Unbekanntes SMPS IC

OP #5898448
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Hallo, ich habe hier ein defektes Milwaukee M12-18C Ladegerät.
Schaltplan findet man im Netz leider keinen.
Durch Vergleich mit einem zweiten habe ich ein defektes Controller-IC 
identifizieren können, zu dem ich aber leider keine Infos finden kann.

Eventuell kennt jemand diesen Typ?

Was ich entziffern kann ist folgendes:

1345
TOP2565N
3B861A

Google wirft dazu leider nichts aus? Eine Quelle für das Ersatzteil wäre 
natürlich toll ;-)... Oder ein Ersatztyp?

Schönen Dank und Grüße,
Hajo
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#5898511
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Hans-Joachim K. schrieb:
> Hey, super Leute!
>
> Das IC ist offensichtlich ein TOP256*E*N, das habe ich nicht richtig
> entziffert! Vielen Dank für Eure Hilfe, habe das Teil gerade in England
> bestellt ;-)!!

Ich bezweifle, daß es ein "E" Typ ist. Wegen der Rundungen kann das 
nicht wirklich der Fall sein. Das ist mit großer Wahrscheinlichkeit doch 
ein "G" Typ. Was meint die geballte Macht der Leser hier?

Lasst uns abstimmen. Vielleicht hilfts.
Gast #5898513
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Gerhard O. schrieb:
> Hans-Joachim K. schrieb:
>> Hey, super Leute!
>>
>> Das IC ist offensichtlich ein TOP256*E*N, das habe ich nicht richtig
>> entziffert! Vielen Dank für Eure Hilfe, habe das Teil gerade in England
>> bestellt ;-)!!
>
> Ich bezweifle, daß es ein "E" Typ ist. Wegen der Rundungen kann das
> nicht wirklich der Fall sein. Das ist mit großer Wahrscheinlichkeit doch
> ein "G" Typ. Was meint die geballte Macht der Leser hier?
>
> Lasst uns abstimmen. Vielleicht hilfts.

Da gibts nichts abzustimmen, "G" ist ein DIL Gehäuse.
#5898515
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hinz schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Hans-Joachim K. schrieb:
>>> Hey, super Leute!
>>>
>>> Das IC ist offensichtlich ein TOP256*E*N, das habe ich nicht richtig
>>> entziffert! Vielen Dank für Eure Hilfe, habe das Teil gerade in England
>>> bestellt ;-)!!
>>
>> Ich bezweifle, daß es ein "E" Typ ist. Wegen der Rundungen kann das
>> nicht wirklich der Fall sein. Das ist mit großer Wahrscheinlichkeit doch
>> ein "G" Typ. Was meint die geballte Macht der Leser hier?
>>
>> Lasst uns abstimmen. Vielleicht hilfts.
>
> Da gibts nichts abzustimmen, "G" ist ein DIL Gehäuse.

Hast recht. Konnte es leider nicht mehr zurücknehmen weil Du mir 
zuvorgekommen bist. Aber die linken Rundungen am Buchstaben hatten es in 
sich.
#5898881
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Die Frage wurde, technisch gesehen, ja ausreichend zufriedenstellend 
beantwortet. Daß es ein E Typ ist, darüber besteht kein Zweifel. 
However:-)

Beim Lesen Eurer Beiträge komme ich zum Schluß daß man anhand der 
Datenblattillustrationen den IC gehäusemäßig so eindeutig identifiziert 
hat. Mit dem Bild alleine wäre das kaum möglich gewesen.

Nach wiederholten Ansehen der Bilder bin ich immer noch überrascht warum 
gerade dieser Buchstabe ein E darstellen soll. Es geht jetzt nicht um 
das Datenblatt, sondern nur um die Abbildung. Ich kann ums Verrecken 
kein E wahrnehmen. Für mich sieht der Buchstabe einfach nicht eckig aus. 
Deshalb mein irreführender Hinweis weil ich mich auf mein Gehirn 
verlassen hatte und nicht das Gehäuse mit den Datenblatt Illustrationen 
verglich. Ist es möglich, daß die Beschriftung herstellerseitig aus 
irgendeinen Grund fehlerhaft sein könnte und man sparsam sein wollte und 
die ICs vom Hersteller trotzdem verwendet werden sollten? Wir werden es 
wahrscheinlich leider nie wissen.

Deshalb übrigens meine Bitte darüber abzustimmen um Eure (Brain) OCR 
Resultate vergleichen zu können.

Wie gesagt, technisch ist alles geklärt.

Also wenn ihr mitmachen wollt. Die Regel ist 10 Sekunden anschauen und 
dann den so erkannten Buchstaben niederschreiben. Und, bitte nicht 
schummeln:-)

Bin gespannt...

Ich geh jetzt aber schlafen!
#7788519
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Hallo zusammen,

ich habe vermutlich das ähnliche Problem. Zusätzlich ist die T3 15A 230V Sicherung am Schaltungseingang gefallen. Um sicherzugehen , dass der TOP256EN auch wirklich defekt ist, würde ich gerne diesen auf Funktion prüfen. Könnte mir bitte jmd erklären wie ich diesen durchmesse.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan M.

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#7788580
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Wenn die F1 (3,15AT) geflogen ist, fehlt es sicher weiter. Auf jeden Fall den Netzgleichrichter (alle 4 Dioden) und den Elko danach prüfen. Evtl. sind noch VDRs (Surge Absorber) vorhanden, die es durch Überspannung erwischt haben könnte.

von Gerhard O. (gerhard_) 07.07.2019 10:10

Es ist schon ein E, nur hat durch das Entweichen des magischen Rauches das Gehäuse einen Knacks bekommen, daher ist das E nicht mehr so gut erkennbar.

#7788714
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Stefan schrieb:

IMG_8825.png 5 MB IMG_8824.png 4,9 MB

Uber die Lesekompetenz hier im Forum kann man sich manchmal einfach nur wundern. Wenn man die Grundlagen zu den verschiedenen Bildformaten nicht versteht - einfach an die Regeln halten:

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

Bitte das JPG-Format (nur) für Fotos und Scans verwenden! Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

(Firma: Funkenflug Industries) #7788958
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Diese kleinen Entstörkondensatoren haben sich zu einer wahren Pest entwickelt. Die sind heute überall drin, besonders gerne in aktiven PFC-Stufen und dort platzen sie auch besonders gerne, habe ich jetzt schon einige Male gesehen... bei einem Flachbildfernseher von mir selbst und ein Kumpel kam auf diese Weise besonders preiswert an einen sehr schönen 27 Zoll PC-Monitor.

#7862316
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Hallo,

ich habe gleiches Ladegerät und bei mit ist der Top256EN aufgeplatzt. Nun dachte ich, ich nehme den Top261EN, da er mehr Strom abkann. Leider platzt dieser sofort auf, sobald ich unter Netz ein Akku einstecke. Ich habe es mehrmals probiert. Jedesmal beim Einsteckes des Akkus, geht der Top261EN futsch

Liegt es daran, da icjh den Top261 genommen habe, die Schaltung aber fut 256 ausgelegt ist? Optisch kann man kein defektes Bauteil erkennen. Der Gleichrichter ist OK. Kurzschluss lässt sich so auch nicht messen.

Hat jemand eine Idee?

#7862344
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Harald G. schrieb:

Liegt es daran, da icjh den Top261 genommen habe, die Schaltung aber fut 256 ausgelegt ist?

Das ist gut möglich. Stärkere chips haben eine höher angesetzte Überstromabschaltung. Demgegenüber hat der Übertrager seinen unveränderten Sättigungsstromeinsatz - wird der erstmal überschritten, hat die Überstromabschaltung nicht mehr genug Zeit und es macht bumm. Von daher ist es eher kontraproduktiv stärkere chips zu verbauen.

#7866632
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Ich habe jetzt nun ein originalen Chip eingesetzt. Stecker rein und Akku drauf und es hat funktioniert. Akku lädt. Dann habe ich den Akku rausgezogen und wieder eingesteckt und der Chip ist dann sofort wieder kaputt gegangen. Was könnte ich tuen, dass die Stromabschaltung besser funktioniert. Ob der Übertrager zuklein ist? Was könnte da nach der Zeit nachgeben haben. Der Elko hat die normale Kapazität und sieht auch nicht aufgebläht aus. Gleichrichter ist OK.

#7866680
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Ich habe den NTC im Eingang von 2,5 Ohm auf 5 Ohm erhöht da der keine 2,5Ohm mehr sondern eher Richtung 2 Ohm hatte. Nun konnte ich öfter den Akku ein und ausstecken aber nach den 4 mal, knallte das IC wieder durch. Darf man bei dem Ladegerät echt nur den Akku nur einstecken und mehr nicht.... Wäre ja blöd wenn das jedesmal kaputt gehen würde wenn jemand den Akku öffter mal rauszieht und einsteckt.......

(Firma: Funkenflug Industries) #7866710
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Prüfe alle Bauteile des Snubbers bzw. RC-Entstörglieder an Trafo und Halbleitern. Im Zweifel austauschen wenn keine Prüfung möglich.

Zwischenkreiskondensator in Ordnung?

Ansonsten ist das wohl einfach nur ein mieses Design und Du wirst nicht herausfinden, wieso es nun ständig verreckt. Wahrscheinlich hast Du keine Lust, die Stromregelung der Akku-Ladeschaltung neu zu bauen, so daß sie das zugrunde liegende Netzteil nicht überfordert.

#7866771
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Soweit man mit dem Multimeter messen kann, hat der 100uF 400V Kondensator 96uF. Optisch sieht er ok aus. Das Ladegerät ist von Mulwaukee M12-18C. Man ließt viel dass diese IC dort gerne defekt geht. Nur in meinem Fall geht es immer wieder kaput. So wirklich Snubber sehe ich nicht. Man sieht im Eingang eher nur ein Netzfilter.Also Eine kleine Doppelspule dann ein X2 Kondensator, dann eine größere Doppelspule dann kommt schon der Gleichrichter und 100uF Kondensator. Dann gehts zum IC was gerne kaputt geht.

In dem Bild habe ich den 100uF Kondensartor ausgelötet gehabt und nur zum Demo an die Stelle platziert. Sieht nur etwas komisch aus. Das rote ist nur Silkon zum fixieren. Siehe Bilder

Angehängte Dateien:
(Firma: Funkenflug Industries) #7866888
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Mal die Teile vom mutmaßlichen Snubber eingekreist, rechts auf der 230V-Seite gehört noch die Diode darunter mit dazu und auf der Sekundärseite wird der Kondensator in Reihe mit dem Widerstand auf der Unterseite der Platine verbaut sein.

Evtl. ist es wirklich nur ein mieses Design. Müllwaukee kommt doch aus den USA? Vielleicht Trumps Rache für unsere Lachkrämpfe wegen seiner Zollpolitik. Oder der Schrott findet die hiesigen 230V Netzspannung nicht so prickelnd. Du wirst es nie erfahren...

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