5168132
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Mani W. schrieb:
> amp schrieb:
>> er Lüfter hat bei 230 Volt 13 Watt
>
> hinz schrieb:
>> Mani W. schrieb:
>>> 13 Watt Lüfter
>>
>> Woher kommt das Märchen?
>
> Von obigem Beitrag...

Nö, ich habs mittlerweile entdeckt, stammt vom TE aus dessen Schaltbild.

Ist aber durch die Messung eh inrelevant.
Gast #5168137
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Ich fasse mal zusammen...

Rechnerisch braucht der Widerstand 5-6 Watt:
Mani W. schrieb:
> Das würde bei halber Betriebsspannung dann ca. 5 Watt ergeben für den
> Widerstand.
der Vollstrecker schrieb:
> Also: 120 x 120 / 2400 = 6



Bisher waren 9 Watt verbaut...
hinz schrieb:
>> Der defekte Wiederstand ist 3,8cm x 0.6cm x 0.6cm (BxHxT)
>
> Das wäre ein 9W Widerstand.



Aber ich kann auch 11 Watt verbauen...
amp schrieb:
> Leistung = U×U÷R. stärkerer Widerstand schadet nicht.


Sollte das nicht stimmen bitte Veto einlegen... ansonsten gute Nacht und 
besten Dank an euch Alle!!!!

Gruß
Alex
Gast #5168227
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Übrigens ließe sich dem 11W / 2,7k Widerstand auch ein zusätzlicher R 
parallel schalten - falls man näher an die originalen 2,4k heran wollte.

Gut geeignet wäre z.B. ein 2,2k / 1W ---> 2,405k.

(Das Ganze Spiel ließe sich beliebig fortführen - durch Parallel- 
und/oder Serien-Verschaltung mehrerer R. Mittels eines Stufen-Schalters 
[oder mehrerer Schalter, jedoch unpraktisch] auch mit mehreren 
Leistungs-Abstufungen.

Ich hielt die Erwähnung dieser Möglichkeiten hier für sinnvoll, weil 
solche Änderungen / Ergänzungen sowie deren Berechnung bei Verwendung 
von Widerständen [statt Drosseln oder Kondensatoren] ein gutes Stück 
einfacher für den Laien sind.)

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