Hallo zusammen,
Ich habe ein riesiges Problem! In der Schule bin ich in ein Seminar
gerutscht, in das ich nie wollte (G8, Bayern, Losverfahren) =(
Jetzt bin ich völlig verzweifelt, weil meine "Seminararbeit" (ehem.
Facharbeit) darin besteht, ein Thermometer mit Speicherfunktion zu bauen
und in Assembler zu programmieren.
Leider hab ich davon nicht den Hauch einer Ahnung! Ich habe Informatik
abgewählt und jetzt komme ich in genau dieses Seminar. Es könnte mir ja
gleich sein, wenn die Facharbeit nicht so viel zählen würde, doch leider
falle ich durch, wenn ich in dieser Arbeit unterbelege, weil sie doppelt
zählt.
Es wäre nett, wenn ihr mir helfen könntet wie ich am besten anfange, nur
damit ich mal einen Anhaltspunkt habe, wie es am besten geht.
Danke und liebe Grüße
Maxi
Nabend,
Maxi schrieb:> Ich habe Informatik abgewähltYoschka schrieb:> Dann geh zu Deinem Lehrer und sag das Du Informatik abgewählt hast.> Dann kann er Dir auch nicht so eine Facharbeit aufdrücken.
was hat ein "Thermometer mit Speicherfunktion" mit Informatik zu tun,
rein interessehalber nachgefragt.
MfG
Maxi,
Da hast Du dann echt ein Problem.
Denn dieses Projekt berührt etliche Fachgebiete sozusagen:
-Schaltungstechnik
-Bauteile
-Grundlagen und Erfahrungen mit Microcontrollern
-praktische Kentnisse (Aufbau, Löten, ...)
-Programmierung
Allerdings, mit Informatik hat das nur (ganz) am Rande zu tun.
Bestenfalls Programmstruktur und Algorithmen zur Signalverarbeitung
berühren das Feld Informatik, gemessen an dem Gesamtprojekt ist das aber
nur sehr wenig.
Sprich erstmal mit der Schule, aber wenn es sich absolut nicht abwenden
lässt, dann solltest Du hier nochmal schreiben, was Du in dem Bereich
überhaupt kannst. Irgendwann mal irgendwas mit Controllern, Elektronik,
Löten, etc... gemacht? Welcher Zeitrahmen?
Joe
Sauger schrieb:> was hat ein "Thermometer mit Speicherfunktion" mit Informatik zu tun,> rein interessehalber nachgefragt.
Assembler-Programmierung ohne Grundkenntnisse in der Informatik
dürfte etwas schwierig sein.
An Maxi: Hast Du Dir mal die Lehrgänge in Mikroprozessor-Programmierunmg
hier im mikrocontroller.net angesehen und wie kommst Du damit zurecht?
Die sind eigentlich für Anfänger geschrieben.
Gruss
Harald
Nachdenklicher hat den Nagel auf den Kopf getroffen!
Hast Du schon was von den Themen die er angesprochen
hat, gehört oder geht es ganz bei Null an.
Besprich das Problem doch mal mit dem Vertrauenslehrer,
wenn es den noch gibt.
Wieviel Zeit hast du zur Verfügung?
Ich kann mir kaum vorstllen, daß eine solche Aufgabe
OHNE! daß irgendwelche Voraussetzungen geschaffen wurden
gibt.
Nabend,
Harald Wilhelms schrieb:> Assembler-Programmierung ohne Grundkenntnisse in der Informatik> dürfte etwas schwierig sein.
sehe ich anders, Automatisierungs Heinis (bin auch einer) sind selten
Informatiker, Programmieren können die ihre SPS auch, sogar in AWL
(Assembler der Steuerungen)
MfG
Sauger schrieb:>> Assembler-Programmierung ohne Grundkenntnisse in der Informatik>> dürfte etwas schwierig sein.>> sehe ich anders, Automatisierungs Heinis (bin auch einer) sind selten> Informatiker, Programmieren können die ihre SPS auch, sogar in AWL> (Assembler der Steuerungen)
... und solche Begriffe wie "Und", "Oder", "Nicht" muss man dafür nicht
kennen? Ein Informatikstudium braucht man dafür natürlich nicht...
Gruss
Harald
Sauger schrieb:> Automatisierungs Heinis (bin auch einer) sind selten>> Informatiker, Programmieren
Aber du bist Praktiker und abstrahierst nicht. Und ausserdem sind
Informatiker Softwareentwickler und keine Programmierer. Programmieren
tut man einen Videorekorder.
nachdenklicher schrieb:> Allerdings, mit Informatik hat das nur (ganz) am Rande zu tun.
Was soll man denn in der Schule sonst machen? Natürlich ist das ein
bisschen hoch gestochen. Aber in einem Jahr mit 3 - 4 Wochenstunden?
Allerdings jemanden auslosen und den dann dazu zwingen, sowas können
sich auch nur Bazis ausdenken.
Und dann ohne Grundkenntnisse. Da kann man ja gleich einen leeren Zettel
abgeben und sich die Arbeit für die 6- sparen.
Oder stimmt da irgendwas nicht?
mfg.
Maxi schrieb:> Es wäre nett, wenn ihr mir helfen könntet wie ich am besten anfange, nur> damit ich mal einen Anhaltspunkt habe, wie es am besten geht.
Programmiere eine Blink-LED und dann sehen wir weiter.
Und versuch mal die Aufgabe besser zu spezifizieren (Meßbereich,
Auflösung, Anzeige, Bedienung, was ist mit Speicherfunktion gemeint).
Peter
Hallo zusammen,
ich glaube der TE hat entweder die Aufgabenstellung falsch verstanden
oder will uns hinters Licht führen.
Überlegt mal was realsitisch innerhalb eines halben Jahres (20 Wochen)
mit 3 oder auch 5 Wochenstunden mit dem Wissensstand eines Gymnasiasten
möglich ist wenn zusätzlich noch ein 10-15 seitiger Bericht/Vortrag
erstellt werden soll. Zudem soll der Betreuer das auch noch verstehen
und bewerten können.
http://www.gymbgd.de/Oberstufe/G8/Fuer_Schueler/Seminararbeit_Bestimmungen_G8.pdf
Gruß Anja
Moin,
Thomas Eckmann schrieb:> Aber du bist Praktiker und abstrahierst nicht. Und ausserdem sind> Informatiker Softwareentwickler und keine Programmierer. Programmieren> tut man einen Videorekorder.
nicht unbedingt. Die Reihenfolge ist:
Kundenwunsch, Auftrag Pflichtenheft zu erstellen, (hoffentlich) Auftrag
das Ganze zu realisieren, HW/SW Planung und Entwicklung, Programmierung,
Inbetriebnahme, Schulungsunterlagen erstellen, Schulung der
Instandhaltung, Schlussrechnung. Das ganze ohne Informatikstudium, aber
mit immerhin 25 Jahren Erfahrung.
Videorekorder programmiert man nicht, diese (und andere Geräte) werden
eingestellt oder parametriert :-)
Anja schrieb:> ich glaube der TE hat entweder die Aufgabenstellung falsch verstanden> oder will uns hinters Licht führen.
volle Zustimmung.
@Maxi
such mal nach min/max Thermometer. Diese haben eine "Speicherfunktion"
allerdings ohne Elektronik.
MfG
Yoschka schrieb:> Dann geh zu Deinem Lehrer und sag das Du Informatik abgewählt hast.> Dann kann er Dir auch nicht so eine Facharbeit aufdrücken.
Das Problem ist, dass es nur das Leitfach Informatik ist.
Was genau dann in dem Seminar abläuft hat nur zweitrangig mit dem Thema
zu tun.
Sauger schrieb:> was hat ein "Thermometer mit Speicherfunktion" mit Informatik zu tun,> rein interessehalber nachgefragt.
Das mit dem Thermometer war meine Idee, weil ich einfach keine bessere
hatte. Dachte mir, dass nur ein Thermometer zu einfach wäre und dann hab
ich eins mit Speicherfunktion als Thema angegeben. Jetzt ist mein Thema
fix =(
Toni schrieb:> Ich kann mir kaum vorstllen, daß eine solche Aufgabe> OHNE! daß irgendwelche Voraussetzungen geschaffen wurden> gibt.
Wir haben jetzt ein halbes Schuljahr mit 2 Wochenstunden das
Programieren mit Assembler angerissen und jetzt müssen wir an unseren
eigenen Projekten arbeiten. Die letzten Jahre wurden nie Grundkenntnisse
o.Ä. vermittelt.
Toni schrieb:> Wieviel Zeit hast du zur Verfügung?
Noch ca. ein dreiviertel Jahr!
Peter Dannegger schrieb:> Und versuch mal die Aufgabe besser zu spezifizieren (Meßbereich,> Auflösung, Anzeige, Bedienung, was ist mit Speicherfunktion gemeint).
Darüber hab ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht.
Die Details sind mir recht gleich, es muss nur irgendwie ein Thermometer
sein, bei dem man mit einem Schalter o.Ä. alte gespeicherte Temperaturen
abfragen kann.
Anja schrieb:> Überlegt mal was realsitisch innerhalb eines halben Jahres (20 Wochen)> mit 3 oder auch 5 Wochenstunden mit dem Wissensstand eines Gymnasiasten> möglich ist wenn zusätzlich noch ein 10-15 seitiger Bericht/Vortrag> erstellt werden soll. Zudem soll der Betreuer das auch noch verstehen> und bewerten können.
So, jetzt verstehst du vielleicht in welcher Lage ich mich befinde.
Es sind nur 2 Wochenstunden und worüber man da 15 Seiten philosophieren
soll, weiß auch keiner =(
Achja....
Löten un ähnliches hab ich nur mal kurz in der Schule in Physik gemacht.
Sonst hab ich auch keine Vorkenntnisse zu dem Thema und ich weiß auch
nicht, wie ich neben dem normalen Schulstress noch das Programieren
lernen soll....
Danke für eure Antworten!
=)
> In der Schule bin ich in ein Seminar> gerutscht, in das ich nie wollte (G8, Bayern, Losverfahren) =(> Jetzt bin ich völlig verzweifelt, weil meine "Seminararbeit" (ehem.> Facharbeit) darin besteht, ein Thermometer mit Speicherfunktion zu bauen> und in Assembler zu programmieren.
Was bitte soll das für eine Schule sein ?
Nicht mal in Korea lässt man die Industrie-F&E von Gymnasiasten machen.
Wenn überhaupt ist die Hardware fertig und vorgegeben,
und man muß noch mit irgendeinem Softwaretool die Funktionsblöcke
zusammenschubsen.
Maxi schrieb:> Darüber hab ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht.> Die Details sind mir recht gleich
Mit dieser Einstellung hohl Dir am besten gleich die 6 ab.
Du mußt sofort anfangen. Nicht mit Programmieren, sondern mit Überlegen
und Planen.
Du brauchst erstmal nen Schaltplan.
Ein Tip: der LM335 (10mV/°K) läßt sich am einfachsten anschließen und
auswerten.
Peter
Schule und Streß in einem Satz ... gewöhn dich besser dran, es wird nur
noch schlimmer...
3/4 Jahr ist viel Zeit! Und dann jetzt schon jammern? Statt dich mal
dran zu setzen?
Wie ist das mit der Hardware? Bekommt ihr die von der Schule?
Kauf dir irgendein einsteiger Board, nen Temperatur Sensor und fang
einfach mal an... Nicht erst jammern nix geht...
> Wir haben jetzt ein halbes Schuljahr mit 2 Wochenstunden das> Programieren mit Assembler angerissen
Also hast du ja doch Vorkentnisse!
> Das mit dem Thermometer war meine Idee, weil ich einfach keine> bessere hatte. Dachte mir, dass nur ein Thermometer zu einfach> wäre und dann hab ich eins mit Speicherfunktion als Thema angegeben.> So, jetzt verstehst du vielleicht in welcher Lage ich mich befinde.
Ich sehe vor allen Dingen, dass du dich selber hineintheatert hast.
Wenn man nicht den Hauch einer Ahnung hat, dann ist das leichteste
Projekt das man sich vorstellen kann immer noch 3 Nummern zu schwer.
Martin P....... schrieb:> 3/4 Jahr ist viel Zeit! Und dann jetzt schon jammern? Statt dich mal> dran zu setzen?
Naja, er muss schließlich zwischendurch auch noch was für die Schule
tun^^
Je nachdem, wie viel da anfällt, ist das ziemlich wenig Zeit!
Was hast du denn schon in Assembler programmiert? Einen Mikrocontroller
oder einen PC?
Maxi schrieb:> Es sind nur 2 Wochenstunden und worüber man da 15 Seiten philosophieren> soll, weiß auch keiner =(
Deine Planung; deine Durchführung; Erkenntnisse; Rückschlüsse aus
Fehlersuchen; Vorschläge, wie du die Fehler vermeiden könntest; Formeln
für die Berechnung der Temperatur herleiten und vieles mehr.
Da wirst du die 15 Seiten schnell voll haben.
PS: Ich selbst musste noch keine Seminararbeit schreiben, aber ich habe
gesehen, wie so etwas aussehen kann.
Zunächst mal würde ich anfangen hier die Einsteigerhilferufe zu lesen
bezüglich Grundausstattung, ASM kannst ja schon.
Für den günstigen Einstieg wär eventuell das AVR-Devboard von Pollin
was,
ein Multimeter,
einen Lötkolben,
einen Platz zum Basteln,
ggf. ein Netzteil,
und ggf. nen Programmer um mal mit nem Controller
überhaupt Zwisprache zu halten.
Für Dein Projekt nen möglichst einfachen Temperatursensor, ab Besten
analog,
Ein Display und n paar Taster
Und am Wichtigsten ... viel Sitzfleisch
> hohl Dir am besten gleich die 6 ab.
Man kann immer beliebigen Blödsinn schrieben,
aber wenn man einen Schüler als 6-er Schreiber
runtermachen will,
ist es peinlich, selbst eine 6-er Leistung in
Rechtschreibung vorzuzeigen.
@MaWin,
hab ich schon geahnt, daß mir unbedingt jemand das h zurück geben muß.
Du hast es außerdem völlig falsch verstanden. Es ging nicht ums
runtermachen, sondern um zu verdeutlichen, wie man solche Aufgaben
angeht.
Mit "Details sind mir egal, ich programmiere einfach drauflos", kanns
aber nur ne 6 werden.
Als Lehrer würde ich ein gutes Konzept sogar höher bewerten, als
irgendwelche Programmschnipsel.
Peter
@Maxi
Um mal wieder aufs Thema zu kommen.
Also ich würde vom analogen Tempsensor abraten, da hat man immer
Probleme mit agleichen und so. Hab selber auch schon recht viel
rumprobiert, ich würde einen DS18S20 oder DS18B20 nehmen. Die brauchst
du "nur" Digital auslesen, sind kalibriert und einigermaßen genau.
Ciau
Ich finde, das klingt nach einem tollen Einsteigerprojekt. Es werden
einige Themen aus dem µC-Bereich angesprochen, aber keines muss in
voller Tiefe behandelt werden. Spannungsversorgung über Batterie und
Spannungsregler, Serielle Kommunikation (mit dem Sensor), Tasteneingabe,
Ansteuerung eines Displays, EEPROM ansprechen, einfache Artithmetik,
Löten und der Einbau in ein Gehäuse.
Mein Tip: Keep it simple!
Es wäre sicherlich cooler, den µC beim Ausschalten in den Power-down
Modus zu versetzen, aber es wird Dich mehrere Tage Arbeit kosten, alle
nötigen Fakten dazu zu recherchieren und in entsprechendes
Harware-Design und Programmcode umzusetzen. Also solltest Du dem Teil
einen einfachen Ein-/Ausschalter verpassen.
Dich könnte folgender Artikel interessieren:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Temperatursensor
Lese ihn und überlege Dir, welche Möglichkeit Dir am sympatischsten
scheint.
Willst Du den AD-Wandler deines µC programmieren oder lieber die
I²C-Schnittstelle oder lieber SPI (was mir persönlich am sympatischsten
wäre).
Dich dürften folgende Kapitel im AVR-Tutorial besonders interessieren:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipmenthttp://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_IO-Grundlagenhttp://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_LCDhttp://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_ADC
Das heißt nicht, dass Du die anderen nicht lesen sollst. Wichtig für
grundsätzliches Verständnis sind besonders:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Logikhttp://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Arithmetik8http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Stackhttp://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Interrupts
Evtl. brauchbar, um die Temperatur live anzuzeigen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Timer
Überlege Alternativen bei jedem Detail und ob diese nicht einfacher
sind. Beispiel Sprache: Gerade die Umrechnung der Eingangswerte in
ASCII-Zeichen für das Display oder die Steuerungslogik über Taster ist
es evtl. schneller, die Firmware in C zu schreiben. Kannst Du (ein
wenig) C?
Welcher Controller? Die Frage löst immer wieder Glaubenskriege aus, muss
aber gestellt werden. Ich bin mir sicher, das PICs und BASCOM ganz toll
und auch weit verbreitet sind, nur ist mein ganz subjektiver Eindruck,
dass Themen zu AVRs insgesamt etwas häufiger im Netz zu finden sind.
Gerne genommen wird für solche einfachen Anwendungen der ATmega8 bzw.
sein etwas modernerer Nachfolger ATmega88, da er genügend Pins hat,
Display und Sensor anzusprechen, ein A/D-Wandler vorhanden ist, er in
das billigste Entwicklungsboard passt (Pollin Atmel Evaluation Board)
und schon einige Jahre auf dem Buckel hat, so dass es dazu jede Menge im
Netz zu finden gibt.
Karl Heinz Buchegger schrieb:>> Wir haben jetzt ein halbes Schuljahr mit 2 Wochenstunden das>> Programieren mit Assembler angerissen>> Also hast du ja doch Vorkentnisse!
eher: ... solltest .... haben ...
Ich weiß ja nicht, klingt ja sehr glaubwürdig das Ganze.
Hi,
also wenn die Programmiererei das Problem ist dann würde ich
vorschlagen, daß Du Dir mal Bascom ansiehst. Wenn Du irgendwann mal in
Sprache wie Basic, VB(A), Pascal oder so reingeschnuppert hast, kannst
Du da fast sofort drauflos programmieren.
Dann nimmst Du einen Mega8, am besten mit nem Starterboard und los
gehts.
Auch ein Bascom-Zweifler wird nicht abstreiten können, daß Du so mit
Abstand am schnellsten ans Ziel kommst.
Wenn ich richtig sehe hast Du etwa 60 Stunden zur Verfügung, da ist das
eher banal.
Mit einem Taster weckt man das Ding auf, es schaltet sich selbst die
Betriebsspannung ein.
Dann gibt es die Tasten "Messen/Abrufen", "Auf" und "Ab".
Drückt man Messen kurz, wird ein Wert gemessen und im EEprom
gespeichert, für ein paar Sekunden wird Wert und die Nummer des
Messwerts angezeigt.
Etwas später klemmt sich der µC den Strom selbst ab.
Drückt man "Messen/Abrufen" länger als 2 Sekunden, kommt die Anzeige der
Messwerte. Mann kann mit "Auf" und "Ab" durch die Werte scrollen, beim
Überlauf gibt es noch den Punkt "Speicher löschen".
Als Sensor nimmst Du nen banalen KTY81 oder sowas und liest den analog
aus.
Dann musst Du Dir nicht mühsam I2C oder SPI und das Protokoll des
Sensors erarbeiten sondern einfach die analogen Werte nach Datenblatt in
°C umrechnen. Das ist nicht ganz banal aber wenn Du die digitalen
Schnittstellen gar nicht kennst, bist Du so schneller und mit kleineren
Schritten am Ziel. Zuerst nur auf 5°, wie es in der Tabelle im
Datenblatt steht. Wenn das läuft, linear zwischen den Punkten linear
interpolieren.
Wenn Du das noch auf Bascom abgebogen bekommst, sollte das in der
gegebenen Zeit ne Lachnummer sein.
Es gibt übrigens auch AVRs mit integriertem Temperatursensor, wenn ich
mich recht entsinne. Vielleicht solltest du dir die auch mal ansehen.
ATtiny44 zum Beispiel
Zum totlachen, erst wählt er das Projekt selbst aus und dann heult er
hier stundenlang im Chat rum, dass die Zeit fehlt. Typisch Schüler! Fang
besser mal an zu arbeiten und dir Gedanken zu machen. Für den Zeitrahmen
von einem Dreivierteljahr ist da lächerlich einfach. ;)
Hendrik schrieb:> Für den Zeitrahmen von einem Dreivierteljahr ist da lächerlich einfach.> ;)
Inzwischen hatte er ja sogar sieben Jahre Zeit!
Wie lächerlich blind muss man eigentlich sein, um den fetten, roten
Hinweis zu übersehen?