Hallo, für ein HIFI Projekt plane ich einen 560VA Ringkerntrafo zu verwenden. Könnte jemand kurz über die Einschaltstrombegrenzung schauen, ist die Schaltung so in Ordnung? Teile sind vorhanden, deswegen kein Heißleiter.
Vielen Dank
|
Anzeige
|
Hilfe bei Einschaltstrombegrenzung Softstart für RingkerntrafoHallo, für ein HIFI Projekt plane ich einen 560VA Ringkerntrafo zu verwenden. Könnte jemand kurz über die Einschaltstrombegrenzung schauen, ist die Schaltung so in Ordnung? Teile sind vorhanden, deswegen kein Heißleiter. Vielen Dank
Gast
#7367586
Gleichrichter um 90° drehen, D2 ist überflüssig, R3 sollte man noch eine Thermosicherung verpassen. Ich würde die Versorgung des Relais nicht parallel zur Steckdose, sondern parallel zur Primärwicklung schalten.
Gast
#7367591
Wenn Du den Brückengleichrichter um 90 Grad nach links drehst, könnte das was werden. Die Diode am Relais kannst Du weglassen. Die 220 uF finde ich ein bisschen gering, da die Verzögerung meiner Meinung nach zu kurz wird. So um die 500 ms Verzögerung sollten es schon sein. Den R2 kannst Du nicht beliebig hochohmig machen, das Relais braucht auch eine gewissen Strom um zu schalten und zu halten. Ob die Z-Diode das auf lange Sicht mitmacht ist auch so eine Sache. Würde Dir empfehlen mal Google anzuschmeißen bzw. hier mal zu suchen. Kann ich die Z-Diode auch weglassen? Ja, Du mußt nur den Vorschaltkondensator so wählen, dass an dem Relais sich die Nennspannung einstellt.
Gast
#7367601
Du hast den Gleichrichter in die falsche Richtung gedreht.
Wenn du C1 passend zum Relais dimensionierst. Es wäre auch möglich, das Relais aus der Sekundär-Gleichspannungsversorgung zu betreiben, wenn es die erforderliche Isolation zum Stromnetz sicher stellt.
Welchen Wert sollte C2 ca. haben
Gast
#7367605
Relais zieht bei 24Volt 10mA. Werte in der Schaltung nachgetragen. Gleichrichter gedreht. Vielen Dank für eure Hilfe
Gast
#7367626
Gast
#7367644
Berechnung eines „Kondensatornetzteils“ damit: Ich würde auf die elektronische Schaltung komplett verzichten und das Relais von der Sekundärspule betreiben. Entweder nach dem gleichrichter (DC Relais) oder direkt an der Sekundärspule (AC Relais) Dies ist deutlich sicherer, da man weniger mit 230V hantieren muss.
Lass es. Ich habe vor gefühlten 25 Jahren eine Palmer 1400LX Endstufe repariert, bei der die Einschaltverzögerung falsch verkabelt war und dadurch genau diese Schaltung entstand (Relais-Versorgung parallel zur Trafowicklung). Als Ergebnis davon war der Zementwiderstand abgefackelt und die Platine thermisch so stark beschädigt, daß sie nicht mehr vertrauenserweckend repariert werden konnte und ausgetauscht werden musste. Kann noch jemand was über den C2 Wert als Verzögerung sagen? Hier wunde ja geschrieben ca. 500ms.
Gast
#7367686
Halbe Sekunde dürfte schon passen, dafür werden die 220µF aber etwas knapp sein. Vergiss die Thermosicherung nicht!
Gast
#7367695
Wenn die Relais-Wicklung unterbrochen ist, ist der Elko gefährdet. Ich würde die 24V Z-Diode immer vorsehen.
Gast
#7367714
Der Kondensator C1 und der Widerstand R2 bilden den strombegrenzenden „Vorwiderstand“ für die Z-Diode. Letztlich ist ein solches „Kondensatornetzteil“ eine Konstantsromquelle und bei entfallender Last übernimmt die Z-Diode den Laststrom. Ist bei 10mA Laststrom nicht tragisch, weil das nur zusätzliche 240mW für die Z-Diode bedeutet. Dimensioniert man C1 also für insgesamt ca. 15mA Ausgangsstrom bei 24V fließen durch die Z-Diode im Normalfall, was 120mW Verlustleistung entspricht, und 10mA durch das Relais. Ohne Relais fließen dann eben 15mA durch die Z-Diode, was 360mW Verlustleistung bedeutet. Da fehlt noch die Feinsicherung (vielleicht 4A oder 6.3A, träge). Die braucht es schon als Brandschutz. R3 durch einen NTC ersetzen. Google: "NTC 2A".
Etwas viel. Daumenfaktor ist 70mA/µF, den Phasenwinkel lasse ich bei nur 24V-Last noch außer Betracht. Für 0,22µF errechne ich 16 mA bzw. 38 Volt am Relais (2k4), das wird es nicht mögen. Parallel eine ZD24 dran, müsste die etwa 6 mA / 140 mW verheizen, kann man ertragen und hat Reserve, wenn der Kondensator abbaut. Ich würde eher gucken, ob 0,15µF reichen.
Ich nicht.
Na und? Die Begrenzung am Netz ist heiß, braucht aber nur eine Funktionsisolation - weitaus unkritischer als ein Relais, was beide Seiten führen muß.
Die Schaltung gehört direkt hinter den Netzschalter.
Was will uns das sagen ... eigentlich nichts, außer, dass Schaltungen kaputtgehen, wenn man sie falsch anschließt.
Ausprobieren, 220µF könnten ausreichen, wenn nicht, machst' eben 470µ rein. Ich habe einige Einschaltstrombegrenzungen gebaut und die Zeit einfach geschätzt: Wenn ich höre, dass das Relais verzögert schaltet, reicht das hin und es kommt auf ein paar Millisekunden nicht an. Beitrag "NTC als Einschaltstrombegrenzung möglich="
Ja, bumm und man riecht, dass ein Fehler aufgetreten ist.
Da habe ich bei meinen weniger Angst und vertraue der Zuverlässigkeit der Relais.
Richtig, es braucht keinen Vorwiderstand.
Kinderkram, besser den ganzen Verstärker in ein brandsicheres Betongefäß verlegen.
Na klar, hast Du noch mehr überflüssige Ideen?
Ne, alles auf der 230V-Seite lassen ist sicherer. Noch dazu da i.a Unterhaltungselektronik ohne PE auskommen muss (Schutzklasse 2, doppelte/verstärkte Isolierung), da will man nicht unbedingt mit einer solchen Schaltung ohne guten Grund rumwurschteln. Der Kondensator sollte ein X-Type sein. Ich weiss nicht ob es Vorschrift ist, schadet jedenfalls nicht und kann vor dem einen oder anderen Rauchwölkchen schützen.
Gast
#7367734
Bei 230V+10% und 220nF+10% sind es 37V. Das ist für viele Relais noch im grünen Bereich, sofern die Umgebungstemperatur mäßig bleibt.
Ixch habe das Relais immer an die Sekundärwicklung angeschlossen, denn die ist idR niedriger in der Spannung und potentialgetrennt. Ach ja, die Zeitverzögerung kann dann auch entfallen. Und als R3 reichen 4,7 Ohm allemal.
Gast
#7367752
die ZD wird's schon richten. ciao Marci
DU darfst es gerne so machen, andere Leute sehen das anders:
Was los, wurde Dir ein Nudelholz auf dem Kopf zerdroschen oder warum musst Du versuchen, jedem mit Macht an die Karre zu pissen? Hat schon mal jemand darüber nachgedacht R2 von 100R auf 1k zu vergrößern? Dann hat man gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Erstens bekommt das Relais dadurch exakt seine 24V und zweitens ist dann der Elko mit seinen 220uF mehr als ausreichend dimensioniert um die gewünschte Zeitverzögerung zu erzeugen. Die Spannungsfestigkeit des Elkos sollte trotzdem mindestens 50V betragen, wenn man auf die 24V Z-Diode verzichtet.
Vergiss nicht die Spannung am Relais abzuziehen und den Gleichrichtfaktor 0.909 einzurechnen, macht 12.5mA aber immer noch 30V.
Der Widerstand soll bloss den Einschaltstromstoss auf für Dioden (und Kondensator, aber der ist schaltfest) verträgliche Werte begrenzen, 100R macht 3.2A, das verträgt selbst eine 1N4150. Und es sollte ein Sicherungswiderstand sein, damit bei defektem Kondensator nichts passiert, 100R an 15mA macht schon 1.5W, deine 1k würden 15W ergeben. Ja, mit 0.18uF bekäme man 10.5mA und 1W, bei dir aber immer noch 10W. Kondensatornetzteil ist hier sehr gut beschrieben: https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/cpowsup.htm An den TO: lies dir das mal durch, dann kannst du selber rechnen statt auf andere zu vertrauen.
Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
Anzeige
|