TelNet Attacken abfragen

Gast #4563125
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Hallo

Laut LogFile meines Modems versucht jemand kontinuierlich, per Telnet 
Zugang zu erhalten (das Modem blockt die Anfragen natürlich ab)

Es wäre nun u.A. interessant zu wissen, mit welchen Login Kombinationen 
sich jemand einloggen möchte

Kann ich untere Windows einen (fingierten) Telnet Server bereitstellen, 
beim Modem die entsprechenen Ports an diesen PC weiterleiten und damit 
das Geschehen mitverfolgen?
#4564728
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Unter Linux schreibt der ssh server z.B. in die /var/log/auth.log.
Das ganze sieht dann so aus:

sshd[30426]: pam_unix(sshd:auth): authentication failure; logname= uid=0 
euid=0 tty=ssh ruser= rhost=183.3.202.195  user=root
sshd[30424]: pam_unix(sshd:auth): authentication failure; logname= uid=0 
euid=0 tty=ssh ruser= rhost=183.3.202.195  user=root

sshd[2722]: input_userauth_request: invalid user oracle [preauth]
sshd[2722]: Disconnecting: Too many authentication failures for oracle 
[preauth]

Auf jeden fall sollte man per Konfiguration nur bestimmten Usern ein 
Loginrecht per Remote geben, da die Scriptkiddies auch Kombinationen wie 
admin/admin oder test/test durchprobieren, wenn man sich sowas mal 
angelegt hat, hat man dann Gäste auf dem System!
Gast #4564750
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Klaus schrieb:
> Kann ich untere Windows einen (fingierten) Telnet Server bereitstellen,
> beim Modem die entsprechenen Ports an diesen PC weiterleiten und damit
> das Geschehen mitverfolgen?

Mit Windows solltest du solche Sachen niemals ausprobieren.

F. F. schrieb:
> Wenn du Telnet nicht brauchst (und wer braucht das heute noch?),
> abschalten.

Das war doch gar nicht die Frage!?
Gast #4564880
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Johannes O. schrieb:
> Eventuell sind das auch nur automatisierte Portscans. Ansonsten
> wundere dich nicht. Ich hatte auf SSH auch schon an manchen Tagen über
> 1000 fehlgeschlagene Loginversuche. Dann hab ich den Port verschoben,
> seitdem ist Ruhe ;-)

Das hilft höchstens gegen leute ohne Erfahrung.

Sven L. schrieb:
> Unter Linux schreibt der ssh server z.B. in die /var/log/auth.log.
> Das ganze sieht dann so aus:
>
> sshd[30426]: pam_unix(sshd:auth): authentication failure; logname= uid=0
> euid=0 tty=ssh ruser= rhost=183.3.202.195  user=root
> sshd[30424]: pam_unix(sshd:auth): authentication failure; logname= uid=0
> euid=0 tty=ssh ruser= rhost=183.3.202.195  user=root
>
> sshd[2722]: input_userauth_request: invalid user oracle [preauth]
> sshd[2722]: Disconnecting: Too many authentication failures for oracle
> [preauth]
>
> Auf jeden fall sollte man per Konfiguration nur bestimmten Usern ein
> Loginrecht per Remote geben, da die Scriptkiddies auch Kombinationen wie
> admin/admin oder test/test durchprobieren, wenn man sich sowas mal
> angelegt hat, hat man dann Gäste auf dem System!

So sehe ich das auch.

Fail2ban ist oft eine gute hilfe. Sofern man es für das zielsystem 
bekommt.
#4569070
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rpi_homeserver schrieb:
> Johannes O. schrieb:
>> Eventuell sind das auch nur automatisierte Portscans. Ansonsten
>> wundere dich nicht. Ich hatte auf SSH auch schon an manchen Tagen über
>> 1000 fehlgeschlagene Loginversuche. Dann hab ich den Port verschoben,
>> seitdem ist Ruhe ;-)
>
> Das hilft höchstens gegen leute ohne Erfahrung.

Natürlich. Aber das Ziel dieser Schutzmaßnahme ist es ja gerade, die 
einfachen Portscans+SSH-Passwort-Bruteforce abzuwehren. Der Angreifer 
sucht sich nur irgendeinen Zugang, der ist ja nicht hinter mir 
persönlich her.
Und soweit ich sehe, hatte ich seit einigen Monaten KEINEN EINZIGEN 
fehlgeschlagenen unbekannten Loginversuch mehr.
Wenn wir ein anderes Angreifermodell verwenden (Angreifer, der dir 
persönlich schaden will, mit großer Erfahrung etc.) dann sieht die Sache 
wieder anders aus.
#4569102
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Ich habe bei mir E-Mail benachrichtigungen bei jedem erfolgreichen Login 
eingerichtet. Solange niemand über ssh und Co. bei mir rein kommt ist es 
mir ziemlich egal, ob irgendwelche bots versuchen sich mit Username 
"admin" und Passwort "Change Me" einzuloggen und dabei scheitern. Falls 
doch mal einer rein kommt ist es vermutlich kein bot, und ich kann den 
einfach rausschmeissen, oder ich unterhalte mich mit dem vorher etwas...
Zusätzlich sind bei mir alle Services in unterschiedlichen LXC 
Containern, solange also niemand auf den KVM-Host kommt hält sich der 
Schaden in grenzen. Und dann gibt es ja noch das Backup und ein 
identisches Notfallsystem, welches ich letzte woche fertig stellen 
wollte...

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