Hallo,
sollte mir gestern bei nem Kumpel mal das Haus anschauen... er will im
1. Stock eine Küche einrichten... der Elektiker zuvor hat den
Durchlauferhitzer (5x4mm im Bad neben der neu geplanten Küche)
abmontiert, Kabel aufgestemmt und ein Verbindungsloch in die "neu
geplante Küche" gelegt... mein Kumpel sagte er wollte von dem 5x4
Anschlusskabel auf 3x 3x1,5 für Kühlschrank / Backofen+Herd /
Geschirrspühler... im Verteiler läuft das 5x4 auf einen 3-Phasen
abschaltenen LS B16 Automaten....
ist dies so machbar ? mein Kumpel ist sich nicht sicher da der
Elektriker seit dem auch nichtmehr aufgetaucht ist...
weiterhin liegen oben Kinderzimmer Schlafzimmer 2x Kinderzimmer + das
komplette EG bis auf Heizungsraum und Flur, alle auf einer Sicherung..
Ich würde mich auf Antworten freuen
Drehstrom schrieb:> mein Kumpel sagte er wollte von dem 5x4> Anschlusskabel auf 3x 3x1,5 für Kühlschrank / Backofen+Herd /> Geschirrspühler... im Verteiler läuft das 5x4 auf einen 3-Phasen> abschaltenen LS B16 Automaten....
Ja, nur würde ich den 16A-Automaten durch einen 32A Ersetzen und im Bad
einen zusätzlichen Sicherungskasten aufhängen. Dort macht man aus 32A
dann 2*16A
Schreiber schrieb:> Drehstrom schrieb:>> mein Kumpel sagte er wollte von dem 5x4>> Anschlusskabel auf 3x 3x1,5 für Kühlschrank / Backofen+Herd />> Geschirrspühler... im Verteiler läuft das 5x4 auf einen 3-Phasen>> abschaltenen LS B16 Automaten....>> Ja, nur würde ich den 16A-Automaten durch einen 32A Ersetzen und im Bad> einen zusätzlichen Sicherungskasten aufhängen. Dort macht man aus 32A> dann 2*16A
Dann müsste die Leitung aber mind. 5x10mm² haben - siehe TAB deines
Versorgers. Das Thema haben wir hier oft genug schon durchgekaut,
einfach mal suchen...
Kurzfassung:
- für eine Unterverteilung ist je nach Versorger mindestens 5x10mm²
vorgeschrieben.
- für eine Aufteilung von 5x4 auf 3x 3x1,5 ist der notwendige allpolige
Abschaltung vorhanden, wäre also zulässig
- im Zweifel die Arbeiten vom Elektriker planen und durchführen lassen,
der übernimmt am Ende auch die Haftung bei Fehlern/Schäden
_.-=: MFG :=-._
Markus -. schrieb:> Dann müsste die Leitung aber mind. 5x10mm² haben - siehe TAB deines> Versorgers. Das Thema haben wir hier oft genug schon durchgekaut,> einfach mal suchen...
Da die 16A-Sicherungen hier nur vor Überlast und nicht zwingend vor
Kurzschluss schützen müssen (das macht im Zweifelsfall die 32A
Sicherung) sehe ich hier kein Problem.
Hier grassiert wie immer das pure Wissen einiger Volllaien ;)
Zwecklos sich einzumischen, daher mein Rat an den TO: Geh zu einem
Elektriker und mach diesen Thread nie wieder auf ;)
Die Angaben lassen auch noch Lücken offen. Welche das waeren, schwer
drauf zu kommen. Der Profi HW sieht es sich daher vor Ort an. Das kann
ein Blog nicht leisten.
Drehstrom schrieb:> er will im> 1. Stock eine Küche einrichten... der Elektiker zuvor hat den> Durchlauferhitzer (5x4mm im Bad neben der neu geplanten Küche)> abmontiert, Kabel aufgestemmt und ein Verbindungsloch in die "neu> geplante Küche" gelegt... mein Kumpel sagte er wollte von dem 5x4> Anschlusskabel auf 3x 3x1,5 für Kühlschrank / Backofen+Herd /> Geschirrspühler... im Verteiler läuft das 5x4 auf einen 3-Phasen> abschaltenen LS B16 Automaten....>> ist dies so machbar ? mein Kumpel ist sich nicht sicher da der> Elektriker seit dem auch nichtmehr aufgetaucht ist...
Wenn der Durchlauferhitzer im Bad nicht mehr montiert wird, sondern das
Brauch-Warmwasser anders (z.B. per Nachtstrom + Boiler (6kW/3x230V))
bereitgestellt wird, ist das ohne weiteres machbar.
Da brauchst Du auch nichts an den Untersicherungen (Drehstrom +
Lichtstrom) zu ändern.
Für alle Untersicherungen reichen 16A aus.
Bei ungleicher Phasenbelastung kann es evtl. passieren, daß keine der
Untersicherungen "fliegt", sondern eine der drei Hauptsicherungen
(direkt nach/an dem Zähler), weil sich dort alles "aufsummiert".
Diese Hauptsicherungen sind zwar auch plombiert, gehören aber zur
"hausseitigen" Installation.
Innerhalb von bald 50 Jahren "flog" anfangs ca. drei Mal eine dieser
Hauptsicherungen, weil das nur 20A-Sicherungen waren.
Nach Erhöhung auf 25A kam das nur noch ein Mal vor.
Ist kein Problem:
Man muß diese Sicherungen halt im Haus haben.
Die Plombierung darf man öffnen, weil das hausseitig ist.
Allerdings muß man den Stromversorger darüber informieren, damit das
ggf. wieder plombiert wird.
Das nehmen die aber auch nicht mehr so genau:
Sah eben nach => es wurde nicht mehr "nachplombiert".
Das mag bei anderen Stromversorgern anders sein - weiß ich nicht.
Kurzum:
Zu beachten ist, daß der E-Herd (als größter "Stromfresser") jedenfalls
auf Drehstrom (3x230V) läuft und der/die Boiler ebenfalls auf Drehstrom
nur nachts.
Bei uns laufen in der Küche:
4-Platten-E-Herd => Drehstrom
Backofen => Lichtstrom
Geschirrspüler => Lichtstrom
Kühlschrank => Lichtstrom
Toaster, Kaffeemaschine, Mikrowelle, Kontaktgrill und weitere
Kleingeräte => Lichtstrom
Ferner nachts (auch ggf. mit zeitlichen Überschneidungen) zwei Boiler je
6kW => Drehstrom
Dazu noch (in der Garage) MAG-Schweißgerät + div. Maschinen, die
allerdings nicht gleichzeitig.
Probleme hatte ich nur mit einer 230er-Flex, weil diese einen enorm
hohen Anlaufstrom hat.
Nachdem ich die aber nur im Außenbereich verwende, flog da immer die
gleiche Sicherung.
Ein uralter Siemens-Sicherungs-Automat war dann träg genug, daß er auch
das problemlos "schluckte".
Ansonsten gab es keinerlei Probleme mehr mit der Gesamtinstallation.
Wobei das insgesamt eine "gemischte" Installation ist:
Aus den 1950er Jahren und allmählich noch hinzugefügter.
Mein Rat:
Schaut nach, wieviel A die drei Hauptsicherungen am Zähler haben und
erhöht evtl. nur diese Sicherungen.
Oder riskiert, daß ggf. eine davon fliegt und ändert es erst dann.
Jedenfalls - was nur geht - auf Drehstrom laufen lassen.
Grüße
L. H. schrieb:> Man muß diese Sicherungen halt im Haus haben.> Die Plombierung darf man öffnen, weil das hausseitig ist.> Allerdings muß man den Stromversorger darüber informieren, damit das> ggf. wieder plombiert wird.
Würde ich von Abraten. NH-Sicherungen ohne passendes Werkzeug zu
tauschen ist nicht immer gesundheitsfördernd...
L. H. schrieb:> Innerhalb von bald 50 Jahren "flog" anfangs ca. drei Mal eine dieser> Hauptsicherungen, weil das nur 20A-Sicherungen waren.> Nach Erhöhung auf 25A kam das nur noch ein Mal vor.
Was ist das für ein Museumsdorf?!
Hier in Deutschland sind für Einfamilienhäuser 60A-Sicherungen Standart,
100A gibts gegen einen geringen Aufpreis.
L. H. schrieb:> Jedenfalls - was nur geht - auf Drehstrom laufen lassen.
Maßlos übertrieben. 230V Wechselstrom ist für fast alle
Haushaltsüblichen Anwendungen ausreichend.
Schreiber schrieb:> Würde ich von Abraten. NH-Sicherungen ohne passendes Werkzeug zu> tauschen ist nicht immer gesundheitsfördernd...
Am Zähler sind keine NH-Sicherungen, sondern stinknormale
Schmelz-Sicherungen.
Schreiber schrieb:> Was ist das für ein Museumsdorf?!> Hier in Deutschland sind für Einfamilienhäuser 60A-Sicherungen Standart,> 100A gibts gegen einen geringen Aufpreis.
Museumsdorf kannst Du in Bayern hier besichtigen:
http://freilandmuseum.de/startseite.html
Und wenn Du es gerne noch etwas älter haben willst, findest Du auch um
Thalmässing herum Keltenhäuser:
http://www.urlaub-im-altmuehltal.de/markt-thalmaessing/keltenhaus.htm
Hochinteressant, was und wie die ihre Häuser gebaut haben.
Und ja, die Hauptanschluß-Sicherungen (vor dem Zähler) sind
NH-Sicherungen (63A).
Schreiber schrieb:>> Jedenfalls - was nur geht - auf Drehstrom laufen lassen.>> Maßlos übertrieben. 230V Wechselstrom ist für fast alle> Haushaltsüblichen Anwendungen ausreichend.
Für übertrieben halte ich das nicht.
Viel mehr kann man schon ein wenig darauf achten, möglichst viel an
Drehstrom laufen zu lassen.
Z.B. auch eine Waschmaschine, die dann zwar genau so wie ein E-Herd
(intern) auf 3 x 230V läuft.
Aber immerhin einigermaßen gleich verteilt am D-Netz.
@ Drehstrom:
Zieht da unbedingt einen Elektriker mit heran, bevor da irgendetwas
herumgemurkst wird, was nicht den Bestimmungen entspricht!
Und laßt den, wenn viel in Eigenarbeit erstellt/nachgerüstet werden
soll, das auch abschließend abnehmen.
Es gibt da auch Bestimmungen, an die man normalerweise nicht unbedingt
denkt.
Wie z.B. einzuhaltende Abstände von Steckdosen zur Badewanne und/oder
Wasserzapf-Stellen.
Grüße
L. H. schrieb:> Schreiber schrieb:>> Würde ich von Abraten. NH-Sicherungen ohne passendes Werkzeug zu>> tauschen ist nicht immer gesundheitsfördernd...>> Am Zähler sind keine NH-Sicherungen, sondern stinknormale> Schmelz-Sicherungen.
Es ging hier um die Sicherungen im plombierten Bereich, also VOR dem
Zähler. Und da sind eben nur die NH-Sicherungen.
L. H. schrieb:> Viel mehr kann man schon ein wenig darauf achten, möglichst viel an> Drehstrom laufen zu lassen.> Z.B. auch eine Waschmaschine, die dann zwar genau so wie ein E-Herd> (intern) auf 3 x 230V läuft.
Waschmaschinen mit Drehstrom gibts nur im Gewerblichen Bereich. Für
einen Haushalt übertrieben.
Haushaltsgeräte mit Drehstrom sind normalerweise entweder
Durchlauferhitzer oder Küchenherde. Teilweise auch noch große
Wärmepumpen.
Sonst nichts.
Alles andere sind keine normalen Haushaltsgeräte, auch wenn der eine
oder andere auch seine große Brennholzkreissäge und den XXL-Kompressor
zum Bulldog sandstrahlen als solchiges bezeichnet.
Schreiber schrieb:> Es ging hier um die Sicherungen im plombierten Bereich, also VOR dem> Zähler. Und da sind eben nur die NH-Sicherungen.
Bei so einer alten Anlage sind im HAK wohl noch Diazed.
Es ist unklar was aus dem Durchlauferhitzer wird. Entfällt der, so daß
die Küche dann diese Leitung für sich hat? Oder soll die Leitung
zusätzlich angezapft werden und der DLE wieder angebracht werden, so daß
die Leitung im Worst-Case zugleich den DLE, den Herd und den Rest der
Küche unter Vollast versorgen muß.
Warum steht der Thread eigentlich unter Analogtechnik?
Haus&... wäre sinnvoller.
L. H. schrieb:> Man muß diese Sicherungen halt im Haus haben.> Die Plombierung darf man öffnen, weil das hausseitig ist.> Allerdings muß man den Stromversorger darüber informieren, damit das> ggf. wieder plombiert wird.
Mit solchen Aussagen wäre ich äußerst vorsichtig. Normal hat kein Laie /
Anlagennutzer etwas im Vorzählerbereich an Anlagenteilen zu suchen, in
denen ungezählte elektrische Energie fließt. Das man damals
Schmelzsicherungen verwendet hat ist noch lange kein Freibrief, das man
diese auch wechseln darf.
Schreiber schrieb:> Was ist das für ein Museumsdorf?!> Hier in Deutschland sind für Einfamilienhäuser 60A-Sicherungen Standart,> 100A gibts gegen einen geringen Aufpreis.
Irgendwie glaube ich das nicht... 60A ist keine Normgröße. Vor 20-30
Jahren hat der Netzbetreiber standardmäßig 63A Sicherungen eingebaut,
heute sind es 50A und für mehr zahlt man und das nicht nur einmalig.
100A gegen geinen geringen Aufpreis glaube ich noch weniger, schon
allein, da immer weniger Netzbereiber 100A direkt messen, da braucht man
eine Wandlermessung und schon das kostet richtig. Was mich interessieren
würde wer in einem stinknormalem Haus 100A braucht.
Zum Vorhaben an eine Zuleitung 5x4mm² aufzuteilen... das kann man schon
machen, wenn man weiß was man tut. Der Hinweis einen RCD zu setzen wurde
ja schon gegeben.
Sven L. schrieb:> 100A gegen geinen geringen Aufpreis glaube ich noch weniger, schon> allein, da immer weniger Netzbereiber 100A direkt messen, da braucht man> eine Wandlermessung und schon das kostet richtig. Was mich interessieren> würde wer in einem stinknormalem Haus 100A braucht.
Nö. 100A geht auch mit direkt messenden Stromzählern. Wandlermessung ist
da nicht zwingend. Hängt von der TAB ab.
Wozu? Gibts halt, damit kann man dann auch ein Elektroauto laden, die
Sauna vorheizen und gleichzeitig noch heimwerken.
Wirklich brauchen tut man es nicht, aber bei größerem Grundstück und
umfassenden Heimwerkambitionen kann es praktisch sein.
Sven L. schrieb:> Irgendwie glaube ich das nicht... 60A ist keine Normgröße. Vor 20-30> Jahren hat der Netzbetreiber standardmäßig 63A Sicherungen eingebaut,> heute sind es 50A und für mehr zahlt man und das nicht nur einmalig.
Die Grundversorgung umfasst eine Anschlussleistung von 30kW. Alles
darüber kostet bei manchen, aber nicht bei allen Netzbetreibern, einen
(meist einmaligen) Aufpreis.
63A (tatsächlich), sind üblich, 100A teilweise auch.
Geizige Netzbetreiber verbauen auch 50A-Sicherungen.
Gibt sicher auch Netzbetreiber, die das anders handhaben.
Schreiber schrieb:> Nö. 100A geht auch mit direkt messenden Stromzählern. Wandlermessung ist> da nicht zwingend. Hängt von der TAB ab.>> Wozu? Gibts halt, damit kann man dann auch ein Elektroauto laden, die> Sauna vorheizen und gleichzeitig noch heimwerken.> Wirklich brauchen tut man es nicht, aber bei größerem Grundstück und> umfassenden Heimwerkambitionen kann es praktisch sein.
Die NB die ich so kenne verbauen eHz, da ist bei 44A im Dauerbetrieb
Schluss.
Direktmessung machen die nur noch bei Baustromanschlüssen, da sind dann
tatsächlich 3-Punktzähler verbaut, die 100A direkt messen können.
Also ich kann mich an einen Fall erinnern, da wollte man von 63A auf
100A wechseln, das wäre dann mit sehr hohen Einmalkosten und höheren
Grundgebühren verbunden gewesen.
Schreiber schrieb:> Die Grundversorgung umfasst eine Anschlussleistung von 30kW. Alles> darüber kostet bei manchen, aber nicht bei allen Netzbetreibern, einen> (meist einmaligen) Aufpreis.
Hier ist das alles nicht so einfach... Es ist ja nicht damit getan
größere Sicherungen rein zu drücken, das Netz muss die Leistung ja auch
liefern können.
Darum muss man ja gewisse Verbraucher auch angeben und genhemigen
lassen.
> 63A (tatsächlich), sind üblich, 100A teilweise auch.
In welchem Bundesland wohnst Du?
> Geizige Netzbetreiber verbauen auch 50A-Sicherungen.> Gibt sicher auch Netzbetreiber, die das anders handhaben.
Wie schon oben geschrieben, die müssen Ihr Netz auch auslegen, Netzbau
kostet Geld, da kann man nicht jedem 100A verbauen.
Schreiber schrieb:> L. H. schrieb:>> Schreiber schrieb:>>> Würde ich von Abraten. NH-Sicherungen ohne passendes Werkzeug zu>>> tauschen ist nicht immer gesundheitsfördernd...>>>> Am Zähler sind keine NH-Sicherungen, sondern stinknormale>> Schmelz-Sicherungen.>> Es ging hier um die Sicherungen im plombierten Bereich, also VOR dem> Zähler. Und da sind eben nur die NH-Sicherungen.
Davon (Sicherungen VOR Zähler) sprachst nur Du.
Ich aber nicht - hast Du vielleicht überlesen oder etwas mißverstanden.
;)
Sven L. schrieb:> L. H. schrieb:>> Man muß diese Sicherungen halt im Haus haben.>> Die Plombierung darf man öffnen, weil das hausseitig ist.>> Allerdings muß man den Stromversorger darüber informieren, damit das>> ggf. wieder plombiert wird.>> Mit solchen Aussagen wäre ich äußerst vorsichtig. Normal hat kein Laie /> Anlagennutzer etwas im Vorzählerbereich an Anlagenteilen zu suchen, in> denen ungezählte elektrische Energie fließt. Das man damals> Schmelzsicherungen verwendet hat ist noch lange kein Freibrief, das man> diese auch wechseln darf.
Auch Dir scheint entgangen zu sein, daß ich nur von Sicherungen NACH dem
Zähler sprach. ;)
Und damit brauche ich auch nicht vorsichtig zu sein, weil ich ganz genau
weiß, wie es sich damit verhält.
Sven L. schrieb:> Vor 20-30> Jahren hat der Netzbetreiber standardmäßig 63A Sicherungen eingebaut,> heute sind es 50A und für mehr zahlt man und das nicht nur einmalig.
Auch in den 1950er Jahren waren die Hauptsicherungen (im Keller nach der
Versorgungskabel-Einführung und vor dem Zähler) generell 63A.
Grüße
Schreiber schrieb:> Nö. 100A geht auch mit direkt messenden Stromzählern. Wandlermessung ist> da nicht zwingend. Hängt von der TAB ab.>> Wozu? Gibts halt, damit kann man dann auch ein Elektroauto laden, die> Sauna vorheizen und gleichzeitig noch heimwerken.> Wirklich brauchen tut man es nicht, aber bei größerem Grundstück und> umfassenden Heimwerkambitionen kann es praktisch sein.
Wem willst du diese Geschichten erzählen, du hast doch von der
Leistungs- erhöhung im Anschlußbereich gar keinen Plan!
100A bekommen MFH ohne Problem und im EFH´s Bereich muß das der
Installateur dem EVU erklären, mit solchen "G´schichten" wie von dir
lachen die den aus!
Schreiber schrieb:> Die Grundversorgung umfasst eine Anschlussleistung von 30kW. Alles> darüber kostet bei manchen, aber nicht bei allen Netzbetreibern, einen> (meist einmaligen) Aufpreis.> 63A (tatsächlich), sind üblich, 100A teilweise auch.> Geizige Netzbetreiber verbauen auch 50A-Sicherungen.> Gibt sicher auch Netzbetreiber, die das anders handhaben.
das haste woher abgelesen?
Sven L. schrieb:> Schreiber schrieb:>> Die Grundversorgung umfasst eine Anschlussleistung von 30kW. Alles>> darüber kostet bei manchen, aber nicht bei allen Netzbetreibern, einen>> (meist einmaligen) Aufpreis.> Hier ist das alles nicht so einfach... Es ist ja nicht damit getan> größere Sicherungen rein zu drücken, das Netz muss die Leistung ja auch> liefern können.
Bei Neubaugebieten normalerweise kein Problem. Da wird das Kabel
präventiv schon mindestens eine Nummer dicker gelegt, weil man von einem
langfristig steigenden Stromverbrauch (Elektroauto, Wärmepumpe) sowie
steigender Einspeiseleistung (Solaranlagen) ausgeht. Leider meist nicht
zum gleichen Zeitpunkt...
Trafos werden daher auch großzügiger dimensioniert wie früher.
Gibt natürlich auch Altbaugebiete, bei denen noch die Kabel aus
Vorkriegszeiten liegen, da sieht es anders aus...
Aber da gibts dann teilweise auch andere, lustige Sachen wie Drehstrom
mit 230V zwischen den Phasen und ohne Nullleiter
L. H. schrieb:> Auch Dir scheint entgangen zu sein, daß ich nur von Sicherungen NACH dem> Zähler sprach. ;)
Ich habe noch nie gesehen, dass der Bereich nach dem Zähler verplombt
wird. Wozu auch?
Schreiber schrieb:> Ich habe noch nie gesehen, dass der Bereich nach dem Zähler verplombt> wird. Wozu auch?
Ich auch nicht....
Schreiber schrieb:> Bei Neubaugebieten normalerweise kein Problem. Da wird das Kabel> präventiv schon mindestens eine Nummer dicker gelegt, weil man von einem> langfristig steigenden Stromverbrauch (Elektroauto, Wärmepumpe) sowie> steigender Einspeiseleistung (Solaranlagen) ausgeht. Leider meist nicht> zum gleichen Zeitpunkt...> Trafos werden daher auch großzügiger dimensioniert wie früher.
Naja wird wohl am Ende stark vom Netzbetreiber abhängen. Gibt
Netzbetreiber die im Stadtgebiet für eine 1kWp PV-Anlage eine
Netzberechnung machen wollen...
Schreiber schrieb:> L. H. schrieb:>> Auch Dir scheint entgangen zu sein, daß ich nur von Sicherungen NACH dem>> Zähler sprach. ;)>> Ich habe noch nie gesehen, dass der Bereich nach dem Zähler verplombt> wird. Wozu auch?
Es interessiert nicht, wozu das mal gemacht wurde.
Und selbst wenn Du sowas noch nie gesehen hast:
In meinem Haus ist das so.
1) 3 Hauptsicherungen im Keller (Kasten plombiert) mit 63A (ab
Neubau-Hausbezug (1955) unserer Familie unverändert) VOR dem Zähler.
2) 3 weitere Hauptsicherungen (ebenfalls plombiert) direkt am bzw. NACH
dem Zähler.
Ab 1955 waren das 20A-Sicherungen, bis ich diese Sicherungen in den
1970er Jahren auf 25A erhöhte (ohne Tarif-Erhöhungen durch das EVU)
Alle weiteren Untersicherungen (mit max. 16A) blieben weitestgehend
unverändert.
Genau so wie die Fehlerstromschalter für Unter-Drehstrom und
Unter-Lichtnetz.
Klar summiert sich das letztlich auf die Sicherungen 2).
Im Übrigen zitierst Du hier eine Antwort von mir, die NICHT an Dich
gerichtet war, sondern an Sven L.
Dir antwortete ich auf Deine Behauptung:
L. H. schrieb:>> Es ging hier um die Sicherungen im plombierten Bereich, also VOR dem>> Zähler. Und da sind eben nur die NH-Sicherungen.>> Davon (Sicherungen VOR Zähler) sprachst nur Du.> Ich aber nicht - hast Du vielleicht überlesen oder etwas mißverstanden.> ;)
Ich will das hiermit nur richtigstellen.
Belassen wir es am besten dabei. :)
Vorsichtig sollten wir m.E. nur darin sein, Verhältnisse beurteilen zu
wollen, die wir gar nicht so genau kennen.
Weil - wie meistens - unvollständige Angaben seitens des TE vorliegen.
Grüße
Guten Tag,
also ich denke auch, dass die Sicherungen sowohl vom Strom-Anbieter als
auch vom Baugebiet abhängen.
Ich habe ein Haus Baujahr 68 gekauft und die komplette Elektrik neu
gemacht. Inklusive Hauptzählerschrank und Unterverteilungen. Wie schon
erwähnt wurde, musste ich vom Hauptschrank zu den Unterverteilungen
5x10mm2 legen. War sehr blöd, da im Dach ein 4x10mm2 lag und dort keine
großen Verbraucher sind. Musste ich leider trotzdem tauschen. Im
Hauptanschlusskasten war eine Sicherung. Der Hausanschluss war also
1x25A nach dem Aufstocken (2017) habe ich (ohne gesondert nachzufragen)
3x50A bekommen.
Ich wohne in Hessen (Stromanbieter OVAG) am Ortsrand in einem kleinen
Ort. Gegenüber befindet sich allerdings das Bürgerhaus. Da sollten also
keine schwachen Leitungen liegen.
Nur mal so für die überzeugten, dass es immer und überall für eFH immr
3x63A gibt...
Einen schönen Tag. Scarface