Hallo, kann man den z. B. 7805 als abwärts Pegelwandler nehmen? Bis zu welcher Frequenz könnte das funktionieren? MfG Hans
Moin,
Das ist ungefaehr so, wie wenn man mit einem Buegeleisen ein Steak braten will. Warum sollte man sowas machen?
scnr,
WK
Beschreibe doch besser dein Problem.
- welcher Eingangsspannungsbereich
- DC oder AC
- welche Zielspannung (5V nehme ich an)
- wieviele Kanäle (1 Signal oder mehrere)
- welche vorhandene Betriebsspannung
- welcher Frequenzbereich (maximal)
Erste gute Lösung könnte Optokoppler sein. Exakte Type und Beschaltung benötigt Beantwortung obiger Fragen.
Moin, Das ist ungefaehr so, wie wenn man mit einem Buegeleisen ein Steak braten will. Warum sollte man sowas machen? ...
Wenn der Herd kaputt ist? Da das Bügeleisen thermisch wohl schneller reagiert, als eine thermische Kochplatte funktioniert das sogar.
Mit nem Linearregler eine Pegelbegrenzung für dynamische Signale machen zu wollen, ist... nunja, kreativ. Nett formuliert.
Den 431 kann man irgend dahin pfuschen.
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/tl431.pdf
9.2.1.2.2 Output Voltage and Logic Input Level
Beim 7805 stehen so wenig Infos zum Startverhalten im Datenblatt, dass ich sie gerade nicht finde ;-)
kann man den z. B. 7805 als abwärts Pegelwandler nehmen?
Für langsame Schaltzustandsänderungen wäre das möglich. Die Kondensatoren am Eingang und Ausgang sind wichtig, damit der Regler nicht schwingt. Der höhere Stromverbrauch zu anderen Lösungen sollte auch bedacht werden.
Bis zu welcher Frequenz könnte das funktionieren?
Die Schaltspiele sollte nicht mehr als 1Hz betragen. In einer Bauanleitung mit 78L05 TO-92 Gehäuse wurde sowas schon mal in einer Elektronikbastlerzeitschrift verwendet.
Dem UA78L33AI hat TI ein etwas besseres Datenblatt spendiert. Der braucht rein für die Stabilität keine Kondensatoren. Nach den Bildern im Kapitel 8.2.3 würde ich ihm deshalb 9600, evt. 19200 Baud zutrauen. Allerdings gilt das nur für genau den 3.3 Volt Typ, der L05 ist so undefiniert wie bei allen Herstellern. Aber wer braucht schon noch 5 Volt Logikpegel ;)
Der UA78L33AI brennt auch erst bei 45 Volt ab, ist aber nur bis 20 Volt spezifiziert :( Er braucht auf jeden Fall einen Lastwiderstand, sonst ist der Ausgang bei kleinen Eingangsspannungen undefiniert. Ich würde 1 kΩ oder weniger spendieren, der Regler selbst braucht 4 mA. Ein Eingangsstrom von 10 mA bei 28 Volt ergibt 20 bis 50 Grad Übertemperatur, je nach Gehäuse.
P.S.: Gibt es eigentlich eine noch blödere Idee, als zwei völlig verschiedene Chips mit dem gleichen Aufdruck zu verkaufen?
H. H. schrieb:
In der Klapsenzeitung.
Vermute mal nicht, dass es viele interessiert, welche Zeitung Du liest.
Ist ja auch deine Phantasielektüre.
"The circuit performs well up to 100 kHz" sagt STMicroelectronics.
https://www.st.com/resource/en/datasheet/l78.pdf
Aber die haben ja auch nicht so Ahnung... ;-) Ausserdem ist das gezeigte ein Modulator, und das ist natürlich etwas gaaaanz anderes...
Der 74LVC1T45 wurde für genau für die Pegelwandlung entwickelt. Das kann der richtig gut und vor allen Dingen auch schnell.
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74lvc1t45.pdf?ts=1728482571236&ref_url=https%253A%252F%252Fwww.ti.com%252Fproduct%252FSN74LVC1T45
Das ist ungefaehr so, wie wenn man mit einem Buegeleisen ein Steak braten will. Warum sollte man sowas machen?
Zwar kein Steak, aber ein Spiegelei, hat mein Großvater auf nem Bügeleisen gebraten, hat er mir zu seinen Lebzeiten, glaubhaft versichert. Er ist nach dem Krieg auf Montage gefahren. Zu Hause hatten sie ein paar Hühner, daher die Eier. In einem Gästezimmer gab es außer Bett und Lampe nicht viel. Jedenfalls keine Einbauküche. Da mußte man kreativ werden ;-)
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang. Die hat man mòglicherweise auch noch in DIP, und nicht nur als TSSOP.
Aber einen lahmen Spannungsregler?
Ich weiss ja nicht.
Was natürlich immer geht, ist die gute alte Z-Diode nebst Strombegrenzer.
Schönen Sonntag!
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang.
Sagt welcher Hersteller?
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang.
Aber nur, wenn "74LS" heute herkömmliche CMOS-Schaltungen verwenden.
Cartman E. schrieb:
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang.
Aber nur, wenn "74LS" heute herkömmliche CMOS-Schaltungen verwenden.
Evtl meint er ja LSL...
Aber damit klappts auch nicht.
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang
Können sie nur sehr, sehr kurz. Danach sind sie kaputt.
Wenn Du CD4xx gemeint hättest, dann sähe das anders aus. Aber weder 74(ohne Buchstaben)xxx noch 74LSxx noch sonst irgendeine Variante (S, F, ALS etc. pp) überlebt das.
Es gibt aus der 74xx-Reihe ein paar Bausteine mit Open-Collector-Ausgang, die am Ausgang höhere Spannungen als ihre Betriebsspannung verkraften (7406/7407), aber das ist was ganz, ganz anderes.
Um aus einer größeren Signalspannung eine kleinere zu machen, kann man in den meisten Fällen auch einen simplen Widerstandsteiler verwenden.
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang.
Sagt welcher Hersteller?
"Signetics Integrierte Logik-Schaltungen 1978-79"
als "Maximum Ratings" auf Seite 27.
Die Ausschlussliste beachten!
Ist halt keine Jubelelektronik. ☺
Schönen Sonntag!
Cartman E. schrieb:
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang.
Aber nur, wenn "74LS" heute herkömmliche CMOS-Schaltungen verwenden.
Evtl meint er ja LSL...
Aber damit klappts auch nicht.
Mit einem FCH191 (4 x 2-fach NAND) oder FCH211 (6 Inverter) müsste das auch klappen.
Und: 74LS kann nicht mit CMOS realisiert werden.
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang
Können sie nur sehr, sehr kurz. Danach sind sie kaputt.
Da hast du dann wohl minderwertigen Ramsch gekauft.
Bestimmt bei "A-Z".
"Signetics Integrierte Logik-Schaltungen 1978-79" als "Maximum Ratings" auf Seite 27.
Und Du glaubst, daß das für alle 74LSxx egal welcher Hersteller das gilt?
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74ls00.pdf
https://eater.net/datasheets/74ls00.pdf (Fairchild)
https://wp.optics.arizona.edu/mnofziger/wp-content/uploads/sites/31/2016/08/74LS00.pdf (National)
Sieh mal, was da jeweils in den "absolute maximum ratings" steht.
Du bist ein Clown.
Cartman E. schrieb:
"Signetics Integrierte Logik-Schaltungen 1978-79" als "Maximum Ratings" auf Seite 27.
Und Du glaubst, daß das für alle 74LSxx egal welcher Hersteller das gilt? https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74ls00.pdf https://eater.net/datasheets/74ls00.pdf (Fairchild) https://wp.optics.arizona.edu/mnofziger/wp-content/uploads/sites/31/2016/08/74LS00.pdf (National) Sieh mal, was da jeweils in den "absolute maximum ratings" steht. Du bist ein Clown.
Zwei hab ichgesehen. 7V.
Harald K. schrieb:
Du bist ein Clown.
Häng dir ein Schnitzel um und geh mit dem Hund spielen.
Sowas von Clown!
Und Du glaubst, daß das für alle 74LSxx egal welcher Hersteller das gilt? https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74ls00.pdf https://eater.net/datasheets/74ls00.pdf (Fairchild) https://wp.optics.arizona.edu/mnofziger/wp-content/uploads/sites/31/2016/08/74LS00.pdf (National)
Und auch Signetics.
Das ist egal, wenn der Trick verwendet wird, wie es der Controller, der direkt den Schaltzustand an 230V erfassen soll.
Und auch Signetics
Zusammengefasst: kein Hersteller garantiert das die Eingänge 12V tolerant sind. Einzige Ausnahme waren mal in grauer Vorzeit einige wenige 74LSXX-Bausteine von Signetics (und das galt auch nur für den Betrieb bei den "Absolut Maximum Ratings", die man tunlichst nicht ausnutzen sollte).
Also eine Eigenschaft, die für die Praxis absolut irrelevant ist.
Und auch Signetics
Zusammengefasst: kein Hersteller garantiert das die Eingänge 12V tolerant sind. Einzige Ausnahme waren mal in grauer Vorzeit einige wenige 74LSXX-Bausteine von Signetics (und das galt auch nur für den Betrieb bei den "Absolut Maximum Ratings", die man tunlichst nicht ausnutzen sollte). Also eine Eigenschaft, die für die Praxis absolut irrelevant ist.
Es waren nicht einige wenige. Signetics war einer der grösseren Hersteller von Logikbausteinen. Die Ausschlussliste "b." betrifft ca. 10 % des gesamten LS-Portfolios von Signetics, und auch da nur Takteingänge, vom 74LS181 mal abgesehen.
Die Schreihälse hier, sollten sich vielleicht einmal die Innenschaltung von LS NAND-Gattern ansehen. Da sitzen zwei Schottkydioden, die bei positiven Eingangsspannungen in Sperrrichtung betrieben werden. Die zweite (Clamp-)Diode gegen Ground, war auch anfangs bei LS-Gattern nicht vorhanden.
Ich habe die geschenkte Stunde der Winterzeit einmal genutzt, den Sperrstrom der bei mir vorhandenen 74LS SSI-ICs bei einer Spannung von 12 V zu testen. Über einen Schutzwiderstand von 100 kΩ.
Bei ausnahmslos allen Exemplaren lag der Sperrstrom bei deutlich unter 1 µA.
Solche LS-Gatter benutze ich seit über 40 Jahren zur Pegelwandlung.von 12 V Logiksignalen, z.B. bei elektronischen Musikinstrumenten. Ausfälle gab es in der Zeit keine.
Zusammengefasst:
Wenn das jemand für irrelevant hält, ist mir das schlicht
egal. ☺
Bin ich eigentlich der Einzige der sich wundert warum der TO Hans keine Antwort auf die in diesem Thread einzig sinnvolle Gegenfrage gegeben hat:
Warum sollte man sowas machen?
Warum sollte man über so eine "äusserst seltsame" Konstruktion eigentlich überhaupt nachdenken, geschweige denn sich drüber streiten?
Ohne weitere Erklärung seitens des TOs richt das stark nach Troll.
Schreihälse
Schau mal in den Spiegel.
Solche LS-Gatter benutze ich seit über 40 Jahren zur Pegelwandlung.von 12 V Logiksignalen, z.B. bei elektronischen Musikinstrumenten.
Langzeitmurkser.
Ausfälle gab es in der Zeit keine.
Der zwischen deinen Ohren.
Moin, Das ist ungefaehr so, wie wenn man mit einem Buegeleisen ein Steak braten will. Warum sollte man sowas machen? scnr, WK
Das wäre wahrscheinlich sogar erfolgversprechender. :D
Hat ja auch geklappt.
Sicher?
Der TO hat sich was er wissen wollte bereits herausgefischt.
Warum sollte man über so eine "äusserst seltsame" Konstruktion eigentlich überhaupt nachdenken, geschweige denn sich drüber streiten?
Ich finde es vor allem frappierend, in welche komischen Richtungen der Thread mittlerweile mäandert. Von der grenzdebilen Idee, einen Spannungregler als Pegelwandler einzusetzen kommt man wie nochmal zur Diskussion, ob man 45 Jahre alte 74LS IC (von einem Hersteller) als Pegelwandler einsetzen kann/sollte?
Abgesehen davon, daß 74LS schon lange obsolet sind, wir wissen auch nicht ob dem OP ein Spannungsbereich bis 12V überhaupt reicht.
Der OP "Angemeldet seit 15.06.2009, Beiträge: 423" sieht jetzt nicht auf den ersten Blick wie ein Troll aus. Aber vielleicht hat ein Troll den Account gekapert.
Der OP "Angemeldet seit 15.06.2009, Beiträge: 423" sieht jetzt nicht auf den ersten Blick wie ein Troll aus. Aber vielleicht hat ein Troll den Account gekapert.
Vielleicht war die Frage auch nur ernst gemeint und er wurde vom Rumgepisse abgeschreckt?
Die Schreihälse hier..
Ich sehe hier nur dich schreien..so viel wie du in Fettschrift geschrieben hast:
H. H. schrieb:
Schau mal in den Spiegel.
Kwak nicht.
Kwak ist ein belgisches Bier..das meinst du sicherlich nicht.
Zur Erinnerung, das war meine Frage: "Hallo, kann man den z. B. 7805 als abwärts Pegelwandler nehmen? Bis zu welcher Frequenz könnte das funktionieren? MfG Hans" Ich bin anscheinend der Einzige der Signale mit variablen Gleichspannungen verhältnismäßig einfach so wandeln will das sie von einem Arduino, ESP32 o. ä. als Eingangssignal verarbeitet werden können. Bei einem ESP32 wäre natürlich ein 78033. Welcher Beitrag hat diese Frage beantwortet?
Ich bin anscheinend der Einzige der Signale mit variablen Gleichspannungen verhältnismäßig einfach so wandeln will das sie von einem Arduino, ESP32 o. ä. als Eingangssignal verarbeitet werden können.
Nein, sicher nicht. Aber du bist der Einzige, der auf eine derart abwegige Idee kommt.
Ich bin anscheinend der Einzige der Signale mit variablen Gleichspannungen verhältnismäßig einfach so wandeln will das sie von einem Arduino, ESP32 o. ä. als Eingangssignal verarbeitet werden können. Bei einem ESP32 wäre natürlich ein 78033.
Nein, bei Weitem nicht. Aber du bist so ziemlich der Einzige, der auf die Idee kommt, ein dafür völlig ungeeignetes Bauteil nehmen zu wollen, statt es wie alle Anderen zu lösen, etwa mit einem MOSFET. Wenn an einen Spannungsregler gedacht wird, kann’s ja eh nur unidirektional sein, sodass einer reicht.
Welcher Beitrag hat diese Frage beantwortet?
Ich nehme die Frage auch nach Wiederholung nicht ernst.
Wenn du eine variable Spannung auf 5V (3,3V) begrenzen willst nimm eine Z-Diode und einen Widerstand. Einen 7805 als „Pegelwandler“ zu nehmen ist wohl mit das Unsinnigste was ich hier im Forum gelesen habe.
Eine 3.3V Z-Diode und ein Vorwiderstand sollten eigentlich alle Probleme lösen.
Wenn es um das Problem geht ob man so einen Regler modulieren kann ist die Antwort ja, funktioniert zur Konfiguration über die normale Spannungsversorgung hier mit 1200 Bd hervorragend
Interessant was hier so alles geschrieben wurde.
Hallo, kann man den z. B. 7805 als abwärts Pegelwandler nehmen?
Ja
Bis zu welcher Frequenz könnte das funktionieren?
Die TO92-basierten 100mA Typen die wir damals im Labor hatten, regelten bis etwa 1MHz aus. Je nach Laständerung würde ich da nicht höher gehen, als 1/3 - eher 1/5. Daher solltest du mit 200kHz kalkulieren. In jedem Fall muss der Regler hinten eine gewisse Last sehen, die nicht zu kapazitiv ist. Daher über einen R auf einen C arbeiten und dessen Grenzfrequenz auf z.B. 150kHz auslegen.
Real kannst du das sicher bis 100kHz betreiben. Wenn die Signale aber einigermaßen nach Rechteck aussehen sollen, würde ich in Richtung 20kHz denken.
Sowas lohnt aber nur für "Großverbraucher". Kleinsignalabwärtswandlung ist mit Dioden und RC immer noch schneller und besser.
Eine 3.3V Z-Diode und ein Vorwiderstand sollten eigentlich alle Probleme lösen.
So ist es, solange die Z-Diode die Leistung bringt. Streng genommen ist ein solcher Regler ja auch nichts anderes, als eine Z_Diode mit Verstärker.
Einen 7805 als „Pegelwandler“ zu nehmen ist
... u.U. schon sinnvoll: Eingesetzt wurde so eine Schaltung einmal als globaler Reset / Enable für eine 1:N-Verkabelung mehrerer Schaltmodule. Der Regler rödelt dann niederohmig die Störungen auf den Leitungen weg und hält das Signal stabil.
Zur Erinnerung, das war meine Frage: "Hallo, kann man den z. B. 7805 als abwärts Pegelwandler nehmen? Bis zu welcher Frequenz könnte das funktionieren? MfG Hans"
Es gibt mehr als einen Kommentar, der Deine Idee für sinnlos erklärt.
Ich bin anscheinend der Einzige der Signale mit variablen Gleichspannungen verhältnismäßig einfach so wandeln will das sie von einem Arduino, ESP32 o. ä. als Eingangssignal verarbeitet werden können.
Deib "variable .." erschwert die Lösung und ich behaupte, dass es keine universelle gibt. Du musst schon die Pegel definieren und, ob nur eine Richtung oder auch zurück.
Die Lösung kann ein simpler Transistor sein, aber auch ein IC - beschreibe die Anforderung.
Welcher Beitrag hat diese Frage beantwortet?
Ich nehme die Frage auch nach Wiederholung nicht ernst.
Musst Du nicht. Der holzwurm ist schon lange im Forum und hat von Elektr(on)ik wenig Ahnung. Er ist stets freundlich unterwegs und ich bin mir sicher, dass er nicht vorsätzlich reizen will.
Eine 3.3V Z-Diode und ein Vorwiderstand sollten eigentlich alle Probleme lösen.
Hier geht es schon lange nicht mehr um sinnvolle Lösungen!
Ich hätte einfach einen FG an den 7805 gehängt statt mich hier zu erblöden mit der obskuren Idee.
Zweiter Schritt eine Z-Diode und ein Widerstand ist schnell zusammengelötet. Wenn die Frequenz nicht genügt, dann ...
Widerstand und mit einer Dide nach VCC klammern.
Vierter Schritt: Googeln nach "Pegelwandler"
Letzter Schritt, die Verzweiflungstat: Im µC.net fragen, 45 unterschiedlich freundliche und/der sinnvolle Beiträge abwarten und dann die KI fragen. Da käme der TO dann auch drauf, dass er erst mit Randbedingungen sinnvolle Antworten erhalten kann.
Wenn es um das Problem geht ob man so einen Regler modulieren kann ist die Antwort ja,
Längsregler mit Modulation am Fußpunkt fand man schon vor Jahren in SAT-Receivern, für die 22 kHz DiSEqC zur Steuerung des LNB-Bereiches.
Hans L. schrieb:
Hallo, kann man den z. B. 7805 als abwärts Pegelwandler nehmen?
Ja
Nein.
Bis zu welcher Frequenz könnte das funktionieren?
Die TO92-basierten 100mA Typen die wir damals im Labor hatten, regelten bis etwa 1MHz aus. Je nach Laständerung würde ich da nicht höher gehen,
Du belegst selbst Deinen Unsinn: "regelten bis etwa 1MHz aus". Die sollen eben nicht ein Signal konvertieren, sondern Änderungen des Eingangs vom Ausgang fern halten, also genau das Gegenteil.
Hier geht es schon lange nicht mehr um sinnvolle Lösungen!
Stimmt, da fällt Dein Beitrag nicht weiter auf.
Zur Erinnerung, das war meine Frage:
Zur Erinnerung, es gab direkt die Gegenfrage
Warum sollte man sowas machen?
Warum bist du so arrogant und antwortest nicht darauf. Schließlich möchtest du etwas von der Community
Ich bin anscheinend der Einzige der Signale mit variablen Gleichspannungen verhältnismäßig einfach so wandeln will
Nein, nur der Einzige der sich dazu so eine "abenteuerliche" Lösung ausdenkt. Was muss man sich eigentlich einwerfen oder rauchen um auf solche Ideen zu kommen?
Norbert schrieb:
Eine 3.3V Z-Diode und ein Vorwiderstand sollten eigentlich alle Probleme lösen.
So ist es, solange die Z-Diode die Leistung bringt. Streng genommen ist ein solcher Regler ja auch nichts anderes, als eine Z_Diode mit Verstärker.
Ernsthaft? Das ist ein hochohmiger Eingang eines Mikrocontrollers. Ein 22kΩ Vorwiderstand und 'ne 3.3V Z-Diode. Wie viel Spannung willst du denn am Eingang anlegen um die Diode zum Schwitzen zu bringen?
Nein, sicher nicht. Aber du bist der Einzige, der auf eine derart abwegige Idee kommt.
Da liegt vermutlich noch eine 100er-Packung an Spannungsreglern rum, die auf Grund von Schaltwandlern mit besseren Wirkungsgraden nie mehr verbaut würden.
Wenn er die Platine dazu fertigen läßt, sollen die vielen Spannungsregler darauf die KI verwirren, die dort alle Platinenvorlagen begutachtet.
Ich lese die Antworten hier und musste an den Herren von vor ein paar Tagen denken, der direkt nach den ersten Antworten auf seinen Post ja völlig unverständlich hust seinen Account löschen lassen wollte. Ein bisschen Abstand wird mir glaube ich auch gut tun...
Bei all diesen ach so tollen Vorschlägen mit einem Vorwiderstand und einer Z-Diode wird immer wieder vergessen, wo dann die Schaltschwelle für die High/Low-Erkennung liegt. Diese ist dann nämlich - je nach angeschlossenem Microcontroller o.ä. - weiterhin bei z.B. 1,5 V oder 2 V. Wenn man solch einen Murks also z.B. in einer Schaltschrankaufbau mit 24 V-Pegeln verwendet, kann man sich sehr schnell Störimpulse einfangen. Mit einem einfachen Spannungsteiler kann man zwar die Schwelle etwas anheben, aber dafür wird sie auch unschärfer. Daher hat es sich bewährt, zusätzlich eine Z-Diode eingangsseitig in Serie zu schalten.
Je nach Anwendung sollte der Eingangsstrom auch nicht etwa minimiert, sondern auf einen sinnvollen Wert eingestellt werden, z.B. 1 mA. Man beachte, dass z.B. SPS-Ausgänge üblicherweise nicht als Push Pull, sondern als Open Collector ausgelegt sind. Somit sollte es schon einen sauberen Pull Down in Form der Spannungsteiler/Z-Dioden-Kombination geben.
Und wenn es womöglich darum geht, z.B. einen Lichtschalter oder Taster mit 20 m Strippe abzufragen, sollte man das auch eher niederohmig auslegen, ggf. so gar mit einer zusätzlichen fetten RC-Kombination, um einen hinreichend hohen Frittstrom zumindest für den Einschaltmoment zu erzeugen.
Ich finde übrigens den Einsatz eines 78xx nicht völlig absurd, natürlich nicht mit einem dicken ausgangsseitigen Kondensator. Und wie ja schon von einigen Diskutanden erwähnt, gibt es ja auch welche, die bei einer einfachen ohmschen Last auch ohne Ausgangskondensator stabil sind.
Wie eigentlich immer kommt es natürlich auf die ganz konkrete Anwendung bzw. die Signalpegel, Störeinflüsse, Frequenz usw. an.
Ich finde übrigens den Einsatz eines 78xx nicht völlig absurd
Funktioniert bei mir seit über 20 Jahren problemlos um das Klingel-Signal auf Logic-Level zu bekommen.
F ~ 1/Woche
Funktioniert bei mir seit über 20 Jahren problemlos um das Klingel-Signal auf Logic-Level zu bekommen.
Aber nicht bei Sturmklingeln, oder? Die Frequenz war ja auch gefragt.
Bei all diesen ach so tollen Vorschlägen mit einem Vorwiderstand und einer Z-Diode wird immer wieder vergessen
...
Wenn man solch einen Murks also z.B. in einer Schaltschrankaufbau mit 24 V-Pegeln verwendet
...
Je nach Anwendung sollte der Eingangsstrom auch nicht etwa minimiert, sondern auf einen sinnvollen Wert eingestellt werden, z.B. 1 mA.
...
Und wenn es womöglich darum geht, z.B. einen Lichtschalter oder Taster mit 20 m Strippe abzufragen
Merkst du selber, oder? Wir wissen einfach viel zu wenig über die Anwendung des OP. Und das liegt nicht daran, daß wir nicht gefragt haben. Der OP gibt einfach keine Antworten. Also erwartet er wohl auch keine von uns. Darum: EOT. Jetzt.
Ich bin anscheinend der Einzige der Signale mit variablen Gleichspannungen verhältnismäßig einfach so wandeln will das sie von einem Arduino, ESP32 o. ä. als Eingangssignal verarbeitet werden können.
Nein, du bist nur der einzige, der das mit einem Spannungsregler angeht.
Andere verwenden, solange es nicht um MHz geht, einen Spannungsteiler oder auch nur einen Vorwiderstand (unter Nutzung der ESD-Dioden), sonst einen aktiven Pegelwandler oder für andere Anwendungen auch einen Optokoppler.
Wie sieht es mit ESD-Schutz aus?
Solange du nicht ETWAS genauer schreibst, was dein EIGENTLICHES Problem ist (Quelle der Signale, Leitungslängen, Art und Spannungsbereich der Eingangssignale, Belastbarkeit der Quelle, Frequenzbereich, Anwendungsszenario (u.a. Störquellen in der Umgebung)), ist das hier wenig zielführend.
Aber nicht bei Sturmklingeln, oder? Die Frequenz war ja auch gefragt.
Grade ausprobiert: So schnell kann ich nicht drücken, dass Klingel-Events verpasst werden.
Eine Klingel-Anlage hat in der Regel kein gemeinsames GND Pitentual mit der Elektronik, die man da dran hängen will. Zudem ist damit zu rechnen, dass die Klingel beim Loslassen des Tasters erheblich Spannung induziert. Und es könnte Wechselspannung sein.
Ein 7805 alleine würde an der Stelle nicht lange überleben. Und wenn er kaputt geht, ist die Schaltung dahinter gefährdet.
Ein 7805 alleine würde an der Stelle nicht lange überleben. Und wenn er kaputt geht, ist die Schaltung dahinter gefährdet.
steht da irgendwas von alleine? Brücke, R-Load zwischen + und -, C 100n, 78L05 (mit Rückstromdiode), C 100n, 2 LEDs, Ausgang.
Moritz L. schrieb:
Ein 7805 alleine würde an der Stelle nicht lange überleben. Und wenn er kaputt geht, ist die Schaltung dahinter gefährdet.
steht da irgendwas von alleine? Brücke, R-Load zwischen + und -, C 100n, 78L05 (mit Rückstromdiode), C 100n, 2 LEDs, Ausgang.
Ganz schön viel Aufwand. Und immer noch keine galvanische Trennung. Ich bin zwar sonst kein Freund der "Optokoppler! Überall!" Philosophie unserer Makerkollegen, aber ein Klingelsignal würde ich schon von meiner Schaltung trennen wollen.
BTDT - ich habe in meiner Jugend jede Menge Melodieklingeln gebaut. Ohne galvanische Trennung mit Optokoppler (alternativ Reed-Relais) gab es da immer mal Fehlauslösungen.
Und es könnte Wechselspannung sein.
Bis auf Funkklingeln laufen die doch alle mit Wechselspannung (ca. 8VAC).
steht da irgendwas von alleine? Brücke, R-Load zwischen + und -, C 100n, 78L05 (mit Rückstromdiode), C 100n, 2 LEDs, Ausgang.
Klingt nach einer Standard-AC/DC-Wandlung.
Ich bin zwar sonst kein Freund der "Optokoppler! Überall!" Philosophie unserer Makerkollegen, aber ein Klingelsignal würde ich schon von meiner Schaltung trennen wollen.
Bei mir wird per mechanischem Relais angekoppelt, was ich als noch robuster als 'n Optokoppler ansehe.
BTDT - ich habe in meiner Jugend jede Menge Melodieklingeln gebaut. Ohne galvanische Trennung mit Optokoppler (alternativ Reed-Relais) gab es da immer mal Fehlauslösungen.
Ich kenne nur den SAB0600, dessen Triggerung mir für mehr als ein paar cm Leitung zu hochohmig scheint.
Nein, du bist nur der einzige, der das mit einem Spannungsregler angeht.
Schon widerlegt, weil der Post war vor Deinem:
Funktioniert bei mir seit über 20 Jahren problemlos um das Klingel-Signal auf Logic-Level zu bekommen.
Du belegst selbst Deinen Unsinn: "regelten bis etwa 1MHz aus". Die sollen eben nicht ein Signal konvertieren, sondern Änderungen des Eingangs vom Ausgang fern halten, also genau das Gegenteil.
Du hast den Sinn von Reglern nicht verstanden:
Es wird die Schwankung am Eingang UND Ausgang geregelt und zwar auf die Referenz. Wenn man also ein 7V Signal reingibt, kriegt er z.B. seine 5V mit denen man z.B. einiges an TTL treiben könnte, egal ob es z.B. vorne mal 8V sind ... oder eben auch der Ausgang belastet wird. Eine passive Diodenkombination lässt da mehr an Hub durch und schafft stärkere Laständerungen nicht so gut weg.
Der Regler aber liefert die 5V! Er schaltet sie eben mit begrenzter Steilheit durch, wenn die Spannung auf Null geht oder von da kommt, weil die Umbeschaltung Kondensatoren enthält und träge ist. Die verhindert im Übrigen auch die Weitergabe der Frequenzen, die der Regler nicht kann. Gibt also kein Problem, wie dein Einwurf vermuten lassen könnte.
Um noch ein anderes Beispiel zu liefern, war ein 5:3.3 Regler die ideale Lösung zum Treiben eines niederohmig belasteten Modus-Umschaltpins eines Röntgensensors, der ESD-mäßig gegen 3,6V geschützt ist, wobei die ESD nicht viel konnte, eine Fehlerspannung aber mehr lieferte. Der Sensor läuft aber mit 5V. Einfach eine ESD, oder noch eine Z davor reichte nicht, mehrere parallele Z hätten zuviel Platz gefressen.
Also Z mit Verstärker. Diode + OP war aber grösser UND teuerer. Also Reglerchen.
Zur Erinnerung, das war meine Frage: "Hallo, kann man den z. B. 7805 als abwärts Pegelwandler nehmen? Bis zu welcher Frequenz könnte das funktionieren?
Was spricht denn grundsätzlich gegen "Ausprobieren und Messen"?
Ich bin anscheinend der Einzige der Signale mit variablen Gleichspannungen verhältnismäßig einfach so wandeln will
Nein, du bist einer der ganz Wenigen, die das mit einem Spannungsregler angehen wollen.
Die Aufgabe, Signale passend zu konditionieren, ist so alt wie die Elektronik selbst. Und immer dann, wenn ich bei einer Allerweltsaufgabe den Eindruck habe, dass ich der Einzige bin, der irgendwas auf eine bestimmte Art lösen will, dann überlege ich mir, wie das denn alle anderen bewerkstelligen und warum die das so machen.
Unser eins hat immer einen 245er genommen und ausgangsseitig passend besaftet. Man darf auch gerne mehrere Kanäle zusammenschalten, um Strom hinzubekommen. 100mA sind da gut zu machen. Die HCT sind TTL-komptibel.
Unser eins hat immer einen 245er genommen und ausgangsseitig passend besaftet. Man darf auch gerne mehrere Kanäle zusammenschalten, um Strom hinzubekommen. 100mA sind da gut zu machen.
Unsinn.
Hallo, ich habe tatsächlich 2006 einen MBUS Wandler mit dem LM217 gebaut um zwei Wärmengenzähler auszulesen. Die Übertragungsrate ist üblicherweise 300 bis 9600 Baud. Er läuft noch heute ohne Probleme.
https://de.wikipedia.org/wiki/M-Bus_(Feldbus)
mfg klaus
Ich habe einen 7809 im Einsatz, um einen elektronischen Türgong zu versorgen. Die Schaltung besteht aus einem Gleichrichter, Ladeelko, dem Regler und wird über den Klingelknopf aus dem Klingeltrafo versorgt. Die ganze Schaltung läuft fehlerfrei, seit 40 Jahren! Mich hatte damals gestört, dass der Gong noch eine zusätzliche 9V Batterie benötigt.
Mit einer gewissen Fehlertoleranz kann man auch im Sekundentakt klingeln ;-)
einen MBUS Wandler mit dem LM217 gebaut
Der wandelt den Pegel aber mitten im definierten Betriebsbereich des Reglers. Der Regler ist immer mit 32V versorgt und es wird lediglich die Referenzspannung umgeschaltet. Solche Schaltungen waren ganz üblich, z.B. um in Eprom-Brennern die Programmierspannung umzuschalten.
Wenn ich aber laufend 0..xV am Eingang anlege, dann nehme ich den Regler laufend aus den spezifizierten Daten (min. Input Voltage) heraus. Und wenn ich ein Bauteil ausserhalb der Spec betreibe, dann muss ich es selber qualifizieren.
Ich zitiere da mal den Beitrag "Re: LM8705 gegen Rückspannung absichern" und nachfolgend wo ich beschreibe, wie solche 78xx-Regler von OnSemi jämmerlich sterben, wenn am Eingang kurz vor dem Anstieg der Eingangsspannung z.B. durch induktive Kopplung oder Potentialvershciebung ein kleiner "Unterschwinger" von 1,5V passiert. Gleiche Regler von anderen Herstellern in der selben Schaltung stecken das problemlos weg.
Davon abgesehen kann so ein Spannungsregler-Pegelwandler per Definition auch kein "low" ausgeben. Zumindest diese fallende Flanke wird also von der externen Beschaltung bestimmt.
Mit einer gewissen Fehlertoleranz kann man auch im Sekundentakt klingeln ;-)
Einen nehmen, der mit wenig Kapazität auskommt und schon kann man von Hand gar nicht mehr "übersteuern". 100n in meinem Fall.
Ich zitiere da mal den Beitrag "Re: LM8705 gegen Rückspannung absichern" und nachfolgend wo ich beschreibe, wie solche 78xx-Regler von OnSemi jämmerlich sterben, wenn am Eingang kurz vor dem Anstieg der Eingangsspannung z.B. durch induktive Kopplung oder Potentialvershciebung ein kleiner "Unterschwinger" von 1,5V passiert. Gleiche Regler von anderen Herstellern in der selben Schaltung stecken das problemlos weg.
Kurzschluss vor dem Eingang oder auch schlecht dimensioniert und Kabel von der Versorgung abziehen kann die auch leicht killen. Daher seit Anbeginn der (78er-)Zeit die Rückstromdioden in Datenblättern, Appnotes, etc.
Und wenn ich ein Bauteil ausserhalb der Spec betreibe, dann muss ich es selber qualifizieren.
Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Der Unterschied, ob die Schaltung nur in eigenen privaten Geraeten verwendet wird, oder nicht, ist da wesentlich.
Ich zitiere da mal den Beitrag "Re: LM8705 gegen Rückspannung absichern" und nachfolgend wo ich beschreibe, wie solche 78xx-Regler von OnSemi jämmerlich sterben, wenn am Eingang kurz vor dem Anstieg der Eingangsspannung z.B. durch induktive Kopplung oder Potentialvershciebung ein kleiner "Unterschwinger" von 1,5V passiert. Gleiche Regler von anderen Herstellern in der selben Schaltung stecken das problemlos weg.
Dafür ist ja D1 zuständig. mfg Klaus
Dafür ist ja D1 zuständig
Die D1 hat einen anderen Wirkungskreis. Sie wirkt nicht gegen "Unterschwinger" auf der Eingangsleitung.
Sie sorgt nur dafür, dass der Schaltregler nicht den (lokalen) Hitzetod stirbt, wenn am Ausgang ein dicker Elko mit viel gespeicherter Energie ist und die Eingangsspannung gleichzeitig von einer externen Last aktiv auf 0V gezogen wird.
In deiner Schaltung ist aber keine zusätzliche Last am Schaltregler, deshalb wird auch ohne die Angstdiode bei fehlenden 12Vac nichts kaputtgehen, wenn eine Busspannung von 24V anliegt. Es werden lediglich die 4 Kondensatoren (C9,10,15,17) im Schaltregler auf ca. 18V (24V minus dem Spannungsabfall über die inverse BE-Diode im Regler) aufgeladen.
Davon abgesehen kann so ein Spannungsregler-Pegelwandler per Definition auch kein "low" ausgeben.
Viele Hersteller geben in ihren Datenblättern vor, dass bei Reglern mit höherer Ausgangsspannung eine Dioden antiparallel zum Regler geschaltet werden soll, eben genau, damit der Ausgang beim Einbrechen/Abschalten der Eingangsspannung folgt und sich keine unzulässig hohe Rückwärtsspannung aufbauen kann.
Wenn der Spannungsregler kein "low" ausgeben kann, muss so eine Diode herhalten.
Lothar M. schrieb:
Davon abgesehen kann so ein Spannungsregler-Pegelwandler per Definition auch kein "low" ausgeben.
Viele Hersteller geben in ihren Datenblättern vor, dass bei Reglern mit höherer Ausgangsspannung eine Dioden antiparallel zum Regler geschaltet werden soll ... Wenn der Spannungsregler kein "low" ausgeben kann, muss so eine Diode herhalten.
Albern. Komplett das Problem nicht verstanden.
Machen wir ein Beispiel. Eingangspegel seien nominal 24V DC. Alles, was unter 5V ist, soll als L gelten. Alles was drüber ist als H.
Ein 7805 kann am Ausgang nur Strom vom Eingang her liefern (vulgo: kein "low" ausgeben"). Bei Eingangsspannungen von 0..5V ist gar nicht definiert, was der 7805 am Ausgang liefert. Man kann aber mit viel gutem Willen davon ausgehen, daß er ab ca. 3V Eingangsspannung anfängt zu arbeiten und die Ausgangsspannung dann in etwa Eingangsspannung-2V ist. Bei geringem Ausgangsstrom natürlich.
Nehmen wir an, am Ausgang des 7805 befindet sich nur ein Widerstand ~ 1kΩ gegen GND. Dann würde dieser Widerstand den L-Pegel sicher stellen. Außer natürlich, daß der Pegel für die Folgeschaltung merkwürdig wäre. Von 0..3V Eingangspannung wäre er 0V. Ab 3V würde er auf 1V springen. Und dann bis 7V Eingangsspannung auf 5V steigen. Und dann bei 5V bleiben. Bei 5V Eingangsspannung wäre die Ausgangsspannung bei ca. 3V. Das erkennt keine 5V Logikfamilie als L. Würde die antiparallele Diode daran irgendetwas ändern? Nein. Sie wäre die ganze Zeit in Sperrrichtung geschaltet.
Wenn aber am Ausgang des 7805 kein Widerstand hängt, sondern z.B. ein 74LS (sic!) Logikeingang, dann fließen aus diesem Logikeingang ca. 0.4mA (bei 0V) heraus. Der 7805 hat schlicht nichts [1], was diesen Strom ableiten würde. Der 74LS Eingang würde ständig H sehen. In diesem Fall würde die Diode tatsächlich etwas bringen. Sie würde die Ausgangsspannung des 7805 auf ca. Eingangsspannung+0.7V klemmen. Ab ca. 0.7V Eingangsspannung würde der 74LS Eingang trotzdem in den verbotenen Bereich kommen und kurz darüber ein H sehen. Nicht wirklich besser.
[1] außer die Widerstände in seiner Gegenkopplung. Siehe einschlägige Datenblätter. NS hat sogar einen Wert (2.6kΩ) des unteren Widerstands spezifiziert. Wenn das eine Gandgap-Referenz ist, wären das ca. 10kΩ Gesamtwiderstand des Teilers. Zu viel.
Ich zitiere da mal ... wo ich beschreibe, wie solche 78xx-Regler ...
jämmerlich sterben, wenn ....
Diese Überbrückungsdiode ist aber eigentlich Standard in allen Reglerschaltungen dieser Art. Typischerweise begrenzt die dann auf unter 1V.
Davon abgesehen kann so ein Spannungsregler-Pegelwandler per Definition auch kein "low" ausgeben.
Da hängt natürlich ein passend dimensionierte Lastwiderstand dran.
Machen wir ein Beispiel. Eingangspegel seien nominal 24V DC. Alles, was unter 5V ist, soll als L gelten.
Dann kommt man um einen Pegelwandler mit definierten Schwellwerten nicht umhin und ein Linearregler ist absolut und ganz bestimmt nicht das Mittel der Wahl.
Hans sagt zu seinen Pegeln nichts - also alles heiße Luft, der ganze Thread.
Man kann aber mit viel gutem Willen davon ausgehen, daß er ab ca. 3V Eingangsspannung anfängt zu arbeiten und die Ausgangsspannung dann in etwa Eingangsspannung-2V ist. Bei geringem Ausgangsstrom natürlich.
Alles aus der Luft gegriffen. Das mag für einen Reglertyp gelten, für einen anderen nicht.
Axel S. schrieb:
Man kann aber mit viel gutem Willen davon ausgehen, daß er ab ca. 3V Eingangsspannung anfängt zu arbeiten und die Ausgangsspannung dann in etwa Eingangsspannung-2V ist. Bei geringem Ausgangsstrom natürlich.
Alles aus der Luft gegriffen. Das mag für einen Reglertyp gelten, für einen anderen nicht.
Der Reglertyp steht schon im Betreff - es geht um den 7805. Aber in der Tat ist das Verhalten des Reglers für Eingangsspannung kleiner als 7V nicht spezifiziert. Deswegen schrieb ich "mit viel gutem Willen". Aber wenn man sich auf deinen Standpunkt stellt (dafür gibt es gute Gründe, wenn man professionell Schaltungen entwickelt) dann ist das nur ein weiterer Grund, warum man einen 7805 nicht "als Pegelwandler" einsetzen will.
Der Reglertyp steht schon im Betreff - es geht um den 7805.
Im Text hat er ihn genauer als Beispiel gekennzeichnet.
... kann man den z. B. 7805 ...
Außerdem gibt es nicht DEN 7805. "7805" ist eine Klasse von Linearreglern, die bei 5V bis zu 1A ausgeben.
Was im Detail bei Betrieb außerhalb der Datenblattspezifikationen passiert, steht in den Sternen, muss jeder selber ausmessen und ist abhängig vom Herstellerdesign und - wenn man Pech hat - auch noch maskenabhängig. Da kann man noch so viel "mit viel gutem Willen" argumentieren.
Letztendlich entscheidet immer die normative Kraft des Faktischen.




