Gast
#2355058
Merkwürdiges Phänomen: Ich habe einen L293D (auf einem Breadboard) mit dem Arduino verbunden. An den L293D ist ein (kleiner) Motor angeschlossen, den ich bidirektional betreibe. Der Motor wird alle 40ms für 20ms (mit 5V) angesteuert. Am Ende der spannungslosen 20ms messe ich mittels der Analogeingänge A0 und A1 die vom Motor (im Leerlauf) erzeugte Spannung. "A0" ist mit dem einen Anschluss des Motors, und "A1" mit dem Anderen verbunden. Dadurch kann ich feststellen, in welche Richtung sich der Motor dreht (die Drehrichtung kann durch äussere Kräfte der Ansteuerung entgegenwirken, daher muss ich die vom Motor erzeugte Spannung messen, um festzustellen in welche Richtung sich der Motor dreht)! Mit Stromversorgung über USB funktioniert die Messung einwandfrei. Wenn ich den ARDUINO aber mit einem Netzteil mit Strom versorge, und keine USB-Verbindung besteht, liefert der A/D-Wandler unbrauchbare Werte! Ich habe dann die gleiche Schaltung (Spannungsregler + Atmega 328P + L293D + ...) komplett auf einem Breadboard aufgebaut , so dass kein ARDUINO mehr benötigt wird. Auch hier liefert der A/D-Wandler (mit demselben Programm wie vorher) unbrauchbare Werte. Nach ein wenig Tüftelei habe ich dann herausgefunden, dass eine Verbindung der Breadboard Masse mit der Arduino Masse (bei bestehender USB-Verbindung des ARDUINOS) ausreicht um einwandfreie Messergebnisse zu bekommen. Es handelt sich also um ein "Masse-Problem". Nachdem ich dieses festgestellt hatte, habe ich die Breadboard-Masse anstatt mit der ARDUINO-Masse mit dem Schutzkontakt einer Netzsteckdose verbunden, und siehe da, dass Programm läuft einwandfrei! Kann mir jemand sagen, wo das Problem mit der Netzteil Masse ist? Ich habe verschiedene Netzteile ausprobiert, immer dasselbe negative Resultat bei Verwendung von ausschließlich der Netzteil Masse!
