LM297/LM298 warm ohne Last?

Gast #3423143
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Hallo alle zusammen.

Ich bin gerade dabei einen Schrittmotor aus einem alten Drucker 
anzusteuern.

Aus dem Motor kommen 4 Leitungen --> 2 Spulen, jede 10 Ohm DC 
Widerstand. Also wird der Motor bipolar gesteuert.

Ich habe auf 
http://www.strippenstrolch.de/4-0-5-schrittmotortreiber-erkunden.html 
eine fetige Platine gefunden und mir deshalb nicht mehr die Mühe 
gemacht, selbst eine zu layouten.Zumal diese Platine vom Ersteller 
selbst schon geätzt und ohne Probleme getestet wurde.

Ich habe sie also "nachgeätzt" und bestückt.
Bauteile waren alle neu, ich musste nur einen anderen Kondensator und 
einen anderen Widerstand benutzen, da ich 3,3nF nicht hatte. Ich habe 
hier 10nF und dafür nur 7,2K genommen. Die Zeitkonstante Tau ist also 
annähernd gleich, oder übersehe ich da etwas elementar wichtiges?

Nach dem löten alles angeschlossen und festgstellt, dass sobald ich 
Logikspannung und Betriebsspannung anlege, das der LM298 warm wird! Also 
alle wieder abgesteckt. Lege ich nur EINE der beiden Spannungen an, 
bleibt der LM298 kühl. Egal welche der beiden ich anlege.
Ich habe dann den Motor wieder abgelötet und das ganze nochmal 
angeschlossen. Was soll ich sagen, er wird immer noch warm. Aber bei 
weitem nicht so warm wie mit angeklemmten Motor.
Das verwirtrt mich etwas und ich habe keine Erklärung dafür.
Jemand von euch vielleicht?

Den Takteingang habe ich nicht belegt, nur mit einem Taster. Wenn ich 
den Motor anschließe, dann reicht eine berührung der Kabel aus, um ihn 
drehen zu lassen. Wenn ich dann den Taster drücke hört er auf. Es müsste 
doch eigetlich genau andersrum funktionieren, oder liegt es am 
tasterprellen?

5V Kommen aus einem Meanwell Netzteil, die 12V aus einen 12V/2A 
Schaltnetzteil. Massen sind verbunden.

Hat jemand eine Erklärung für das Phänomen?

Vielen Dank für eure Hilfe
Gast #3423628
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Also tut mir leid, aber das Strippenstrolch-Konzept und das Layout ist 
.....

1. Der L298 hat nicht umsonst das Multiwatt-15-Gehäuse, das man an einen 
Kühlkörper schrauben kann.

2. Er verwendet keine Stromregelung = Chopping. D.h. der Motor muss ein 
hochohmiger Typ sein (hast Du), der sich aber wegen der damit 
resultierenden hohen Induktivität nur langsam drehen kann.
Sicher, für erste Gehversuche reicht das, aber man kommt schnell auf den 
Geschmack, und dann will man auch schnell schneller drehen lassen.

Und dann noch L298 auf Steckbrett mit 1N4007, da habe ich gar nicht mehr 
weitergelesen - Zeitverschwendung.

Suche Dir ein anständiges kompaktes Layout mit einem L6203 oder L6208, 
da hast Du mehr Freude.
Und lese Dir die anderen Threads dazu durch, dort habe ich etliche Tips 
gegeben.

> Den Takteingang habe ich nicht belegt, nur mit einem Taster.
> Wenn ich den Motor anschließe, dann reicht eine berührung der
> Kabel aus, um ihn drehen zu lassen.
Hochohmiger Eingang --> 50Hz-Einstreuung. Pullup-R verwenden.

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